Die Axt der Psychopathen……

sie wütet wild und erbarmungslos,
sie lässt den Bruder die Schwester verbrennen
lässt den Vater der Mutter Kopf abtrennen
mordet Liebe und Mitgefühl
säht Hass und Gier
trennt durch das soziale Scharnier

Auf Erden gilt töte und raube
stell dich ins Glied der Soldaten
mach mit, marschiere,
krepiere
im Namen der Menschlichkeit
die nichts weiter verkörpert
als die ultimative Grausamkeit

Krepiere als soziale und fühlende Kreatur
denk einzig an Erfolg und Karriere nur
bist du doch ein denkendes Wesen
immer gewesen
die Injektionen wirken leider
wirken sie nicht
wirst du ein Hungerleider

Von tausend darf einer professionell
quengeln und strampeln
mit Worten
darf klagen und skizzieren
die mögliche Welt,
so wie sie dem gesunden Menschen gefällt

Doch leider ist das nur eine Tapete
eine Wörterwelt, die keinerlei Wirkung zeigt
in der lebendigen Zeit
wo nur der Profit lauert
immer zum Angriff bereit.

Statt sich die Schädel einzuschlagen,
sollten wir uns die Arbeit teilen
uns weniger plagen
doch diese Fragen
stehen seit gefühlter Ewigkeit
am Himmel geschrieben wie Wolken

Es regnet Blut und die Fragen
sie sind alsdann verschwunden
nur zum Verbinden der grässlichsten Wunden
wird kurz die Güte gefunden

Der Mensch schlägt mit der Axt
um sich
trennt ab das Bein, den Arm
er trennt ab, alles was er kann
der Rumpf alleine bleibt dann

So liegen Millarden Rümpfe herum
jaulen und jammern und klagen
auf den Lippen die immer
und immer gleichen Fragen

Warum, Warum, Warum???

Nun, ich bin so frei
es Euch zu sagen

Im Glied erstickt der Geist
Im Glied hackt man sich selber ab
den Verstand
was bleibt ist der Körper
unter einem meist dreckigem
Verband

aus den Augenschlitzen blitzen
tote Blicke die lachen
und lechzen nach dumpfen Witzen

Witzen die sich als Bomben und Granaten
inmitten unserer Kinder brüllend entladen
die Psychopathen haben uns eingeladen
wir sind brav und folgsam und haben
deren Axt willig genommen
jene die leben sind im Blut der Toten geschwommen

(Im Nahen Osten ist dieses Gedicht absolute und permanente Realität, hierzulande in Mitteleuropa war es das ebenso, fast permanent die letzten 2000 oder mehr Jahre – gerade, genießen wir, gerade wir, die wir die letzten Dekaden durchlebten, das Bad im roten Swimmingpol, wir schwimmen durch das Elend von Milliarden Menschen, die stellvertretend für uns das Leiden und Sterben in Armut und Krieg übernehmen – doch sorry, glaubt ihr wirklich, dass unsere Kinder noch genauso verschont bleiben werden?
Warum schießt ein Kurde einen IS- Kämpfer tot, um alsdann von einem US-Panzer mit türkischem Emblem zerfetzt zu werden, dessen Insassen einige Tage später auf dem Weg zu ihrem Heimatdort von einer PKK-Bombe verbrannt werden?

Warum dulden wir, dass völlig kranke Artgenossen unsere Schicksale bestimmen?
Warum verleugnen wir unseren Verstand und ergeben und dem Gruppendruck, der uns doch so plastisch unendliche Male bewies, welch fatale Endpunkte auf uns warten?

Warum verdammt, warum verdammt, können wir nicht die Paläste mit hohen Mauern versiegeln und jene die es dorthin zieht, ganz alleine dort wüten lassen?
Warum tun wir gewöhnlichen Menschen uns nicht zusammen und schaffen endlich die Welt, von der wir doch alle träumen?

