Wortfetzen aus dem Off

Jahresmenschenzeiten

Duft von trockenen Gräsern
schmeichelt gemeinsam mit warmen Wind und Sonnenstrahl
meinen Sinnen – Glück
– träge trage ich meine Gedanken mit mir
– naiv wie ein Kind
– nie erwachsen geworden
– nie ein nützlicher Mensch
– einfach nur ein Wesen in der gleichförmigen Strömung der Zeit
– Beeren auf meiner Zunge, fruchtig
– Erde unter meinen nackten Füßen, tragend
– langsam bewegt sich ein Körper dahin
-oder ist es schnell?
Der Sommer – Vergangenheit
Im August wird schon der Nebel auf den Feldern liegen
Brombeerzeit – die Tage werden sparsam, lang wandelt der Mondschein
länger und länger
Nachts allein sein
der Blick zu den Sternen
nichts hört ich,
nicht einmal das leise Weinen
Stille –
viele gehen nun schon vor dem Herbst
viele werden im Herbst gehen
Winterzeit
wie belanglos, bereit,

gruselige Heiterkeit,
hinter den grimassierenden Fratzen, lauert diese grässliche Gedankenbrut
die wabernd mächtig
immer das Scheußliche tut

nützliche Helfer überall,
überall, wohin ich seh,
nützliche Helfer, willig, billig, seelenlos, längst gestorben,

der moderne Mensch ist mehr den je ein destruktives Wesen
mordender Mensch, bis du je anders gewesen?`

Im Frühling?

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Wortfetzen aus dem Off

Auch auf die Gefahr hin, jetzt von Euch gelyncht zu werden:

Das griechische Volk bekommt genau das, was es verdient – und das deutsche Volk wird es auch noch bekommen.

Es ist ohnehin egal wie sie jetzt abstimmen.

Man hat über Dekaden korrupte und verlogene Führungsinstitutionen toleriert, die Verlierer an den Rand geschoben und so man Glück hatte selber vorzüglich im Überfluss gelebt – eben – wer konnte, der badete in Privilegien.

An Griechenland könnten alle selbstgerechten Ignoranten mal absehen, was so auf ein feiges, passives und vor allem bequemes Verhalten folgt.

Nun, niemand der momentan noch Geld hat, einen Job hat, vielleicht sogar geerbt hat, wird sich selber hinterfragen, desto voller das Konto, desto toller der Mensch.

Global müsste seit Jahrzehnten niemand verhungern, doch es sind vor unser aller Augen selbst laut Uno-Zahlen ca. 350 Millionen Menschen in den letzten 4 Dekaden weltweit verhungert!

Würde nur jeder privilegierte Vollpfosten ein hundertstel seines täglichen Konsums spenden – statt noch irgend ein Drecksteil zu kaufen – die Uno-Welthungerhilfe könnte das Pflaster sein, welches zumindest den Hungertod stillt – natürlich wäre damit der Irrsinn der generellen Systematik noch nicht geheilt – doch wenigstens eine, in meinen Augen die mit Abstand beschämenste Wunde – wäre versorgt.

Doch wir lieben ein anderes Bild – ich kauf mir lieber noch ein Bier – was kann ich schon für den Welthunger!

Was kann ich schon für irgendwas!

Die Quittung bekommen gerade viele Griechen –

ich wünsche uns allen – wir mögen die Quittung – in möglichst großer Zahl – auch baldmöglichst erhalten.

Nichts haben wir alle mehr verdient – als Hunger, Elend und Angst!

Wir tolerieren es schließlich, dass Milliarden Menschen dies tagtäglich erleiden – nur weil wir nie genug dummen Konsum und dummen Opportunismus exekutieren können.

All das refletkierte, pseudopolitische Gelaber (natürlich auch meines), es ist schlichtweg lächerlich!

So und nun dürft ihr mich wieder steinigen – ein Glück – nur mit Worten!

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Wortfetzen aus dem Off

Ich fürchte es bedarf nicht einmal der Verführung, die Masse ist wohl längst damit einverstanden, dass sie bei lebendigem Leib gefressen und verdaut wird – was als “das Leben” betrachtet wird, entspricht schlicht einem Funktionieren als ignorantes Objekt.

