An prominenter Stelle ……

Hier ein Beitrag in der Zeit …… – vor allem die Kommentare find ich teils sehr erfrischend.

Das Thema Arbeit kann man auch schön vermarkten ;-)

 

Vielleicht stellt er sein Büchlein mal gratis ins Netz!

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Auf den Tränen schwimmt die Rache durch die Zeit!

Wut und Verzweiflung sind gute Triebfedern für Höchstleistung. Der Mensch bewundert Höchstleistung!

Der Mensch verlangt nach Höchstleistung! Nur wer viel leistet, ist sein Leben wert!

“Nur wer arbeitet, hat das Recht zu essen!” – oh nein – schlimmer – “Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen!”

So tickt die deutsche Sozialdemokratie – schon von Beginn an – Bebel war es der den Spruch kreierte, wobei, das Prinzip wohl schon vor zig tausend Jahren in allen Sklavenlagern galt!

Es gab jenen Moment, irgendwann in der Geschichte unserer Spezies, da einer auf die Idee kam, er könnte doch seine Artgenossen wie Hunde oder Rinder nutzen.

Ein Mensch frisst relativ weniger, kostet relativ weniger als jedes andere Nutzvieh!

Ich schreibe keine Bücher, bin kein Wissenschaftler, bin kein Leistungserbringer – ich formuliere nur Gedanken, daher werde ich jetzt nicht die Menschheitsgeschichte wiedergeben – jeder kann sie mehr oder weniger detailliert nachlesen, der Bücher darüber sind genügend geschrieben, aus vielen Blickwinkeln, ich biete hier nur den meinen! (das ist mein Vergnügen….. ;-)….)

Jedenfalls gehe ich davon aus, dass der Mensch – ähnlich wie Ameisen, Bienen, Nacktmulle, sich selbst Domestiziert hat, insofern ist der gerade formulierte Vergleich wohl falsch – Hund und Rind kamen wohl danach.

Es dürfte dann alles sehr schnell gegangen sein, da sich zeigte, es ist ein wundervolles Prinzip für die Nutzer, die Genutzten haben schlicht die falsche Seite erwischt.

Nun, in den letzten 10 Jahrtausenden, nur ein paar hundert Generationen, hat sich daraus eine sehr komplexe Irrenanstalt entwickelt.

Der Mensch hat ein Tollhaus aus dem Leben kreiert, ein Tollhaus, dass einige wundervollen Dinge, die immer Hoffnung machen, doch immer weniger Hoffnung lassen, hervorbringt, und tausendfach mehr Elend, Leid und Vernichtung aus seinem Rachen wirft.

Der Mensch begreift sich von Beginn an, als ein lernender Körper, der so viel wie möglich an “Wissen”, an “Fähigkeiten”, an “Überlegenheit”, an “Intelligenz” aufzusaugen hat, um im Wettbewerb der Artgenossen bestehen zu können!

Jene die in sich Talente finden, die seltene Gaben in sich tragen, mögen, mit viel Glück, ihr ganzes Leben, alleine kraft dieser Eigenschaften, ohne Druck und Not, sorglos und im Überschwang durch ihre Zeit gleiten, doch kaum einer von tausend dürfte so ein Schicksal erfahren! Vor allem, die Ignoranz muss doch auch dem talentierten Lebenstraumverbringer ins Fleisch gebrannt sein, wie sonst könnte er sein Glück ohne Schatten genießen?

Der gewöhnliche Mensch jedoch ist verdammt dazu, sich durchzusetzen, sich der Konkurrenz zu stellen, Siege zu erringen, täglich, stündlich, nie darf er zu lange Inne halten, sonst wird er überholt!

Dieser Wettbewerb führte zur sozialen Pyramide, zu einem Gebilde, das neben der regionalen Samenlotterie, auch noch den Zeitpunkt und vor allem den Mutterbauch zum vorrangigen Kriterium für das weitere Leben stempelt.

Wer aus einer Mutter hohen Standes flutscht, der hat schon viele Runden Vorsprung im Lebensrennen um Macht und Geld. Wer Pech hat, überlebt den ersten Tag nicht, selbst wenn er als Mensch vielleicht der brillianteste Geist der je geboren ward, gewesen wäre.

Ist es Pech, oder war es für jedes schnell gestorbene Baby ein großes Glück, noch einmal davongekommen zu sein?