Ich gehe jetzt raus in den Wald, sammle Pilze, Brombeeren und werde an einem wunderschönen Platz verweilen, ein Buch lesend und träumend, den sanften Spätsommerwind genießen und zwei neugierige und ich hoffe glückliche Vierbeiner werden mich begleiten – ich werde leider keinen Menschen antreffen, der mit mir ein friedliches Leben sucht, werde nur den ein oder anderen Jogger – den ein oder anderen Agrarpanzersteuermenschen – von der Ferne aus – kurz betrachten, hoffend, er möge mir nicht zu nahe kommen………

Ich würde sehr gerne von anderen Menschen lernen, im Angesicht zu Angesicht, würde auch gerne mein Wissen an die anderen weitergeben, würde gerne schöne Dinge schaffen – es ermöglichen das wir die Welt erkunden können, ferne Länder erfahren und erleben, die Menschen dort kennen und mit ihnen lachen und mich freuen, ja ich würde auch gerne mal andere bedienen und selber bedient werden, würde auch ganz spannend finden, wie es ist wenn besonders begabte Artgenossen ihre Passion ausüben in Musik, in Sportaktion, in der Malerei, im Gestalten, in der Wissenschaft – nur – ich verachte die Überheblichkeit, ich hasse die Zwietracht, ich sehe unsere Gemeinschaft als eine destruktive, verführte, fehlgeleitete, was mir all diese Dinge verwehrt, den würde ich sie im Wesentlichen befriedigen – müsste ich mich anbiedern, mich vermieten, mir Geld besorgen, erbetteln, „verdienen“ – kurz ich müsste meinen Verstand verraten, so wie die meisten es tun, da sie eben all ihre Bedürfnisse nicht auf das einzige – zu Überleben – reduzieren möchten, sondern möglichst das ganze Angebot dieses Irrenhaufens konsumieren wollen!
Den Preis, Vernichtung, Krieg und ständige Angst, eines Tages nicht mehr mithalten zu können, sich ständig anbiedern zu müssen, immer auf der Hut sein zu müssen, nicht das „Falsche“ zu tun, zu sagen, den zahlen sie leider, manche in perfekter, zynischer Anpassungsharmonie, andere eher widerwillig, doch letztlich mit feigem Mitläuferinstinkt.

Wir müssten nicht zurück in die Höhlen, wir könnten längst eine Welt haben, in der kein einziger Artgenosse an Hunger stirbt, jeder fließendes, sauberes Trinkwasser in seiner privaten Wohnwelt erhält, wir alle gemeinsam eine grandiose Kultur- und Wissensbasis täglich fundierter und bunter schaffen und anhäufen!

Doch wir ziehen es mehrheitlich vor, dem Einen Alles zuzuführen, auch wenn wir uns dabei selber und täglich Tausende ganz konkret und mörderisch, tödlich für diesen Einen opfern.

Wir können dieses System nicht von Innen aus reformieren – den jedes System, das einem ein Privileg zu Lasten eines Anderen zugesteht, wird letztlich immer im Kampf um diese Privilegien enden, es wird immer ein Hauen und Stechen sein, wir werden uns immer gegenseitig vernichten, da es immer kranke Artgenossen geben wird, die keinerlei Gewissensbisse empfinden, die kalt wie ein überlegener Jäger in ihren Winkeln lauern, lauern auf die Gelegenheit, die Beute zu reißen!

Solange wir das als Lebensprinzip unserer Art hinnehmen, solange, handeln wir gegen unsere Veranlagung, soziale und fürsorgliche, vor allem aber auch bewusst handelnde Kreaturen zu sein – solange bleiben wir primitive unreflektierte, instinktgeleitete Kreaturen, die letztlich in keiner Weise „höher“ entwickelt sind, als jene Kreaturen, die ebenfalls nach dem Prinzip existieren, der Stärkste setze sich durch, der Schwache möge verenden.

