Laute

Hören, hören kann ich die Laute wohl
sofern sie im Schallfrequenzspektrum
meiner Resonanzmodulatoren
sich schwingend tummeln
doch
verstehen?

Menschliches Grundrauschen
inzwischen meist mit einem müden Lächeln
abtuend

wende ich mich
dem Wind und anderen Quellen zu

es folgt die Interpretation

zu tippen in meinem Dialekt (ich denke niederbayerisch)
vermag ich nicht
(die Lautschrift beherrsche ich nicht – eben so wenig wie
das arabische Alphabet)

Jedes Strömen und Tanzen
Jedes Vibrieren von Blättern der Pflanzen
in kalten Schichten
in wohlig warmen
all diese Töne
verkörpern für mich das Schöne

bis im Orkan die Krone sich
überspannt
krachend berstend
Traurigkeit macht sich breit

im nächsten Frühling treiben an manchen
Ästen noch
manche Blätter aus
es schwindet noch nicht
das Leben
noch nicht
noch können selbst diese Blätter Kraft
dem geborstenen Körper geben

daneben treiben kleine
neue
junge
aus

einst wird einer groß sein

vielleicht
wo der Boden und der Himmel
nicht mehr vom Menschen
befallen

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | Kommentar hinterlassen

Allee

Jagen die Blätter getrieben vom Wind
frägt sich doch ein jedes Kind

dort wo die Alleen aus ausgebrannten Stahlskeletten
die sich an Rändern reihen
gleich des Irrsinns schmucke Ketten
der menschlichen Dummheit die Krone verleihen

wo die Väter und die Mütter dienen in Armeen
die Kinder im Keller das Brot zahlt der Sold
in den Palästen glänzt das fette Gold
nichtsnutzig ist das Friedensflehen

wenn doch immer in den Hirnen die Fahnen wehen
der Schwärme Dummheit bestimmt das Geschehen
für wenige Menschen sind die Massen Ihr Lehen
sie sind die Herren die würdig und glänzend
mit fettem Schritt über all die Verkohlten gehen

Reste von Vätern
Reste von Müttern
getroffen von Raketen
Stückpreis 50 Millionen
gebaut von braven Arbeitssklaven
geworfen von braven Soldaten
gezahlt von braven Bürgern

Hauptsache die Bilanz stimmt
auch wenn es der Menschheit Menschlichkeit
zu einer bizarren Farce trimmt
so würdevoll die Requien sie singen
mit Inbrunst ja Brünstigkeit die Stimmbänder schwingen
derweil emsig die Massen kriechen
auf, auf, sie möchten versiechen

Hunger und Krieg sind die schönsten Geschäfte,
danach kommt der hirnlose Massenkonsum
im Penthouse auf 1000 Metern Höhe
planscht die Kröte, mit den meisten Kröten
und all die elenden Massenselbstmörder
glotzen nach „Oben“

glotzen keinen fliegenden Blättern nach

Anmerkung:
Die Natur mag ein grausames Spiel vom Fressen und gefressen werden aufführen, vom ewigem Kampf um die Existenz des einen oder anderen Elementekonglomerats.
Betrachtet man das Spiel, findet es auf einer wundervollen, erhabenen Bühne statt, von der Tiefsee hinauf über die Kontinente zu luftigen Höhen.
In diesem Spiel ist der Mensch in der Tat der Gipfel an Grausamkeit, an Facettenreichtum, an Witz und Schauspielkunst.
Einzig, der Mensch ist schlicht nichts weiter, als ein Darsteller und die meisten Menschen nutzen ihre Gehirne nicht, um Frieden und Liebe zu finden, sondern sie nutzen sie, um in diesem grausamen Spiel ihre kümmerlichen, jedoch destruktiven und erbärmlich hemmungslosen, primitiven Erfolge zu feiern.
Dabei ist der Mensch das einzige Wesen, das seine Artgleichen großzieht, nur um sie anschließend möglichst variantenreich im Spiel verbrennen zu können, der Mensch frisst nicht nur sich selbst, er frisst in diesem Spiel solange, alles, bis für ihn nichts Fressbares mehr übrig ist, dann geht das Spiel ohne ihn weiter, so als wäre nichts gewesen, und in der Tat, da ist nichts gewesen.
Dem Schauspiel wohnt ja inne, dass es im Grunde nichts weiter als eine Posse ist, die Pose unserer Art, sie ist wahrlich unterhaltsam, für all die sardonischen Wesen, die im Publikum hocken und sich vor Lachen kaum mehr halten können.

