Der Kreislauf des Wahnsinns

Es rennt im Kreis

Das irre Zeug

Und wie im Pferch

Hocken die Satten

Im Innern dieses Rings

 

Dort stopfen sie sich voll

Mit dem Lebenssaft der Erde

Und kotzen

Ihre Dummheit über den irdischen Ball

 

Es ist ein Tanz der Irren

Ein Kreislauf des Wahns

 

Zeig mir den Ort

Wo man den Wahnsinn der Menschen

Vergessen kann

 

 

Ohne einen raschen Tod zu sterben

Unsere Kinder werden noch mehr Elend erben!

 

 

Ach wie trostlos ist doch der Mächtigen Wahl

Sie betten sich lieber auf Leichen

Als auf dem Glück der Mitmenschen

Denn selbst im Kreis herrscht nur Neid und Missgunst

Selbst jene die alles haben grämen sich

Sobald ein Wunsch ihnen verwehrt,

den ein noch Gierigerer sich gewährt

 

warum nur lassen die Massen diese stumpfe Dummheit zu

Du und Du und Du und Du

Wärt Ihr nicht satt

Wärt Ihr nicht träge

So wird aus dem Kreis

Die Kreissäge

Die euer Hirn in Scheiben schneidet

Belegt die Tafel

Auf der jener Moloch weidet

 

Wir furchtbar doch die Einsicht

mit jeder Möglichkeit

Nicht Güte den Grausamkeit

Ins Wirken einbricht!

 

So wird die Grausamkeit der Menschen

Auch Ihr Untergang

Der Kosmos ist Dunkel uns wo sich das Licht

Auf einen Körper legen kann

Sollte niemals mehr

Ein Wesen wie der Mensch

Sich bilden

So wird eines Jeden Tod

Seine einzig gute Tat

 

Krepiert

Schnell

 

Lautet mein Rat!

 

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Lotteriegewinner – Irre Spinner!

Ein schlichtes Spiel

Mehr nicht

Ist´s

Ist´s

Mehr wenn

Ein schlichter Tod

Folgt?

 

 

Auf dem Würfel

Steht zur Auswahl

Geboren um sogleich zu sterben

(oft da die Gewinner die kleinsten Chancen neiden!)

Geboren um als Elender zu darben

(immer da die Gewinner die kleinsten Chancen neiden!)

Geboren um als Elender zu siechen

(immer da die Gewinner die kleinsten Chancen neiden!)

Geboren um als Satter zu siechen

(immer da man das Sattsein mit seiner Würde bezahlt!)

Geboren um als Satter konditioniert zu kriechen

(immer da man das Bequeme, das Angenehme mit seiner Würde bezahlt!)

Geboren um als Irrsinniger mit Menschenmassen zu spielen

(immer da man das Spiel mit dem Irrsinn, dem eigenen Irrsinn bezahlt!)

 

Angenommen, man Würfelt im Spiel eine Fünf

Man hat es bequem,

Man hat es angenehm,

doch eines Tages versagt das Lebensplacebo

das einem suggeriert

man müsste seine Würde nicht an der Türe

an einen Haken hängen

sobald man in den Moloch tritt

der einem die Stundenpläne vorgibt

 

die Freizeit – ach

die Freizeit – ach

die Freizeit – ach

wieviel freie Zeit lässt er Dir?

 

Beruf Berufung?

 

Ein kleines Glück im Glück

Nur ein Aspekt des Placebokomplexes

Perblex

Reflektiert Idiotie!

 

Funktioniere oder krepiere

 

……. Es bleibt ein Winkel

Im Leben

Man muss sich nicht hingeben!

Kann frei sein!

 

Legt die Würfel weg

Verachtet die soziale Meute

Lernt die Anarchie

Sonst lebt ihr nie

Sonst bleibt ihr Tod

 

Vor allem – seid ihr Mörder an all jenen

Die keine Zahl höher als Drei

Gewürfelt haben

 

Die Würfel sind gezinkt

Die Sechs fällt im Grunde nie

Die Fünf fällt aus einer üblen Laune heraus

Die Vier gefällt sich selbst und drängt hervor

Doch die Eins, die Zwei und die Drei,

sie sind die Rechnung jener

und die Qual

die Spielen, um zu gewinnen!