All die Facetten in unseren Gesellschaften, die vermeintlich die Schwachen stützen, ihnen Beistand der Gruppe zugestehen, sie sind schlicht eine nette Lotterie des Lebens in unserer Horde, eine Lotterie, die tatsächlich manchmal Menschlichkeit ausschüttet – nur – wenn wir das genauer betrachten, fällt auch dieser Hoffnungsschimmer – den, es ist entweder die verzweifelte Menschlichkeit die in der Kathastrophe instinktiv das Mitgefühl plötzlich erweckt (welche just in dem Augenblick der Gier weicht, so absehbar ist, dass ein neuer Verteilungswettbewerb ansteht… – schön zu sehen, wer wie Hilfsgelder abgreift, wer wie die „Chancen“ nutzt die sich bieten…….) oder jene, die gegen hohe Bezahlung dem kaufkräftigen Artgenossen zu Teil wird (im Grunde also nur eine Nehmen Geben Konstellation).

So kann man am Ende all unsere sozialen Strukturen herunterbrechen und als das entlarven, was sie bis dato sind – schlichte, letztlich geistlose Instinktkonstrukte.

Wir werden erst dann bewusste Kreaturen, wenn wir wirklich die Folgen unserer Handlungen bis an das Ende der Kausalketten reflektieren und uns der Möglichkeiten besinnen, die wir haben – immer noch haben!

Frag 100 Menschen auf der Straße – was ist dir lieber eine Armee für jede Horde, oder eine internationale Krankengrundversorgung, eine globale Trinkwasserverorgung, eine globale Nahrungsmittelgrundversorgung – ich bin sicher, die meisten hätten lieber die globale Grundversorgung.

Nun, selbst wenn wir Geldwirtschaft beibehielten – eine globale Gundversorgung benötigte nur etwa die Hälfte der Ressourcen, welche die weltweit existierenden Armeen für sich beanspruchen – würden wir in Umweltäquivalenten rechnen, sähe das Verhältnis wohl ca. 1: 1000 aus – sprich wir verwüsten uns und die Welt um das 1000 fache mehr im Jahr, als wir es tun würden, stellten wir nur für uns alle das grundsätzlich Nötige dar.

Wohlgemerkt – es betrifft nur den Aufwand den wir für Mordgruppen und deren Ausrüstung vorhalten – natürlich auch wenn wir sie loslassen und aufeinanderhetzen!
(Was ja permanente irgendwo der Fall ist!)

Ich behaupte, es gäbe keinen Grund Armeen zu unterhalten, hätten alle Menschen das zum Überleben Nötige für sich und jeder neben ihnen ebenso!

Auf dieser Basis erwüchse meiner Meinung nach, eine ganz und gar andere Vielfalt, eine wesentlich buntere und reichhaltigere (man reflektiere nur mal sein persönliches Freizeitverhalten – ok – die Leser hier sind vielleicht nicht gerade repräsentativ – nur – …… ach was solls – ich schreib das alles ja zum x-hundertstenmal auf…. – ich geh jetzt raus – hab 30 Minuten in Überheblichkeit und Eitelkeit gebadet – ich leb jetzt wieder und hör auf zu nerven……….)

Euch allen viel Glück, Gesundheit und die Kraft, den Mut, die Lust – zu leben!

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Der Duft des Friedens.

Die Asche unserer Vergangenheit nährt die Strudel der Zeit
weit breitet sich aus das Land in dem einst die Menschen
lebten, berührt von einem zu zartem Band

Jenes konnte nicht halten die Versprechen an der Wand
gemalt vom Verstand
wo sich die Liebe und die Hoffnung um das Denken gewunden
sich doch am Ende nur die Trauer legte in
offene Wunden
geschunden haben
sie sich
für
den Verfall

überall

Stille und duftende Blumen bunt auf Wiesen liegt und prangen
Schlangen streifen ihre Häute ab
an warmen Wangen, aus Stein.

Die Erde wogt und rast
weiter auf ihrer Bahn

 

(Was sind schon Jahrmillionen? Gelassenheit hat sich bequem ins Denken gelegt, der junge Mensch zerfetzt, unbekannt und nie erkannt, doch der andere, ein Greis, träumt in der Luft vom Liebestanz des Lebens und gibt sich ihrer hin, ihrer verborgenen Schönheit, atmet bis zu seinem Ende den Duft des Friedens – mehr braucht es nicht! Ein Leben das keine anderen morden muss, um seine Zeit zu atmen!)