Wenn im Kosmos Teufel hocken, dann haben sie hier tatsächlich ein veritables Stück für sich am Laufen.

Jeder spielt sein Spiel – wie lautet ein Slogan:

Mach dein Glück!

Bau Panzer bei Kraus Maffei, spiel Börse bei der Deutschen Bank, spiel Menschbelügen in der Politik, sei ein kleiner Tyrann im Amt, oder gerier dich sanft im Kindergarten, sei gütig bei der Müllabfuhr, besser schreite würdevoll im Kostüm durch die Judikative, oder schwing den Knüppel in der Exekutive, sei ein edler Bürokratiesoldat oder ein angemalter Feldsoldat, sei ein leistungsfähiger Kampfpilot oder bring als kleiner Selbstmordbomber den Tod, transportiere die Massen mit der U-Bahn, dem Bus oder dem Luftbus, bau Belchbüchsen die schwimmen, fliegen oder fahren, manage den ganzen Truppenhaufen, egal ob als General behangen mit Orden oder als Vorstandsvorsitzender überschüttet mit Bonifikationen, putze das Klo auf der Autobahnraststelle, verkaufe die Wust an die hungrigen Pendler, hock an der Kasse und verzichte auf Geprasse, studier die Medizinwirtschaft oder die Programmiersprachen, Hauptsache du bist im Heer der Täter!

Bist du ein Milliardär, bitte sehr, seht her, Jack Pot – verdient und erwiesen bist du eben hocheffizient.

Den jeder der mitspielt ist ein Täter – wer sich verweigert ist ein Verräter!

(Ich denke durchaus, die meisten Menschen träumen von Frieden, Gerechtigkeit und hätten lieber eine völlig andere Gesellschaft, einzig sie tauchen ein ins Spiel und verlieren dort ihre Freiheit, ihren Geist, ihre Selbstbestimmungskraft, sie werden – schlicht gesagt von der Schwarmdummheit dahingerafft.)

Man sollte es nicht so negativ sehen – sehe ich nicht so, aber kann ich verstehen,

wer will schon wandeln durch Panzerschrottalleen,
lieber im Frühling durch blühende Obsthaine gehen!

Nur niemals vergessen, wenn du Pech hast, ………
aber das wissen ja ohnehin alle.

Die meisten Menschen denken eben positiv.
Die meisten Menschen spielen emsig mit.

Mal sehen, derzeit riecht es verdammt nach Spielverderber.

(ok die zig Tausend Toten täglich, krepieren jenseits unserer Gartenwallanlagen – noch gilt es hierzulande das Risiko auf dem Rennmotorad oder dem Wingsuitflug zu suchen….. – Hunger und Bomben haben wir derzeit exportiert.)

Was bleibt? Na – wir sterben eben, so oder so, kein Thema.

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | 1 Kommentar

Dekonstruktion

Handlungsanweisungen en detail der Kinder erster Schrei
Sprachen, sprechen, Laute kompilieren, am Ende ja oder nein –
Sein oder eben nicht Sein wie es der gute im Globe sprechen ließ

Überflug ohne Abwurf oder mit
verhallendes Grollen der Turbinen oder Todesstille
nach der Luftpostille

Haute Cuisine so weit hochgehoben
ab besten ganz abgehoben
in die Stratosphärengleiter geschoben
dort oben die Performer den Maître loben
sind ansonsten autonom geflogen

…… oder gefahren über die Ozeane
in einem trubogetriebenem Schwimmpalazzo auf dem Milk-Run
der fleischgewordenen Eitelkeit
just in Time die Sexmaschine aus dem Kinderheim
just in Time die temperierte Brause
geistlos und dreist, vernichtend alles fressend diese Sause!

Nach jenem ersten Schrei, folgt die Zuordnung
wann und wo zuerst
dann
folgt die
Lebenszeit
kurz oder lang

mach was draus!
nur was?

Streift man die Verpackung ab,
bleibt eine mordend, destruktive
wabernd, glucksend, furzend und rüplsend
keuchend, hechelnd fickend und
im Rausch des Wahnsinns sich wälzend,
treibende Masse von lebenslosen Wesen,

die sich verzweifelt zu verkleiden sucht,
doch die sich letztlich zerfleischt in der Sucht
nach dem Sieg, nach dem Gewinn,
nach dem besser Sein

Besser oder Schlechter
Fleisch oder Schlächter
das ist hier die Frage
nicht allein

zu sein
treibt fast jeden in den Stall

hinein!

