Treffen mit der Leichtmarie

Zwitschernde Kerle, die ihr Revier beschallen, mit trülllllü, trilllli, trilllllla, drunter der Dunst, zarte luftschleiernde Aerosole, ins Gemüt streicht beides, durch Ohr und Aug.

Der Wiesengrund am Bachlauf schaut dich an und aus den Wipfeln spricht sie auch, vom Horizont im Westen her strahlt grell und durch die Morgenkälte wärmend das Licht der Sonne ungestühm heran.

Einatmend, ausatmend – begleitet vom kleinen und vom großen Alien im Körper eines Vierbeiners, such ich den Schatten zu vermeiden, will mich im Frühlicht wohlig weiden, frisch ist die Luft und fast ist mir, als würd ich klares Wasser direkt aus unsichtbaren Quellen trinken, es tut so gut.

Der Finn der springt und hopst im hohen Gras, mal ist er weg, dann wieder da, sein Glück ist meins und auch die große Bela scheint es zu genießen, sie schnüfelt hier und dort, wir gehen langsam immer weiter fort.

Uns hat die Leichtmarie gerufen, im letzten Spätnachttraum hat sie gesprochen, den Weg beschrieben und die Zeit, sie hat uns nicht gefragt, seid ihr bereit – nur – wann und wo, sonst nichts.

Die Leichtmarie, die spricht oft aus, was andern wär ein wahrer Gaus, sie ist rhetorisch gut geschult, belesen und vor allem, sie hasst den Besen.

So steifen drei ganz voll mit Zeit und Leben, durchs hohe Gras, vorbei an schattigen, hohen, unsichtbaren Streben, nichts ficht sie an, nichts trübt die Sinne, die Pfoten und die Füße spüren Moos, spüren seine weichen, feuchten Grüße.

Mein Menschennasenapparat kriegt vieles ja nicht mit, was die andern beiden lesen, so bleib ich doch im Gegensatz zu diesen, schön blöd und krieg vom Gang der Dinge hier, das meiste gar nicht mit.

Vielleicht fühl ich mich ja grad darum so wohl in diesem Teil der Welt, wo jetzt die Leichtmarie an einer Lichtung steht und lächelt wie ein truckner Zeck – sie flüstert,

lass es sein, es hat doch alles keinen Zweck!

Ich leg ihr meinen Finger an die Lippen, flüster ihr dies ins Ohr:

“Danke für die Einladung, der Rat trifft zu, nur, lass michs trotzdem immer wieder sagen,

sonst würd es mich im Innern ganz alleine plagen, doch Du – Du liebe Leichtmarie – zählst einzig wirklich, weiß und vergess ich nie!”

Langsam steigt die Sonne hoch und höher,  wir trotten weiter durch den Raum und durch die Zeit, die Leichtmarie ist weggeflogen, nach hoch Oben.

Nun denn, zurück ins Irrenhaus, na wenigstens, gibts derzeit Spargelschmaus.

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Neben dem Tiefpool herrscht die Dürre.

Obersalzberger hatte eine geniale Geschäftsidee! Obersalzberger hatte Angst vor großen Fischen!  Obersalzberger hatte in Fontainbleau seinen MBA gebucht und dort neben simplen Theorien vor allem Kontakte zu anderen dynamischen, intelligenten, gebildeten, kultivierten, Unmenschen für die Studiengebühren erhalten.

Obersalzberger erschuf das ultimative Life-Stile-Produkt!

Den Wüstentiefseepool

Stückpreis ja nach Tiefe, Ausstattung und geographischer  Lage

Jeder kluge und erfolgreische Mensch musste einen haben, das hatte viele positive Effekte.

Vor allem das Wachstum erhielt Impulse.

Die Klugheit der Menschen kann nicht in Frage gestellt werden.

Wer sein Start-Up erfolgreich angestoßen hat, wer das Einkommen generiert im Wüstentiefpool zu tauchen, der hat es geschafft, er gehört dazu.

Daneben herrscht Dürre, die Dürre des Geistes, die Masse ist einfach nur dumm!

Die Masse versteht es nicht!

Der Anreiz einen Wüstentiefpool zu besitzen, generiert Innovationen ungeahnter Güte!

Ohne Anreize Stillstand!

Eine friedliche, gerechte Welt ist sowas von langweilig!

Spaß ist, das Gegenteil!

Wie spannend war doch das Leben unserer Urgroßeltern!

Es besteht Hoffnung – es wird schon wieder spannender werden – auch hier in Europa.

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Gehälter sinken um 30%!

M. l. P. Hollande kündigt Senkung des Präsidentengehalts und der Ministergehälter um 30 % an!http://www.ladepeche.fr/article/2012/05/07/1347090-quelles-seront-les-premieres-mesures-de-francois-hollande.html

Es soll die erste Maßnahme sein, die Francois Hollande umsetzt.

Interessant, das solche Maßnahmen in den deutschen Medien keinerlei Aufmerksamkeit erhalten.

Allerdings muss man diese Maßnahme ins Verhältniss setzen – und schon kommt wieder Enttäuschung auf:

Maßnahme, Maßnahme, Maßnahme – ja sie nehmen Maß, sie messen aus – wo sie künftig die Grenzen ziehen – möglichst Wenige möglichst viel – möglichst Viele möglichst wenig.