Wer sich einen Rest von Subjektivismus bewahrt, kann unmöglich in diesem System funktionieren, dem bleibt nur die Diaspora in der Einsamkeit.

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Abschied….

Das Internet hätte zu einem wundervollem Medium werden können.

Global wäre es möglich, dass sich alle Menschen über den Wahn informieren.

Doch die Menschen sind entweder im totalen Elend gefangen, oder sie sind so glücklich darüber, eben dort nicht vegetieren zu müssen, dass sie letztlich alles mit sich machen lassen.

Somit wurde das I-Net zu einem Kontroll- und Konditionierungsmedium, das ich hiermit wohl verlassen werde.

Ich bin raus…. – und ich sag das nicht als Schauspieler, sondern als Mensch, der diese Gesellschaft nicht mehr mit seinen Sprüchen belästigen wird.

Zum Abschied, das “geschätzte” Vorspielen der Realität durch hochbezahlte Schauspieler:

(die nicht raus sind, sondern die flehen, drinnen bleiben zu dürfen…… – die nächste Gala steht an, die Gage ist lebenswichtig, schön, dass man sie dafür bekommt, auf unterhaltsame Art und Weise, den blanken Irrsinn der Realität als Witz verpackt anbieten zu dürfen.)

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Der destruktive Weg

Ohnmacht macht Macht!  Im System ist das Individuum ohnmächtig, sein Intellekt ist schlicht eine Variante determinierten Instinkts, sein Talent schlicht eine Variante von Jagdgeschick.

Wir sind als Art nicht zukunftsfähig. Soviele Arten wir auch durch unser Verhalten vernichten werden, so widerlich vielfältig wir auch den Planeten mit Spuren unserer Destruktivität und bodenlosen Dummheit hinterlassen werden, unsere Art wird eine der kurzweiligsten Erscheinungen im Spektrum der Evolution gewesen sein.

Dabei wäre Anderes möglich gewesen!

Mein Ruf gilt allen, die noch Hoffnung in sich tragen, verweigert Euch dem System und kreiert möglichst autonome Überlebensmodelle im Off.

Noch ist die Natur nicht völlig vom Wahn unserer Art durchwirkt, noch bleiben uns Chancen sie zu bewahren und mit ihr, durch sie hindurch, aus ihr heraus zu existieren.

Es gilt einen seinsbezogenen Hedonismus zu genießen, nicht einem auf Materialismus bezogenen, grausamen Giertrieb zu folgen.

Das System kannibalisiert unsere Art, wir zerfressen nicht nur die Lebensgrundlage deren Teil wir sind, sondern auch uns selbst im gegenseitigen und gnadenlosen Wettbewerb.

Jede empathische, soziale, intellektuell gütige Regung wird am Ende doch zu einem Faden der Grausamkeit gewoben, indem das System die Güte als Kitt für seine Vernichtungskraft missbraucht.

Im System ist Vertrauen gleich Selbstmord, im System wird Vertrauen mit der Höchststrafe bedacht, man wird zum Idioten.

Dabei sind es jene, die gütige Menschen und deren Vertrauen tagtäglich verraten, die die Idioten sind.

Selbst der mächtigste unserer Art ist nur ein Trottel des Systems, ohne die Kette der Grausamkeit könnte kein Machtknoten existieren, würde er schlicht von der klugen und gütigen Masse ignoriert.

Doch die Masse liefert sich aus, sie willigt ein in den Weg der Vernichtung, sie beugt sich dem Druck den sie doch selbst erzeugt.

Wer von Euch kann mir ein Beispiel nennen, ein Beispiel, da gütige, intelligente Menschen letztlich nicht doch zum Steinchen des Mosaiks, dieses verdammten Treibens werden?

Solange die Geburt eines Menschen vom Prinzip her nicht anders angelegt ist, als der Fall eines befruchteten Samens, einer Pflanze, die – fällt sie günstig – zum Himmel sprießt und gedeiht, fällt sie fatal, eingeht bevor sie noch richtig Wurzeln schlug, solange ist der vermeintliche Intellekt nichts weiter als ein fehlgeleiteter Instinkt, eine groteske Variante im Überlebensroulette der Natur.

Doch das Groteske hält sich nicht lange im Spiel des Lebens!