Ist dies Frage zynisch? Oder ist nicht vielmehr unsere globale Gesellschaft ein zynischer Moloch, eine von der Hybris und der Helix der Privilegierten geprägte Hölle?

Doch wer gibt schon angeborene Privilegien freiwillig auf! Kaum einer steigt hinunter zu den Armen, kaum einer der sich aus den bequemen Gefilden der “Eliten” erhebt, die zwar stumpfsinnig und dröge den globalen Raubzug unserer Art orchestrieren, jedoch niemals Verantwortung für die Folgen zu tragen haben – vielleicht am Ende – oder auch nicht.

Und die Armen? Einst waren sie Nutzvieh das gefüttert wurde um in Ketten das Rad zu drehen – heute sind sie Nutzvieh, welches man am liebsten nicht füttern möchte, da das Rad die Motoren drehen, oder so es keine Motoren gibt, gilt noch heute das Prinzip von vor tausenden von Jahren – nur das aus den Ketten, Geldscheine wurden, eine “sozialisierte” Gesellschaft wurde – und wo dies noch nicht so reibungslos funktioniert, gibt es auch heute noch die Ketten!

Wo sehen wir den Fortschritt? Was ist der Fortschritt? Es mag technischen Fortschritt geben, oftmals sehr zweifelhaft, oftmals ehr Rück- als Fortschritt.

Wer es als Fortschritt betrachtet, dass der Mensch im Raumschiff um die Erde fliegen kann, dass der Mensch nanotechnische Meisterleistungen vollbringen kann, die fast nicht mehr gedanklich zu fassen sind, dass er eine Informationsmaschine installierte – die das Bewegen von Elektronen in einen schier unendlichen Mikrokosmos von Klängen, Worten und Bildern transformiert – der menschlich kontrollierte Elektronenfluss, durch Leitungen oder auf Wellen durch die Atmosphäre, ja grandios, doch was nützt dies alles, wenn es keinerlei sozialen Fortschritt gibt?

Dort wo sozialer Entwicklung hin zur Gleichheit der Menschen versucht wurde, lebte sie in der Regel nie lange – oft nur wenige Jahre, dann kamen die Restauratoren und stellten wieder die klassischen pyramidalen Strukturen her – wenige bestimmen über den Rest, der Rest hat zu funktionieren und zu dienen, desto leistungsfähiger, desto mehr Essen erhält er!

Sollte am Ende tatsächlich das Rattenrennen unsere natürliche Art darstellen, das Hamsterrad als höchste soziale Form des Überlebens sein?

Ich kann es mit einem klaren Nein beantworten, ich bin ein gewöhnlicher, in jeder Art und Weise durchschnittlicher Mensch und ich bin mir – für mich – sicher, es ginge anders.

Eine soziale Anarchie ohne Privateigentum wäre realisierbar, sie wäre zukunftsfähiger als jede soziale Struktur die wir Menschen uns bis dato gaben, ja sie wäre so schlicht und einfach zu gestalten, dass kein Mensch mehr seinen Intellekt vergeuden müsste, um durch komplexe Netzwerkerei seine Vorsprünge gegenüber anderen auszubauen oder zu halten.

Den es gilt in der Tat, jeder Mensch ist gleich, und wir alle sind schlicht nur ein Teil von Etwas, dass wir ohnehin niemals begreifen werden können, da es so unendlich komplex und überragend ist, da wir es nur in für uns scheinbar fassbare Formeln kleiden können, mit denen wir uns eine Sprache die unserem Geist gerecht wird, geschaffen haben.

Solange ein Mensch mehr Ressourcen transformieren oder gar unwiederbringlich vernichten darf, als ein anderer, ja oft das zig Tausendfache an Verbrauch für sich beansprucht, als es einem anderen zugestanden wird, solange werden wir in einer Welt die voll ist von Hass, Rache, Gier und Eitelkeit, deren Folge Krieg, Zerstörung und permanentes Massenelend sind, dahinvegetieren, mit einem klarem Ende unserer Art vor Augen!

Man mag es drehen und wenden, man kann Einwände formulieren noch und noch, nur – wären wir eine gerechte, wirklich gleichberechtigte Gemeinschaft von Lebewesen, würde unsere Lebenszeit eine weitaus schönere Seinsform ergeben!

 

Wir benötigen keine Führungsstrukturen, keine Bürokratien, wir benötigen keine Armeen, wir benötigen keine Tauschsurrogate, wir benötigen nur eines, den Willen zur sozialen Gemeinschaft, die Erkenntnis Alles kann erledigt werden, so der Mensch sich seiner Verantwortung für sich und seinen Nächsten bewusst wird.