2007 genehmigte sich M. Bling Bling eine Erhöhung um 172%!

http://www.journaldunet.com/economie/dirigeants/remuneration-salaire-chef-etat-gouvernement/1-nicolas-sarkozy-president-france.shtml

Insofern – eine Rücknahme dieser Erhöhung wäre der richtige Schritt gewesen – die 30 % – ok – sie sind besser als keinerlei Reduktion – doch letztlich bedeutet es nicht die Besinnung auf Werte wie Bescheidenheit oder Idealismus – es zählt weiter was gezahlt wird!

Mutti kriegt übrigens nicht ganz so wenig wie immer kolportiert wird – ca. 25.000 Euro im Monat und das Budget für sie alleine beträgt über 40 Mio Euro — das Kanzleramt verschlingt inzwischen über 2 Milliarden Euro.

Bei Mutti wird gerne unterschlagen, dass sie neben ihrem Kanzlergehalt von gut 16.000 Euro auch noch die Abgeordnetendiät erhalt plus die Unkostenpauschale.

Doch es wird auch sehr offensiv mit dem Thema umgegangen – wir werden wohl bald signifikante Steigerungen sehen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,823233,00.html

bezüglich der Nebeneinkünfte ein emotionaler Beitrag: (etwas grob … aber das Thema ist ja grob!)

http://www.lokalkompass.de/hagen/politik/nebenjobs-der-bundestagsabgeordneten-d159959.html

Doch was soll uns diese Gier der Nebenberufspolitiker, die Haupberuflich ja Erfüllungsgehilfen der Lobbiisten, bzw. Befehlsempfänger des jeweiligen nationalen Kaffekränzchens sind, sagen?

Mein Tipp – vergesst die Gier der Politiker, oder amüsiert Euch, reflektiert einmal kurz was sich in euren Leben verändern würde, möchtet ihr in dem Klima das dort herrscht leben und agieren?

Klar, Kanzler wäre ein interessanter Job, doch nicht in diesem Umfeld!

Die Kraft dort alles total umzukrempeln, die wird niemand mehr aufbringen – es wird nur noch gruseliger, noch dümmer und noch lächerlicher werden!

Unser großes Glück – noch sind wir persönlich frei, noch sind die letzten Schranken der totalen Entsozialisierung nicht gefallen, noch ist es möglich in diesem Land ein glückliches, zufriedenes Leben zu führen – es besteht kein Konsumzwang, kein Wohlstandszwang, materielle Armut wird zwar von manchen sozial geächtet, nur -

man erfährt zumindest noch keine staatliche Gewalt und wird nicht weggesperrt oder gar erschlagen.

Der Weg geht jedoch in die Richtung totaler Konsumzwang, totaler Wohlstandszwang, Zwag zur Vernichtung der Umwelt, reflektierende Menschen, die sich konsequent diesen Dogmen verweigern, werden heute als Sonderlinge gesehen – wie gesagt, sie dürfen noch relativ unbehelligt leben – doch wie wird dies morgen sein?

Welchen ökologischen Fußabdruck hinterlassen wohl unsere politischen Vorbilder?

Welchen ökologischen Fußabdruck hinterlassen wohl unsere kulturellen Vorbilder?

Welchen ökologischen Fußabdruck hinterlassen wohl unsere wirtschaftlichen Vorbilder?

Oder gibt es hier Leser (ups – liest ja kaum einer – sorry – ihr die ihr hier lest habt wahrscheinlich tatsächlich andere Vorbilder…) die es für eine ganz simple Selbstverständlichkeit erachten, dass man zuerst einmal versuchen sollte nicht mehr zu verbrauchen, als die Erde pro Mensch nachhaltig zur Verfügung stellen kann.

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Die Konditionierungsfolter nach der Lotterie!

Ganz dünne, zartgliedrige Arme halten einen zerfledderten Korb, als wär er ein Baby, oder wär ein Baby darin, sie wiegen ihn, hin und wiegen ihn her, dazu halten anderer Arme Hände zwei Steine, einer für die linke, einer für die rechte Hand, im Rhytmus werden sie aneinandergeschlagen, so gibt es eine Musik, eine beruhigende Melodie, den aus zwei Lippenpaaren dringt ein Summen dazu, das Bild ist nicht komplett.

Alima ist ein intelligentes, hübsches, empathisches, neugieriges, junges Menschenkind, sie hat, da sie in Darfur den 24.12.2008 geboren wurde, schon überdurchschnittlich viel Glück gehabt, Glück, dass sie das Datum des 6. April 2012 erlebt, heute, da sie mit Ihren zwei noch lebenden Geschwistern und Ihrer Großmutter in einem Verschlag des Flüchtlingslagers Dabaab, in Somalia – auf der Flucht aus dem Sudan starben vier ihrer Geschwister, ihre Mutter und ihr Großvater.

Alina hätte wohl – wäre sie aus dem Leib einer Eleonore Bachmeier, wohnhaft München, Grünwald, Hubertusstraße 34 in diese Welt geboren worden, heute einen etwas anderen Tagesaublauf zu erwarten, als sie ihn tatsächlich erlebt.

Ihre Großmutter ist früh am Morgen, Alina schlief noch, losgegangen, in der Hoffnung am Verteilplatz etwas Nahrung und Trinkwasser beschaffen zu können, jetzt da es um die Mittagszeit ist, sind Alima, Acai und Aisha auf dem Platz vor Ihrem Unterstand, sie sind hungrig, trotzdem spielen sie ein uns unbekanntes Spiel, ja sie lachen dabei, sie versuchen zu nicht daran zu denken, was, wenn Omosede nicht mehr zurückkommt, wenn sie von Milizen ermordet wurde, oder andere sie erschlugen, als sie ihr das Wasser, den Reis, die Hirse raubten?

