Betrachtungen

Glück beim Anblick empfinden

Ein Koffer voller Geld

Eine Walnuss am Baum

Eine Birne am Ast

Eine Beere reif und prall

Ein Pilz erdigbraun duftend

Himmel glutrot am Abend

Himmel glutrot am Morgen

Dazwischen Träume

Himmel glutrot am Morgen

Himmel glutrot am Abend

Dazwischen Taten

Ganz wenige finden am Tage das Glück

Ganz viele suchen am Tage den Koffer voller Geld

Die Wenigen werden unsere Chance nicht bewahren

Die Vielen werden sie wohl in den Orkus jagen

Ja Glück bedeutet auch

Kranke zu pflegen

Ein Feld achtsam und mit Güte zu bestellen

Die Kraft des Geistes zu nutzen,

um zu forschen

um zu schaffen

Dinge an denen unser Herz und Verstand sich erfreut

Um die Angst zu besiegen

Doch wir nutzen den Verstand

Um die Not Vieler zu regulieren

Damit Wenige leben können

Wie Irre im Wunderland

 

All die Chancen, dumm und feige vertan

Damit man mitspielen darf mit den Irren!

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Vom Reden und Schreiben

Worte über die Luft

Worte über das Licht

Worte, Worte, Worte, Worte,

Worte, Worte, Worte, Worte,

 

überall Worte

 

halt!

 

Denken,

ohne zu denken,

werden wir unser Leben an jene verschenken,

an jene,

die seltsam kalt und ohne Liebe ihre Taten

in der Dunkelheit verschränken!

 

Keine Worte mehr, genug

Genug gesagt, genug geschrieben

 

Ich leb mein Leben

Schenk es nicht her

Ist mir wirklich nach Worten

So werd ich sie vielleicht hier verorten…

 

Doch mir scheint das Leben grad so schön

Da hab ich kaum die Zeit dazu

…… und nutzlos ist´s

So nutzlos ja

Leben, Lieben, mich nicht verbiegen

Ich schau schon zu

Mach meine Augen auf

Es legen so viele die Finger auf die Wunden

Die meisten jedoch bohren

Sich mit Wucht hinein und

Heilen nicht,

sie baden nur die Eitelkeit im Licht!

 

Bewundern tu ich jene,

die ich nicht kenne,

jene die leben ohne die Nächsten zu bescheissen,

ohne die Welt in Stücke zu reissen.

 

Jene jedoch sind still

Sie schreiben nicht,

Sie reden nicht,

Sie leben schlicht

…………………und lieben.

 

Wann standen Euch zuletzt die Tränen

In Euren Augen?

Warum weint ihr nicht

An jedem Tag

Über den Wahnsinn dieser unserer Art?

 

Wer nicht weint,

der ist verrückt geworden!

 

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Vom Dürfen und Müssen – Klartext!

Wie jeder Mensch darf ich nichts gegen Israel schreiben, ohne sofort als Antisemit beschimpft zu werden.

Im Folgenden habe ich einige Texte zur Auswahl gestellt, der letzte von Benjamin Korn hat nicht unmittelbar mit Gaza zu tun, wohl aber stellt ein Jude köstlich die Befindlichkeiten in unseren Breiten dar – wenn auch vor fast 30 Jahren.

 

Ups…. Das hätte ich nicht schreiben dürfen, jetzt bin ich wohl schon Antisemit!

(Ich hätte schreiben müssen, ein Mensch jüdischen Glaubens, oder besser ein Mensch der sich zum jüdischen Glauben bekennt, oder wie? Wie umschreibt man das Wort Jude, als Deutscher? Ich hätte einfach Artgenosse schreiben sollen, den was ist schon ein Glaube, er ist doch schlicht ein schwachsinniges Gedankenkostüm, in welches sich die meisten Menschen kleiden, damit sie einer Mannschaft zugehörig seien, blöd nur, wenn sie an Orten wohnen, wo andere Mannschaften übermächtig ihre Grausamkeit offenbaren – einst erlebten dies die Judenkostümierten in unseren Breiten, die von den Christenkostümierten, die zusätzlich ein braunes Kothemd trugen, schlicht massakriert, industriell massakriert wurden – und heute – heute sind diese Judenkostümierten in einem kleinen Gebiet im nahen Osten gerne bereit ihre Überlegenheit zu nutzen, um tonnenschwere Bomben auf Gebäude zu werden, da drinnen ein “Terrorist” hockt, völlig egal, wer sonst noch mit zerrissen wird – man kann es, also tut man es – schlicht, grausam und gewissenlos. – Spielt die Anzahl der Opfer eine Rolle? Muss man eine exakte Bilanz aufstellen? Ist der jüdische Soldat, der gezielt Granaten auf flüchtende Kinder am Strand abfeuert ein stolzer Kämpfer, anders als der deutsche Landser, der einem jüdischen Menschen eine Kugel ins Genick jagt, damit dieser in eine Grube fällt? Die einen morden tausende, die andern Millionen – doch der Jude, der die Granate abfeuerte tötete vier Kinder, der Landser hat wohl mehr Menschen erschossen an jenem Tag – ist er der Verbrecher – sind nicht beide Verbrecher, Verbrecher mit Gruppenzwang, Verbrecher, die zu feige waren als Menschen zu sterben, wobei – ich behaupte der Jude auf dem Schnellboot wäre nicht standrechtlich erschossen worden, oder hätte sich flugs in ein Gebäude im Gaza-Streifen einfinden müssen, welches gleich darauf niedergebombt worden wäre, der Landser hingegen, hätte wohl neben einem Juden die kniende Position eingenommen, ohne Waffe, das Genick darbietend – wer von uns hätte den Mut gehabt, den Mut die Waffe wegzulegen und sich selber hinzuknien?