 

Von mir aus soll es sein

Ein Spiel

Ist´s

Ist´s

Ein Spiel

Spiel ich nur noch um frei zu sein!

 

 

 

 

Kleiner Tip

Die Placebomasche stinkt

Die Freiheit duftet nach Frische und Glück

Fragt euch, was ihr wirklich braucht!

Fragt euch, was glücklich – was wahrhaft glücklich macht!

 

Man sollte das Hassenswerte nicht hassen,

ich finde man sollte es schlicht ignorieren,

kommt es eines Tages und mordet Dich,

lächle es an!

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Betrachtungen

Glück beim Anblick empfinden

Ein Koffer voller Geld

Eine Walnuss am Baum

Eine Birne am Ast

Eine Beere reif und prall

Ein Pilz erdigbraun duftend

Himmel glutrot am Abend

Himmel glutrot am Morgen

Dazwischen Träume

Himmel glutrot am Morgen

Himmel glutrot am Abend

Dazwischen Taten

Ganz wenige finden am Tage das Glück

Ganz viele suchen am Tage den Koffer voller Geld

Die Wenigen werden unsere Chance nicht bewahren

Die Vielen werden sie wohl in den Orkus jagen

Ja Glück bedeutet auch

Kranke zu pflegen

Ein Feld achtsam und mit Güte zu bestellen

Die Kraft des Geistes zu nutzen,

um zu forschen

um zu schaffen

Dinge an denen unser Herz und Verstand sich erfreut

Um die Angst zu besiegen

Doch wir nutzen den Verstand

Um die Not Vieler zu regulieren

Damit Wenige leben können

Wie Irre im Wunderland

 

All die Chancen, dumm und feige vertan

Damit man mitspielen darf mit den Irren!

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Vom Reden und Schreiben

Worte über die Luft

Worte über das Licht

Worte, Worte, Worte, Worte,

Worte, Worte, Worte, Worte,

 

überall Worte

 

halt!

 

Denken,

ohne zu denken,

werden wir unser Leben an jene verschenken,

an jene,

die seltsam kalt und ohne Liebe ihre Taten

in der Dunkelheit verschränken!

 

Keine Worte mehr, genug

Genug gesagt, genug geschrieben

 

Ich leb mein Leben

Schenk es nicht her

Ist mir wirklich nach Worten

So werd ich sie vielleicht hier verorten…

 

Doch mir scheint das Leben grad so schön

Da hab ich kaum die Zeit dazu

…… und nutzlos ist´s

So nutzlos ja

Leben, Lieben, mich nicht verbiegen

Ich schau schon zu

Mach meine Augen auf

Es legen so viele die Finger auf die Wunden

Die meisten jedoch bohren

Sich mit Wucht hinein und

Heilen nicht,

sie baden nur die Eitelkeit im Licht!

 

Bewundern tu ich jene,

die ich nicht kenne,

jene die leben ohne die Nächsten zu bescheissen,

ohne die Welt in Stücke zu reissen.

 

Jene jedoch sind still

Sie schreiben nicht,

Sie reden nicht,

Sie leben schlicht

…………………und lieben.

 

Wann standen Euch zuletzt die Tränen

In Euren Augen?

Warum weint ihr nicht

An jedem Tag

Über den Wahnsinn dieser unserer Art?

 

Wer nicht weint,

der ist verrückt geworden!

 

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Vom Dürfen und Müssen – Klartext!

Wie jeder Mensch darf ich nichts gegen Israel schreiben, ohne sofort als Antisemit beschimpft zu werden.

Im Folgenden habe ich einige Texte zur Auswahl gestellt, der letzte von Benjamin Korn hat nicht unmittelbar mit Gaza zu tun, wohl aber stellt ein Jude köstlich die Befindlichkeiten in unseren Breiten dar – wenn auch vor fast 30 Jahren.