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Biedermeier, Biedermänner und der Weltenbrand

Max Frisch ist nun schon seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr aktiv, doch seine Werke sind aktueller den je und seine Warnungen blieben ungehört, sind ungehörter den je.

Die Brandstifter haben längst das Benzin ausgeschüttet, der Funken es zu entzünden glomm wohl schon vor über einem Jahrhundert und seither brennt es lichterloh auf unserer Welt.

Doch weder die explodierenden Gasometer im letzten Jahrhundert, noch die verkohlten Leichen und der Gestank bewegen die Biedermenschen zum Handeln, nein, sie bleiben devot, passiv und jene die noch in Zimmern hausen, deren Wände nicht vor Flammen lodern, wähnen sich in behaglicher Bequemlichkeit, fristen ihre kümmerlichen, feigen Existenzen und zeugen gar weiter unschuldiges Leben, um es alsdann in das Kabinett dieser lodernden Welt von Dummheit und Idiotie zu treiben.

Das Salongeplapper der „Bildungsbiedertrottel“ tönt monoton aus den Lautsprechern und die vermeintlich mutigen Kämpfer für die Menschlichkeit schwanken zwischen Kerkerzelle und Preisverleihung, je nach der Laune des Schicksals, doch sollten sie das „Glück“ haben, zu jenen zu zählen, die ihre Preise in Empfang nehmen und alsdann in der Luxussuite fröhlich feiern, assimilieren sie in Windeseile in die klebrigen Zellen des Establishments, welches sie als „Attraktionen“ von Empfang zu Empfang weiterbefördert.

Die Bitterkeit in mir spiegelt nur das allumfassende Bild einer horriblen Realität, welche uns täglich den Wahnsinn unserer Taten vorspiegelt, doch wir gehen mit geschlossenen Augen, verstopften Ohren und vollgefressenen Mäulern durch unsere kurze Zeitspanne.

Das Leben ist eine hässliche Burleske, der Mensch die widerliche Pointe davon!

Wer es erträgt, der sollte sich den guten Max mal wieder zu Gemüte führen, er hat uns wahrlich vortrefflich skizziert!

Vielleicht könnte man immer noch den Brand löschen, doch mit jedem Tag brennen mehr Zimmer ab und jeden Tag werden Biedermänner von der Realität eines Besseren belehrt, werden die feigen Menschen für ihre Feigheit bestraft, verbrennen sie bei lebendigem Leib im Feuer der Gleichgültigkeit und der Würdelosigkeit, mit der sie täglich willig und anbiedernd, dem Moloch dienen, der sein flammendes Maul gierig mit ihnen füllt.

Dieser grenzenlose Masochismus der Masse, er kann nicht mehr faszinieren, er kann nur noch wütend und zornig machen!

Die jungen Leben, für sie dürfte ein Szenario wie es die Transhumanisten ersehenen, letztlich das geringere Übel sein, den im Augenblick, da unsere Gedanken völlig abgestorben und das reine Nutzdenken, dazu determiniert ins Nervennetz gebrannt, wirksam werden, erlöst von der Schande der Feigheit und macht den Menschen endlich zu dem was er schon seit Jahrtausenden ist, einer willenlosen Kreatur, die sich dem gröbsten Gestank hingibt und ihm kriechend folgt.

Wer seinen Kopf erhebt, dem wird er schlichtweg abgerissen!

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Feudalisierte Diebe

Zur politischen Klasse in einer Demokratie – die 100.e Klappe.

…. und bitte!

Einblende – dieser Text

http://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/279/die-totengraeber-europas-3791.html

löste diese Wiederholungszene aus.

Die Relationen haben sich wieder in die Zeit der Antike und des Mittelalters verschoben!

Massenarmut wird globalisiert und kulturübergreifend institutionalisiert, die feudalen Gewinnergruppen, lassen den Rest Ihrer Art auf den Abfallhaufen Ihrer Dekadenz wie eine Schicht von Schimmelpilz vegetieren – abgeschottet und gut bewacht!

Wir können – noch – bequem dabei zuschauen, zuschauen, wie andere Artgenossen  in diese „Kultur“ gejagt und dort nach Gusto entsorgt werden.