Natürlich, wieder diese unsäglichen Vergleiche, aber vergleichen wir nicht immer und überall?

 

Es gilt doch nur eines – die Mächtigen – egal welchen Glaubens sie sind, wenden alle Mittel an, um Mächtig zu bleiben.

Die Ohnmächtigen sind die Täter, ihre einzige Macht wäre, ihr Kostüm auszuziehen und zu sehen was dann passiert – vielleicht wird man gleich erschlagen, oder man kann weiter leben – ohne zum Täter geworden zu sein – diese Wahl hat auch der ohnmächtigste Mannschaftskollege!

Nein, es gilt noch etwas. Die Masse stimmt absurderweise mehrheitlich immer den Kriegstreibern, den Hetzern und letztlich denen zu, die die Massaker befehlen.

In Israel sind angeblich über 80% der jüdischen Bevölkerung für das derzeitige Vorgehen in Gaza.

Wären wir Israelis, ich bin mir sicher – es wäre exakt die gleiche Dramaturgie.

Man stelle sich vor, die andere Seite wären Juden, die nun in Gaza lebten und wir wären die Restnazis, die man 1945 nach Palästina deportierte – sozusagen die letzten Faschisten Deutschlands, nachdem man dort mit der A-Bombe nur noch ein paar Millionen Überlebende vorfand.

Berechtigt das Leid der Vorfahren, mehr zur aktuellen Grausamkeit, als wären die Vorfahren selber nicht Opfer, sondern auch Täter gewesen?

 

Solidarität!?! Mit wem???

Zum Vergleich die im Text auch angeprangerte Propaganda .

Eine Frau aus der Schweiz, die als Autorin erfolgreich, als Kolumnistin gut bezahlt und als Konsumentin beliebt durch die Lande zieht.

Einst zielstrebig und wirklich ausdauernd, vielleicht sogar etwas selbstkritisch – sicher nicht  ohne Talent – ist sie nun mit einem wohlhabenden Züricher Männchen verheiratet und als Posse einer reflektierenden Artgenossin zu betrachten.

Doch der heutige Text im SPON ärgert mich wirklich maßlos, aus der Hand einer solchen Hochleistungskonsumentin – die wohl mehr von den illegalen ausgebeuteten Sklavendienstleistern in ihrem gewählten Land profitiert, als die meisten Normalschweizer (und das als gebürtige Weimarerin)

- doch wer möchte –  lese selbst.

Für mich der Mustertext einer zynisch-boshaft, larmoyanten Bohemien.

Hier noch ein Beitrag aus der ZEIT.

Und abschließen möchte ich noch auf eine Episode aus den 80ern in unserer Republik hinweisen.

Die älteren Leser erinnern sich vielleicht noch – Fassbinders Stück “Der Müll, die Stadt und der Tod” sollte in Frankfurt uraufgeführt werden.

Die angeprangerten jüdischen Spekulanten standen mit aufgehetzten jüdischen Bühnenarbeitern und anderen Intellektuellen, die anscheinend zu dumm waren, den sich aufhetzen zu lassen, ist wohl die gefährlichste Form von Dummheit, oder zu feige, sich zu hinterfragen, auf der Bühne und verhinderten mit einem Transparent “subventionierter Antisemitismus” die Aufführung – das Stück wurde auch in den kommenden Wochen nicht in Frankfurt aufgeführt – Jahre später allerdings ohne Probleme in Tel Aviv!

Benjamin Korn hat darüber einen köstlich selbstkritischen Essay verfasst.