Wer keinerlei Hoffnung mehr hat, der kann weiter die gängige Variante wählen, es ist Ihm nichts vorzuwerfen, da man Hoffnung auf eine menschliche Zukunft durchaus als Wahnsinn bezeichnen kann.

In diesem Sinne tippt hier ein Wahnsinniger ab und an seine Apelle.

Ich bin auf die Beispiele gespannt!

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Humanität als Erpressung!

Entweder wir erhalten von Euch Geld, oder wir werden human handeln!

Mehr gibt es nicht mehr zu schreiben – die Widerlichkeit hat ihr Laken über den Kontinent gebreitet, darunter wabert das eingesessene Gesindel und zählt verzweifelt seine Euros, die bei manchen momentan nicht täglich mehr werden, sondern weniger.

Viele der Flüchtlinge werden sich fragen, wo bin ich nur hingeflohen?

Mag sein, in Syrien kann es jedem, jederzeit, praktisch an jedem Ort, passieren, ermordet zu werden, von wem auch immer, es morden ja alle gegen alle.
In Europa ist das anders, wir leben in einem „zivilisierten“ Territorium.
Doch, sobald auch nur der Hauch von Gerechtigkeit sich zeigt und ein machtbedarftes Etwas Witterung aufnimmt, setzt sich sogleich ein subtiles Räderwerk in Gang – man mordet nicht, man vernichtet nur. Gerechtigkeit im Wettbewerb, das gibt es nicht, Sieg oder Niederlage, so lautet die Order!
In Syrien vermodern die Toten, in Europa vermodern die Lebendigen.
In Afrika geboren, bedeutet – kämpfe um zu überleben.
In Europa geboren, bedeutet – kämpfe um Wohlstand und die angemessene Güterausstattung, das angemessene Einkommen.
Afrikaner flüchten aus den Todeszonen.
Europäer beleben eine Leichenhalle, eine Leichenhalle in der Verwesung und Moder von Millionen in der Luft liegt und die mit ihrem Geiz, ihrem Hass, ihrer Gier und all den anderen netten Eigenschaften des kleingeistigen Volltrottels, das maximal mögliche Elend schaffen, welches den Menschen verbietet, Tod umzufallen, sondern sie als Zombies ein knappes Jahrhundert lang, das Spiel der Widerwärtigkeit zelebrieren lässt.
Wenn die Evolution mit dem Leben spielt, dann sind wir die Spielfigur die den Part des Monsters innehat.
Blick ich nach Osten, Trauer und Schmerz.
Blick ich nach Westen, Trauer und Schmerz.
Doch auch Zuhause, hat man die Hoffnung gerissen, aus meinem Herz!

Wie kann man nur in so einer irrsinnigen Welt der Mörder, der Lügner und der Menschhasser, als williges Rädchen sein Tagwerk vollbringen?
Was hält gütige Menschen davon ab, sich zu verweigern, sich autonom zu stellen, ihre Fähigkeiten dort einzubringen, wo sie ausschließlich dem Menschen und nicht dem System dienten?
Nun, ich kann es aus eigener Erfahrung sagen – seit nunmehr fast 15 Jahren warte ich auf eine Möglichkeit dies zu tun – in 15 Jahren konnte ich bis dato nur mir selber helfen, da ich keinen Artgenossen finde, der sich ähnlich zum System verhält – ich bin wohl verrückt, verrückt zu glauben, es könnte das Sein sein, welches zählt, und nicht das Haben.