Schon heute leben fast 40 Millionen Menschen in Lagern, die das Establishment binnen ca. drei Wochen „stilllegen“ kann – sprich – die Menschen dort werden von vegetierendem Lebendmaterial zu verwesenden Leichen.

Ich bin sicher kein Mainstreamsender würde es groß melden und die weniger streufähigen Informationskanäle lösten nichts weiter als ein paar Empörungsrufe aus.

Wir haben den täglichen Massenmord längst akzeptiert (bis auf einige – ganz wenige Ausnahmen – jene die sich aufmachen, die dort versuchen zu helfen und nicht selten dabei ihre Leben lassen, zumindest den letzten Optimismus einbüßen – bzw. als gnadenlose Zyniker zurück kehren, um Ihre Erfahrungen zu vermarkten.

Bequemlichkeit und Anpassung sind tödlich, so man sich einem destruktivem System wie dem herrschenden anbiedert!

Auf den Punkt gebracht, wir begehen Massensuizid, einzig – wie der Lastwagenfahrer in Nizza, wir laufen vorher noch Amok – die mit den meisten Leichen auf ihrem Konto, werden zuletzt verrecken! Doch sie werden verrecken – manche vielleicht er am Ende ihrer natürlichen Zeit, doch letztlich ist es einerlei, da ihre Brut dann eben die Zeche zahlt – es wird die Generation kommen, die das letzte Kapitel füllt.

Es ist nicht kleinkrämerisch zu behaupten, der Status den wir unseren demokratischen Vertretern zugestehen sei ein Teil, in meinen Augen ein wesentlicher Teil, des Übels!

Der Fall Hinz macht eines deutlich, dort werden Milliarden (!), man sehe sich den Bundeshaushalt an, (wer alles zusammenzählt kommt Bundesweit, inklusive Länder, Bezirke, Kreise und Kommunen auf über 40 Milliarden) für völlig gewissenloses Personal ausgegeben, das, bevor es „wählbar“ wurde, einen veritablen Ausleseprozess durchläuft, der nur eine Eigenschaft aussiebt, Absenz von Skrupeln.

Ein Mensch wie Pofalla ist die Evolutionsstufe einer Hinz – dazwischen liegen noch viele Nuancen – gemein ist allen, sie sind Verbrecher, Lügner, Diebe schlicht gewissenlose, skrupellose Dummköpfe, die nur materielle Beute und die Macht diese gefahrlos rauben  zu können, in ihren Hirnen leben lassen.

Doch diese Menschen üben die Macht im Staat aus!

(Ich könnte jetzt eine Liste des „Wer ist Wer“ in der deutschen Politik anfertigen….. – mir fällt kein Name ein, der wirklich stringent sozial und nicht befangen von den Verlockungen der Privilegien gewesen wäre – oder derzeit ist – auch kein Ströbele!)

Das Fatale ist die kurz angerissene paternalistische Haltung der Politokraten! Ja, ich schöpfe dieses Wort (schon seit einem Jahrzehnt – wurde wohl noch nicht von prominenter Seite angenommen, sonst wäre es ja Teil des Wortschatzes ), da wir längst wieder in einer feudalistischen Sozialordnung angekommen sind!
Nepotismus und Korruption waren und sind schon immer Triebfedern, die eben genau diesen Typus Mensch an der Macht benötigen!

Würden wir hohe ethische und moralische Anforderungen stellen, bezahlten wir als Volk unseren Politikern lediglich die Hälfte dessen was sie heute erhalten und würden allen Protz, einer effizienten Sachlichkeit opfern!
Wir würden gläserne Abgeordnete verlangen, würden Korruption und Lobbyismus bannen, würden regionale Entscheidungen in regionalen Bürgerentscheiden regeln.
Wir würden keine Parteien mehr dulden, sondern unsere Abgeordneten nur noch in direkter Wahl in ein Parlament entsenden und dort müssten schlicht die Vorschläge erarbeitet werden, welche die Bürger abschließend in Volksentscheiden an- oder ablehnen – mit einfacher Mehrheit.