Omosede hat ihnen das Spiel gezeigt, sie spielte es früher gerne mit ihnen, auch ihre Mutter Mandisa spielte dann oft mit – Alima kann sich noch erinnern, ein Lächeln formen ihre vollen Lippen und ihre dunklen Augen leuchten wie zwei Sterne in der Nacht, ihre viel zu großen Augen, die das Leid im Sudan und Somalia sahen und in die Erinnerung brannten.

Anernorts streiten Erwachsene darüber, wie sie die kognitive Konditionierung ihrer Brut am besten organisieren – auf die simple Idee, endlich auch sozial – global zu denken – und die Sinnfrage mal wieder völlig neu zu stellen, kommen nur greise Idealisten, die kraftlos Tasten behämmern, mit gichtigen krummen Fingern.

Das smarte Volk der “gebildeten” mobbt sich derweil schon in sozialen Netzwerken mittels Touchscreen in den Suizid.

Das Elend hat nur ein anderes Gesicht – doch wir begreiffen es nicht.

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Was gesagt werden müsste!

Grass hatte eine gute Idee, nur – leider – er hat es nicht gut hinbekommen.
Was gesagt werden müsste (ich bin nicht Grass, somit nimmt meine Worte wohl maximal eine Gruppe von 20 Personen wahr)
Warum schweigen wir, schweigen wir alle,

über Dinge die längst nicht mehr verschwiegen werden, Dinge, die längst keine Planspiele mehr sind, die praktiziert und studiert, den Laborrahmen verlassen, die globale Welt erfasst und uns als ein Sklavenheer eingefasst im Rahmen der Planung sehen werden.
Es ist nicht ein Konflikt, der seit Jahrzehnten schwelt der die Jugend ein schwelendes Ei von Millagazor kennen lässt jedoch sie aus der Geschichte hebt sie massenhaft in den Stall der Verführer treibt sie den Holocaust an Millionen im Jahr verpennen lässt es sind deren hunderte Tag für Tag über die nur niemand am laufenden Band die Gazetten befüllen mag.
Kein nuklearer Erstschlag droht, kein atomarer Winter, es droht die Kette am Hals der Tanzbär Atta Troll ist tod die Freiheit ward erschossen, das Fell des Bären wird gegerbt, das Volk liegt vor dem Bette, der zierlichen Anette, die Nette spielt pervers und pisst
aufs Fell, das stinkt
verbrannt es wird, da sind noch viele Bären, die zu häuten sind!

- Das Volk der Palästinenser, das Volk der Israelis – sie sind fast sieben Dekaden Geisel der Interessen des westliche Kapitals, egal ob es nun Menschen jüdischen oder christlichen oder muslimischen oder gar keines Glaubens sind!
Im Nahen Osten war Israel der permanente Wächter des Öls, die Kraft die vor Ort alles zu Kontrollieren im Stande war, doch das lag beileibe nicht im Interesse der Menschen in Israel, die sehnen sich mehrheitlich seit Dekaden nach Frieden!!!
Doch sie wurden zu Pretorianern des Kapitals – der heisse Krieg – der überkam sie, als eine Facette des kalten Kriegs zwischen den Blöcken!
Heute ist der Iran das Ziel, da die dortigen Mächtigen sich nicht domestizieren lassen, ihren eigenen Wahn leben.
Doch insgesammt gilt es die ganze Welt erneut in eine Sklavenhaltergesellschaft zu transformieren, das hätte Grass sagen sollen – und ja – er hätte Israel durchaus als Beispiel zitieren, eine U-Boot Deal als Metapher verwenden und den Wahnsinn anhand einer möglichen atomaren Kathasrophe schildern dürfen – nur – er kann doch nicht vom kriegslüsternen Israel sprechen  – ist er alterssenil – glaubt er etwa die Mähr von der jüdischen Weltverschwörung – man sollte die Juden nicht mit dem Kapital verwechseln.
Die Juden sind ein sehr freundliches, fröhliches Volk, sie haben nur das Pech, dass einige der wohl nicht einmal tausend Schlächter der Menschheit und patologisch größenwahnsinnigen Zeitgenossen immer auch ihrem Glauben angehörten. In deren Schatten taucht Grass nun erneut ganz Israel – und – natürlich wird er nun diensteifrig von allen Marionetten des Kapitals zerfleddert – lenkt doch erneut wunderbar ab.

Sehenswert (jedoch genau wie Finkenstein – umstritten – doch sind jene die machtlos sind nicht immer auch hilflos?): http://www.youtube.com/watch?v=pwunp9pU5Uc

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Piraten zur See und an Land, bekämpft, fern und im Vaterland!

In Somalia leben etwa 11 Millionen Menschen (die Zahlen variieren – von ca. 7,5 – 14 Mio kann man in den verschiedensten Quellen finden – per heute! 5.April 2012)

In Somalia sind die Menschen zu mehr als zwei Drittel Nomaden und Kleinbauern, der Rest lebt vom Fischfang (derzeit eher Priaterie – da die Fischgründe von den west-östlichen Flotten geplündert wurden), von Handwerk – vor allem dem Kriegshandwerk.

In Somalia sind wegen des andauernden Bürgerkriegs praktisch die Hälfte aller Menschen akut vom Hungertod bedroht.

Die Kleinbauern haben ihr Land verloren, wurden vertrieben, die Nomaden mussten zusehen wie ihr Vieh, die Grundlage Ihres Lebens, verdurstet ist.