 

Dort wird geschnattert und gebrüllt,

die Bäuche sind meist gut gefüllt!

Zwar hocken 300 in der Aluröhre

zwar ist der Stoff meist Plastik dort

zwar muss man krümmen seinen Rücken

zwar hat man sich oft gar zum Arsch zu bücken

zwar steht man mitten in der Feinstaubwolke

zwar ist man so ein Teil vom Herdenvolke

doch plärrt man voller Inbrunst brünstig

und achtet das der Wind steht günstig

Die satten Massen sind die höchsten Mörderklassen

sie sind es die es letztlich schaffen

auf den Luxus sie nur gaffen

 

Weitwinkel

vom Schuttberg verschüttet die einen

von Neid zerrüttet die andern

dazwischen gibt es wohl Weg

bequem zu wandern

doch jeder hofft

verhungern mögen die Andern!

blank und bleich fletschen die Totenschädel

die Zähne und lachen mit dunklen Löchern

sie ziehen bald die letzten Pfeile

aus ihren gehässigen Todschlagköchern

der Bogen sie biegt

die Sehne gespannt

warte,

noch nicht,

noch nicht fliegt,

der letzte für mich,

noch nicht fliegt,

der letzte für dich,

doch fliegen des Teufels Fliegen

die andernorts das Elend schmieden.

 

Die Böden werden weggespült, damit man heute einen Daimler besitzt

Die Quellen werden vollgeschissen, damit man heute nach Ibiza fliegt

Die Atmosphäre wird verqualmt, damit man heute shoppen kann

Die Arten werden ausgerottet, damit man heute mehr Fressen auf den Müll werfen kann

Die Urwälder werden verbrannt, damit man heute soft den Arsch putzen kann

Die Erde wird geopfert, damit man heute maximal konsumieren kann.

 

Der Massenkonsument ist der Massenmörder

Der Milliardär ist nur die Krone dieser Horde!

Gäbe es keinen verrotteten Geist, der eine verrottete Art,

in einer verrotteten Gesellschaft, zu verrotteten Verbrechen antreibt,

gäbe es keinen Totenschädel, auf dem sich diese Krone aufpflanzen lässt!

 

Es gibt nur eine Revolution,

man muss gegen das Verrotten revoltieren und endlich erkennen, wozu ein lebendiger Geist fähig sein könnte!

Kein verrottetes Verbrechen zu begehen, da ist für jeden eine harte Prüfung,

doch jede Stunde ohne Wahn, ist gewonnenes Leben!

Geben wir uns, unsere Leben wieder, indem wir sie aus dem Stall führen und endlich unsere Sinne nutzen, statt sie zu verleugnen.

Ja, es gibt schlicht keine Teilhabe, in dieser Gesellschaft, die nicht mit den widerlichsten Verbrechen befleckt wäre – es gibt nur eines – Nicht-Teilhabe – Selbst-Überleben!

Wer den bequemen Weg geht, ist schlicht ein zerfasernder Zahn im verfaulendem Gebiss der Bestie, verrottet nach getaner Kauleistung, geopfertes Dasein, malmendes Kollektiv,

bald wird der Schädel vor Fäule zerfallen,

der letzte Schrei verhallen!

 

 

Man wird es nie so hässlich in Worte fassen können, wie es wirklich ist!

Und es ist wirklich!!! Es wirkt!!!

Das Menschenvolk wirkt, ich denke, nicht mehr lange.

 

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | 2 Kommentare

D-Moll

Schreitend, Schritt für Schritt
zum Schafott
täglich im geschulten Trott
Grollen wollen die Tollen
Schmollt das gewöhnliche Volk
doch hadert nicht
es brav sich bricht
die Würde und das Kreuz entzwei
die Liebe, Glück und Sehnsucht
am Ende alles Einerlei
zerrieben in den Mörsern
der Schlegel stetig stampft
das Leben dort zu Staub

Am einen Fleck
verreckt der Mensch vor Durst
am anderen nagt der Hunger
dafür fährt vor der Hummer
verschlingt das Monstrum Hummer
döst es im Drogenschlummer
was juckt die Mörder Kummer
der Diener ist ein Dummer
das ist die Menschennummer

D-Moll ja Moll
krepiert im Glanz der Diamanten
zitiert die Phrasen der Kombattanten
die Ratten werden siegen
nach all den endlosen Kriegen
die Knochen nagen blank und bleich
manch Wucherung ist hart,
meist jedoch sind sie weich

Verloren ist das Sein
Verraten und Verschollen
warum
weil sie nicht wollen!