Der Schock ist fruchtbar noch (ZEIT Archiv 1988)

Persönlich bin ich inzwischen der Meinung, die Shoah wird von gewissenlosen Kräften gnadenlos instrumentalisiert, man beutet das Leid der Opfer aus, nicht um zu mahnen, nein, um Geschäfte im Schatten des Grauens betreiben zu können.

….. und wehe jenen, die wagen den Vorhang zurückzuziehen!

Fast könnte man sagen, die übliche Methode, letztlich wird doch jeder Profit auf den Knochen der Verlierer gestapelt.

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Einsiedler im interaktiven Dauerlauf.

Wollen wir uns bewegen? Wie Nomaden über Hügel, durch Täler und Wälder, an Städten vorbei, an immer neue Orte ziehen?

Mit einem großen Bund Papier, schreiben wir,

schreiben auf das Papier,

was wir sehen, auf dieser endlichen Wanderung

Menschen die in Agrarpanzern in Minuten Felder ernten

Menschen die in Asphaltbüchsen hockend, grimmig glotzend, bewegt werdend,

zu imaginären Zielen streben,

Menschen die Geld zählen, die Geld erbeuten, die Gewinne belächeln, die Verlierer vergessen,

Menschen die “Glück” hatten in der Samenlotterie!

 

Wollen wir uns bewegen – sollen wir uns bewegen – können wir uns bewegen?

 

Es gibt Hunderttausende, die sich bewegen – auf verflucht gefährlichen Wegen.

Sie träumen den falschen Traum, den wir doch alle nicht mehr träumen müssen,

da wir satt und bräsig die Hunderteuronoten küssen!

 

Hier eine wirklich lesenswerte Schilderung jener bewegten, träumenden, desperaten Seelen…..

Hier der Versuch einer Todesliste…….

 

Wir sollten uns bewegen, doch wenn ich mich bewege, wer wird mit mir gehen?

So bleib ich in meiner Hütte hocken, bewege mich nur durch die Wälder, schäme mich ein Mensch zu sein – und bleib allein!

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Selbstversorgung im Lebensraum!

Das jedem Menschen ein kleines Stück Land, auf dem der Gemüse, Kräuter und Früchte anbauen kann, zusteht, das war bis vor wenigen Jahrzehnten ein ungeschriebenes Gesetz und wurde vielstimmig auch noch im Industriellen Zeitalter gefordert.

Gartenstädte und Arbeitersiedlungen mit Familien und Gemeinschaftsgärten entstanden, kaum eine Gemeinde die nicht größere Flächen für Schrebergärten auswies – was wurde daraus?

In den letzten drei Dekaden ist die Autonomie des Individuums auf ein Minimum reduziert worden, der Konsument hat sich über den freien Körper des Menschen gezogen, hat ihn okkupiert und aus ihm den perfekten Sklaven geschaffen.

Ein Sklave, der am Ende alles tut, alles was man von ihm fordert, ohne jedoch in Ställen bewachen zu müssen, nein, der moderne Sklave agiert freiwillig – viele behaupten sie müssten zur Arbeit gehen, doch das ist schlicht ein feiger Vorwand.

Wer nicht zur Arbeit ginge, der müsste sein Leben selbst gestalten, der müsste tatsächlich nachdenken, wie er sich die Dinge schafft, die er zum Überleben benötigt und die er sich für seine Muse wünscht.

Hier kommen die Bedürfnisse ins Spiel. Wir haben die Maslowsche Hierarchie pervertiert – die Mächtigen spielen virtuos mit diesen unseren Eigenschaften.

Selbstverwirklichung scheint Konsum geworden zu sein – das wichtigste Bedürfnis! Ja, in den Werbeslogans – in allen Medien pulsiert es, scheint es immanent – “Hast du dies, hast du jenes, machst du dies, machst du jenes, bist Du wer, bist du toll, bist du liebenswert…….!!!”

Der Bedarf eines zeitgenössischen Mittelstandshaushaltes ist schlicht lächerlich! Die aktuelle Statusfassade besteht aus wenigstens zwei Belchbüchsen die meist mehr als je eine Tonne Leergewicht aufweisen und mit einem unglaublichen Aufwand bewegt werden. Die Nebenkosten erfordern von den Meisten Menschen schon eine komplette Arbeitswoche im Jahr – junge Menschen die sich solche Vehikel leisten arbeiten nicht selten in der Hauptsache für den Unterhalt ihres Blechfetischs.

Vor allem in China träumen seit Jahren viele hundert Millionen Menschen von einem eigenem Automobil – bewundernd glotzt die westliche neoliberale Sklaventreiberelite auf die Geschwindigkeit mit der dort die Natur vernichtet und die Menschen in den ökologischen Gau getrieben werden. Das Wachstum ist traumhaft, die Böden werden vernichtet und wehe die nächste Genmutation von Monsanto ist ein Desaster, dann Gnade den Massen, die sich nur noch selber fressen können.

