Im Land des Wahnsinns

Garagenpreise in London:
für Kleinwagen in Chelsa 460.000,– Euro
für den Porsche in Kensington 550.000,– Euro
für den Maybach in Southwark 700.000,– Euro

das sind doch wahre Schnäppchen!

Der gewöhnliche Milliardär hält sich etwa 10 Manager
diese 10 Manager bekommen so 10 Millionen im Jahr
dafür
dass sie die Konzerne, mit denen die Milliardäre ihre Machtspiele gestalten
möglichst beschissen managen.

D.h. Innovation nur, wenn es unbedingt sein muss,
d.h. Betrug wo immer möglich,
d.h. Ausbeutung der Natur (und damit der Biomaschinen) auf maximal erträglichem Niveau, notfalls auch darüber, sofern die Destruktivität sich nicht unmittelbar auf das Wohlbefinden der Milliardäre auswirkt
d.h. im Netzwerk des Klüngel, entweder elegantes oder primitives Vortäuschen von Demokratien in den – noch – eingegrenzten Versorgungszonen.

Die Welt wird in Zonen untergliedert

jene Zone, wo die Biogeneratoren satt sind
jene Zone, wo die Biogeneratoren manchmal satt sind
jene Zone, wo die Biogeneratoren langsam verhungern
jene Zone, wo die Biogeneratoren die Hölle vorführen

In der Sattzone zu leben, bedeutet für die Biogeneratoren, zu glauben, man sei ein gebildeter Mensch.
Das haben die „Eliten“ gut eingerichtet.

Biogeneratoren, die sich in „Universitäten“ konditionieren lassen, leben mit einem Gehirn, das in einen relativ interessanten Erregungszustand versetzt, eine Art von Zufriedenheit generiert, das zusätzlich mit kleineren, manchmal auch größeren materiellen Zuwendungen einher geht.
Dafür ist ein Arzt allerdings kein Arzt, sondern ein Krankheitsmanager,
Ein Chemiker kein vernunftbegabter Wissenschaftler, sondern ein Giftmischer, der Rezepturen auf Befehl generiert – eben ein Biogenerator mit hohem Komplexitätsgrad.
Ein Ingenieur ein Generator von Verseuchungsintrumenten.
Ein Jurist ein Heuchler und Schauspieler mit dem Text, Gesetz und der Interpretationsanweisung Beugung.
Von Bankwesen, Versicherungswesen, Fleischindustrie, Logistik, Waffen, Kleidung, Zuckerfutter, Sojafutter, Demokratietheater, Kleptokratenstadl, Nepotistenkarussell, kurz dem ganzen wahnsinnigen Betrieb der in diesen Zonen von den Biogeneratoren veranstaltet wird, geht nur ein einziger übergeordneter Geruch aus – der Geruch der Gier und der Zerstörung.

Desto mehr Elend in einer Zone herrscht, desto mehr Verwesungsgestank kommt noch hinzu.

Dafür aber hat ein Milliardär seine Ziele erreicht. Er wird mit seinen wenigen Clubmitgliedern dieses Spiel so lange weiter spielen, bis er endlich von seinen Biogeneratoren den Jungbrunnen erhält, bis endlich die Zeit besiegt sein wird.

Danach werden die Biogeneratoren auf ein Mindestmaß eingedampft.

Die Natur wird sich erholen, es werden Sexgeneratoren gezüchtet, Dienstleistungsgeneratoren und Wartungs- Entwicklungs- Forschungs- Sonstwasgeneratoren.

Da sich die „Eliten“ als nun wirklich „besondere“ Wesen erweisen (nur sie werden den Jungbrunnen im Badezimmer vorhalten), können die Biogeneratoren vom Gierbetrieb in den Lobotomiebetrieb umgestellt werden, d.h. die Gehirne werden nicht nur per „Bildung“ konditioniert, sondern gleich im Brutkasten partiell stimuliert oder abgetötet.

Lebenszeit eines Biogenerators 30 Jahre – Reproduktion
im Labor, Aufzucht im Wachstumskonkon.