Somalia ist ein Abbild unserer Zukunft. Somalia ist die Dyspotie, die schon vor 40 Jahren von vielen Autoren beschrieben wurde, Somalia hat nicht das Exklusivrecht auf die Hölle, ich könnte noch viele andere kurz skizzieren – Ihr alle könntet dies, nur ein Achselzucken scheit passender, der konditionierte, “kluge”, homo ökonomikus wäscht seine Hände in Unschluld – die Finanzwelt mag global agieren, der Leistungsmensch mag global operieren, multimobil und hypereffizient – doch dem Chaos in Somalia gegenüber ist man doch machtlos, da sind die Somalier selber schuld!

Ein ewige Litanei – schön, das sich dies ändern wird.

Setzen wir über -

Geschätze Kosten für die Mission Atalanta – bis dato – etwa 7 Milliarden Euro.

Geschätzes BIP Somalias – (mangels offiziellem Staatshaushalt) etwa 1 Mrd Euro.

Reichster Mann der Welt (offiziell) – ca. 70 Mrd. Dollar

Kosten die der Steuerzahler für embedded Lobbyists aufbringt – in Deutschland – ca. 1 Milliarde Euro – das sind die Leute, die unsere gewählten und ebenfalls hochdotierten Volksvertreter dazu anleiten, wie wir am besten die Bevölkerung in Arm und Reich separieren.

In der Spieltheorie spricht man sogar von einem separierendem Gleichgewicht!

Junge Menschen, die heute als Betriebswirte oder Volkswirte konditioniert werden, lernen genau diese Denkweise, für sie ist Trennung ein zwangsläufiger Prozess, der unumgänglich scheint – ohne Trennung keine Profite!

Dabei erarbeiten jene, die als unrentabel denunziert und immer weiter in den Boden getreten werden direkt den Wohlstand jener, die Ihr fatales Schicksal planen.

Die Gemeinschaft der Bürger in Deutschland erarbeitet z.B. über 2 Milliarden Euro, damit im Kanzleramt 600 Angestellte und ein Protz und Pomp – ähnlich früher an den Feudaltränken der Blaublüter – bereitgestellt werden kann.

Mit diesen Milliarden werden dann Feste gefeiert, auf denen zynisch über die Dummheit der Massen parliert und die nächste Stufe der Prekariatenzucht besprochen wird.

Der Mensch ist nie aus dem Status der Sklavenhaltergesellschaft herausgekommen, er hat einzig die Mechanismen der Sklavenhaltung in einigen Regionen der Welt verfeinert – zugegeben, mit teils extrem vorteilhaften Auswirkungen für die unterprivilegierten dieser Welt.

Um Missverständnisse zu vermeiden, damit meine ich die Konsumgesellschaft, mit den “Verbrauchersubjekten”,  welche in den letzten Dekaden tatsächlich ähnlich wohlgenährter Haustiere in völliger Freiheit den Planeten bevölkerten – ja – noch immer – bevölkern – mir schwebt immer das Bild der hochgebildeten Touristin vor, die in Mumbai etwas angewidert den Blick von einem entstelltem Straßenkind abwendet um im nächsten Moment ein angregendes Gespräch mit einem indischen Studenten zu führen, der allerdings nicht aus einem Slum kommt. Der zu den 0,1% der Oberschicht gehört und nun ihr Bild von Indien nachhaltig prägt – ach – kultivierte Menschen, nett, symphatisch und das Land, die Landschaft, einfach wundervoll!

Schnitt, wird das Mädel die Mittelklasse halten?

Wird sie aufsteigen – in die obere Mittelklasse?

Oder wird sie verlieren? Sprich, wird sie ins Heer der Prekariaten abrutschen, trotz Dr. Titel und charmantem Wesen?

Wenn sie die Spieltheorie gut verinnerlicht hat, dürfte sie Erfolg haben, wenn sie reflektiert, dürfte sie ein “patologischer” Fall werden.

Nun die Indienreise hat sie qualifiziert, der Ignoranzfaktor liegt weit über 50 – ein guter Wert!

Angesichts der immer grandioseren Möglichkeiten, welche Forschung und damit einhergehende neue Technik dem Menschen bietet, werden wir zwangsläufig wieder auf extrem rigide Bedingungen für die Sklaven zurückfallen – heute leben schon etwa 3 Milliarden Menschen in Slums oder slumähnlichen Agglomerationen, Wand und Hochsicherheitszaun an Wand und Hochsicherheitszaun mit den Sklavenhaltern.

Die Politik ist schlicht und einfach ein Possenspiel, Politiker sind eitle bornierte Tröpfe, die sich unglaublich wichtig nehmen und unglaublich nichtig sind!

Die Stippen ziehen einige tausend Menschen.

Diese maßgeblichen Menschen können künftig nicht mehr die Resourcen erübrigen, ein Milliardenheer von Konsumenten zu bespaßen!

Nein, da wird künftige Gleichgewicht vor allem in Europa stark spearierender eingependelt werden müssen!

Die Wirtschaft – das Wachstum?

Qualtiät heisst das Zauberwort – wir werden qualitatives Wachstum bekommen!

Extrem ausgedrückt – Soylent yellow für die Massen, Beluga-Kaviar für den Leistungsprofi am Pool seinen Privat-Orbit-Cruisers, serviert von einer diensteifrigen Servicekraft.

Kindische Phantastereien? Klar, klingt doof – wär ich Heine erfänd ich einen neuen Atta Troll – dessen Fell ward von der schönen Geliebten sehr geschätzt – der Jäger war ein toller Hecht – und doch ein Hexenknecht!