Dabei war es nie spannender, nie vielfältiger, sich ein autonomes Leben aufzubauen. Selbstversorgung ist die Lebensaufgabe schlechthin. Wer seinen Garten bestellt, wer Energiewandlung betreibt und sich einen Brunnen erschließt – (was ja vielen Menschen inzwischen auch verwehrt ist – von den Ballungsräumen ganz zu schweigen – dort ist Wasser bald das unsichtbare Halseisen, das man den Sklaven um die Hälse schmieden wird) – der hat je nach Geschick und Eifer ein mehr oder weniger reichhaltiges Angebot für sich geschaffen.

Die modernen Techniken erlauben es uns aus Abfällen wertvolle Materialen zum Bau von Maschinen, Gebäuden, Möbeln, zur Herstellung von Kleidung und KrimsKrams, den man so möchte, zu gewinnen. Es gibt inzwischen unzählige Publikationen zu den Themen – Gärten, Hausbau, Energiewandlung, – das Do it yourself – sollte nicht zu einem Motto verkommen, womit Baumärkte Renditen erwirtschaften – es sollte zum Credo von uns allen werden.

Regionale Selbstversorgung- Autonomie – das ist ein lohnendes Ziel – nur leider – die herrschenden Köpfe fürchten es wie die Pest, sie wissen, es wäre ihr Ende!

In meinem Landkreis wären wir inzwischen was die Energiewandlung angeht autonom, nur – es ist eine zwiespältige Autonomie geworden, da es sich vor allem um Biogasanlagen handelt, die mit Grundstoffen aus Monokulturen gespeißt werden.

Doch man könnte hier sehr schnell eine Transition – hin zu vielfältigerer Befüllung – klügerer Vernetzung und phantasievollerer Bewirtschaftung kommen – doch das ist wiederum ungewollt.

Die Autonomie entstand nicht aus Klugheit, sondern aus der Gier nach Subventionen und Gewinnen – ein falscher Anreiz – doch der einzig wirksame Anreiz in unserer verrückten Welt.

Bei uns sind die Böden noch ertragreich, doch die Artenvielfallt schwindet auch hier – eben wegen der immer eindimensionaleren Bewirtschaftung.

Eine Agrarindustrie vernichtet die Natur und damit auch den Teil von ihr den man Mensch nennt.

Unser Landkreis könnte ein Mustergebiet für Transition werden, da wir noch nicht völlig zersiedelt sind, noch nicht komplett mit einer fatalen Infrastruktur überbaut wurden, ja – es wäre noch so etwas wie Restnatur vorhanden.

Doch was planen die herrschenden Idioten – sie möchten die Restnatur einem hirnrissigem Wettlauf mit anderen Wirtschaftsregionen opfern, da sie einen Wettbewerb in ihren Köpfen haben, dem es Stand zu halten gilt.

Sie glauben, sie denken global und dabei denken sie nicht, sondern sie rennen dem Mainstream hinterher wie die Lemminge.

Wer quer denk hat am Ende Recht, doch meist ist der dann längst Tod und die Verursacher der Kathastrophen sind mit ihm gegangen – dennoch stehen in den Analen die Verbrecher, sie werden als jene gewürdigt, die die Geschickte bestimmten, und da ihr Nachfolger ebenso bornierte Dummköpfe sind, lobt man sich immer weiter gegeseitig.

Die Ideen der Querdenker werden in die Praxis übernommen, so man es noch schafft, bevor die augenscheinlichen Desaster so gravierend wirken, dass es für jede Transformation zu spät wäre – erst wenn der Leidensdruck das Leben unmittelbar bedroht, beginnt sich auch der letzte Idiot zu besinnen.

Es gibt heute schon große Gebiete auf dem Planeten, wo dies schlicht nicht mehr möglich ist – Gebiete die auf Dauer wie einst Magdeburg völlig verwüstet und zu lebensfeindlichen Zonen gewandelt wurden.

Noch sind es anteilig scheinbar marginale Gebiete, noch – und scheinbar!

 

Wir sollten Bienen züchten, wir sollten Lehmhäuser bauen, wir sollten Gärten anlegen, wir sollten Obstbäume pflanzen, wir sollten uns der Subsistenzwirtschaft besinnen, wir sollten als Individuen in der Familie autonome Zellen bilden die lokal und global mit all den Milliarden anderen interagieren, was das intellektuelle, wissenschaftliche und kulturelle Wissen angeht.

Wir würden leben, lieben und schaffen ohne zu vernichten!