Ich hege noch einen Wunsch.
Ich wünsche mir, dass BillGates vor mir stirbt und mit ihm seine Frau.
Ich hoffe die Wissenschaftler sind entweder so klug, den Jungbrunnen nicht den Milliardären zu schenken, sprich sie kapieren den Wahnsinn der dahinter steckt, oder sie sind schlicht allesamt zu dämlich, es hinzubekommen.

Ich habe die Hoffnung, dass sie zu dämlich sind.
Ich vermute, jene Menschen, die noch etwas Verstand haben, flüchten aus diesem Wahnsinn, und die brillanten Geister der Wissenschaft verkriechen sich in einsame Winkel, wo sie von anderen Welten träumen und sich mit einem Grashalm über die Möglichkeiten die der Mensch hätte, die Welt zu einem friedlichem Ort zu machen.

Wer weiß, selbst Einstein soll ja das meiste von seiner Frau geklaut haben.
Vielleicht sind ja nur die größten Trottel bekannt, vielleicht sind schon seit Jahrhunderten die wirklich klugen Menschen verstreut in alle Winde, versteckt in abgelegenen Winkeln dieser Erde zuhause.

Die Menschen wissen, 100 Milliardäre besitzen im Grunde die ganze Welt – nur 1 Milliarde Menschen glaubt wohl, sie sei komplett unfähig etwas zu erreichen, würde sie nicht von einem Capo angeleitet, in einem Staatskonstrukt organisiert.
Diese Milliarde bildet den Motor, der die Vernichtung der Erde, die erbarmungslose Ausbeutung der restlichen 7 Milliarden Menschen und der gesamten Mitnatur antreibt.
Diese Milliarde wäre die Chance, die alles auf den Kopf stellen könnte.
Diese Milliarde sind die satten Menschen, die Menschen die theoretisch noch lesen und schreiben können,
die theoretisch noch Zusammenhänge erkennen können, die nicht wie willenlose Biogeneratoren existieren müssten, sondern wie freie, vernunftbegabte Wesen agieren könnten.

Sie tun es nicht! Verflucht nochmal sie tun es nicht!

Sie dienen willig weiter, obwohl man ihnen doch noch gar nicht ins Hirn geschnitten hat!

Sind Werbeplakate tatsächlich so unglaublich stark?

Ist dieser tägliche Brainwash schon genug, um uns alle um den Verstand zu bringen?

Wann endlich stehen wir auf und packen die Verbrecher am Kragen, anstatt ihnen in die Därme zu kriechen?

Ja, wir müssten sie nicht einmal am Kragen packen, wir müssten sie schlicht links liegen lassen.

Nehmt die Städte in Besitz, ignoriert die Wahlbeamten, löscht alle Daten, verbrennt die Akten, organisiert euch solidarisch.

Nehmt Euch bei den Händen, baut eine neue Gesellschaft des Miteinander Füreinander auf!

Stoppt jeden Konsum, von dem Ihr selber wisst, er ist eine Idiotie! (Ich tippe bei manchen ist das mehr als die Hälfte von dem was sie konsumieren!)

Wartet die Maschinen – schafft weiter Ersatzteile, repariert und konstruiert effizientere, sinnvollere Infrastruktur und Robotik.

Übernehmt die fruchtbaren Böden, schließt die Giftfabriken, schaltet die AKW´s ab, zieht in die Villen ein, in die Millionen leerstehender Zweit- Dritt- Viertwohnungen.
Macht aus den Luxusyachten Ferienyachten für Menschen die es lieben auf dem Wasser zu schippern und die ein schweres Schicksal zu ertragen hatten.

Lasst jene in die schönsten Wohnstätten, die Schwielen an den Händen haben und alt, gebrechlich noch ein paar Jahre Ruhe und Gelassenheit in schönem Komfort verdienen, so sie es für sich gut finden (viele werden gar nicht dorthin wollen…. – doch es wird genügend geben die es gerne tun…)

Bauen wir Häuser die Gärten sind, verbannen wir die Moloche der Architektur!