Obschon die etablierten Philosophen seit Jahrtausenden vom Sein schwafeln, den Irrsinns des Habens anprangern – nun – die jeweiligen Stimmen, schlugen sich fast immer – ich nenne Diogenes den Älteren als Ausnahme – auf die Haben-Seite.
Vom Sein zu reden ist angenehm, das Sein ohne das Haben zu leben, funktioniert – doch es ist karg, solange kein anderer Mensch mithelfen mag.
Wir haben eine schöne Arbeitsteilung organisiert, wirklich, schön, manchmal richtig klug – nur wozu – um die Hölle auf Erden zu schaffen!
In meinen naiven Schädel will nicht hinein, warum wir es nicht tun, um das Paradies zu etablieren!
Griechenland ist ein wundervolles Beispiel – ein gesegneter Teil unseres Planeten – doch die Menschen dort schaffen es nicht, ihn wirklich zum Glück ihres Seins zu nutzen, wohl können sie es manchmal genießen, so degeneriert kann ja keiner sein, doch den Anteil der Lebenszeit, den man im grauen Sumpf des Stumpfsinns steckt, sollte mal jeder gegen jenen stellen, in dem er sein Sein bewusst und glücklich durchlebt!
Vor allem, man sollte nicht vergessen, worauf sein persönliches Glück gründet, so man zu den Gewinnern zählt, die so viel haben, dass sie aus dem Haben ein subjektives persönliches Glück ziehen, welches objektiv die Masse im Schatten ins Elend jagt!
Ich gönne jedem im Restaurant die verdorbene Speise, gönne jedem der ein Hedomobil fährt, seine persönliche Schrottquetsche am Widerstand, gönne jedem der in Aluzigarren durch die Atmosphäre rauscht, den devoten Piloten, der kreist bis das Kerosin ausgeht und das Teil vom Himmel fällt, gönne jeder ignoranten, feigen, dummen Gesellschaft den Diktator, der es in den Fleischwolf jagt!
Letztlich, spielt die Evolution vielleicht wirklich mit uns, und sie hat Spaß daran, zu beobachten, wie diese Wesen immer wieder auf den Punkt zusteuern, wo sie ihre Kinder aufeinanderhetzen und sich bei lebendigem Leib verbrennen – ja – wahrscheinlich gibt es tatsächlich dieses finale Szenario.
Es fing mit einem kleinen Feuer am Lager an und endet mit der Ekpyrosis, vielleicht auch dem Kataklysmus – beide Varianten durften begrenzte Kontingente unserer Art schön oft dank der Dummheit unserer Verhaltensweisen als vorzeitiges Lebensfinale genießen.
Dabei wäre es so einfach – Almende, soziale Anarchie, Nächstenliebe, Neugier – wenn schon Gier, freie Liebe (leider wenn – dann nur von privilegierten Sprösslingen als hedonistische Lustvariante praktiziert) und Respekt vor der Natur als Grundprinzip aller Handlungen (was alles einschließt!).
Man könnte die soziale und ökonomische Überlebensfähigkeit eines friedlichen, menschlichen Wesens in der Tat mit diesem einen Satz beschreiben:
Wir handeln als Menschen so, dass wir einander nicht schaden und miteinander unserer Umwelt nicht schaden, unsere Klugheit nutzen, uns vor Unbill zu schützen, als da sind Hunger, Kälte, Krankheit und Angst, Hoffnungslosigkeit und Langeweile, Naturgewalten und das kosmische Spiel.
So hätte unser Geist wahrlich genug zu leisten, würde uns sicher nicht langweilig und jene die lieber in der Sonne liegen als zu forschen und zu werken, die würden niemand mit Missmut betrachten.
Sollten wir am Ende wirklich alle im Müßiggang verenden, wäre das allemal das schönere Ende, als im gegenseitigen Hass zu verbrennen.

Doch Hass ist intelligent, der Traum vom Paradies hingegen ist naiv.
Das Schlimme, die meisten Menschen glauben das tatsächlich!

Es scheint die Palingenese bedarf unbedingt des Gipfels an menschlicher Idiotie und Grausamkeit, um aus der Zeit sprießen zu können.

Kleiner Trost – vielleicht ist ja jeder einzelne Tod eine ganz persönliche Palingenese und Metaphysik nenn ich einfach jene Dimension, in der es Wesen gibt, die schlicht ihre Klugheit für den Frieden nutzen – wobei wir wieder beim Paradies landen – so brauch ich keinen Gott für meinen Traum, sondern nur die Unendlichkeit des Kosmos, den dass dort so ein Plätzchen liegt, das ist schon rein stochastisch höchstwahrscheinlich – wahrscheinlicher – milliardenfach wahrscheinlicher wohl, als dass der irdische Menschenhaufen unserer Dimension sich noch einer gütigen Lebensart besänne!

Schade, echt Schade – ich hätt es gerne auch hier erlebt – so muss ich zwangsläufig im Müßiggang mich beschränken, mich selbst am Leben halten, da jede Interaktion mit dem System – wie auch diese Zeilen hier – wie schon so oft angemerkt – eine veritable Niederlage sind – Energiewandlung, Umsatzsteuer, Partizipation mit dem Konsumkarusell…………….. – nun, ich bin eben kein meditierender Asket – bin ein Homo ludens, ein naives Kind dem Greise nah, doch eben auch da.