Wir werden dies nicht ändern, wir können nur von Glück sagen, dass wir nicht im Slum, sondern in der Sozialsiedlung oder gar im EFH der Vorstadtsiedlung leben dürfen – das wird nicht so bleiben – für die weit überwiegende Masse – auch der Menschen in den “entwickelten” Ländern.

Ein Milliardär verbraucht in etwa das tausendfache an Resourcen, die einem Menschen theoretisch, nachhaltig zur Verfügung stünden – Tendenz rasend steigend.

(Erneut kindischer Schwachsinn – nur leider Realität!)

In 20 Jahren möchten die Leistungsträger nicht mehr auf die Seychellen, sie möchten ins Orbit und mit Blick auf den blauen Planeten in der Lounge des Spähren-Clippers ihre Drinks schlürfen – da bleibt nichts mehr übrig für den kleinen Massenwohlstand – die Massen werden wohl zu Soylent Green (gibt es nur zu Ostern – für die Massen) verarbeitet – und eine Dienstklasse von besonders intelligenten und devoten Subjekten wird die nötige Arbeit verrichten.

Die Dystopie ist in Indien, China und an vielen anderen Orten längst Realität, wir ignorieren sie, damit wir uns nicht vor den nächsten Zug werfen – ich traue mich wetten, dass mehr als die Hälfte der Deutschen in ihren Berufen nicht glücklich sind, dass mehr als die Hälfte in diesem scheinbar reichen Land unzufrieden und pessimistisch sind – obwohl die Massenmedien alles tun, um uns auf “Think positiv” zu konditionieren.

Von Piraten hier und dort…..

Die Piraten – sind Menschen wie wir -  wer das Gehabe der paar Piraten im Berliner Parlament beobachtet, der kann ahnen wohin die Reise geht.

Trotzdem, ich rate allen die Piraten zu wählen, so können wir beobachten, wie in extrem kurzer Zeit, vor allem auch die scheinbar klugen und gebildeten, die von wirklich guten Ideen erfüllten Gruppen dieser Partei, vom Parlamentarierhabitus infiziert, von den Lobbyisten infiltiriert und letztlich ins Marionettenkabinett integriert werden.

Auch Piraten möchten hohe und höhere Diäten, auch Piraten denken zuallererst in materiellen Dimensionen, auch Piraten filtirieren die egomanischen Soziopathen auf die einstelligen Listenplätze (siehe NRW!!!!) – aber – noch ist da nur der Sermon der Wörter – also wählt sie und beobachtet – den Transformationsprozess.

Übrigens, medial führt das Establishment gegen die Piraten in unserem Land einen ziemlich heftigen Krieg - wobei man gerade die Attribute, die noch wirklich positiv sind – in den Schatten stellt, ja als stümperhaft denunziert – und schon jetzt unterschwellig die Bereitschaft fordert, gefällist seine Gliedmaßen von sich zu strecken, auf dass die Puppenspieler ihre Fäden daran binden können.

Priaten am Horn von Afrika werden zu Tode gebombt – bald auch in ihren Hütten.

Piraten in Deutschland werden in die Parlamente gewählt, was gleichbedeutend ist, mit politisch ermordet, da sie dort zu Androiden, Marionetten oder wie auch immer man es nennen mag verkommen – das Judasgeld zahlt in diesem Fall der gekreuzigte selbst – das Volk.

Das Kanzleramt verschlingt jährlich soviel Geld, wie ein Marshallplan für Somalia kosten würde – um das Land  in einen autarken Agrar- und Sozialstaat zu transformieren.

Die Mission Atalanta verschlang soviel Geld, damit hätte man die aktiven Piraten zu tausenden in Luxusviertel der westlichen Welt aussiedeln können und dort als bunten Beitrag zur mulitkulturellen Bevölkerung “eingliedern” dürfen.

Feiern wir Ostern, das Fest der Wiederauferstehung, wobei, wer glaubt noch an Gott?

Feiern wir Ostern, das Fest der Osterhasen und Ostereier, des Festtagsbratens und der blühenden Forsythienzweige, geschmückt mit hübschen Bändern und allerlei Buntem, vergessen wir das Grau der Welt und taumeln trunken in die Zukunft,

ob sie uns wohl gefällt?

Zur Spaltungsdiskussion hier eine kleine Runde u.a. mit D.J. Snower – Präsident des IfW Kiel – der hier die ganze Zeit rhetorische Spielchen spielt – nicht das Geringste aussagt – nur, dass er um Himmels Willen keine Umverteilung von Oben nach Unten anstrebt – so wie es bis  dato läuft – endlich wieder stringent von Unten nach Oben – ist es ganz verträglich.

Dabei geht man noch nicht einmal auf die globalen Armutsprobleme ein (nur Snower im Zusammenhang mit seinen Spielchen – er jongliert mit den Hungertoten wie andere mit Tennisbällen – ohne Mitleid oder Lidnerung im Sinn zu haben – sondern mit der Intension den Status Quo zu sichern!!!!!)

Seine kruden Beispiele – ich hätte ihm gerne das Beispiel aus den Psychopaten-Tests – mit dem Wasservorrat in der Wüste dagegen gehalten (alle können überleben wenn man vernünftig einteilt und teilt – doch es gibt auch andere Lösungen – und die wählen Psychopaten i.d.R. aus!)

http://www.youtube.com/watch?v=K_hxCx1BEeI

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Schattenwerte einer Schattengesellschaft

Manche sagen wir werfen unsere Werte über Bord.

Piraten entern vielleicht Parlamente.

Welche Werte werden über Bord geworfen????

In NRW hat ein Pirat ganz gut gesprochen.