Wir zerstören nicht, doch wir verwandeln die Welt.
Wir nehmen uns das, was wir verrückterweise aufgebaut haben, doch wir hören auf verrückt zu sein, und wissend, es muss sich ändern, werden wir langsam das Bild dieser Welt vom Elend befreien!

Wir die Milliarde der satten, wir schauen jetzt mal auf die tausend Milliardäre, ganz genau, und werden keinen Handstrich mehr für diese Brut verrichten!

Wir erklären das Land des Wahnsinns für beendet!
Wir tun ab heute, was wir hätten schon längst tun müssen, wir nutzen unsere Kraft für uns, und für jene, die kraftlos sind, da sie keine Chance im Leben erhielten.

Wir hören auf die Armen missgünstig zu beobachten, sondern geben ihnen die Hand, wir hören auf die Reichen zu bewundern oder zu beneiden, da es nichts zu bewundern gab, noch nie, und künftig nichts mehr zu beneiden geben wird, da Neid eine Dummheit ist, die wir uns haben gefallen lassen.

Lasst Euch sagen, Ihr habt es noch in Euren Händen!

Noch!

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Die braven, oberirdisch lebenden Nacktmulche im Mai 2016

Wir schreiben das Jahr 2016
nach einer obskuren Zeitrechnung
Wir könnten auch das Jahr 10016 schreiben
oder das Jahr 9999?

Klingt nicht schlecht,
so hätten Fatalisten ein rundes Datum vor Augen
2000 war ja doch relativ gewöhnlich

Es leben auf einem Planeten
den die aufrecht gehenden
meist felllosen Zweibeiner
irgendwie – je nach Sprache –
Erde nennen
etwa 8 Milliarden Exemplare
Nacktmulche oder auch Menschen genannt

Sie haben eine unterirdisch lebende Entsprechung
die jedoch sehr selten vorkommt
und nicht so exaltiert auftritt
im Spektrum der Biossphäre
dieses blauen Planeten

Beobachtet man diese Wesen
kommt man aus dem Staunen
nicht mehr heraus
oder auch aus dem Grauen

Ich schildere hier
ein paar
analoge Alltagsszenen

Wenige baden in mit „Edelwasser“ befüllten
Pools auf Yachten die über Ozeane
elegant gleiten

Viele baden in eben diesen Ozeanen
unfreiwillig
manche kurz bevor
die anderen
mit Ihren Schiffen über die Stellen gleiten
an deren Punkt die Vielen
letztmals einen Atemzug getan
um in die Tiefe zu entschwinden.

Zuhause angekommen
in der Villa
greift das Poolbadeexemplar
ein Thema auf
es gilt nun zu verhindern,
das die Umgebung der Behausung an Wert verliert

den man mag es nicht glauben
einige die im Meer gebadet
wurden vom Marineheer
gerettet und sind auf dem Weg hierher.

Mag sein die Badeanalogie ist nicht gerade originell
doch Originalität ist hier nicht das Ziel
der Analogien gibt es noch viel!

Relativ wenige kommen in den Genuss
betörend schön klingende
Stimmen und Töne von Instrumenten
gespielt von talentierten Händen
Lippen, kurz Artgenossen zu hören…..
Beethoven klang 1942 vor ausgewähltem Publikum
im gleichen Moment, nicht so weit weg,
hörten andere, weniger beglückte,
ein leises Zischen…. – die letzte Musik!

Aber auch heute, hier und jetzt
die Klänge sind für die einen wundervolles Geschenk
und virtuose Darbietung
manche mit Ehrenkarten
andere löhnen den Lebenslohn
eines Kindersoldaten (so dieser nicht stirbt)
für die anderen sind sie Höllenlärm
und letztes Empfinden
wen die Bombe nicht auf der Stelle zerfetzt
den erreichen die Töne noch
bevor er sein Blut sieht
wie es versickert
langsam im schmutzigen Sand

Ein anderes beliebtes Treiben
sich an Tafeln mit edlen Speisen
an wunderbaren nackten Schenkeln
die Schwänze zu reiben
die Platte lebt und liegt doch still
selbst wenn der Ausfluss in die Löcher will
doch ist sie dadurch satt
und lebt
unter der Platte noch eine andere Kreatur
kurz sich hebt
ein letztes Mal
Wochen ohne Mahl und ohne sauberes Wasser
da wird nicht mehr onaniert
noch wird elegant diniert
nein,
es wird elend krepiert!

