Archiv der Kategorie: Was Spatzen von den Dächern pfeiffen

Da sprang er

Damals als die Quellen noch speisten wilde Bächedie abwärts plätschernd Krebs und Fisch und allerlei anderes an LebenWohnung gaben Da war ein tiefer Graben Da sprang er über diesenschwarzbraun ist die Gülle des Lebens Überfülleertrank darin nirgends bleibt ein Sinn … Weiterlesen

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10.Juni 1944

Es geschah am gleichen Tagvon Ost nach West von Distomo nach Oradur noch immer gilt es als gerechtjene abzuschlachtenüber die man obsiegt hat noch immer sind die die Widerstand leistendie Verbrecher die man beliebig meucheln darf noch immer giltfür einen … Weiterlesen

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ante portas 2.0

Da steht das MindesthaltbarkeitsdatumDa steht die verpackte, nicht mehr, nie mehr frische MilchDa kann die Milch stehen, wo sie doch sonst verliefeDa leuchten längst keine Neonröhren mehr Da ist es trotzdem weißhell Da sind tausend andere MilchprodukteDa frage ich michDa … Weiterlesen

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Der Mord

Es wären nur ein paar Schritte nötig gewesenaus der Tür nach links, nach links zwei Schrittedann bücke Dich Sie war da, hat dort ihre letzten Stunden verbracht,die Lebenszeit langsam zunichte gemachtein träger, jämmerlicher Tropfohne Gedanken, so gänzlich leer in seinemhohlen … Weiterlesen

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Suada für die Übelkeit

Meide die Natur und halt dich auf in den betonierten Bunkern der Mörderbande nur, hör die Musik der todgeweihten Virtuosen, die zitternd wie die Saiten der Cellos, klagen über ihre seuchenden Phagen, die jagen durch ihre Körper, hüpfend, vom Blutdruck … Weiterlesen

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Sub Rosa

Geduckt versteckt neben den Tellern wartet Besteckgefasst, angefasst, gegriffen, ergriffenzu späht haben die Seienden begriffen aus den Winkeln gezogenzappelnd, wie Blätter von Pappeln im Windgeworfen in den kochenden Sudes schmeckt jenen gut die überlebten,die den Dosenrand von Außen gesehendie, die … Weiterlesen

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Flucht

Melancholie, Euphorie, warten voll Ungedulddas Schicksal pflückte die Sekundenblättervom Zweig des Lebensbaumszu schaffen den Trost und das Gefühl eines Traums Die Sinne fliehen in Wolkenmeereliehen ihre Gesellschaftin dieser leichten, zarten und himmlischen Spähremit pochendem Herzjener die hatten das Schöne geschafft … Weiterlesen

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Tja demnächst dann 999 Abgeordnete?

Der Post ist in Bearbeitung – ich stell das Chaos trotzdem schon mal hier ein, da ich mich einfach furchtbar ärgere – hab gerade gelesen, die feine Gesellschaft taktiert weiter. Wer sich so richtig „amüsieren“ möchte, der sollte mal im … Weiterlesen

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Blick auf den Abschlag

Himmel so groß und weit, voll Licht, Wolken hoch und breitPlastikkugeln schlagen jenedie keinen Blick mehr für die Szeneverziehen in ihrem Schwachsinn schon maltreffen den Kopf vom nächsten dämlichen Tropfauf den nächsten Blitz ich hoffdie Eisen schön nah die verkohlten … Weiterlesen

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Die kleinen Herrscher

Keine Königin, kein Königein liebender Mann und eine liebende Fraudie Liebe für ihre Kinder und Eltern hegenmit sanften Händen ein ehrliches Tagwerk pflegenmit offenem Herzen der Welt begegnenkein liebender Mann und keine liebende Frausind gebliebennur noch Königinnen und Könige

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