Sie stoßen von sich alles Leben
wühlen mit langen Nägeln in den Seelen
reißen die Herzen aus den Brüsten
auf dass sie sich damit wohl brüsten
mit blutigen Fratzen sich die Mörder küssten

zurück bleiben die Wüsten
Staub
Planet

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | 1 Kommentar

Abschied

Albtraummüde Erschöpfte

Sich aus nachtschlafender Bilderflut lösend

Halten sich in Erinnerung

Den letzten Moment

Vor jenem

Abschied,

da man die Liebe aus den Augen verlor

hervor kriechen aus Schatten

jene

die nur Hass

in ihren rottigen, knochengerüsteten

Hautsäcken horten

Allerorten das Morden

Allerorten ist es zum Prinzip geworden

 

Das Oszillieren der Brücken unter dem Marschschritt

Erstarrt in der Eiszeit

Nach dem ersten Schuss

Schluß

Da blieb nirgends ein Lippenpaar

Kein zarter Hauch

Kein zärtlicher Kuss

 

Die Falten zerfallen

Zu Staub

Das  Horden-Leben ist schlichter

Raub

(vor zwei Jahren nahm ich ja Abschied, doch immer noch hafte ich wie die Fliege hier im Netz……. – Hordenwesen bleiben Hordenwesen, bis sie verwesen, so sehr es sie auch vor sich selbst graut, ihrer Horde graut, manche gehen rasch, ins Wasser oder über den Rand des Dachs, andere, finden in der Natur Halt und sind letztlich nur noch Betrachter des Irrsinns, lassen irgendwie, ihre Schultern zucken und versuchen letztlich das Hordentreiben als absurdes Treiben zu begreifen, froh, nicht völlig davon zermalmt zu werden, froh, einen versteckten Winkel, einen angenehmen verseckten Winkel gefunden zu haben, hoffend, niemand möge sie von dort vertreiben, hoffend die tödlichen Schwaden mögen sich noch etwas gedulden, aufhalten wird sie niemand, niemand jemals können.

Das Kollektiv ist ein grauenvoller Rauborganismus, ein Weltenfresser, ein kannibalisches Ding, ein Ding in dem die Liebe noch zum Grauen führt und das letztlich schlicht die Lotterie des Lebens als eine Farce repräsentiert.

Angesichts von Milliarden von Lichtjahren, könnte man auch tippen, die Menschheit entsprich dem Fliegenschiss auf der Panoramascheibe eines Luftschiffs, welches gemütlich auf dem Lichtstrahl einer galaktischen Lampe gleitet, einige wahnwitzig winzige Impulse, eines wahnwitzig winzigen Scheißhaufens, dessen wahnwitzig winziger Scheißteil ich bin, wir alle sind, waren und – scheißegal ob noch Jahrtausende oder nur Jahre – einige noch sein werden.

Mein Motto sehe ich mehr den je im Leben gespiegelt, den wäre unser Leben von Bedeutung, wäre es schlicht zu erbärmlich, diese Bedeutung in Wort fassen zu können!

So lassen wir uns gemütlich abtreiben, wohlgemerkt – wir kleben ja auf jener Panoramascheibe – sie macht uns zu Reisenden – wir müssen nur die Augen öffnen, lächerlich winzige Kotpartikel einer Staubfliege im leeren Raum der Unbeschreiblichkeit.

Wobei ich jüngst von wundervollen Ballerinas in wallenden Hosen träumte, die schwarze Flügelschwingen schwangen und sich zu ruhende Halbmonden wrangen, bewegungslos, bis ein Akkord den neuen Flug bewog, im Sog der Schönheit sich die Begeisterung erhob, das Publikum klatschte, berauscht von jener Anmut, vergessend wie beschissen es selber doch war.

(Karten für das Nationaltheater – für weitaus bescheidenere Vorstellungen – kosten bis zu 700 Euro – wobei der arme Steuerknecht noch fleißig zahlen muss, ohne je hinein zu dürfen – die billigste Karte – ca. 30 Euro! – tja, wer neben Alpträumen noch Wunderträume träumt, dessen Nächte sind ein echter Lebenstraum! – …….. so wünsch ich schöne Träume und beschaut euch das Hordenpack mit einem Lachen auf den Lippen, nur bitte, versucht es irgend möglich zu meiden, da es euch sonst in Alpträume führt! Sprich wer das Leben ernst nimmt, der hat es schon verloren!)