Zwischen den Polen der Analogien
hausen Milliarden wie Androiden
sie scheinen tod und ohne Geist
sie laufen, kriechen, robben, jobben,
sie lecken, willig, billig,
sie passen auf, sie haben Acht,
sie treiben was sie treiben müssen
vor allem sie die Ärsche küssen
und auch den Scheißdreck schlucken sie
dazu!

Sie hocken hinter Tischen, hantieren in großen Hallen,
Sie lenken Büchsen mit Motoren, durch alle Dimensionen
sie sind schon bald verloren
Manche genießen ab und an, einen Pool und ein Konzert,
ein schönes brav bezahltes Abendmahl, ein Brunch
das nächste Mal.

Sie fühlen nicht, sie bedauern nicht,
sie nehmen nichts wahr, sie sind taub und stumm,
sie mühen sich, sie sind blind
und doch für ihre Funktion
schalten ihre Hirnstammfunktionen
die Sinne ein
doch nur dazu, nur zum Arbeitstakt
zum Konsumtakt nie zum Denkakt!

Sie führen ein Pluralismustheater auf
wär ich ein fuktionierender Mulch
wär dies ein Teil davon
so ist es ein anonymer verzweifelter Ruf

(wobei …. – hier liege ich letztlich falsch, selbst dies Getippe hat mehr Nutzen für das System, als es dagegen wirken könnte – sonst wär es nicht zu lesen)

Den selbst das Elend – es ist ein gutes Geschäft
wer es schön beschreibt
verlegt darüber
malt es
inszeniert es
persifliert es
karikiert es
kurz instrumentalisiert es
um an seine persönliche Kaufkraft zu kommen
damit er schwimmt mit auf den irdischen Wonnen……

So bleibt die letzte Analogie

Diese Menschen atmen alle
sie sehnen sich nach dem Leben
alle
doch im Moment da man geboren
schlägt ein grausamer Augenblick
manchen gleich wieder in die Dunkelheit zurück
bettet ein milder Umstand
das junge Leben in einen unbegreiflichen Wohlstand
schiebt ein hilfloses Mütterlein
Ihr Kind in die Dienstwesenhorde hinein.

Da gibt es keinen Unterschied
zum Samenkorn
das eine fällt auf fruchtbaren Grund
das andere zerfällt im toten Staub
zum Ameisentier,
zum Fisch im Ozean,
zum Affen in der Steppe,
zum Vöglein in der Hecke,

auf dieser Erde leben Tiere
sie bilden die Natur
für einen kurzen Augenblick
gab es die Nacktmulche nur,
die Grausamkeit und Schicksalslotterie,
des Fressens und Gefressenwerdens
auf eine widerliche Weise
zelebriert.

Doch auch von diesen Viechern
ist bald der letzte wohl krepiert!

 

Meine Trauer gilt den Verlieren, jenen die niemals eine Wahl hatten
Meine Verachtung gilt allen, die eine Wahl hätten,
und doch wie die geistlosen, instinktgejagten, Raubtiere
nur zum eigenen Wohle nutzen,
egal wie viele Artgenossen sie dadurch in Elend und in den Tod drängen.

In diesem Land, in dem ich geboren wurde,
hat jeder eine Wahl!

 

Nur was wählen diese neben mir lebenden Artgenossen?

 

Sie maulen über CETA und TTIP,

Sie maulen über Monsanto und Bayer,

Sie maulen über S21 und BER,

Sie maulen über die korrupten Politiker

Sie maulen über die Milliardäre,

Sie maulen, sie  maulen, sie maulen

über alles, nur nie über sich selbst!