Etwas zu verklausuliert – in etwa wie Aristoteles vor 2300 Jahren – so a la Nikomachische Ethik – Gerechtigkeit – und was ist was – wonach strebt man, wer findet wo sein Glück – ja das Glück – danach suchen ja momentan ganz viele, ganz kluge Berufsphilosophen – schön, man kann sogar Philosophie studieren an der Universität – dort wo die Schatten am dunkelsten ihre Erzeuger verschlingen.

Alles liegt im Schatten, das Reale im Licht, das Bunte ist rot, und bedeutet den Massentod.

Darum flieht man in den Schatten, taucht hinein in das Schwarz – wo man vor Dunkelheit nichts mehr erkennt und alles verpennt, sein ganzes Leben man in diesem unbeleuchteten Tunnel man rennt, bis die Zeit das Leben verbrennt und man sich davon trennt.

Licht an:

Raub und Mord sind der Schlüssel zum Reichtum.
So simpel ist es!

Jetzt massifste Schachtelsätze – bitte nicht aufgeben!

Das Griechische Volk wurde – da es sich wohl teils etwas sehr naiv und gutgläubig zeigte – jene die, die wirklich dort “profitierten” in der Euro-Dekade, wussten wohl genau wie es kommen würde und haben daher auch – egal wieviele Milliarden noch Waffen und andere höchstwichtige Importgüter fließen werden – bevor man auch nur daran denkt den Hunger auf den Straßen zu bekämpfen – analog Südostasien, Afrika, teils Süd-Mittelamerika, Ost-Europa, nun auch Süd-Europa, nichts eingebüßt,  schlichtweg ausgeraubt, der Mord folgt nun teils durch die Hunger-und Armutskeule.

Geschafft?

Auf wessen Leichen basiert wohl unser eigener kleiner Wohlstand?

Noch eine ganz simple Rechnung.

Man nehme die Weltbevölkerung, berechne die Transformationskurve und nachdenken erübrigt sich.

Man sieht ganz einfach auf dem Papier vor sich den Irrsinn der Welt, da der Ist-Zustand vom theoretisch notwendigen – unter Berücksichtigung auch nur einer minimalen menschlich-gerechten (im Sinne wie wir hier das wohl mehrheitlich verstehen) Komponente – fast diametral abweicht – inklusive einer für alle Individuen auf dem Planeten katastrophalen Tendenz – auch jener, die wohl glauben alles im Griff zu haben (die zeugen ja – noch – künftige Nachwuchsplutokraten…).

Simplify your life , sorry, es gibt nichts zu vereinfachen – so simpel wie der Tod, so simpel ist der Wahnisnn der menschlichen Sozialkonstruktion – raube, morde und werde reich – ob du es selbst tust oder als Teil einer Gruppe Mittäter bist und nur ein klein wenig profitierst – macht doch nur einen Unterschied beim Anteil der Beute.

Das Leben ist so furchtbar simpel – dabei könnte es genauso grandios, wunderbar simpel sein!

Kurzer Aphorismus:

Schäl Dir deinen Neid, deine Gier und deine Scham aus dem Hirn und wirst glücklich sein!

Steh morgens auf und gibt Deiner Frau – Deinem Mann einen Kuß, nimm Dein Kind in den Arm und fühle was Leben wirklich ist!

Stell Dir die Frage: Fühl ich mich wohler im Arm meiner Liebsten oder im Sitz meines Porsche.

Stell Dir die Frage: Kauf ich mir lieber einen Lear Jet oder mache ich mit dem Geld lieber ein Dorf voller Menschen glücklich – indem ich sie von der Fron der Sklaverei befreie.

Wenige können sich einen Lear Jet kaufen – aber mal anders – will die Gemeinde einen neuen Marktplatz, will die Gemeinde künftig über Pflaster laufen, die von Kindern in Indien zum m² Lohn von weingen Cent zugeschlagen wurden – und die der Kämmerer mit 40 Euro m² bezahlt  – oder wäre es nicht schicker das Geld in ein Partnerschaftsprojekt zu investieren, dass die Kinder vom Steineklopfen befreit, die korrupten Strukturen in dem begtreffenden Land übergeht und den Menschen dort echte Hilfe zur Selbsthilfe (nicht die derzeit von Politikern verkaufte – die doch immer nur eine Subvention der korrupten Strukturen der jeweiligen Länder ist – damit alles bleibt wie es ist!) bringt?

Wieviele Pflastersteine aus Indien und China hat der deutsche Steuerzahler wohl schon eingekauft?

Wir pflastern das Leben der Ärmsten mit unserer Ignoranz in Grund und Boden, schön dass die selten älter als 40 werden, da sie mit Staub verklebte Lungen in sich tragen, die keinen Sauerstoff mehr ins Blut diffundieren können – eine schicke Art seinen Marktplatz zu gestalten!

Wieviele Klamotten hängen in Euren Schränken, die ihr fast nie – oder vielleicht nie anzieht?

Wieviele Sofas habt ihr schon aus Möbelmärkten geschleppt – oder schleppen lassen?

Wer von Euch spielt noch die Platten auf der Anlage seiner Jugendzeit ab?

Macht doch mal eine Statistik auf wieviele kg Elektroschrott ihr im Jahr generiert!

Findet Ihr das intelligent?

Verfolgt doch bitte einmal die Spuren Eurer Einkäufe – wenn Euch der Zielpunkt der Reise nicht gefällt – denkt kurz nach – ob der Einkauf wirklich nötig war – hattet Ihr soviel Freude daran, war es das wert?