Wir benötigen eine andere Form von Erziehung, nicht die Vorbereitung zum Leistungsrennen, sondern die Vermittlung von Fähigkeiten um einander gegenseitig zu helfen, nicht um in Hierarchien aufzusteigen, sondern um gemeinsam voran zu kommen, gemeinsam Probleme zu meistern, gemeinsam den Schwachen zu helfen, damit sie nicht leiden, sondern auch ein glückliches Leben führen können.

Wenn ich auf das Individuum herunterbreche, dann soll das Kind, das gerne Rätsel löste, doch solange Rätsel lösen wie nur irgend möglich, sie werden immer schwerer und immer komplexer werden, gemeinsam mit anderen wird es schließlich in der Wissenschaft Dinge zu Stande bringen, die weitaus mehr und wertvoller sein werden, als wir es heute erleben, da dieses Kind niemals einen Gedanken darauf verwenden wird, wo es in der Gesellschaft seht, welchen Rang es bekleidet, nein, das Denken, das Wirken steht im Mittelpunkt und nichts behindert dieses Prinzip.

Jene die sich glücklich fühlen, so sie anderen helfende beistehen können, werden dies auf ganz natürliche Art vollbringen, sie werden nicht hadern, ob ihrer Stellung im sozialen Kontext, der geschickte Chirurg wird nicht “mehr wert” sein, als der hingebungsvolle Krankenpfleger, es wird weder Juristinnen geben noch Kanzlerinnen, es wird keine Steuergehilfen geben und keine Beamten.

Der Mensch tut die Dinge, weil sie nötig sind!

Der Mensch wir keine Statussymbole benötigen, da er sich über sein Wirken definiert und als einzigartig ergibt – niemand geht in einer anonymen Masse unter, da die soziale Vernunft, gepaart mit der Liebe zum Nächsten unsere Welt bestimmt.

Wo keine Gier, da ist auch kein Neid, so kein Neid, da wird auch kaum ein Verbrechen sein!

Doch was tippe ich mir die Finger wund – all diese Vorstellungen sind uralt, sie wurden schon in der Antike mehr oder weniger ähnlich formuliert – die Ressourcenäquivalenz ist vielleicht ein – bezogen auf das soziale Zusammenleben – origineller Begriff, doch schon die Vernunft sollte ja jeden von uns verstehen lassen, dass es unmöglich sein kann, wie die Millionärswesen zu leben – doch ich zumindest verachte jeden Menschen, der sich herausnimmt, die Welt nur um seiner Kaufkraft Willen zu zerstören. Wer einen Golfball dreschen muss, da er einen normalen langen Spaziergang zu langweilig findet, der ist schlicht völlig degeneriert in seinem Hirn! Doch er hat leider die Macht die Landschaft zu modellieren und die Arten auszurotten, damit sein weißer Ball schön rollt.

Jede einzelne Blume ist mir mehr wert, als so ein Golfspieler – es gibt natürlich noch schlimmere Beispiele………………………… – ein Glück dass Motorsport so teuer ist – man stelle sich vor alle Fußballer wären Rennfahrer.

Vor solchen Menschen habe ich keine Achtung, diese Menschen versuche ich mit jedem Tag nur noch zu ignorieren!

Ich predige keine Entsagung – ich wünsche mir Vielfalt auch für unsere spielerischen Leidenschaften – doch bitte – es gibt doch so viele Arten sich mit Spaß und in gemeinsamer Freude bewegen und beweisen zu können!

Möglichkeiten die nicht unsere Umwelt extrem belasten! Doch das sind ja nur kleine Facetten…………………

Ich mag nicht das Elend der Welt ausblenden, ich möchte die Dummheit der Eliten ausblenden, den sie schmerzt noch ein Vielfaches mehr, als alle Hungernden dieser Welt, Erstere sind verantwortlich für ihre Verbrechen, Letztere sind schlicht Verlierer der Samenlotterie!

Doch wovon berichten die Medien tagein, tagaus? Von den Verbrechen der Mächtigen, sie nennen es Politik, von den Erfolgen der Talentierten, die uns als Vorbilder im Leistungswahn zu dienen haben, die dafür mit Kaufkraft überschüttet, das Recht erhalten wie die Mächtigen ein völlig absurdes Konsumentendasein auszuagieren.