Da fällt mir ein, dem Elitenpack sollte man immer nur Beckett´s Atem aufführen…… in der 30 Sekunden Variante, danach 180 Minuten Husten und Röcheln, Kleiderrascheln und Furzen, auspuffende, hochsteigende, nieder-sinkende, stinkende Furze gemischt mit Chanel „No5″….. – oder Mugler „Orient“ – der Duftstaub zu 5 Euro das Puffen……. – Handtasche Hermès, Uhr Lange&Söhne, ….. der Spitzenhordenmensch braucht locker eine Million pro Tag, sich zu unterhalten – und dabei frisst er, das Stöhnen könnte man als Intervallnotiz betrachten, Strichlein gleich Stöhnen, pro Protzgaffer im Parkett – die nötige Todesrate für das Erfolgsgesindel….. – oh wie ich sie verachte, diese Artgenossen, die ihre Dummheit, wohl wissend mit einem zynischen Lächeln und ihrem Tand zur Schau tragen, dabei vor Gier nach noch mehr, förmlich im Blutrausch zu lebendigen Exkrementen des prototypsichen Monstrums  zerfasern, in ihrer bornierten Seelenlosigkeit aus den Fugen der Paläste sickern, sich in die bewundernden Gaffhöhlen der Masse drängen.

Raub, Raub, Licht an, Licht aus – Schluss!

Schönen Frühling – wir leben nicht im Sudan, oder in Somalia, oder in Nigeria, oder in ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… – was für ein Glück!

(Den wie kann man die Satten, die Irren, die Eliten auslachen, wenn man vor Hunger keine Kraft mehr hat, die Lippen zu bewegen…………………………)

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | 3 Kommentare

Angenehm – erschreckend doch der Blick zu den Artgleichen

Zwei genügen – sehr bequem
trocken, warm und frisch die Luft
sternenhell
neumondschwarz
dunkler Wolkenschatten Hatz
sirrend, regenpeitschen,
Sommernacht, Herbstnacht
kurz lang
danach,
winterlange Dunkelheit
warme Decken liegen bereit
Liebesmaschen
Erinnerung
Wehmut im Volgelsingen
Neues Leben
Frühling kann beginnen
rasch, zu rasch verblüht
diese Ho(o)chzeit
ein letztes Flöckchen wurde geschneit
im warmflutenden Sonnenbad
verdunstet
reist es
nach Überall

mich hält es im Nirgends
geborgen
zu sehr graut mir vor den Artgleichen
die meinen
sie seien
erhaben
über die Erde

die Erde die mir noch Raum schenkt und Leben
noch – wie lange wohl noch?

…. im Übrigen, erwacht nehm ich mir locker einige Tausend!
(dem Milliardär bleiben oft selbst bei Tag nur zwei……. – doch er frisst den Planeten dabei! – und meine Artgenossen bewundern ihn dafür, versuchen mitzuhalten!)

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | 2 Kommentare

Argon

Mythen streichen durch den Gedankenraum
Unsichtbar doch
Immanent
Liegen sie im Tau
Geborgen der dem Morgen
Feucht zur Seite liegt

Nackte FüßeLeb netzen sich
An seiner Abenteuerlust
Deren Bilderflut die Beine
Sich erwehren wollen
Letztlich doch
Das Becken musst
Sich ihrer schlicht
Ergeben
Stieg das Heldenleben
In die Wampe und
Die wurd zur Schicksalsrampe
Für den letzten Kick
Dem die Brust sich breit
Darbot
Ohne Not
Strömunsphysikalische Gesetze
Molekühlstau im Halsstau nach Oben
Druck, Druck, Hochdruck
Es quillt aus dem Maul den Nasenlöchern
Den Ohren
Doch das Hirn blieb dennoch
Nicht ungeschoren
Es kam nicht davon
Argon brodelt dort
Argon ist nicht fort
Den Helden bleibt nur
Der Mord für den ruhmreichen Ort

Konsumauten Argonauten
Klimbimm
Jungendhoffend zerstückelt und gekocht
Im sich immerzu besaufen

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | Kommentar hinterlassen