Wir wären klug genug den Bedarf im Einklang mit der Umwelt zu decken, Fortschritt zu generieren, viel mehr Fortschritt als wir das jemals erlebt haben – ich behaupte wir wären endlich in der Lage unsere geistigen Möglichkeiten zu nutzen – zu unserem und unser aller Wohl – wir würden all die Slogans die das derzeitige Pack phrasendreschend auskotzt mit echtem, wahrhaftigem Leben füllen.

 

Der Mensch muss nicht 40 Stunden in der Woche Akten sortieren, Waffen bauen, Hinterzimmerintrigen schmieden, sie anbiedern und sich verkaufen – der Mensch braucht gesunde Lebensgrundlagen, er braucht soziale Nähe und Solidarität, der Mensch braucht keine Führer sondern Mitmenschen, der Mensch braucht keine Feinde sondern Freunde, der Mensch braucht keine Konkurrenten sondern er braucht ehrliche Partner mit einem offenem Wesen und eine Gemeinschaft in der nicht die Lüge und der Betrug bis hin zum Mord, dem Massenmord die herrschenden Prinzipien sind, sondern eine Gesellschaft die versteht wie mal als intelligentes Lebewesen in der Biosphäre die Lebensweise kreiert, die ein Minimum an Angst und Elend hervorbringt und den kommenden Generationen alle Chancen offen lässt.

Schaut auf die Welt – was tun die scheinbar klügsten Artgenossen – sie zocken in viele hundert Meter hohen Glaskathedralen um Geld, liefern sich physikalische Wettrennen um Nanosekunden, wer als erster seine Wetten in ein gottgleiches Handelssystem einschleusen darf, sie quetschen Milliarden von Menschen aus, damit die Renditen der umweltvernichtenden Industriemoloche ihre Wettkassen füllen.

Schaut auf die Welt – was tun die scheinbar beliebtesten Menschen, die wir zu unseren Führern wählen, sie biedern sich dem Kapital an, sie sind nichts weiter als Verräter am Wohl der Menschen, damit sie sich in den eitlen Blasen ihrer Abgehobenheit die Gunst und den materiellen Überfluss der Reichen gönnen können. Das Privileg ist es was sie wünschen, nichts als das Privileg!

Schaut auf die Welt – was wird aus der Masse der Menschen, die von ihren Führern täglich verraten und verkauft wird – sie werden Hyänen, ja sie sind sich Wölfe geworden, oder schlimmer noch, der Wettkampfmensch, ist dem Wettkampfmensch ein Wettkampfmensch geworden – selbst wenn er ihn kennt!

Eltern treiben ihre Kinder an, und Partner ihre Partner, wer nicht viel verdient, zumindest versucht zu verdienen, der ist ein Nichts – nur wer sich bedingungslos dem Moloch ausliefert, hat noch die Berechtigung in diesem asozialen Verbund eine scheinbare soziale Wärme zu genießen, die doch nichts als bizarre Kälte ist!

…. Und die Masse haut täglich ihre Krallen in das Herz der Erde, solange bis es nicht mehr bereit ist, diese Brut zu ertragen!

 

Ich rufe Euch auf, kehrt zurück in die Gärten, verweigert Euch dem Moloch und verhindert jede weiter Vernichtung unserer Lebensgrundlagen, fangt heute damit an – nicht morgen und vor allem – wartet nicht bis einer kommt und euch das Rezept auf den Tisch legt – reflektiert selbst Eure Situation und habt den Mut in die nötige Bedürfnislosigkeit zu gehen, den wenn ihr Euren derzeitigen Bedarf nicht negiert, werdet ihr schlicht immer Sklaven sein.

Was ihr gewinnen könnt, das werdet ihr selbst erkennen, in dem Moment, da ihr aufhört Sklaven der Mächtigen zu sein!

 

Es gilt das Prinzip – ich kann es schaffen – nicht ich kann es schaffen reich zu werden, sondern ich kann es schaffen frei und autonom zu werden.

 

Ich habe oben eure Fesseln beschrieben. Fesseln – vor allem solche die man euch um den ganzen Körper gelegt hat – dieser Konsumentenpanzer – tun weh, so man sie sich vom Körper reißt.

Wäre es ein leichtes Spiel, hätten die Mächtigen längst verloren, sie setzen darauf, dass ihr alle mehr an eurer Bequemlichkeit hängt, als an Eurer Freiheit!

Nur – was wollt ihr sein feige, bequeme Mitläufer, oder freie, mutige Wesen?

Traut Euch! Traut Euch, den Konsumenten loszuwerden, eure wahren Bedürfnisse zu erkennen!

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Soziale Hierarchie!

Spitze sind ein paar Tausend

Darunter dienen ein paar Millionen für Millionengagen – die Judasfraktion die den goldenen Pfennig ehrt.