….. und jene die nicht für Bayer arbeiten dürfen,

…..jene die keinen Haupttreffer im Postenkörbchen der Gemeinschaftskontrolle gewonnen,

….. jene die keine Millionen erbeutet, oder geerbt,

kurz die 90% der Menschen, die mit einer anderen Wahl, den 10% den Wahnsinn austreiben könnten,

würden sie nicht selber mit triefenden Mäulern davon träumen,

selber Wahnsinn zelebrieren zu dürfen,

 

haben es gründlich verdient wie Lämmer auf die Schlachtbank geführt zu werden

um dort mehr oder weniger kümmerlich zu verrecken!

…. wobei ich mit Grauen die verseuchten Böden, die kranke Natur und die geschundenen Kreaturen wahrnehmen muss, die hilflos diesem Treiben ausgeliefert sind!

Mein einziger Trost – im mathematischen Sinne sind wir so winzig, winzig unbedeutend, marginal, redundant, absurd schlicht – ein sehr sehr schlechter Witz schlicht….

so nehme ich es zum Glück

nur selten so schwer wie eben gerade

alle Guten Wünsche an jene Artgenossen, die sich gegen den Wahnsinn stellen und sich dem Wahnsinn verweigern,

die anderen treiben sich ohnehin selber das Grauen in ihre Schicksale hinein – selbst wenn sie „gewinnen“, den jeder Gewinn hängt einzig von der Gunst ihres Spielsystems ab und wie elend doch so ein Milliardär verendet, wo er doch nicht den Jungbrunnen fand, nach dem er sich – täglich konkreter und hoffnungsvoller – so sehnt.

Manchmal sehe ich diese zerschnittenen Fratzen in ihren Roben auf Bildern an – ja, so sieht die Elite, so sehen die Alpahunaffen dieser Unaffenhorde aus!

Wer sein Leben und seine Kraft für eine solche Gesellschaft opfert, der hat nicht und niemals, auch nur einen Hauch jener Idee in sich getragen, die ein lebendiger Geist, Ihm hätte schenken können. Fatal, fast jeder Intellekt lässt sich am Ende korrumpieren – die wenigsten, finden in der täglichen Reflektion ihrer Gedanken und ihrer Mitnatur, wahres Lebensglück.

Verflucht sei die Eitelkeit, Mensch der ich bin, steh ich nie über anderen, nur daneben, egal wer, wo und wie talentiert ich bin.

Doch erlaub ich mir hier die Wut, die Wut auf jene, die sich erhaben fühlen, die so widerlich sind, zu glauben, sie dürften viele Erden marodieren, um Ihren kranken Bedürfnissen Genüge zu tun, die so schrecklich dumm sind, zu behaupten, man könne Hilfesuchende nicht aus Ihrer Not befreien, da man sonst vielleicht nicht mehr nach Asien fliegen könnte, um dort kleine Kinder zu vergewaltigen – oder seinen VW.-Passat alle fünf Jahre erneuern – oder seine Frau schlagen, die – ob des tollen Einkommens das man erbeutet – demütig im Haus bleibt und sich weiter vergewaltigen lässt.

Diese Gesellschaft ist ein gruseliger, monströser Haufen von Mittelschichtlern –

und diese braune eklige Brut wird sich beim nächstgenmal hoffentlich endlich ganz und gar selbst zerfressen!

Entschuldigt – vielleicht tute ich dem ein oder andern hier wirklich Unrecht – doch liebe sozial engagierte Mitmenschen – dann hört auf gegen Geld zu arbeiten – den euer Chef dürfte meist sicher so ein Drecksmonster sein – anders könnte er in diesem Geschäft nicht überleben!

Legt die Hände nieder – hört auf mitzuspielen und findet Euch!

Baut eine andere Gesellschaft auf!

Wer mag kann zu mir kommen! (Gibt eine trockene Schlafstelle – seine Brennessel muss er selber sammeln und auch sonst – das Überleben gilt es zu organisieren – ohne das System und ohne Geld!)