Schreibtherapie 09.03.2014 – so jetzt kann ich ruhig in den Garten, ach was freute ich mich gäbe es in Griechenland Neuwahlen – würden die Flüchtlinge alle mit Transitpapieren versorgt!

Realitätsfaktor 0,2 ? und wenn?

Die Führungsmarionetten sind auf Reisen – einer bei despotischen Feudalherrn, eine bei komplettdegenerierten Systemsoldaten – man könnte sagen – es geht noch schlimmer……

Asiaten scheinen noch leidensfähiger zu sein – oder?

Zumindest haben die Japaner schon Erfahrung mit atomaren Feuern außerhalb von Reaktorbehältern…… – vielleicht holt das Moderfleisch im Hosenanzug sich ja ein par Tips diesbezüglich.

Der Gabi wird sicher schöne Eindrücke für seinen neofeudalen Ranzen sammeln.

…. und so geht der Lauf des Irrsinns seinen Gang.

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Sommer 2011 – gleichbleibend grausam – Sommer 2015?

St. Moritz im Sommer – oh ja, das Engadin es lockt mit seiner Sonnenstube.

Im Winter landen die Russischen Oligarchen mit Ihren Jets auf dem See – nun, mir ist nicht bekannt ob die Plutokraten Wasser-Lear-Jets besitzen – möglich wär es wohl.

Es sollte auch nicht verwundern, hätte einer sich einen Gigazeppelin gebaut, mit angehängter Luxusgondel – oder untergehängter Luxusyacht die anschließend auf dem St. Moritz See aufs Wasser gesetzt dem Obergeldkaiser eine etwas herausgestellte Bleibe bietet.

Doch halt, sie übertreiben es ja noch nicht – in der Öffentlichkeit! Dies würde den Bogen überspannen.

Die Dekadenz der Milliardäre bleibt mit Ihren Auswüchsen im Verborgenen, sie zu beschreiben, bleibt den perversen Abgründen der Phantasie vorbehalten – jener der sie lebt, der aus Erfahrung spricht, ein Bilderberger, verschließt diese Bilder im Bergbunker des menschlichen Wahns.

Der Konjunktiv bestimmt die Textpassage, welche die Lebensart der Oberschicht beschreibt.

Was jetzt folgt ist der Indikativ, der Gipfel des dunklen, knirschenden Eisbergs der aus dem frostigen Meer menschlicher Gefühle ragt.

Zuerst der ökologische Fußabdruck:

ich denke es ist konservativ geschätzt – der Durchschnittsmillionär bräuchte in etwa 2000 Erden um seinen Lebensstil auf Dauer – und auf eine Weltbevölkerung von derzeit 7 Mrd. umgelegt aufrecht erhalten zu können – Tendenz stark steigender Verbrauch!

der Durchschnittskonsumbürger eines HDC´s verbraucht etwa das Dreifache, von dem was nachhaltig darstellbar wäre – sprich er glaubt die Erde gibt es dreimal.

die ärmsten Menschen auf dem Planeten – Menschen die keinen Deut minderwertiger sind, die einfach Pech hatten mit der Zeit und vor allem dem Ort Ihrer Geburt verbrauchen knapp 10% von dem, was die Erde nachhaltig bieten könnte – der Planet könnte sich somit 700 Mrd. extrem arme – hungernde Menschen “leisten”!

Eine schreckliche Vorstellung.

Allerdings es gibt die Möglichkeit sich real dieses Bild vor Augen zu führen, man muss seinen Urlaub einfach umbuchen, statt auf die Malediven, lässt man seinen Elitekörper nach Dadaab verfrachten und statt im Indischen Ozean zu schnorcheln, taucht man ein, in die Geräusche verhungernder Kinder, tauernder Mütter, flehender Menschen, beobachtet neugierig die Blicke verzweifelter Eltern, die verkrüppelten Körper von Kindersoldaten, die eitrigen Male geschundender, kranker Körper, versucht interessiert die Gerüche zuzuordnen, in Dadaab kann man diese Vorstellung sehr autentisch “studieren”.