 

Ups…. Das hätte ich nicht schreiben dürfen, jetzt bin ich wohl schon Antisemit!

(Ich hätte schreiben müssen, ein Mensch jüdischen Glaubens, oder besser ein Mensch der sich zum jüdischen Glauben bekennt, oder wie? Wie umschreibt man das Wort Jude, als Deutscher? Ich hätte einfach Artgenosse schreiben sollen, den was ist schon ein Glaube, er ist doch schlicht ein schwachsinniges Gedankenkostüm, in welches sich die meisten Menschen kleiden, damit sie einer Mannschaft zugehörig seien, blöd nur, wenn sie an Orten wohnen, wo andere Mannschaften übermächtig ihre Grausamkeit offenbaren – einst erlebten dies die Judenkostümierten in unseren Breiten, die von den Christenkostümierten, die zusätzlich ein braunes Kothemd trugen, schlicht massakriert, industriell massakriert wurden – und heute – heute sind diese Judenkostümierten in einem kleinen Gebiet im nahen Osten gerne bereit ihre Überlegenheit zu nutzen, um tonnenschwere Bomben auf Gebäude zu werden, da drinnen ein “Terrorist” hockt, völlig egal, wer sonst noch mit zerrissen wird – man kann es, also tut man es – schlicht, grausam und gewissenlos. – Spielt die Anzahl der Opfer eine Rolle? Muss man eine exakte Bilanz aufstellen? Ist der jüdische Soldat, der gezielt Granaten auf flüchtende Kinder am Strand abfeuert ein stolzer Kämpfer, anders als der deutsche Landser, der einem jüdischen Menschen eine Kugel ins Genick jagt, damit dieser in eine Grube fällt? Die einen morden tausende, die andern Millionen – doch der Jude, der die Granate abfeuerte tötete vier Kinder, der Landser hat wohl mehr Menschen erschossen an jenem Tag – ist er der Verbrecher – sind nicht beide Verbrecher, Verbrecher mit Gruppenzwang, Verbrecher, die zu feige waren als Menschen zu sterben, wobei – ich behaupte der Jude auf dem Schnellboot wäre nicht standrechtlich erschossen worden, oder hätte sich flugs in ein Gebäude im Gaza-Streifen einfinden müssen, welches gleich darauf niedergebombt worden wäre, der Landser hingegen, hätte wohl neben einem Juden die kniende Position eingenommen, ohne Waffe, das Genick darbietend – wer von uns hätte den Mut gehabt, den Mut die Waffe wegzulegen und sich selber hinzuknien?

Natürlich, wieder diese unsäglichen Vergleiche, aber vergleichen wir nicht immer und überall?

 

Es gilt doch nur eines – die Mächtigen – egal welchen Glaubens sie sind, wenden alle Mittel an, um Mächtig zu bleiben.

Die Ohnmächtigen sind die Täter, ihre einzige Macht wäre, ihr Kostüm auszuziehen und zu sehen was dann passiert – vielleicht wird man gleich erschlagen, oder man kann weiter leben – ohne zum Täter geworden zu sein – diese Wahl hat auch der ohnmächtigste Mannschaftskollege!

Nein, es gilt noch etwas. Die Masse stimmt absurderweise mehrheitlich immer den Kriegstreibern, den Hetzern und letztlich denen zu, die die Massaker befehlen.

In Israel sind angeblich über 80% der jüdischen Bevölkerung für das derzeitige Vorgehen in Gaza.

Wären wir Israelis, ich bin mir sicher – es wäre exakt die gleiche Dramaturgie.

Man stelle sich vor, die andere Seite wären Juden, die nun in Gaza lebten und wir wären die Restnazis, die man 1945 nach Palästina deportierte – sozusagen die letzten Faschisten Deutschlands, nachdem man dort mit der A-Bombe nur noch ein paar Millionen Überlebende vorfand.

Berechtigt das Leid der Vorfahren, mehr zur aktuellen Grausamkeit, als wären die Vorfahren selber nicht Opfer, sondern auch Täter gewesen?