Darunter dienen ein paar hundert Millionen für Luxus und Wohlstand ohne Hirn und Verstand – die Funktionstrottel im Führungssegment

Darunter dienen ein paar Milliarden für den kleinen Wohlstand oder gar um schlicht nicht verhungern zu müssen – die Funktionstrottel im Sklavenstall

Darunter hausen die die entweder nicht mitdienen dürfen – wohl etwa eine Milliarde und noch ein paar Millionen Spinner die schlicht keinen Bock haben im Irrsinn ihre Lebenszeit zu verschenken.

 

Die Spitze hasst die Welt und die Menschen

Die Spitze ist schlicht ein Haufen von Psychopathen

Die Spitze kassiert und kassiert

Die Spitze agiert nach dem Prinzip maximaler Profit – egal wie viel Zerstörung, egal wie viel Ungerechtigkeit, egal wie viel Elend und Tod unter den Lebewesen.

 

Die Judasfraktion weiß, was die Spitze will und tut es, ohne Gewissen, für hohe Belohnung, für zynischen Luxus und das Recht genauso viel konsumieren zu dürfen.

Die Judasfraktion spielt mit auf dem Golfplatz, die Judasfraktion hockt in der ersten Klasse, die Judasfraktion darf sogar den Irrsinn benennen, Hauptsache sie agiert gemäß Vorgabe – Worte sind schlicht wirkungslos, wenn der Sprecher augenscheinlich das Gegenteil von dem verkörpert, was er spricht – so wird jede Kritik am System, jede Kritik die aus den lauten Mäulern dringt, zur Farce.

Die Judasfraktion ist das Establishment, sie ist die Offizierstruppe im KZ, sie ist das Öl, das die Zahnräder schmiert.

 

Die Führungstrottel sind die Unteroffiziere im KZ, sie erhalten viel Belohnung, jedoch gibt es noch eine Aufstiegschance, der sie nachjagen, der sie alles opfern, auch ihr Gewissen, falls sie je eines hatten – oder kann es sein, dass mehr Psychopathen als soziale Menschen den Planeten bevölkern?

Die Führungstrottel bilden die Kinder aus, sie hetzen die Arbeiter aufeinander, sie planen, sie entwickeln, sie sind die Zahnräder, sie sind die seelenlose Masse, die am Ende alles schafft, was sich die Spitze wünscht!

 

Die Funktionstrottel im Sklavenstall, das sind die Massenkonsumenten, das sind jene die sich mit schlechtem Fraß vergiften, damit sie Rohstoff für die Krankheitsindustrie werden, das sind jene die mehr als die Hälfte ihres Lebens ganz offen der Spitze opfern, die den Staat finanzieren, der sie ausbeutet und an die Spitze ausliefert, die in den Kriegen zerfetzt werden, die im Job ihre Gesundheit lassen, die ihre Kinder anschreien, da sie Abend keine Kraft mehr haben, die saufen, fressen, schnaufen und ficken, glotzen und manchmal ein kleines Glück empfinden, damit sie nicht schon mit 40 vor einen Zug springen.

Kurz die Funktionstrottel hocken täglich entweder in einer realen Hölle oder einer scheinbar humanen Arbeitsumgebung – in beiden Fällen sind sie verarschte Deppen, die sich immer und überall in die Ärsche der Führungstrottel stopfen, damit sie dort verdaut und ausgeschissen werden.

 

Die willigen Funktionstrottel ohne Funktion, bis auf die Tatsache, dass sie nicht Tod umfallen, sondern als Rohstoff für die Bedrohungskulisse und als Rohstoff für die “Humantitätsindustrie” dienen, sind traurig, da sie so gerne Funktionstrottel mit Funktion im Apparat wären – und sei es, dass sie für einen Euro mit einem Stock Hundescheiße aufsammeln.

 

Alle diese Menschen denken, letztlich können sie nichts ändern, letztlich muss man funktionieren, da sonst Alles zusammenbricht.

 

Ja – warum soll nicht Alles zusammenbrechen?

 

Warum soll dieses Spiel in dem eine winzige Minderheit eine gigantische Mehrheit antreibt, sich selbst und die Welt zu vernichten – nicht zusammenbrechen?

 

Diese Frage stellen sich jene, die nicht in dem Spiel mitspielen.

Das sind die Spinner, jene die einen Garten bestellen, so sie es können und dürfen, jene die Kultur genießen, sofern es ihnen möglich ist – keine Bezahlkultur – sondern die Kultur die die Natur und der Mensch ohne Geld zur Verfügung stellt.

Es gibt Millionen wundervoller Bücher die man umsonst bekommen kann!