Es wäre eine neu Art der Demokratie zu fordern!
Die Demokratie der aufgeklärten Bürger – in Zeiten der Informationstechnologie sollten keine Tiervideos oder Pokemonjagden das Volk anregen, sondern ein intensiver Diskurs über die Probleme der Region bis hin zu den globalen Verteilungskämpfen!

Es gäbe so viele gute Modelle, vom globalen Grundeinkommen, dem globalen Mindestlohn, einer prioritären Subsistenzwirtschaft, die eine intakte Umwelt zur ersten Prämisse erhebt bis hin zu sozioanarchistischen Kommunalzellen die sich global vernetzen und effiziente Aufgabenteilung praktizieren.

Die Menschheit hätte so unglaublich hohes Potential – einzig – solange wir uns eine dünne Oberschicht erlauben, ja erlauben, da sie uns bequem und faul vom Denken befreit und zu Konsumidioten degradiert, bzw. wir uns gerne degradieren lassen, sind wir schlicht, wie seit Jahrtausenden, eine dumpfe Horde, eine Horde die in die Richtung treibt, welche das Joch oder bei uns das Marketingkonzept der Nepotenklasse vorgibt.

Zum Ende – wir protegieren unsere Politokraten mit einem sehr großen Budget, da wir so verblendet sind, zu glauben, der Mensch definiere sich über die Beute, die er rauben kann, wir denken das meist anders, wir nennen es Karriere, Erfolg – Reichtum und Popularität – ja, jeder Mensch hat einen Marktwert – in der Politik ist es seine Skrupellosigkeit, in der Wirtschaft gilt das gleiche Prinzip – nur in den sozialen Berufen steht die unbedingte Gewissenhaftigkeit und Belastbarkeit ganz Oben auf der Liste – allerdings nur bei den Subalternen.

Im Volksmund verkürzt man mein obiges Geschwafel (ich weiß, jene die es lesen werden nichts anderes darin sehen…. – ich bin eben kein Dr. Prof. Bekanntheit) in den kurzen Spruch:

Der Ehrliche ist immer der Dumme!

Nun, wenn Dummheit bedeutet die Umwelt und damit auch die Menschen als deren Bestandteil zu achten, dann stimmt das wohl!

Nur – wenn am Ende die Quellen versiegen, werden zwar die „Dummen“ zuerst verdursten – noch sind es in der Tat die gutwilligen, duldsamen, aber auch feigen und bequemen Massen, die immer noch täglich fast im Sekundentakt je ein Leben zu geben haben, einzig – die Natur ist zwar unglaublich resilient, doch die Waffen mit der sie die „Klugen“ – sprich die Heuchler und Lügner, die gierigen Gewinner, die ihren Swimmingpool durch die Atmosphäre fliegen lassen in einem Jumbo-Jet (dann gilt man als Milliardär, vorher ist man nur ein teildekadenter Tycoon) – sie wird nicht langsam kollabieren, sondern sie wird unglaublich schnell kollabieren, wenn der Punkt erreicht ist, an dem die Widerstands- und Erholungskräfte zusammenbrechen, dann wird auch das Flugzeug am Ende mitten in einer dürren Wüste landen und die letzten von Uns dürften schlicht noch Zeit haben, etwas Reue zu empfinden.

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Die Realität

Neubau, Etagenpools für die „Leistungsmenschen“
versus
Selbstmord, der Bauer verliert sein Vieh, sein Boden ist verdorrt
Abstand
in Indien manchmal nur wenige km

Fazit – Indien braucht keine Bauern mehr –
das werden Aquaponiksfabriken schon hinbekommen!
Bis dahin importieren wir das, was die Reichen wünschen.

Lassen wir die Überflüssigen verdursten,
das geht am schnellsten!
Sauber!

Die Möglichkeit einer globalen Gemeinschaft von 8 Milliarden Menschen – sie wäre gegeben, ohne Krieg, ohne Hunger ohne Umweltzerstörung.

Die Modelle dazu existieren –
etwa 1 % der Menschen müssten auf ein paar Dinge verzichten – ja – sie müssten nicht einmal grundsätzlich darauf verzichten, sie könnten diese Dinge nur nicht mehr exklusiv – privat – jederzeit – für sich vorhalten.