 

Solidarität!?! Mit wem???

Zum Vergleich die im Text auch angeprangerte Propaganda .

Eine Frau aus der Schweiz, die als Autorin erfolgreich, als Kolumnistin gut bezahlt und als Konsumentin beliebt durch die Lande zieht.

Einst zielstrebig und wirklich ausdauernd, vielleicht sogar etwas selbstkritisch – sicher nicht  ohne Talent – ist sie nun mit einem wohlhabenden Züricher Männchen verheiratet und als Posse einer reflektierenden Artgenossin zu betrachten.

Doch der heutige Text im SPON ärgert mich wirklich maßlos, aus der Hand einer solchen Hochleistungskonsumentin – die wohl mehr von den illegalen ausgebeuteten Sklavendienstleistern in ihrem gewählten Land profitiert, als die meisten Normalschweizer (und das als gebürtige Weimarerin)

- doch wer möchte –  lese selbst.

Für mich der Mustertext einer zynisch-boshaft, larmoyanten Bohemien.

Hier noch ein Beitrag aus der ZEIT.

Und abschließen möchte ich noch auf eine Episode aus den 80ern in unserer Republik hinweisen.

Die älteren Leser erinnern sich vielleicht noch – Fassbinders Stück “Der Müll, die Stadt und der Tod” sollte in Frankfurt uraufgeführt werden.

Die angeprangerten jüdischen Spekulanten standen mit aufgehetzten jüdischen Bühnenarbeitern und anderen Intellektuellen, die anscheinend zu dumm waren, den sich aufhetzen zu lassen, ist wohl die gefährlichste Form von Dummheit, oder zu feige, sich zu hinterfragen, auf der Bühne und verhinderten mit einem Transparent “subventionierter Antisemitismus” die Aufführung – das Stück wurde auch in den kommenden Wochen nicht in Frankfurt aufgeführt – Jahre später allerdings ohne Probleme in Tel Aviv!

Benjamin Korn hat darüber einen köstlich selbstkritischen Essay verfasst.

Der Schock ist fruchtbar noch (ZEIT Archiv 1988)

Persönlich bin ich inzwischen der Meinung, die Shoah wird von gewissenlosen Kräften gnadenlos instrumentalisiert, man beutet das Leid der Opfer aus, nicht um zu mahnen, nein, um Geschäfte im Schatten des Grauens betreiben zu können.

….. und wehe jenen, die wagen den Vorhang zurückzuziehen!

Fast könnte man sagen, die übliche Methode, letztlich wird doch jeder Profit auf den Knochen der Verlierer gestapelt.

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Einsiedler im interaktiven Dauerlauf.

Wollen wir uns bewegen? Wie Nomaden über Hügel, durch Täler und Wälder, an Städten vorbei, an immer neue Orte ziehen?

Mit einem großen Bund Papier, schreiben wir,

schreiben auf das Papier,

was wir sehen, auf dieser endlichen Wanderung

Menschen die in Agrarpanzern in Minuten Felder ernten

Menschen die in Asphaltbüchsen hockend, grimmig glotzend, bewegt werdend,

zu imaginären Zielen streben,

Menschen die Geld zählen, die Geld erbeuten, die Gewinne belächeln, die Verlierer vergessen,

Menschen die “Glück” hatten in der Samenlotterie!

 

Wollen wir uns bewegen – sollen wir uns bewegen – können wir uns bewegen?

 

Es gibt Hunderttausende, die sich bewegen – auf verflucht gefährlichen Wegen.

Sie träumen den falschen Traum, den wir doch alle nicht mehr träumen müssen,

da wir satt und bräsig die Hunderteuronoten küssen!

 

Hier eine wirklich lesenswerte Schilderung jener bewegten, träumenden, desperaten Seelen…..

Hier der Versuch einer Todesliste…….

 

Wir sollten uns bewegen, doch wenn ich mich bewege, wer wird mit mir gehen?

So bleib ich in meiner Hütte hocken, bewege mich nur durch die Wälder, schäme mich ein Mensch zu sein – und bleib allein!