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Warm und trocken

Gedanken gleiten über
Blätterflächen
die
ruhig im Abendwind
sich
regen

Vielstimmige Klangwelt
Licht taucht in den Raum
am Saum der Welt
pocht noch
Leben

Es scheint der Mensch
sein Henker zu sein

Die Schnittstelle
warm und trocken
Das grelle Surren
längst versunken
vom Zeitmaul
aufgefressen
auch der noch junge
Baum

Ohne Gnade
frisst sich die Menschenflut
schlimmer als jede
Lavaglut
durch diese Räume
fallen die Bäume
verseucht das Land
zerrissen das Band

Kurz war der Moment
da Gedanken
liebevoll sich in die Welt
verschränken
dort zärtlich Ihre
Hände lenken
die nicht mehr morden
nicht mehr vernichten

die sanft berühren
von Ihrer Sehnsucht berichten
die zu verstehen suchen
die lautlos nach Frieden rufen

zu späht
es brechen die Tränen des Himmels
aus Wolkenaugen
kalt und nass

ist der Tod in der Flut

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Das ignorante Wesen

Es ignoriert den toten Artgenossen
neben sich
Es ignoriert den verhungernden Artgenossen
neben sich
Es ignoriert den leidenden Artgenossen
neben sich
Es ignoriert die lachenden Artgenossen
neben sich
Es ignoriert die prassenden Artgenossen
neben sich
Es ignoriert die mordenden Artgenossen
neben sich
Es ignoriert die wütenden Artgenossen
neben sich
Es ignoriert die blutenden Wunden.
Es ignoriert die klaffenden Wunden.
Es ignoriert die traurigen Augen.
Es ignoriert die weinenden Augen.

Es funktioniert,
Es funktioniert,
Es funktioniert,

Es funktioniert, sein Herz schlägt
in ewiger Dunkelheit
Das Licht ist nur eine Wärmequelle
ohne Licht keine Funktionsmuster

Es funktioniert, seine Augen sehen
in ewiger Demut
Der Verstand ist nur eine Handlungsquelle
ohne Anweisungen keine Funktionsmuster

Der freie Mensch scheint, ein Traum zu sein!
Der Mensch scheint, eine Art Pilzgeflecht zu sein!

Pilze sind wohl gar weniger
ignorante Wesen!

Der Mensch ist das Mensch ist das Tier
selbst die Sprache nur ein Mittel
zum Zweck im Hier
und Jetzt

Der Mensch ist heute vernetzt
global
Das Wurzelwerk hat die Erde überzogen
es wird nicht mehr gelogen
die Wahrheiten sind offensichtlich
sie werden ignoriert

oder ist es so, dass das Hirn des Menschen
schlicht nicht funktioniert?

Fehlfunktion im Cortex über Milliarden Wesen
sind sie alle nur krank gewesen?

Schade, wären wir gesund gewesen,
keine ignoranten Wesen gewesen
würde ich viel glücklicher verwesen
nach einem wundervollen Leben
wär ein Tod nur ein nächster Schritt gewesen

Oh, ich wähl den Indikativ
vergess den Konjunktiv
ich ignorier schlicht die kranken Wesen
ich lebe ohne Artgenossen
mit anderen Wesen
bin ich viele Jahre auf der Erde gewesen
wir haben uns zwar kaum verstanden
doch sind wir beieinander gestanden
haben uns sacht und zärtlich angerührt
haben das Licht und den Wind gespürt

Bald tu ich den nächsten Schritt
bin gespannt

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Politisch sein?

Politisch sein?

Ich würde sagen ein vernunftbegabter Mensch zu sein, sollte die Frage lauten?

Politisch sein, hieße ja, sich einem Lager anzuschließen, welches eine Meinungshoheit beansprucht, welches ein Programm vorzuweisen hat (welches es nur als Reklamebotschaft plakatiert, doch niemals wirklich ernst meint, zumindest wenn es die eigenen Fürsten tangierte, in ihrem Streben, nach materiellen Gütern….), zumindest ernsthaft mit jenen Programmatiken in einen Diskurs zu treten.

Für mich gibt es weder Rechte noch Linke, jegliche Spaltung hat nur das Ziel an sich – zu spalten! Und  da die Programmatiken schlichte Heuchelei sind, lohnt es sich auch darüber nicht ernsthaft nachzudenken – jene Bestandteile die am ersten ignoriert werden, sind ohnehin jene, welche man als vernünftig anerkennt.

