Horizont

Himmel legen sich lässig
im zeitlosen Inneinander
ihre Strömunsdriften
umeinander
winzig bist Du Wanderer
der du gegen den Horizont dich
bewegst
wohin du auch gehst

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Wir müssen die Dosis erhöhen!!!!

Ich hätte nie gelaubt, je auf einen Beitrag von SPON zu verlinken…….
https://www.spiegel.de/politik/ausland/chile-demonstranten-organisieren-sich-in-buergerversammlungen-a-1301013.html

Sollten die Menschen in Chile diese Gedanken und Aktionen am Leben halten, könnte es tatsächlich noch Hoffnung für die Menschen geben – denn das wäre schnell in ganz Südamerika eine Chance – am Ende für die Welt – doch ich möchte mich nicht zu früh freuen – dergleichen gibt es seit Jahrzehnten, in kleinen Nischen überall auf der Welt, immer wurden diese Nischen von den mächtigen rechtzeitig gefunden und erstickt.

Was aber wenn diesmal die Dosis so hoch wird, dass sich das Monster daran nicht mehr amüsieren, sondern daran krepieren wird?
(Es ist eine Tatsache, dass sich die Mächtigen zum Vergnügen die Verstümmelungen von Protestierenden betrachten und Witze über jene machen, die es wagen sie zu bedrohen. Solange die Soldaten und Polizisten brav die Befehle ausführen kein Thema, was aber, wenn die Menschen schlicht nur konstruktive Solidarität üben, im Garten, bei der Arbeit bei der gegenseitigen Organisation des Lebens und seiner Aspekte, was wenn sie nicht mehr als Spieball für Blendgranaten, Gummigeschosse, Wasserwerfer fungieren, sondern schlicht auf dem Feld ihre Gemüse anbauen, am Abend den nächsten Tag planen, gemeinsam essen und Kultur schaffen!)

Das ist der Weg, das war immer der Weg, bitte kommt mit auf diesem Weg, wir hocken im Käfig, doch die Tür wäre noch nicht verschlossen, warum gehen wir nicht raus und leben?

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MK Ultra

Einige Namen
darunter auch tote Damen
tote Herren
Jungen, Mädchen
Menschen
gelöscht
die biologische Rechenzentrale leer
ohne Gedanken
nur noch Sucht nach mehr

Retardiert
ausradiert
Summe Null statt
42 oder einem anderen Sinn
nur Null

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Rückblende

Mein erster Blogeintrag :

Das Japanische Volk leidet

knappe neun Jahre später gilt das alles noch im gleichen Sinne, hat sich nichts entwickelt, einzig wenige sind reicher, viele sind ärmer geworden, die Probleme die wir uns alle gegenseitig machen werden drängender und die Ignoranz der Menschen scheint sich in eine Art selbstmörderischer Verbitterung zu steigern.

Es geht weiter in die falsche Richtung, sowohl sozial, als auch ökologisch und ökonomisch, wobei das kein magische Dreieck ist!
Der Mensch hat einen Kreis vor sich, doch er macht ein hässliches Vieleck daraus und vernichtet die Harmonie des Lebens, die Harmonie der Dinge.
Der Krebs der selbst die Milliardäre dahinrafft, er ist schlicht ein Ausdruck des Lebens, er beendet das entartete Leben, vielleicht wird er es sein, der sich nicht besiegen lässt und sich dank der globalen Verseuchung unserer Lebensgrundlagen nach einem Kipppunkt rasend schnell ausbreitet, nicht nur im einzelnen Individuum, sondern in der Gesamtheit aller Menschen.
Noch ist diese Krankheit nur eine von vielen Todesursachen, die unsere natürliche Sanduhr kappen und den Sand in Sekunden ausfließen lassen, wo doch noch Jahrzehnte möglich gewesen wären.

Wir werden wohl nie lernen, erfahren, erleben was wir hätten schaffen können.

Das Fürchterliche ist, jene die ins hohe Alter kommen und eine „Karriere“ hinter sich herziehen, sind nicht selten fest überzeugt ein gutes Leben geführt zu haben und würden ihre Leben gerne genau so, noch einmal leben.
Doch diese Menschen sind meist jene, die viele von uns bewundern, ja vergöttern.