Es gibt Millionen von wundervollen Skulpturen, die die Natur uns täglich schenkt!

Es gib Myriaden von Impressionen, die jeder immer und überall genießen kann!

Die Spinner wundern sich über die Anderen, sie halten sich versteckt, da sie nicht erschlagen werden wollen, da sie nicht an Führung glauben, sie sagen vielleicht was sie denken, doch sie werden nie für ihre Meinung wirklich kämpfen, da sie denken, jeder könnte doch locker selber darauf kommen, dass die Welt der Menschen schlicht verrückt ist – die lauten Stimmen reden täglich davon, kassieren dafür hohe Gagen und leben doch vollintegriert im Wahnsinn – meist als Golfpartner jener Verbrecher die sie kritisieren – doch meist führen sie diesen Verbrechern die Führungstrottel zu, da sie im Hauptjob Einpeitscher sind, nicht Einpeitscher für kritisches Denken, sondern Einpeitscher für künftige funktionsadjustierte Führungsidioten.

 

Die Spinner nehmen kein Geld für ein Wort, sie verdienen wenn überhaupt, nur um nicht zu verhungern, da manche schlicht nicht genug zu essen bekommen, wenn sie nicht ein wenig mitspielen.

Manche haben das Glück fast ganz autark leben zu können – irgendwo auf dieser Welt – manche Mitten im Wahnsinn, andere an einsamen, noch freien Orten.

 

Die Spinner sagen der Masse nur etwas, wenn jemand zu ihnen kommt und sie anhört, sie schweigen nicht, doch ihre Stimme reicht eben nur einige Meter weit!

 

Die Spinner sagen, der Mensch ist ein kluges Tier, es könnte sich das Paradies auf der Erde schaffen, es könnte sich tatsächlich soweit entwickeln, dass Hunger und Angst besiegt, dass Krankheit der Schrecken genommen und der Frieden untereinander immer bestehen wird.

 

Es wäre ganz einfach! Man müsste schlicht nur die Spitze abschaffen, man müsste nur die Judasfraktion abschaffen, man müsste schlicht den Menschen das Versprechen abnehmen, dass keiner auf Kosten eines anderen mehr für sich beansprucht, als die Biosphäre nach der Fähigkeit der Menschen geben kann, ohne auf Dauer vernichtet zu werden.

Dann – da sind sich die Spinner sicher – würden die Menschen nach ihren Neigungen und Fähigkeiten agieren, sich stützen, sich voranbringen und wohl kaum streiten, da ein Streit keinen Sinn machte – doch die Spinner werden nicht gehört werden.

 

Nein, die Masse lässt sich massakrieren, sie will lieber einen Wettkampf führen, damit sie das Glücksgefühl eines Gewinns in sich spürt, denn ohne Wettkampf kein Gewinn und ein Sieg – und sei es nur einer – ist immer besser als keiner.

 

Auch wenn so eine Welt ohne Sieger voller Liebe und wundervoller Dinge wäre – sie alle sind der Masse nichts wert – nur der Sieg zählt, den wo ein Sieger ist, da gibt es Verlierer und nichts lieben die Irren mehr, als auf der Siegerseite erhaben auf die Verlierer zu glotzen, auch wenn sie morgen beglotzt werden, heulen, jammern und sich beschweren!

 

Die Bauern lassen sich von Agrarkonzernen das Land vernichten und ihre Kinder, ihre Freiheit, ihre Liebe zur Natur.

Die Tiere werden zu Massenware, die massenhaft wie seelenlose Steine durch den Stahlschredder gejagt und gefressen werden.

Ein letzter Rest Vernunft verhindert, dass wir nicht längst alle Arten ausgerottet haben!

Die Industrie kennt keine Gnade, sie frisst sich durch die Welt und verschlingt alles was sich ihr in den Weg stellt, doch die meisten Menschen sehnen sich nach ihr, da sie ja den Wohlstand bringt – sie mag als böse erscheinen, sie mag gewissenlos sein, doch sie schenkt die ARBEIT, jenes heilige Gut, das die Masse anbetet wie einen Götzen, dem sie sich selbst opfert, dem sie die Kinder opfert, dem sie letztlich alles was sie hat zu opfern bereit ist!

 

Die Industrie nimmt nur, sie gibt nichts!

 

Was wäre die Industrie ohne die Menschen?

 

Doch was wären die Menschen ohne die Industrie?

 

Könnten sie ohne Industrie nicht existieren?

 

Die Spinner sagen – der Mensch könnte ohne Industrie existieren, vor allem länger, glücklicher und vielleicht sogar noch viele Jahrtausende lang – doch mit Industrie wird wohl – wenn – nur eine winzige “Spitze” lebendig bleiben – der Rest wird zu Cyborgs oder schlimmer zu toter Biomasse mit Funktionschematik auf Zeit degenerieren – ups – sind die meisten das nicht längst?