Da nun die Zeit immer klarer spiegelt, wie irrsinnig das System ist, hat es die extreme Spaltung in Links und Rechts wieder in die politischen Programmläufe eingespeist, wird der etablierte Sumpf aus korrumpierten Kumpels durchgerührt und drängen sich neue widerliche Gestalten zu den Trögen der Vollversorgung für Vollidiotie.

Menschen die in die Politik gehen, dort Mandate anstreben, gleichen Schwerverbrechern, die statt der Maschinengewehre und der Kleinkrimminellen, Podien und Parteisoldaten als Werkzeuge benutzen, ihre Raubzüge zu planen und durchzuführen.

Menschen die Politik als Dienst an der Vernunft betrachten, werden niemals gewählt, sie wären auch völlig fehl am Platze, würden die politische Praxis auf den Kopf stellen und sich nicht als „Führung“ sondern schlicht als Vermittler betrachten.

Vermittler der Kulturen, der Meinungen, der vertretbaren Möglichkeiten, ohne sich wie feudale Protze zu geben, sondern als Vorbilder einer würdigen und sozialen Existenz!

Mit der Prämisse, dass Vernunft bedeutet, seinen Lebensraum zu erhalten und als soziales Wesen, auch sozial zu handeln.

Vernunft bedeutet eben nicht, sich anzupassen, an ein System anzupassen, das Vernunft seit Jahrtausenden pervertiert.

Insofern, – für mich bedeutet vernunftbegabt zu sein, alles zu vermeiden was meinen Mitmenschen und der Umwelt schadet.

Da ich nur für mich entscheiden kann, würde ich auch niemals andere zu etwas auffordern, da ich unterstelle – jeder Mensch ist von Geburt an

vernunftbegabt – einzig, die meisten stellen diese Begabung zurück, bzw. sie verwechseln sie mit der Fähigkeit, sich möglichst systemrelevant konditionieren zu lassen.

Es gibt ein richtiges Leben! Adorno konnte das nicht formulieren, da er sich selbst als bestens konditionierter Phrasengenerator im System verhaftet sah – insofern bemerkte er zwar, im falschen Leben zu existieren, doch er konnte sich nicht vorstellen, lebendig ein anderes, in einem anderem für sich, zu verbringen.

Leider sind die wenigsten Menschen Willens, diesen vermeintlich harten Weg zu gehen – wenige haben das Glück sich in Nischen zu finden und glücklich zu sein, ohne auf dem Elend der Verlierer zu tanzen.

Könnt Ihr Euch ein Auto bauen? Nein? Dann benutzt auch keines, den jene die uns zur Verfügung stehen, sind mit dem Elend getränkt und sie verbreiten Elend.

Ich bin nicht gegen Individualmobilität, doch so wie sie mir verfügbar wäre, ist sie destruktiv und somit lehne ich sie ab – bis auf das Fahrrad. (das ich von meiner Mutter übernommen habe und nunmehr 45 Jahre funktioniert….)
(Ich überlasse es Euch, Eure Konsumbedürfnisse und Euren Lebensstandart diesbezüglich zu hinterfragen.)

Ich finde sehr viele Dinge – sehr, sehr spannend und sehr begehrenswert, doch wie kann ich meinen Wünschen nachgeben, wenn sie doch offensichtlich einen hohen Blutzoll einfordern, von jenen, die sie zu erbringen haben, bzw. jenen, denen sie ohnehin vorenthalten werden?

Vernunftbegabt zu sein, bedeutet für mich, das mir vertretbar Mögliche zu genießen – leider wird dies immer Weniger, da die unvertretbaren Dinge meine Welt vernichten!

Entweder es entscheiden sich bald viele Menschen dazu, Ihre Vernunft zu akzeptieren, sich nicht korrumpieren zu lassen, sich zu finden, eine andere Gesellschaft zu etablieren, oder Adorno hat im nachhinein mit seinem Statement Recht behalten – das nur mehr das falsche Leben, ein Überleben ermöglicht, da es überall auf der Welt tödlich ist, vernünftig zu sein.