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Selbstversorgung im Lebensraum!

Das jedem Menschen ein kleines Stück Land, auf dem der Gemüse, Kräuter und Früchte anbauen kann, zusteht, das war bis vor wenigen Jahrzehnten ein ungeschriebenes Gesetz und wurde vielstimmig auch noch im Industriellen Zeitalter gefordert.

Gartenstädte und Arbeitersiedlungen mit Familien und Gemeinschaftsgärten entstanden, kaum eine Gemeinde die nicht größere Flächen für Schrebergärten auswies – was wurde daraus?

In den letzten drei Dekaden ist die Autonomie des Individuums auf ein Minimum reduziert worden, der Konsument hat sich über den freien Körper des Menschen gezogen, hat ihn okkupiert und aus ihm den perfekten Sklaven geschaffen.

Ein Sklave, der am Ende alles tut, alles was man von ihm fordert, ohne jedoch in Ställen bewachen zu müssen, nein, der moderne Sklave agiert freiwillig – viele behaupten sie müssten zur Arbeit gehen, doch das ist schlicht ein feiger Vorwand.

Wer nicht zur Arbeit ginge, der müsste sein Leben selbst gestalten, der müsste tatsächlich nachdenken, wie er sich die Dinge schafft, die er zum Überleben benötigt und die er sich für seine Muse wünscht.

Hier kommen die Bedürfnisse ins Spiel. Wir haben die Maslowsche Hierarchie pervertiert – die Mächtigen spielen virtuos mit diesen unseren Eigenschaften.

Selbstverwirklichung scheint Konsum geworden zu sein – das wichtigste Bedürfnis! Ja, in den Werbeslogans – in allen Medien pulsiert es, scheint es immanent – “Hast du dies, hast du jenes, machst du dies, machst du jenes, bist Du wer, bist du toll, bist du liebenswert…….!!!”

Der Bedarf eines zeitgenössischen Mittelstandshaushaltes ist schlicht lächerlich! Die aktuelle Statusfassade besteht aus wenigstens zwei Belchbüchsen die meist mehr als je eine Tonne Leergewicht aufweisen und mit einem unglaublichen Aufwand bewegt werden. Die Nebenkosten erfordern von den Meisten Menschen schon eine komplette Arbeitswoche im Jahr – junge Menschen die sich solche Vehikel leisten arbeiten nicht selten in der Hauptsache für den Unterhalt ihres Blechfetischs.

Vor allem in China träumen seit Jahren viele hundert Millionen Menschen von einem eigenem Automobil – bewundernd glotzt die westliche neoliberale Sklaventreiberelite auf die Geschwindigkeit mit der dort die Natur vernichtet und die Menschen in den ökologischen Gau getrieben werden. Das Wachstum ist traumhaft, die Böden werden vernichtet und wehe die nächste Genmutation von Monsanto ist ein Desaster, dann Gnade den Massen, die sich nur noch selber fressen können.

Dabei war es nie spannender, nie vielfältiger, sich ein autonomes Leben aufzubauen. Selbstversorgung ist die Lebensaufgabe schlechthin. Wer seinen Garten bestellt, wer Energiewandlung betreibt und sich einen Brunnen erschließt – (was ja vielen Menschen inzwischen auch verwehrt ist – von den Ballungsräumen ganz zu schweigen – dort ist Wasser bald das unsichtbare Halseisen, das man den Sklaven um die Hälse schmieden wird) – der hat je nach Geschick und Eifer ein mehr oder weniger reichhaltiges Angebot für sich geschaffen.

Die modernen Techniken erlauben es uns aus Abfällen wertvolle Materialen zum Bau von Maschinen, Gebäuden, Möbeln, zur Herstellung von Kleidung und KrimsKrams, den man so möchte, zu gewinnen. Es gibt inzwischen unzählige Publikationen zu den Themen – Gärten, Hausbau, Energiewandlung, – das Do it yourself – sollte nicht zu einem Motto verkommen, womit Baumärkte Renditen erwirtschaften – es sollte zum Credo von uns allen werden.