Berühmtheiten tauchen tatsächlich medienwirksam für einige Minuten in diesen Kosmos ein – allerdings dermaßen abgeschirmt und von Desinfektionskolonnen behütet, dass es wie die Landung von Aliens auf einem fremden Planeten erscheint – bizarre Episoden, die den Wahnsinn unserer sozialen Pyramide entlarven.

Dadaab ist so unnötig und dumm wie Megayachten von Milliardären – im Keller verenden täglich hunderte auf einigen km², auf dem “Gipfel” duscht ein speckhüftiger ekliger Mensch unter der Tropenwalddusche seinen millionenfach abstoßenderen Hautsack.

Aus diesen Düsen schwillen die Tränen der Sterbenden, bewundernd glotzen wir auf diesen “Reichtum”, im Stillen träumen wir uns an Bord, möchten so gerne ein Teil dieser Welt sein!

Das ist wohl der Grund, warum die Mutter im Slum – die hundertmal mehr leistet als jeder Wall-Street-Banker, die wohl auch viel klüger und behender ist, kurz – die – wenn man schon unterteilen möchte – ein vielfach wertvollerer Mensch ist – sich und ihre Familie täglich aufs neue durch den Tag retten muss, während der zugekokste Harvard-Absolvent dafür sorgt, dass die Umverteilung weiter auf Hochtouren funktioniert – und dafür erhält er einen fürstlichen Lohn – die Yacht mag zwar nur 20 Meter messen, die Dusche spritzt ihn genauso mit dem laabendem Blut der Leidenden an.

Das alles ist der Indikativ – es ist genau so auf dieser Welt – man könnte diesen grandios irrsinnigen Dualismus der Ungerechtigkeit, des Raubs, des Mordens, des Ausschlachtens zig Millionenfach beschreiben, man könnte Namen zuordnen, man könnte genau die Fäden ziehen, vom verhungerten Kind hin zum Trüffelmal, dass sich der Bonze ins Maul stopft – von dem ermordeten Kind, dessen Nieren die Entgiftung der verschlackten Blutströme des Oligarchen erledigen – wir alle wissen es!

Die maßgeblichen Menschen sind in der Tat das wohl schrecklichste Idiotenpack, das unser Genpool zu bieten hat .

Es sind Idioten, da sie die Hölle dem Paradies vorziehen – es sind Wahnsinnige, da sie anscheinend den Traum vom ewigen Leben nicht aufgeben!

Den warum sonst ist ihnen eine sterbende Welt egal, warum sonst herrschen sie über ein Schlachthaus lieber, als über eine fröhliche symbiotische Daseinsgemeinschaft?

Es sind Menschen die tatsächlich Macht haben, die die Macht hätten die Dinge in eine andere Richtung zu führen, die jedoch gerade dies zutiefst verabscheuen.

Die Folgen sind entsprechend!

Wir lassen es zu, dass eine degenerierte Oberschicht den Planeten zerstört, einzig um Ihrer elitären, kruden Ideologie, dem hemmungslosen Anhäufen von privatem Reichtum zu fröhnen.

Wir lassen es zu, dass freiheitliche Demokratien vor jedes Menschenrecht das Recht auf Eigentum stellen.

Wir lassen es zu, dass die politische Arbeit nichts weiter als eine Show von perversen Egomanen ist, die sich beim Volk bedienen und die sich wie kleine Spielzeugrobotter von den Mächtigen steuern lassen, einzig um noch etwas mehr an persönlichem Tand anzuhäufen.

Dabei finanziert die arbeitende Bevölkerung diese Popatze ohnehin schon übermäßig.

Allerdings – die arbeitende Bevölkerung ist der Motor, der diese perfide Maschinerie antreibt – wir reißen uns faktisch selbst das Herz aus der Brust!

Beispiel Politikfinanzierung:

Wer den Haushalt 2012 nur oberflächlich betrachtet, erkennt sofort, dass alleine für das Kanzleramt fast 35% mehr zu bezahlen sind, als im Jahre 2007 – dem Jahr vor der großen Bankenrettung – dem Jahr des gigantischen Abzapfens von Volksvermögen durch die Megaprivatvermögen. Schlichte 1.900.000.000,– Euro für eine schwabbelige, hässliche Oberkanzlermarionette, die gewissenlos im Auftrag der Rockefellers dieser Welt den Standort Deutschland “managt”.