Das Elend erscheint nur am Rande, als Drohkulisse für die Masse, nach dem Motto – strengt Euch an, oder seid glücklich, – ihr steht nicht dort, und bemüht ihr Euch, werdet ihr niemals dort stehen.

 

Verlogener könnte die Konditionierung unserer Nachkommen und auch jene von uns selbst nicht ablaufen, nur – wir begreifen es wohl – doch wollen die wenigsten von uns wirklich Konsequenzen ziehen.

 

So kann ich nur immer wieder meine Gedanken hier tippen, die Tipperei macht mir Freude, sie macht mich müde, ich bin eben ein Mensch der gerne denkt, auch wenn er vielleicht dazu kein Talent hat, doch sorry, ich bestelle meinen Garten und kenne die Kräuter und Früchte der Natur, ich lebe in Zwiesprache mit meiner Umwelt, mein Tag ist voll – ganz ohne Arbeit für die Irrenanstalt!

 

…… und ich werde sicher eines Tages wenn ich Hilfe brauchen sollte – keine erwarten! Denn solange wir in einer solchen Welt existieren, eine solche soziale Ordnung akzeptieren, habe ich sie ja nicht verdient, denn ich habe dem Komplex nicht meinen Dienst erwiesen, sondern mich verweigert!

Nur – so viel Freude mir die Natur auch schenkt, der Tod hat für mich keinen Schrecken, ich bin sicher – es gibt noch vieles zu entdecken, wer weiß, vielleicht entdeckt der Mensch eines Tages doch noch, dass er ein vernunftbegabtes, soziales Wesen sein kann – die letzten Jahrtausende belog er sich diesbezüglich nur täglich selbst!

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Ein Spatz, noch ein Spatz und kommt noch einer?

Gelassen blickt ein Mensch auf einen Spatz, der frech und munter hüpft von einem Tisch

Auf einen Stuhl, auf die Erde, hinunter

Pickt einen Krümel auf, voll Freude hebt er ab,

steigt in den Himmel hinauf

hinterher piepst ihm sein Artgenosse,

Glück auf!

 

Der Mensch spürt Freude und ihm wird warm, von Innen her,

wie wirklich scheint das Lebensmeer,

wie nah schmiegt sich der Friede

an uns und teilt die Liebe

mit uns und unseren Zeitgesellen

ein Krümel nur!

 

Am Ende hofft der Mensch, der Spatz möge wiederkommen,

er wäre stets willkommen, er macht mit seinem Spiel

benommen, nichts hat er genommen,

nichts was uns schmerzte genommen,

nein er scherzte, er trug die Leichtigkeit heran

mit einem Flügelschlag!

 

Liegt er tod dann, irgendwann,

am Grund der Luft,

weht ein Trauerduft durchs Sinnen

ein Schmerz strahlt durchs Herz

es wird eng,

es ist vorbei!

 

Eines jeden Leben geht zu Ende

Würde uns doch nur die leichte Muse

Zur Freude gereichen,

würde uns doch nur die bloße Liebe

uns täglich die Hände reichen,

mit einem Blick ohne Angst!

 

Doch wir streben nach mehr,

dabei sind wir weniger als ein Spatz,

mancher von uns steht am Rand,

macht einen Satz,

ein letzten, zertrennt das Band,

woher die Verzweiflung nur?

 

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Die wissenden Menschenfresser!

Was wäre doch eine friedliche, gerechte Welt für ein öder Ort!

Es gäbe keine Empörungsmöglichkeiten!

Wir wären am Ende alle furchtbar gelangweilt und unglücklich!

Nur das Wissen um das Elend in der Welt, macht auch aus dem Kleinkonsumenten einen Gewinner!

Dafür tut er alles, dafür ein Gewinner zu bleiben, dafür, das Elend der Welt zu erhalten!

Konsumenten sind wissende Menschenfresser, sie fressen nicht direkt, sie bevorzugen das indirekte Mahl.

Kommen die zu fressenden Menschen mal unerwünscht bis vor die eigene Türe, lasst man sie “Zurückführen”.

Konsumenten konsumieren das Elend der Welt, ohne Elend keine Schnäppchen!

Lieber Elend und Schnäppchen im Regal, als eine gerechte Welt!

Die Marketingbrache hat sogar Labels für das gute Gewissen – die konsumiert der Konsument gerne.