Regionale Selbstversorgung- Autonomie – das ist ein lohnendes Ziel – nur leider – die herrschenden Köpfe fürchten es wie die Pest, sie wissen, es wäre ihr Ende!

In meinem Landkreis wären wir inzwischen was die Energiewandlung angeht autonom, nur – es ist eine zwiespältige Autonomie geworden, da es sich vor allem um Biogasanlagen handelt, die mit Grundstoffen aus Monokulturen gespeißt werden.

Doch man könnte hier sehr schnell eine Transition – hin zu vielfältigerer Befüllung – klügerer Vernetzung und phantasievollerer Bewirtschaftung kommen – doch das ist wiederum ungewollt.

Die Autonomie entstand nicht aus Klugheit, sondern aus der Gier nach Subventionen und Gewinnen – ein falscher Anreiz – doch der einzig wirksame Anreiz in unserer verrückten Welt.

Bei uns sind die Böden noch ertragreich, doch die Artenvielfallt schwindet auch hier – eben wegen der immer eindimensionaleren Bewirtschaftung.

Eine Agrarindustrie vernichtet die Natur und damit auch den Teil von ihr den man Mensch nennt.

Unser Landkreis könnte ein Mustergebiet für Transition werden, da wir noch nicht völlig zersiedelt sind, noch nicht komplett mit einer fatalen Infrastruktur überbaut wurden, ja – es wäre noch so etwas wie Restnatur vorhanden.

Doch was planen die herrschenden Idioten – sie möchten die Restnatur einem hirnrissigem Wettlauf mit anderen Wirtschaftsregionen opfern, da sie einen Wettbewerb in ihren Köpfen haben, dem es Stand zu halten gilt.

Sie glauben, sie denken global und dabei denken sie nicht, sondern sie rennen dem Mainstream hinterher wie die Lemminge.

Wer quer denk hat am Ende Recht, doch meist ist der dann längst Tod und die Verursacher der Kathastrophen sind mit ihm gegangen – dennoch stehen in den Analen die Verbrecher, sie werden als jene gewürdigt, die die Geschickte bestimmten, und da ihr Nachfolger ebenso bornierte Dummköpfe sind, lobt man sich immer weiter gegeseitig.

Die Ideen der Querdenker werden in die Praxis übernommen, so man es noch schafft, bevor die augenscheinlichen Desaster so gravierend wirken, dass es für jede Transformation zu spät wäre – erst wenn der Leidensdruck das Leben unmittelbar bedroht, beginnt sich auch der letzte Idiot zu besinnen.

Es gibt heute schon große Gebiete auf dem Planeten, wo dies schlicht nicht mehr möglich ist – Gebiete die auf Dauer wie einst Magdeburg völlig verwüstet und zu lebensfeindlichen Zonen gewandelt wurden.

Noch sind es anteilig scheinbar marginale Gebiete, noch – und scheinbar!

 

Wir sollten Bienen züchten, wir sollten Lehmhäuser bauen, wir sollten Gärten anlegen, wir sollten Obstbäume pflanzen, wir sollten uns der Subsistenzwirtschaft besinnen, wir sollten als Individuen in der Familie autonome Zellen bilden die lokal und global mit all den Milliarden anderen interagieren, was das intellektuelle, wissenschaftliche und kulturelle Wissen angeht.

Wir würden leben, lieben und schaffen ohne zu vernichten!

Wir wären klug genug den Bedarf im Einklang mit der Umwelt zu decken, Fortschritt zu generieren, viel mehr Fortschritt als wir das jemals erlebt haben – ich behaupte wir wären endlich in der Lage unsere geistigen Möglichkeiten zu nutzen – zu unserem und unser aller Wohl – wir würden all die Slogans die das derzeitige Pack phrasendreschend auskotzt mit echtem, wahrhaftigem Leben füllen.