Ich habe nichts Neues zu erzählen, ich kann euch Bücher von A-Z empfehlen, ihr wisst es ohnehin, die wenigen die hier manchmal mitlesen, empfinden wohl sehr ähnlich, in meinem Umfeld hat der Krebs vielleicht mehr Menschen die Sanduhr gekappt, als in Eurem, ich weiß es nicht, doch ich bin sicher jeder hat Bekanntschaft mit ihm gemacht, wenn vielleicht auch noch nicht persönlich.

Was mich umtreibt, warum sterben so wenig Politiker; Generäle, Milliardäre am Krebs? Könnte es sein, dass gerade die gütigen Menschen so verzweifelt sind, dass er ihnen den Gnadentod bringt, dass die Psychopathen schlicht keine anderen negativen Gefühle kennen, als jene, die ihnen vielleicht eine kurze Gram bescheren, da ein anderer Wahnsinniger noch ein klein wenig effizienter seine Egozentrik ausleben konnte?
Ist der Tod nicht am Ende eine Gnade, endlich aus diesem Irrenhaus entlassen zu werden?

Wo finden wir das Schöne? Bei mir ist inzwischen in vielen Räumen die Zerstörung durch den Menschen so latent, dass ich manchmal nur noch die Augen schließen und mich an die Vergangenheit erinnern möchte, es war einmal………
Letztlich ist das Bild, der Mensch sei der Krebs seines Lebensraumes, seiner Lebenschance, seiner Art, er sei sein eigener Tod, sein eigenes Verhängnis, jenes, das mir am stimmigsten scheint, da ich dieses Bild täglich betrachten könnte, würde ich selbst nicht in dummer Ignoranz versinken, die mir dann zumindest den Schein von Glück im Augenblick vermitteln kann.

Ich fürchte ohne gnadenlosen Zynismus und bodenlose Grausamkeit schlägt jedes fühlende Herz nur noch einige Tage lang, da,  betrachtet man die Menschheit als Familie, wir täglich unsere Kinder fressen, täglich unsere Mütter schänden, täglich unseren Brüdern und Schwestern die Messer in die Rücken rammen, täglich eifrig den Lebensraum für jene gründlich vernichten, die noch ungeboren, noch ohne Schuld, vielleicht doch eines Tages erkennen würden, welch grandiose Möglichkeit das menschliche Wesen von der Natur geschenkt erhält, Möglichkeiten die bis heute leider pervertiert und ihrer hellen Seiten beraubt nur in die ewige Dunkelheit führen.

Das Paradies für einige Tausend kostet die Lebenschancen und die Zukunft unserer Art, doch wir schenken eben lieber jenen wenigen Alles, selbst uns, als einander die Hände zu reichen und diesen Wahnsinn zu beenden, gemeinsam ein neues Haus bauend, welches sich, verwoben mit allen anderen Mitwelten auf Erden, als ein Paradies für alle Menschen erweist.

Wir hätten die Möglichkeit, wir wären fähig dazu, doch dazu müssten wir einander vertrauen und endlich den Psychopathen unsere Gefolgschaft verweigern.
Warum finden wir uns nicht?

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Hemmungslose Anbiederung!

Die Wählenden werden sich demnächst wohl gar einen Kanzler wählen, der praktisch ein Soldat der neuen Arrondierung von Geld und Wohlstand ist, ein hemmungsloser Lakai der Megavermögenden, die heute schon die Staaten zu nichts weiter als Ställen gestalten, in welchen die gewöhnlichen Menschen sich dem Verteilungskampf hingeben und ihre Leben eben an die Gewinner opfern, hoffend, selbst zu Gewinnern zu werden.

Es nützt nichts, zu erkennen, dass wir ein selbstzerstörerischer Haufen von Wettkämpfern sind, die sich letztlich von einer winzigen Minderheit nutzen und melken lassen, wenn wir doch weiter devot unser Haupt senken, damit sie aus unserer Würdelosigkeit ihren Profit treiben, da wir noch andere unter unseren Füßen fühlen, die uns den Boden bieten, selbst zumindest noch über dem Morast zu taumeln.

Würden wir uns diesem Spiel verweigern, wäre es eben schnell zu Ende, doch jene wenigen, die es tun, sich zu verweigern, sei es durch Selbstmord oder Askese, manche gar durch die Etablierung kleiner sozialer Inseln, Kleinode der Menschlichkeit, die irgendwo in der Masse der Milliarden versteckt existieren mögen, sind schlicht seit Jahrtausenden zu wenige.