Ich nehme mal ein Ökofair und Sozialfair, das macht mich zum Sozialhelden.

Kein Politiker würde in einem Land gewählt, würde er für den Wohlstandstransfair unter den Regionen plädieren.

 

Da die Masse so verlogen, so verschlagen, so feige und so konsumorientiert ist, sollten wir uns doch freuen!

Wir sollten uns auf den Tag freuen, wo auch in Europa, in den USA, in Japan, Australien, überall auf diesem Planeten, nur noch Menschen, die im Elend baden, die wenigen Gewinner laben.

Jeder von uns hat das absolute Elend verdient!

Leider bekommen die meisten nicht was sie verdienen, leider dürfen sie noch wissende Menschenfresser spielen.

Doch – ich hoffe – ich erlebe noch den Tag, an dem das ganze scheinheilige Konsumentenheer die Rechnung zu bezahlen hat!

Sie werden erst aufhören Menschen zu fressen, wenn sie gestorben sind!

Es ist nicht viel Zeit vergangen, seit die Masse von Ahnungslosigkeit sprach in diesem Land – schon damals jedoch herrschte keinesfalls Ahnungslosigkeit.

Heute hat man es nicht mehr nötig , zu lügen, man gibt sich weltoffen, tolerant und gebildet – dabei ist man schlicht ein widerlicher Gewinner der Samenlotterie, der Alles duldet und Alles akzeptiert, was ihm seinen kleinen Gewinn erhält.

 

Es ist so schwer kein Misanthrop zu sein, zu hoffen, an eine lebenswerte Zukunft zu glauben.

 

 

Wir wissen von den Millionen die an Hunger zu Grunde gehen – seit wir denken können. (vielleicht sollte man uns die Leichen in unsere Häuser tragen…..)

Wir wissen von den Millionen die an der Grenze zum Tod in Höllen viele unserer Produkte herstellen – seit Jahrzehnten.(Vielleicht sollten wir das Elend an den Dingen riechen…….)

Wir wissen von den Milliarden die ohne Rechte und ohne Hoffnung von einem Tag zum nächsten ums Überleben kämpfen – seit wir denken können.(Vielleicht sollte täglich einer an unserer Türe klopfen……)

Wir wissen von der Absurdität unbegrenzten Wachstums und huldigen ihr doch wie einem Gott – seit wir als Erwachsene systemkonform leben. (… nun schlägt die Natur ausgerechnet bei uns nur selten zurück…..)

Wir wissen von den Mechanismen des Finanzfaschismus, des Konzernfaschismus, der die globale Politik im Sack hat und entscheidet wo sich Wohlstands- und wo sich Armutszellen bilden. (…. Soviel man sich auch über Politik ärgert, am Ende findet man es ganz in Ordnung…..- Deutschland geht es gut!)

Doch wir geben uns philosophisch und zweifeln schlicht das Wissen an, wir wüssten eben, dass wir nichts wissen – wie schlicht und einfach doch die Lösung ist! (…. Wir leben eben in der besten aller möglichen Welten…..)

 

Wir schaffen es noch nicht einmal in unserem Land der Korruption und dem ewigen Ränkespiel von Bevorzugung und Diskriminierung Einhalt zu gebieten, wir tun uns wohl schon schwer, es zumindest in unserem Umfeld zu unterbinden, doch genau dort beginnt alles Elend – bei uns!

Solange wir wissen und mit den Schultern zucken, wird es nur jeden Tag schlimmer werden!

Doch es genügt nicht sich zu empören, jener der mitspielt, sich jedoch empört, der ist am Ende noch widerlicher, als der, der einfach nur genau die Spielregeln befolgt.

 

Verflucht, jene die erkennen, die Spielregeln sind beschissen! Sie sollten endlich aufhören mitzuspielen – ihr werdet nicht verhungern!

Ihr werdet nur einen großen Scheißhaufen an Konsumidiotie hinter euch lassen!

Vor allem aber werdet ihr aufhören Menschen zu fressen!

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Voll ins Leere…….

Nimm einem Alles

Was er so hat

…. Außer sein Leben

…. Dieses lässt du ihm

Er wird dich fragen

Warum?

 

Was?

 

…hast du mir Alles genommen?

Wenn das der Fall ist.

….. ja wenn, ja dann, ja dann

Bist du die Leere!