Ist ein Mensch lebendig, der versteht, dass wir die Umwelt vernichten, dass wir Milliarden im Elend halten, damit Tausende alles haben, der sieht, dass täglich Kriege wüten, Hunger wütet und die Ungerechtigkeit überall, wirklich überall, ihre täglichen Feste feiert?

In meinen Augen kommen noch schöne Zeiten auf die Masse zu!

Die Böden werden völlig verkommen!

Die Kriege werden allgegenwärtig sein und es wird der Tag kommen, da ein völlig verrückter auch noch den Knopf drückt – dann bleibt keine Zeit zu jammern, dann verbrennt das ganze ach so intellektuelle Pack, genauso wie die willfährige Sklavenmasse, die keine Kraft mehr zum Denken hat, da Reflektion im Selbstmord enden würde!

Die Biosphäre wird neue Wege finden, sie wird das Experiment Mensch vergessen, sie wird mit den Achseln zucken – so what?!

 

Ich bin so ein Spinner, mich freut schon heute, wie die Massen noch mehr buckeln müssen, damit sie ihre kleinen Statussphären erhalten dürfen!

 

Pflegt eure Eitelkeit, pflegt eure Borniertheit, pflegt eure Überlegenheit, pflegt eure Ignoranz, euren Zynismus und eure geistige Armut – damit ihr alle reich werdet!

 

Ich spiele derweil auf einem alten Klavier, geh durch die letzten einsamen Wälder und mach mir einen Brennesselsalat mit Johannisbeeren, bewundere die saftigen Sauerkirschen, die jetzt so wundervoll rot am Baum locken – die Vögel sind so schnell!

Meine Begleiter sind längst Tod – Musiker, Autoren, Künstler – zu Lebzeiten waren sie meist auch eitle Idioten, die ihre Talente zu Markte trugen, doch jetzt kann jeder sie genießen.

Ich bräuchte sie jedoch nicht unbedingt – eine Hummel auf einer Blüte schenkt mir die gleiche Freude wie Beethoven mit seiner Musik!

Doch all diese schönen Dinge die der Mensch hervorbrachte und noch hervorbringt, sie wären auch in einer harmonischen menschlichen Sozietät entstanden – wahrscheinlich noch vielfältiger – vielleicht sogar so wundervoll, wie wir es uns gar nicht auszumalen wagen.

So für heute reicht`s – genug geschimpft – Morgen werden wieder tausende verhungern, tausende zu Tode gebracht durch Unfall, Krieg und Wettkampfgebaren – ich hab kein Mitleid mit ihnen, sie sind vom Wahnsinn erlöst, denn sie hätten doch nur als willige Idioten dem Moloch gedient, wären sie nicht vorzeitige aus dem Leben geworfen worden.

Mitleid hab ich mit jenen, die sich morgen töten werden, da sie schlicht nicht den Weg finden, ohne dem System dienen zu müssen, dennoch leben zu können und Freude dabei zu empfinden.

Mitleid hab ich auch mit jenen, die morgen sterben werden, da sie anderen helfen, wollen, da sie den Irrsinn zwar erkennen, aber dem Irrglauben anhängen, man könne ihn von innen heraus doch zum Guten ändern.

Man kann es nicht! Man kann sich nur verweigern und tätig werden, für sein Leben, ohne Elend anderer auf der anderen Seite der Bilanz.

Es ist eine schöne Aufgabe, es ist die einzige Aufgabe! Ich versuche sie täglich zu lösen!

 

Viel Spaß den Massen, mögen sie in ihrer sozialen Pyramide glücklich werden – einigen wird es gelingen, doch viele werden einen hohen Preis dafür zu bezahlen haben – wenn nicht gleich ihr Leben, so doch ihre Liebe, ihr Glück, ihre Gesundheit, ihre Hoffnungen und ihre Güte – manche leben tatsächlich noch lange, auch wenn sie schon alles verloren haben – das Herz pocht weiter und das Blut strömt auch durch das Gehirn – was mögen die Menschen wohl denken?

 

Ein Glück für mich, ein Spinner zu sein! Lieber allein ein Spinner sein, als in der Gruppe ein Knecht der Hölle!

 

Gute Nacht!

 

 

 

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An prominenter Stelle ……

Hier ein Beitrag in der Zeit …… – vor allem die Kommentare find ich teils sehr erfrischend.

Das Thema Arbeit kann man auch schön vermarkten ;-)

 

Vielleicht stellt er sein Büchlein mal gratis ins Netz!

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