Hey Leute, Ihr habt das Zeug sogar bezahlt – und die Händler, die korrupten Beamten, die Logistikbranche all die anderen wuselnden Teilhaber die ihr auf dieser Reise trefft, sie alle leiden mit, jene die es wirklich herstellen meist am gröbsten (es sei den, der Leser gehört zur gehobenen Elitemenschkathegorie und Dank seiner eigenen Raubkraft, hat er eine so hohe Kaufkraft, dass nur das erlesenste Gut erwoben wird – jenes das der Kunsthandwerker erstellt – der dafür tatsächlich angemessene Bezahlung erlangt….), desto weiter die Reise in eure Richtung geht, desto geringer das Leid der Beteiligten (nimmt man mal die staatlichen Spitzenstrukturen aus – die überall auf der Welt in Saus und Braus Ihr Unwesen treiben – ohne Leid – den Konkurrenzdruck sollte man ihnen nur zu tiefst gönnen).

Die globale Wirtschaft ist eine Hölle, die Güterproduktion ein gigantischer Haufen an geformter Scheisse – der Mensch reißt die Erde auf, verseucht sie und entstellt sie – einzig um milliardenfachen nutzlosen Dreck zu produzieren.

Individualmobilität für 7 Milliarden Menschen wäre intelligent sogar möglich!

Fakt ist, etwa 2 Milliarden Menschen genießen sie tatsächlich, der Rest ist tatsächlich völlig unflexibel in sklavenähnlicher Abhängigkeit und relativer Armut gefangen.

Diese  2 Milliarden aber zerstören dank ihrer Dummheit den Planeten so nachhaltig, dass Ihre eigene Brut ernste Probleme bekommt, von deren Brut ganz abgesehen.

Grundversorgung an Nahrung, Wohnung und subjektiver Lebensqualität (ich klammere jetzt hier die dekadenten und die neidzersetzten Konsumbildungsleistungsdreckschleudern a la “Generation Laminat” und darüber aus!)

ist für 7 Mrd. Menschen nachhaltig darstellbar!

Real hungern mehr als 1 Milliarde Menschen, etwa 10 Millionen Menschen verbrauchen mehr Resourcen, als 3 Milliarden relativ “erdverträglich” existierender Artgenossen, die als Kleinbauern und Handwerker ein nicht völlig ärmliches sinnloses Dasein fristen, sondern noch in etwa auf dem Stand eines Europa des Jahres 1650 Ihre Tage verbringen.

Eine TV-Kiste plus eine Glühlampe bringen noch keinen neuzeitlichen Lebensstandart – sorry!

Wie soll das gehen?

Beispiel Mobilität: Würden wir uns mit Leichtkraftmobilen, die als gemeinschaftlich finanzierte Shareware bereitstehen über Land bewegen – sobald es nötig erscheint – könnten mit den – in den derzeit weltweit bestehenden Fahrzeugbesgtand steckenden Energie und Rohstoffresourcen eine Flotte von 15 Milliarden Fahrzeugen auf der Welt verteilt haben – die zu einem Drittel aus Einsitzern, zu einem Drittel aus Zweisitzern und einem Drittel aus fünf – und sieben Sitzern bestünden – alle ein Max Tempo von 120 erreichten und im Schnitt etwa 2,5 Liter Brennstoff bzw. eine adäquate andere Energiemenge auf 100 km benötigten.

Hätte der Mensch den Willen dazu, er könnte die Transformation in diese Richtung auch heute noch – binnen zweier Dekaden vollbringen (wahrscheinlich dann sogar mit deutlich geringerem Resourcenverbrauch – organische Karrosseriestruktur – noch effizientere Antriebskonzepte)

Beispiel Nahrung:

Per Heute wird Nahrung für etwa 9 Mrd. Menschen täglich produziert! Nur – davon sind über die Hälfte nicht für die Menschen nutzbar, da sie Gewinninteressen geopfert werden – sei es der Produzent vernichtet, die Transportkette vernichtet oder der Konsument selbst vernichtet – und es ist ganz sicher nicht der somalische Vater, der das Essen in den Müll kippt und zusieht wie seine Frau und seine Kinder langsam das Lied der 10 kleinen ….  wir sind ein zynischer Haufen Scheisse – kapiert das endlich Ihr verdammten saturierten Wohlstandsidioten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11

Sorry liebes Bildungsbürgertum, sobald ihr pro Kopf mehr als ca. 1500 Euro für Euch beansprucht, seid ihr Teil der Mörderbande.

(Damit jetzt nicht gleich alle denken ich stemple sie zu Todschägern, eine Familie mit drei Kindern darf guten Gewissens 7.500 Euro verbraten im Monat – sofern man die Transformationskurve in Geld darstellt – spirch nachhaltig darstellbare Verbrauchsszenarien werden in bezahlte Güter und Dienstleistungen projeziert.)

Es gibt sehr viele, die auch in good old Germany viel weniger verdienen – ok – kann ich mit leben – aber – ganz schlicht und einfach – alle die mehr verdienen – sollen Ihre überragende Performance schlicht der Allgemeinheit zur Verfügung stellen – that´s it.

Wenn der Mensch wirklich so bescheuert sein sollte, dass er einen wundervollen Beruf dann nicht mehr ausüben möchte, weil er keine überragende Kohle mehr dafür bekommt, tja – ich könnte wetten, es findet sich ein anderer der dieses sehr wohl tun würde – genauso gut – vielleicht besser!