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Glücksmomente

Hier einige besonders erheiternde Beispiele aus der Welt des Molochs, jenes Molochs, dem die Massen so willig dienen:

 

Ein Beispiel über das ich persönlich nur lachen kann:

Endlich entlassen!

 

Ein wahrer Glücksmoment, so schreibt ein Musterschüler:

Netzwerker bei der Arbeit!

 

Soviel zur Transparenz und den bürgerorientierten Politmarionetten:

Nutzviecher die Lesen können, sind eher unerwünscht!

 

Ein widerlicher Propagandahaufen dem ich leider nicht ausweichen konnte:

Der Kleinbauer entzieht den Massen die Nahrung!

 

Ich könnte jetzt, hätte ich Lust, noch mein ganzes Leben lang Beispiele für den Wahnsinn unserer Gesellschaft hier auflisten.

Ich könnte jetzt, hätte ich Lust, noch mein ganzes Leben lang Beispiele für die wundervollen Eigenschaften von Menschen hier auflisten.

 

Ja, vielleicht ändere ich meinen Blog.

Vielleicht sollte ich wirklich nur noch über die positiven Dinge schwärmen, das Schöne verlinken.

 

Nur – warum kennt z.B. kaum einer die Transition Bewegung?

 

Ja, zu stricken, ist erlaubt!

 

Wieder – wieder – Podium und BlaBlaBla – aber bitte nehmt Euch die Zeit!

Hoppkins hoppelt von Podium zu Podium – …….

Wo sehe ich den Film frei im Netz?

 

Für mich ist die Transition Bewegung schlicht ein Geschäftsmodell, ein Geschäftsmodell den Wahnsinn auf Podien bloßzustellen, sich selbst mit Seminaren und “Aufklärung” etc. zu vermarkten und letztlich ganz gewöhnlich im System integriert zu bleiben!

Mit Garten pflanzen alleine ist es eben nicht getan! Die ganzen Treffen, Symposien, das mehr oder weniger elitäre Gehabe, es ist schlicht nur lächerlich und peinlich!

Trotzdem ansehen – es ist aufschlussreich (und mancher wird dabei vielleicht positiv inspiriert ….) – bei mir weckt es allerdings keine Hoffnungen (ich finde auch keine – für mich – neuen Ideen bei den Protagonisten).

Es zeigt mir eitle, feige, letztlich angepasste Artgenossen – die vor den entscheidenden Schritten zurückscheuen – die sich schlicht eine kuschelige Nische im Wahnsinn einrichten möchten.

Mag sein ich bin zu radikal.

 

Also – wo finde ich die Themen, die mir zeigen – es könnte noch was werden mit den Menschen?

Nach sechs Stunden – Reif für den Übergang……

 

Wer sich jetzt tatsächlich sechs Stunden seine Musik im Kontrast zu der Realität antut, der wird entweder Eremit oder er hat ein grandioses Ignoranzpotential, sprich er ist ein moderner, lebens- überlebensfähiger Nutzmensch = Konsument und steckt das locker weg.

Für Menschen die zu Depressionen neigen ist mein Blog ohnehin lebensbedrohlich!

 

 

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Türe zu und Ruh!

Das Dekubitalgeschwür wird größer und größer, es werden immer mehr, sie leben immer länger, die meisten greisen Konsumenten, können die Schmerzmittel nicht zahlen.

Also, festgebunden, etwas Spiritus auf die Wunden, Türe zu – sobald der Platz einen Nachrücker sieht, – vergiss den Spiritus, jetzt darf das Herz den letzten Pumpenakt vollziehen.

Verdientes Ende eines willigen 50 Jahre lang dienenden Kleinkonsumenten!

 

Der Konsument ist schlicht ein Musterfaschist!

Es bedarf keiner Argumentation!

Es ist die nackte Realität!

Jeder kann es sehen, sofern er es sich ansieht!

Kaum einer sieht es sich an!

Falls doch, dann,

schlägt die Ignoranz an!

 

Politikpossenspiel:

 

Sobald sich Großkonsumenten dazu entschließen, billige Masken fallen zu lassen, darf ein offensichtlicher Psychopath auf das Podium steigen und die Massen müssen sich um lästige, menschliche, soziale Züge keine Gedanken mehr machen.

 

Sie dürfen ganz Konsument sein, sogar im Massakrieren von Konkurrenten, Konsumkonkurrenten – insofern ist es nicht schlimm wenn 100erte von Millionen verrecken, da ein Konsument dem anderen gleicht – es gibt keine bösen und keine guten Verbrecher – wir sind alle Verbrecher – da der Konsument der Inbegriff des Verbrechers ist.