Wir machen mit bei der globalen Lebensraumvernichtung,
um einigen Millionen Menschen zu gestatten,
maßlosen Überfluss für sich vorzuhalten.

Wir bauen keine grünen Wohnviertel auf,
in denen die Nahrung für die Bewohner an den Fassaden und in den Wandelhallen wächst,
da jene die Reich sind lieber ein Wellnesscenter und einen Privatpool in der 100. Etage wünschen!

Für diese Wünsche kann man nun in Indien ganz konkret den Zusammenhang von
Tod und Plantschen beobachten!
Da Land trocknet aus, doch das Wasser landet im Pool, auf dem Golfplatz, dem Kricketplatz,
diese Dinge haben Priorität.

Der Reiche erhält millionenfach mehr Wasser als 1000 Arme! (Würde man 1:1 in Relation setzen kämen Faktoren im zehnstelligen Bereich zu Stande!)

Nun, Geld kann man nicht atmen, essen, trinken, doch wir haben uns eine Gesellschaft eingerichtet, in der man mit Geld schlicht einer Gruppe von Menschen alles rauben kann,
mit Geld kann man legalen Massenmord betreiben, global, permanent ohne persönlich auch nur einen Finger rühren zu müssen.

Die Regierungen sind die Wächter über den Besitz, sie verraten ihre Völker zu Gunsten der jeweiligen winzigen Oberschichten und doch dulden die Massen dieses Prinzip!

Überall auf der Welt kann man es immer deutlicher betrachten
die Realität outet das Prinzip in immer deutlicheren Bildern!

Die Slumgürtel wabbern um die Parks und Luxuswohnviertel der Millionäre und die Milliardäre sind längst in Hochsicherheitszonen verzogen – in manchen Regionen gleichen Luxushotels Festungen, die teils mit Panzern und hohen Sperrgürteln umringt sind!

Die Welt ist an immer mehr Orten eine ganz und gar reale Hölle – oft wohl grausamer und lebensfeindlicher als je zuvor Orte für Menschen waren.

Wir haben noch etwas Zeit – wir morden weiter – da die Opfer weitab verenden – wir schrecken auf wie ein dummer Hünerhaufen, wenn plötzlich kurz der Haß in unserer Mitte aufschreit und einige körperlich versehrt – tötet.

Vor sechs Jahren schrieb ich das „Wassergleichnis“ – man verspottete mich,
es sei schlicht naiv so zu vergleichen.

Es handelte von den 100 die eine Wüste durchqueren müssen
für die 100 ist genügend Wasser vorhanden
so sie es teilen

Doch die 100 lassen sich von einem das Wasser nehmen

Der eine kauft 10 um ihn zu beschützen
die 90 heben entkräftet die Hände
jene die nicht von selbst krepieren
werden von den 10 erschossen

11 erreichen ihr Ziel

89 wurden ermordet
von den 11

Das Spiel beginnt von Neuem
oder auch nicht!

Man kann das sehr leicht auf die globale Gemeinschaft übertragen.

(die 89 sind übrigens die, welche dem einen alles hingestellt haben, jeden Dienst erbrachten und jetzt eben überflüssig wurden – nehmen wir an die Oase ist ausgezehrt – da sie es gewöhnt sind zu dienen, geben sie ihren Wasseranteil

brav, devot, wie man es nennen will ab, der eine hat vielleicht versprochen es am besten aufbewahren zu können…. (die Politokraten geben ja auch vor, unser kollektives Schicksal am besten leiten zu können….. – wir lassen sie gewähren!)

Wer in diesem Land gegen das System zu leben plant, der hat keine einfache Aufgabe zu bewältigen, sofern er in Freiheit bleiben möchte!

In anderen Ländern mag das durchaus noch viel schwieriger sein. Wäre ich noch jünger, würde ich mir allerdings ein anderes Land für meine Einmenschanarchie suchen. (Mir ekelt es vor dem Überfluss, den ich täglich zwangsläufig sehen muss, gerade jetzt knattert und lärmt wieder eine ganze Armada von Gartenmaschinen, Fahrzeugen und über mir brummt der Himmel – obschon ich auf dem „Lande“ lebe.