Ein ganz profanes Beispiel:

Glaubt einer Vettel würde nicht gerne im schnellsten Auto seinen Adrenalin-Jockey-Job ausüben, wenn bei 1.500,– Schluss wär im Monat?

Nun, wahrscheinlich gäbe es die Formel 1 nicht mehr – es gäbe ja keine Werbung die das ganze als Event zur Massenverblödung instumentalisiert.

Ein anderes Beispiel:

Der Virtuose im Orchester – mit 1500 Euro – oder schmeiss ich dann die Musik in die Tonne und maloche lieber für 1000 Euro in einem Büro?

(Wobei viele Büros gäbe es nicht mehr – die wären schlichtweg völlig unnötig!)

Die Virtuosen hingegen – davon bin ich überzeugt – gäbe es in Hülle und Fülle und viel mehr Menschen kämen in den Genuss von wunderbaren künstlerischen Leistungen von anderen Menschen!

Sie könnten Musik, Theater,  all die anderen nicht “nützlichen” aber erbaulichen Kunstformen sehen, hören, spüren – selber versuchen, ausüben und erleben!

Legt man unseren Lebensstil als Massstab an, kommen wir ja schon sehr nah an paradisische Zustände!

Wir nehmen es nur nicht wahr, da wir vom Irrsinnskonsum der Millionäre träumen – bzw. uns diese täglich mit penetranter Indoktrination über alle möglichen Kanäle injeziert wird.

Wer das Glück hat, als Beamter Formulare schichten zu dürfen, der muss zwar ca. 8 Stunden am Tag seinen Körper einer Institution zur Verfügung stellen, diese verlangt ihm jedoch keine übermäßigen Leistungen ab, einzig – der Mensch muss in dieser Zeit versuchen die Reflektion einzustellen, sozusagen in einen Lebens-Stand-By Modus schalten, um anschließend seine Freiheit zu genießen.

Ja liebe Beamte – ich habe bewußt vereinfacht und reduziert – seid froh, wenn es nicht ganz so eintönig uns schlimm ist – jedenfalls muss keiner von Euch 15 Stunden unter Tage mit der bloßen Hand nach Kohle schürfen.

Nur – wieviele Menschen sind in sicheren Arbeitsverhältnissen und haben die Fähigkeit das Gehalt ihrer Vorgesetzen auszublenden und einzig zu erfassen was für ein unglaubliches Glück sie doch haben – abgesehen davon, dass sie den Irrsinn der ganzen Welt ja nicht ändern können – sie könnten ja auch so wirres Zeug wie ich hier tippen – versuchen dem Konsumwahn zu entsagen und so schlecht wie möglich abzulegen, ihre Bosse mit Intelligenz zu bestrafen, indem sie ihnen einen Streich nach dem anderen spielen. (Es gibt solche Beamte – kleine Lichtblicke im Leben Deutschlands!)

In der “freien” Wirtschaft wird alles noch schwieriger, hier wird absolute Devotion verlangt,  es gibt nur weinige Nischen, selbst ins Archiv furzt der stinkende Wind der Renditemaximierer.

Abgesehen davon, ist die Wirtschaft jedoch genauso aufgeblasen und großteils völlig überflüssig, wie es die Strukturen der Staaten sind.

Beispiel strunzdumme Arbeit:

Steuerberater – ausgestorben, Juristen – ausgestorben, Polizisten – ausgestorben, Berufspolitiker – ausgestorben, Bürokraten – ausgestorben, Apple – ausgestorben,

Facebook – ausgestorben, Gucci – ausgestorben, Daimler – ausgestorben usw. usf…..

Nahrungsmittelerzeugung – regionalisiert – individualisiert – segmentiert globalisiert

Konsumgüter – regionalisiert – individualisiert – segementiert globalisiert

Energie – globalisiert

Gewinnmaximierung – abgeschafft – Qualitätsoptimierung und Nutzoptimierung – eingeführt

Die Individualität ergibt sich aus der Region – global Erzeugtes – wird global gerecht nach Bedarf verteilt.

Das Prinzip lautet – Überfluss gleicht Mangel aus!

Der Mensch lebt und arbeitet in der biodiversifizierten Ökosozietät, er forscht und produziert in der frielichen Atmosphäre einer solidarischen, klugen Gemeinschaft deren oberste Lebensprinzipien die gegenseitige Rücksichtname, der Respekt auch gegenüber den Schwachen und vermeintlich weniger fähigen Zeitgenossen sowie der danach maximal möglichen Vielfalt von individuellen Lebensentwürfen sind.

Der Mensch teilt sich nicht mehr in arm und reich, er teilt sich in milliarden verschiedene Gedanken, Träume und Freuden die so klug gelebt werden, dass andere nicht darunter zu leiden haben.

Menschen – davon bin ich zumindest überzeugt – genießen nicht bewußt das Leid von anderen – sie wollen Ihre Träume leben – derzeit – unter der Ausblendung der Konsequenzen – wenn ich mich als Optimist gebe, so behaupte ich, der Mensch ist klug genug, noch viel, viel besser zu leben – ohne diese Konsequenzen ausblenden zu müssen – da es sie – so wie sich derzeit darstellen – nicht geben müsste!

Solange wir 99,9 % der Menschheit in den Schatten stellen um den Rest ans Licht zu katapulitieren, solange gehen wir den falschen Weg – bis zum Ende.

Erst wenn aus Schattenwerten einer Schattengesellschaft – echte Werte einer Gesellschaft die im Licht steht werden, kann man optimistisch in die Zukunft blicken – gerade jetzt -

ist da eben nichts als das Schwarz von 7 Milliarden lebloser Schatten.

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