 

Die Menschen guten Glaubens müssen scheitern, da sie die Natur des Konsumenten nicht sehen möchten, sie ist schlicht zu schrecklich, als dass man es sich eingestehen möchte.

Glauben versetzt nichts, Glauben ist eben ein Betäubungsmittel. Wenn es schmerzt, nimmt man eben ein solches – es tut dann einfach nicht mehr so weh!

 

So streut man sich Sand in die Augen, stopft Lehm in die Ohren und aus dem Mund quillt der Traum, quillt die Utopie oder eben ganz offen und ehrlich das faschistische Mantra der totalen Vernichtung.

 

Der Konsument will den totalen Krieg – gegen sich selbst und gegen alles und jeden!

 

Aktuelle Gemetzel – Afrika – Kontinentales Abschlachten in allen Variationen – vom Massenhunger bis hin zum Massenschlachten per Werkzeug

 

Asien – kontinentales Abschlachten vor allem mittels Industrialisierung in seiner Reinkultur – “kulturelle” Besonderheiten – eine relativ altmodische Variante gezielt bestimmte Gruppen zu vernaschen (z.B. in Indien weibliche Artgenossen – wobei Großkonsumweibchen nichts dagegen einzuwenden haben, gefressen werden in der Regel erst mal die Massen von Kleinkonsumenten (die schlicht Pech haben – wären sie Großkonsumenten würden sie selber mehr andere fressen, als selbst gefressen zu werden…………..).

 

Natürlich gibt es auch in Asien die Hungervariante – gerne praktiziert in Nordkorea, in China wird nicht nur industrielle Umweltvernichtung und Menschvernichtung praktiziert – genauso gibt es natürlich permanent das Mordhandwerk, die Vielfalt im Vernichten, sie ist die glänzende Eigenschaft des Konsumenten.

Aber bitte – einfach etwas Recherche – Thema – wie tötet in Asien die Gesellschaft ihre Individuen – ganz individuell, in Gruppen, in Massen?

 

Europa , dito – auch hier kann jeder selber die Regionen “bestimmen” – ausfüllen – vor ein paar Dekaden war es hier besonders adrett und nett!

 

Amerika – die ganze Palette von Nord nach Süd.

Wie ein Biologe eine Art bestimmt, so kann man den Konsumenten nach der Art seiner Mordvarianten bestimmen – hier ist er einzigartig, die Vielfalt kennt keine Grenze – sie geht ins Unendliche!

 

….. und da gibt es noch die grandiosen kulturellen Glanzpunkte – z.B. die Fußballweltmeisterschaft :-)))))))))))))))))))))))))))))))))

 

Ach, Leute tut doch nicht so, als wüsstet ihr nicht selbst, wie widerlich und abgrundtief beschissen unsere Art, ich, du, er, sie,

 

ES der Konsument ist ein Ding – er ist kein Wesen! – ist!

 

Menschsein – schminkt es euch ab – ist eine reine Fiktion, ein Traum, ein Traum den wir träumen, um uns nicht sofort über eine Klippe zu stürzen.

 

Träumen wir weiter, bis zu jenem Moment, da entweder eine Mordmethode auch uns ereilt, oder wir – vom Glück geküsst – ruhig im Alter gehen – wobei ich wetten würde, die Verrottungsmethode bringt noch manch bitteren Moment, für viele von uns – und ja – egal wie schmerzhaft die Dekubitalgeschwüre auch sein mögen – jeder von uns hat Dutzende davon verdient – möge er von den “Pflegkräften” dann noch lange am Atmen gehalten werden – damit das Bett Rendite bringt – das Gejammer kann man leicht abstellen -

 

man muss nur die Türen schließen!

 

Fröhliche Vergnügungen noch – ein Scheißkonsument zahlt immer! – und wir müssen kein schlechtes Gewissen haben – er hat es verdient!

 

Glücklich jene, die prassen, Pech für jene, die die glücklichen Gewinner hassen.

 

Noch mehr Pech für jene, die gerade verhungern, verdursten, zerstückelt werden, im Moloch ausgequetscht langsam ihre Zeit ableiden, elend und arm.

 

Schwamm drüber – sie haben es verdient!

 

Wir sind alle Konsumenten – wir sind alles sowas von GLEICH

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