Wir leiten mehr Kraft in den Unterhalt eines 500 Beamtenapparats und der feudalen Versorgung des oberen Dezils dieser Horde – als wir ganz Afrika pro Jahr an effektiver Hilfe (die leider ohnehin dort nur in die Taschen gleichgestrickter “Eliten” fließt – wohlgelitten von den unseren) zukommen lassen.

Addiert man nun noch die restlichen Ministerien, die Parlamente, die Parteienfinanzierung, die regionalen und kommunalen Provinzpopatze hinzu, so erreicht man – je nach Sichtweise – Beträge im zweistelligen Milliardenbereich!

Ein Landrat – der nichts weiter als ein das Amt behindernder korrupter Interessenvertreter des regionalen Kapitals ist, erhält zusätzlich zu den Aufwandsleistungen, welche die Kassen oftmals mehr belasten als das Gehalt selbst, sechstellige Beträge! Es ist in der Tat ein Witz, dass wir uns sogar als Erwachsene noch dämliche “Gruppenführer” leisten, die das Kollektiv veräppeln und sich mit den Provinzkapitalisten zusammentun, um schon im kleinen das Spiel der Großen durchzuziehen.

In diesen regionalen Waben spiegelt sich schon das Prinzip, der Amtsleiter verdient schon weniger als der “gewählte” Chef – doch er murrt nur sanft, da er nahe dran ist – und – kein “Wahlrisiko” tragen muss – dann geht es abwärts – der Abteilungsleiter schon etwas unzufriedener – leitet aber den Frust nach Unten ab – die Angestellten – noch unzufriedener – leiten ihrerseits den Frust – ja wohin leiten die den Frust ab – oh – natürlich es gibt auch hier noch – durchaus ein “Unten”…. der Mensch tritt nach Unten solange es ein Unten gibt….. – obwohl von Oben die Schläge kommen – wehe dem, der mal nach Oben zurückschlägt, der purzelt so schnell er schauen kann – ziemlich weit nach Unten – aus der Perspektive kann er plötzlich erleben wie die Sachbearbeiterin in der ARge ähnliche Allüren an den Tag legt- als am Tag vor dem Sturz der – sagen wir – Amtsleiter….

Es ist ein perfides, extrem simples Spiel – die “größten Menschen” stehen an der Spitze, die “kleinsten Menschen” – landen in der Psychiatrie. Man könnte das Menschen durch das Wort Übel ersetzen!

Das Volk belohnt seine Peiniger, indem es Ihnen mehr Pfründe zukommen lässt den je.

(ok – mag sein es gab Perioden in unseren Regionen wo es noch extremer ablief – nur dann war wesentlich mehr physische Gewalt nötig, um die Massen gefügig zu machen!)

Das Volk begehrt nicht auf, da die Masse träge ist, sie ist nicht handlungsfähig, sie blockiert sich selbst, Gier und Neid sind inhärent.

Die Armen schlagen die Armen, die Mittelschicht konkurriert gegeneinander um den Verbleib oder den Aufstieg.

Die Intelligenzia ist völlig verblendet von der eigenen Wichtigkeit und verkauft sich dabei wie eine billige Hure an die Macht.

Die vermeintlichen Kritiker, sofern sie nennenswerte Gehör finden, verblassen als Ornamente die das Monopolistische Machtgefüge etwas aufzubrechen scheinen – sind jedoch meist in dem Moment völlig unglaubwürdig, in dem sie materiell aus Ihrem Tun Nutzen über das Normalmaß herausragend ziehen und sich Ihr Lebenswandel als exakt identisch mit jenem zeigt, der dem der kritisierten Schichten entspricht.

Manchen tue ich mit dieser Aussage Unrecht!

Die Masse ist eine wabbernde, sich neutralisierende Melkkuh – die Zapfventile sind die Politzecken – die wirklichen Fresser sind die Plutokraten der Welt.

Die Masse lässt sich so einfach steuern, viel zu einfach – beängstigend einfach.

Das beschissene für den Durchschnittsmassenmenschen ist – er hat nur die Wahl zwischen der Einsamkeit, oder dem Kreidefressen – denn – du bist einer von 7 Mrd. – ein Sandkorn im Haufen.