 

Der Mensch muss nicht 40 Stunden in der Woche Akten sortieren, Waffen bauen, Hinterzimmerintrigen schmieden, sie anbiedern und sich verkaufen – der Mensch braucht gesunde Lebensgrundlagen, er braucht soziale Nähe und Solidarität, der Mensch braucht keine Führer sondern Mitmenschen, der Mensch braucht keine Feinde sondern Freunde, der Mensch braucht keine Konkurrenten sondern er braucht ehrliche Partner mit einem offenem Wesen und eine Gemeinschaft in der nicht die Lüge und der Betrug bis hin zum Mord, dem Massenmord die herrschenden Prinzipien sind, sondern eine Gesellschaft die versteht wie mal als intelligentes Lebewesen in der Biosphäre die Lebensweise kreiert, die ein Minimum an Angst und Elend hervorbringt und den kommenden Generationen alle Chancen offen lässt.

Schaut auf die Welt – was tun die scheinbar klügsten Artgenossen – sie zocken in viele hundert Meter hohen Glaskathedralen um Geld, liefern sich physikalische Wettrennen um Nanosekunden, wer als erster seine Wetten in ein gottgleiches Handelssystem einschleusen darf, sie quetschen Milliarden von Menschen aus, damit die Renditen der umweltvernichtenden Industriemoloche ihre Wettkassen füllen.

Schaut auf die Welt – was tun die scheinbar beliebtesten Menschen, die wir zu unseren Führern wählen, sie biedern sich dem Kapital an, sie sind nichts weiter als Verräter am Wohl der Menschen, damit sie sich in den eitlen Blasen ihrer Abgehobenheit die Gunst und den materiellen Überfluss der Reichen gönnen können. Das Privileg ist es was sie wünschen, nichts als das Privileg!

Schaut auf die Welt – was wird aus der Masse der Menschen, die von ihren Führern täglich verraten und verkauft wird – sie werden Hyänen, ja sie sind sich Wölfe geworden, oder schlimmer noch, der Wettkampfmensch, ist dem Wettkampfmensch ein Wettkampfmensch geworden – selbst wenn er ihn kennt!

Eltern treiben ihre Kinder an, und Partner ihre Partner, wer nicht viel verdient, zumindest versucht zu verdienen, der ist ein Nichts – nur wer sich bedingungslos dem Moloch ausliefert, hat noch die Berechtigung in diesem asozialen Verbund eine scheinbare soziale Wärme zu genießen, die doch nichts als bizarre Kälte ist!

…. Und die Masse haut täglich ihre Krallen in das Herz der Erde, solange bis es nicht mehr bereit ist, diese Brut zu ertragen!

 

Ich rufe Euch auf, kehrt zurück in die Gärten, verweigert Euch dem Moloch und verhindert jede weiter Vernichtung unserer Lebensgrundlagen, fangt heute damit an – nicht morgen und vor allem – wartet nicht bis einer kommt und euch das Rezept auf den Tisch legt – reflektiert selbst Eure Situation und habt den Mut in die nötige Bedürfnislosigkeit zu gehen, den wenn ihr Euren derzeitigen Bedarf nicht negiert, werdet ihr schlicht immer Sklaven sein.

Was ihr gewinnen könnt, das werdet ihr selbst erkennen, in dem Moment, da ihr aufhört Sklaven der Mächtigen zu sein!

 

Es gilt das Prinzip – ich kann es schaffen – nicht ich kann es schaffen reich zu werden, sondern ich kann es schaffen frei und autonom zu werden.

 

Ich habe oben eure Fesseln beschrieben. Fesseln – vor allem solche die man euch um den ganzen Körper gelegt hat – dieser Konsumentenpanzer – tun weh, so man sie sich vom Körper reißt.

Wäre es ein leichtes Spiel, hätten die Mächtigen längst verloren, sie setzen darauf, dass ihr alle mehr an eurer Bequemlichkeit hängt, als an Eurer Freiheit!

Nur – was wollt ihr sein feige, bequeme Mitläufer, oder freie, mutige Wesen?

Traut Euch! Traut Euch, den Konsumenten loszuwerden, eure wahren Bedürfnisse zu erkennen!

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