Makellos

Zeit mach dich bereit, versteige Dich zu neuen Räumen
hier hängen bald die Kinder wie Früchte an den Bäumen
sie werden nach der Blüte prall und praller
stehen im Saft und die Sonne gibt die Kraft
sie werden niemals faulen, fallen,
wie den, nur makellose Frucht aus diesen Blüten wird

die Zeit entschwand, sie ließ die Äpfel Äpfel sein

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Geschirr

Wirrhirn Phobos Deimos
Phobanthroper Wassersack mit Kohlenstoff
aus dem das diamantene Kompressionskonstrukt
mit makelnden Einschüssen
sicher
die Gedanken ins Geschirr des Wahnsinns zwingt!

Wir sehen uns
auf Phobos
oder
Deimos

schwerelos und endlich frei!

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Entlaufen

Nicht einmal einen Mörder gibt es in diesen Friedenszeiten für das elektrische Ausknipsen, kein Stromausfall, zumal danach immer wieder, auch mein Schalter, die Glühbirne, oder die Diode, da fällt mir spontan Brian die Birne ein, unsterblich, unsausglühbar, allwissend.
Was spukt da nur so alles herum, gerade auch der Chinesisch-Japanische Krieg, ein Krieg so smart und modern, dass man ihn uns nicht einmal im Unterricht beibrachte.
Jetzt wo die Chinesen so richtig durchstarten, wäre es vielleicht ein Interessantes Thema, nun, wird schon noch kommen.
Das bedarf der Recherche, einfach so, frisch, frei, spontan aus dem chemisch-elektrischen, wohl binären Spielzeugkasten eines Nacktaffenhirns ins ebenfalls binäre vollelektrische, noch nicht quantenoptimierte Monstrositätenkabinett der Speichermedien, euphemistisch Götterwolken, geht das nur – hier – hier in diesem Winkel den zwei drei artverwandte Ex-Mamma-Mamille-Mamilla Lippenpaare, oben und unten, Oberlippe und Unterlippe, gierig saugend, wer von den Teilhabern hat wohl seine Mamma, die Mutterbrust gebissen?

Fragmentarischer Stil, wird es wohl werden!

Am liebsten wär mir die totale Einsamkeit, wie gesagt, sogar den eigenen Mörder muss ich dann selber geben!

Niemals ein Lektorat, die Regeln sind zu komplex für dieses winzige Feld, das sich für diese Text aktiviert, die Nebenregionen im Cortex zu bemühen, zu mühsam, unmöglich, somit eine Unrechtschreibung, reingewaschen von jeglicher roten Tinte!

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Um Lebens Willen

Umher streift es
sei Deines Vater Vater
sei Deiner Mutter Mutter
sei Deines Geistes Geist
durch Raum und Zeit gereist

Das Schmatzen der Pfütze erfreut
den tapsenden Knirps
das Krachen der Granaten belebt
den siegreichen General

Irritiert die Moleküle
des Wassers hier und hier

oder?

das Pollern der Schwellen treibt

den laufenden Jüngling

das Klackern der Kette kündigt

dem probenden Abenteuerer

es spaltet

das Leben

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Wasser

Wasser meine Freude Du!
Wasser bin ich!
Wasser gehst Du?
Was bleibt von mir?

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braune Hügel

Will mir diese Worte nicht merken,
die so exaltiert
die so berechnend
die so verlogen
einem jungen Menschen
in den Mund gelegt
die alten höhnischen Krümel
auftürmen
in einem Feld aus Elend
braune Hügel
die nicht sich aus dem Grund heben
sondern die aus den lichten Palästen
tropfen

Kot der den Verstand
erstickt

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Nächstenliebe

Du sollst Deinen Nächsten lieben
ihn achten,
doch Deine Horde
kann im nächsten Moment
den Strick über den Ast werfen
an dem Du baumeln wirst
egal wie sehr Du Sie liebst und achtest

Es genügt ein Wink vom Alphapsychopathen

Da bleibt mir nur Verachtung
Hoffnung nur
man bleibe unsichtbar

Du sollst Deinen Nächsten lieben
ihn achten,
doch Deine Horde
kann im nächsten Moment
den Strick über den Ast werfen
an dem Du baumeln wirst
egal wie sehr Du Sie liebst und achtest

Es genügt ein Wink vom Alphapsychopathen

Da bleibt mir nur Verachtung
Hoffnung nur
man bleibe unsichtbar

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Würde?

Würdevoll schreiten die Menschen

über das Elend ihrer Schatten

jener die nicht einmal Würde zu verkaufen haben

da ein Überangebot besteht

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Pyramiden

Sklave ziehe den Block

gemeinsam mit den anderen

gehorche der Stimme

sonst spürst Du die Peitsche

ziehst Du nicht

so bist Du nicht!

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Die Gedanken sind frei, nur das Leben ist es nicht!

Gedanken sind frei dichtete einst irgendwo
ein Mensch
meine Gedanken, deine Gedanken
dort wo jedoch
ein Mensch seine Gedanken lebt
die menschlichen
die gütigen
die mitfühlenden
die wahrhaftigen
jene von denen wir träumten
sie zu denken

wird er verkümmern in dieser Welt der Menschenfresser
wie ein Blume die in einer schwarzen Kammer
ohne jedes Licht
niemals erblüht

All die noblen Sätze
sie zu schreiben
sie zu schaffen
sie zu musizieren
zu interpretieren
sei jedermann gestattet
sei jedermann erlaubt
ja die Gedanken sind frei


nur wag es nicht sie je,
aufrecht zu leben!

(Mein Wald den ich so liebte
ist gerodet
mein Tal das ich so liebte,
wird nun von einer Straße
Minütlich von der Gewalt
des Lärms und der kinetischen Massen
vergewaltigt,
mein Weg, den ich so gerne ging,
ist gesperrt – DURCHGANG VERBOTEN

Mir und meinen Gedanken
was bleibt uns noch?
Wo sollen wir hin in dieser Welt?
Wir hören nun alle Requien von A-Z
die Tränen laufen langsam die Wangen hinab
ich und meine Gedanken
wir warten
leben können wir nicht
uns bleibt nur zu warten
sehen können wir,
doch was wir sehen ist die Hölle
hören können wir,
doch was wir hören ist der Irrsinn
die Maschine möchte uns fressen
wir flüchten in die Dunkelheit
lieber warten
als lebendig gefressen zu werden!

Manchmal bleibt der Himmel
manchmal blüht noch eine kleine Fläche irgendwo
manchmal hört man noch den Wind und das Summen
das Singen
manchmal riecht es nicht nur nach Gülle und Benzin

selten, immer seltener, selbst jetzt
da die Mächtigen die Massen in ihre Arbeitszellen schließen und nur den Dienst in der Maschine akzeptieren
Arbeit und Konsum sind die einzigen legitimen Lebensweisen
und jene die nicht arbeiten dürfen

lamentieren nur
da sie nicht arbeiten dürfen
da sie kein Geld bekommen

Selbst jetzt sieht fast niemand diesen Wald des Wahns
vor lauter wahnsinniger Leichen
die wie die Geister längst vergangener Kriege
durch den Raum und die Zeit schleichen

Selbst jetzt)







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