Die Bilderberger kennen keine Gnade – sobald sie den Schlüssel des Lebens in Händen halten, werden die Massen selektiert – es sind die düsteren Utopien, die der Wahrheit bezüglich der Zukunft wohl am nächsten kommen.

All das sozialromantische Gedusel (Übergangslösung s.ML) von mir und anderen – wird von der Masse ja als unmöglich, als dumm, als naiv tituliert – ein paar Sandkörner liegen neben dem Haufen, leider sind sie völlig nutzlos, völlig machtlos und dienen somit nicht einmal als Teil des Haufens.

Ich komme immer wieder zu dem Schluss:

Die Bedeutungslosigkeit ist immanent und sie ist der einzige Trost in diesem ganzen Wahnsinn – sie gibt einem die Freiheit, den Zorn zu vergessen, sie gibt einem die Leichtigkeit, die Schönheit des Lebens zu erfahren.

Man wendet den Blick ab von der Armut, man wendet den Blick ab vom “Reichtum”, man gleitet in die Welt der Phantasie, stellt sich einfach eine andere Welt vor sein Auge und schläft ruhig ein – baumelnd in einer Hängematte – an einem einsamen Ort – irgendwo, wo die Sonne scheint, man blinzelt in deren Strahlenbündel und die Wimpern lassen unzählige Lichtkobolde bunt vor den Augen tanzen – man vergisst dabei alles Elend, erträgt so die Zeit, die einem noch bleibt.

Die Bilderberger treffen sich wohl im Sommer wieder…..

http://www.bilderbergmeetings.org/index.html

PS: Der Flug im Privat-Luxus-Jet von Abu Dhabi nach Sydney des Investors und Multimillionärs S. wurde finanziert durch den Profit, welche die neue Monokultur aus Bambus in der Gegend von I. in einer Woche abwarf.

Vor zwei Jahren lebten auf diesem Stück Land noch 250 Familien in Dorfgemeinschaften, sie versorgten sich autark, sie litten keinen Hunger und konnten sogar kleinere Wünsche durch den Verkauf von Überschüssen auf Wochenmärkten erziehlen.

Aus den 250 Familien sind etwa 1000 noch lebende, in Sums – den Elendsgürteln der Megacities – dahinvegetierende Individuen geworden – orientierungslos, arbeitslos – jeder Willkür vollkommen ausgeliefert – die alten Menschen sind zum größten Teil inzwischen gestorben – viele der gesunden, jungen sind verschwunden – wohin kann man erahnen.

Ach ja, etwa 100 leben immer noch auf dem Gebiet – kräftige Männer zumeist und einige hübsche Frauen – sie erhalten Lohn. Etwa 60 Cent am Tag – umgerechnet – davon gehen allerdings 59 Cent für die Verpflegung und die Pritsche zum Schlafen wieder an den Mann, der gerade in seinem Yet seinen Drink schlürft.

Der Flug dauert übrigens ca. 12 Stunden je nach Wetterlage – nun dieses Dreckschwein fliegt leider öfter die Woche, er dürstet nach mehr als einer Plantage – er ist nicht allein – von seiner Sorte gibt es etwa 100.000 auf dieser Erde – und dann noch 1.000.000 die mit dem Tod von etwa einem zehntel pro Tag befriedigt werden können – … es ist ein gigantisches Stundenglas…. –  nur kein Sand rieselt nach Unten, sondern Grausamkeit und Verbrechen, die Ernte des Elends im Gegenstrom, nah an der Mitte im unteren Glas, der “gebildete Mensch”, er pumpt das Blut der Armen in die Körper dieser Superreichen.

Die Funktionssklaven sind die elenden Maschinisten – sie sind die willigen Helfer – sie haben Teil an der Organisation einer Welt, die nicht gerechter oder humaner organisiert wird, als das schlimmste Ghetto einer segregierenden Diktatur – sie wollen die Wachtürme nicht sehen, es sind die Konsumtempel nach deren Türen sie sich sehnen – sie wollen die Gaskammern nicht wahrhaben, es sind die Hungerzonen dieser Welt, – sie glotzen mit glänzenden Augen auf die Brillanten der “Schönen und Reichen” , sie sprechen von Verdienst und Schuld, sie sind einfach nur furchtbar – im wahrsten Sinne des Wortes – furchtbar, dumm!

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