Die Massen gehorchen und unterwerfen sich, entweder geschmiedet an Ketten, gebeugt durch rohe Gewalt und Angst oder eben durch das Verwöhnaroma des Massenkonsums und der Betäubung durch Drogen und mehr oder weniger anspruchsvolle Kultur. Es wird just in dem Moment keine Massen mehr geben, sobald die Technik diese überflüssig und sämtliche Wünsche der „Eliten“ erfüllbar macht.

Die Menschen vernichten die Lebensgrundlagen, für hemmungslosen Reichtum weniger, die Waffengewalt, welch sie selbst entweder zerfetzt oder zwingt sich unter das Joch zu beugen und den Schein von Freiheit und Wohlstand.
Es wird Zeit, dass sich dieser Schein auch für jene ein bis zwei Milliarden Funktionssklaven, die in relativem materiellem Wohlstand leben. auflöst.

Sie sollten das absolute Elend mit den heute schon völlig marginalisierten Massen teilen dürfen!
Möge Black Rock als Symbol den Grabstein für die Verlogenheit der Masse zeigen, einer Masse die von Humanität schwafelt, die von Gerechtigkeit träumt, doch der bei jedem persönlichem Vorteil der Speichel im Maul übergeht und die sich vollsabbernd in ihrem widerlichen Morast aus Scheinheiligkeit und Selbstmitleid endlich in die Gruben zu kriechen hat, welche vom Staub der Zukunft geschlossen werden, auf dass die Natur sich endlich von dieser Facette befreit hat.

Sollten die Bonzen, dann fast unsterblich, als organische Halbgötter unter komplexen Apparaturen auch noch lange existieren, sie werden eine andere Art der Vernichtung erleben als wir es uns antun.

Ich finde meinen Trost in der Bedeutungslosigkeit, letztlich ist es völlig gleichgültig, ob der Mensch nun existiert oder nicht, interessant wäre hingegen, ob die physikalischen Theorien nur unser geistiger Halt sind, oder ein Stück ewiger Gültigkeit besitzen, welcher Ladungsimpuls nun einen Gedanken kreiert, der Ionenbindungen bildet, die durch Raum und Zeit gleiten, in harmonischer Anziehung, wer weiß, vielleicht empfinden sie Glück?

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Duldsam und devot

Die Herde ist duldsam
und devot
morgen ist man ja
sowieso tot

Jammern im Lärmkegel
Jammern im Smog
Jammern im Krieg
Jubel der Sieger
Trubel und Feste
feiern
sich besaufen
im Suff raufen
Freude großer Dumpfheit Glanz
Jammern vor Schmerzen
der Krebs kriecht voran
dann kollabiert
das System
Körper
Jammern am Grab
des Kindes
dass zerquetscht geborgen ward
nun liegt es restauriert im Sarg
Tränen, Trauer und Verzweiflung nagen
doch wir werden uns brav weiter plagen
den Zwängen uns fügen
uns einander betrügen
nach bestem Wissen
und Gewissen
bis das Wetter kommt
das Wasser
vergiftet und die Flut
höher steigt
der Winde das Windrad
umreißt
weil der Wind Sturm heißt
und ins Leben beißt

im Hirn gibt es eine Welt
in der die Liebe und der Frieden
als Traum in die Herzen der Menschen
fällt

doch jene Köpfe sind zahm und feig

im Hirn gibt es eine Welt
die in Blut, Leid und Grausamkeit
hemmungslos Ihr Spiel treibt

jene Köpfe sind bereit

es gibt Widerstand
doch steht die Ampel auf rot
fügt er sich der Ordnung
steht stramm und wartet

auf den pflichtgemäßen Tod

Jene die nicht auf die Ampel achten
wenige
sind leicht
zu überfahren

Warum?
Ich bin ein dummes Kind
alt
träumend
unrealistisch
egozentrisch
darum
frag ich mich immer noch
warum?

Bitte keine Antwort
wer jetzt an sein Ego denkt
ist entweder ein Schaf
oder ein Wolf

doch lieben es Schafe
gerissen zu werden
vom Wolf?

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Keine Lyrik

Schlicht was ist, die Zeit kocht
Epochen, Epochen pochen
wie das Herz im Körper der
Ewigkeit
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ohnehin lockt das Licht
bricht aus der Dunkelheit
die schwarze, pechschwarze Gicht
krümmt die Knochen
bis jedes Rückgrat bricht
schlicht

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