Ich bin kein Eskapist, ich verweigere mich nicht, ich verzichte lediglich auf die Kollaboration an einem Verbrechen, ich möchte mich nicht korrumpieren lassen, von Dummheit, Gier und Unverstand.
Ich liebe das Leben, ich bedaure, dass ich mit meinen Ansichten sehr einsam bin, ich wünschte, ich würde mich kolossal irren, ich wünschte, all die Realitäten wären nur ein langer Alptraum, aus dem ich eines Tages erwache.

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Das künftige Staatsoberhaupt!

Einer von diesen beiden (wie immer Pest oder Cholera…. – und kein Ende!)

 

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Ein gruseliger Witz!

… die Pointe
über die gelacht wird
von jenen die es überleben

Leichenberge
die als sie noch lebten
den Witz an sich belebten

Ich lache heute
laut und grell
hysterisch

hilflos betrachtend
wie sich Milliarden kriechend
und würdelos
in den Schlund der Gier bewegen
sich auf ihrem Kriechgang
willig
selber
schlachtend

Selbst wenn man täglich zum Frühstück
ein Enthüllungsprotokoll
mit sämtlichen Verbrechen
die die Politokraten gemeinsam mit
den „Geldeliten“ am „Volk“
am Vortag begangen haben
belegt, bewiesen, unzweifelhaft servierte,

das „Volk“ würde weiter willig kriechen

sofern nur der Kühlschrank läuft
gefüllt ist
und man die Trigger
die das Marketingkommando täglich
in die Gehirne hämmert
halbwegs befriedigen darf

Das ist ein gruseliger Witz
ein Wesen
das vorgibt reflektieren zu können

verhält sich exakt gleich einer
Amöbe
die ihren Wirt tötet.

Es gibt einen kleinen Unterschied

ich unterselle
die Amöbe ahnt nicht was sie wirklich tut

der Mensch weiß es!

 

Hier einige Varianten des Witzes:

 

Stell Dir vor

alte habverweste Artgenossen

die Jahrelang korrupt und gierig

ihre Völker geschunden haben

erklären sich gegenseitig den Krieg

 

und tatsächlich

all die jungen Menschen die sie geknechtet haben

fangen an sich umzubringen

 

Nach dem Gemetzel

lassen sich die Überlebenden

weiter

von den widerlichen Kreaturen

ausbeuten

bis zum nächsten „Großereignis“

 

…. im Volk kursiert schon lange die zynische Phrase:

stell Dir vor

es ist Krieg

und keiner geht hin!

kling vernünftig – doch das passierte noch nie!

 

oder:

ein netter Slogan:

„Omnia sunt communia“ – ein Spruch den man auf der ganzen Welt

in der jeweiligen Landessprache beherrscht

die Studenten tragen ihn gerne

immer mal wieder auf ihren Happenings

jenen kurzen Augenblicken

da sie gemeinsam vorgeben Veränderung zu wollen

über die Plätze –

doch sobald ein smarter Koffer

mit einem Arbeitsvertrag

das Augenpaar streift

z.B. jenes der die linke Stange des Banners trug

legt er das Banner weg,

es fällt

der andere kann es nicht mehr tragen – alleine

er hatte Pech

landet in der Besitzlosigkeit

der Andere hingegen

lebt seinen Slogan

allerdings lautet er:

„omnia sunt paucis“

und der ehemalige Bannerträger freut sich,

die Wenigen haben ihn erwählt.

 

Divide et impera!

Ich weiß es funktioniert!

Jene die dagegen konsequent aufbegehren, sind praktisch ganz alleine!

Jene die wirklich für Veränderung kämpfen,

werden von jenen in die Grube gekippt,

die eigentlich an ihrer Seite stehen sollten.

 

Der Gewinner nimmt sich alles

und lacht über den Witz

er lacht nicht wie ich,

er lacht aus vollem Bauch,

er lacht, und lacht, und lacht,

bis eines Tages auch über ihm

dieser Irrsinn zusammenkracht!

 

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