Stille ist erst nach etwa 40 Minuten Fußmarsch wirklich gewonnen – natürlich für andere Artgenossen, wäre das schon ein Traum. (wobei die sind wohl Hektik gewohnt, die sind schlicht anpassungsfähig – wenn sie nur nicht zu den 89 gehören, das könnte böse enden!)

Ich mach mich jetzt auf – zur Stille – schönen Abend noch.

 

 

 

 

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Vorsicht Wiederholung!

Erinnert sich hier jemand an Wladimir Orlow´s Figur des Danilow? (… oder eben Bulgakow, Pynchon ach egal…. – irgendwie schildet doch jeder Autor immer das Gleiche….)
Er und ein anderer Dämon (Karmadon) duellierten sich in einem abgelegenen Winkel des Universums mit Mittelstreckenraketen, und wie es halt üblich ist – der „Westen“ (ich interpretiere diese Sequenz so) – hat typischerweise wieder beschissen😉. Doch auch Danilow (die russische Seele – erhielt daraufhin Hilfe – so kam er glimpflicher davon als Karmadon – übrigens bei dem Duell verschwanden die BRD und die DDR für immer …… – die Sekundanten ………..)

Beschissen wird ohnehin, hüben wie drüben, immerzu und überall! Eben eine – für unsere Begriffe – ewige Schleife – Sisyhphos – diese Sissy, die sich mit einem großen Stein vergnügte.
(Ich stell mir grad vor wie dieses „Multigendiala -Wesen“ in ihrer Tunika den Berg hinunter tänzelt, hui, hui wie schön sie doch rollt die busige Felslust…..)

Schlichte Phantasie – in die wir uns doch noch flüchten können ob der realen Scheiße in der wir alle langsam eingelagert werden, bis sie an den Rand der Atmosphäre reicht und wir alle nicht mehr atmen können.
…. und es sind nicht die 18jährigen Amokläufer die uns zuscheissen, das sind nur jene, die in der Kacke heute schon ersticken und den ein oder anderen von uns am Bein packen, ihn mit hinunter ziehen ins Off des Aa.

Wir alle gemeinsam produzieren diese verfluchte braune Brühe, nicht das kleine Aa Häufchen am Tag, das wir irgendwo hinterlassen, sondern das andere, das manifestierte Konglomerat aus Elend und Dreck, Gier und Hass, stinkendem Glücksrausch und modriger Depression – die menschliche Gemeinschaft, nichts weiter als ein gigantischer Haufen Aa auf einem Planeten im Irgendwo – ich möchte im nächsten Kapitel auch ein Dämon sein – verklumpte Materie, ein schwarzes Loch statt eines Herzens und diese krude Mischung hier schlicht absorbieren, transformieren und einen Lichtstrahl ins Nachbaruniversum (ich glaube an die Theorie der Multiversen) jagen, dort lass ich eine neue blaue Kugel Wesen voller Liebe durch eine andere Zeitachse sich laben.

Ich empfehle Danilow, den Hang zur Musik und eine große Prise Absurdität der anderen Art – den die unserer irdischen Aufführung ist schlicht ermüdend und abgeschmackt, mich ödet das ewig gleiche Spiel von Hass, Gier und einer Prise letzter Liebe schlicht nur noch an – vielleicht sind Amokläufer schlicht gelangweilt, möchten noch einmal wenigstens einen Kick erleben – haben eben keine Position, in der sie andere straffrei massakrieren können, sondern müssen es ganz banal und manuell mittels Werkzeug selber erledigen – die Opfer sind doch mehr oder weniger immer Zufall, der Suizid als blutiges letztes Ausgehen.

Wünschen wir uns die andere Variante – nehmen wir die Komödie nicht als die göttliche, sondern als die irdische, als ein Zerrinnen von Zeit in den Lokus.

Einer der gewiss nicht gelangweilt gelebt haben dürfe und letztlich durch eine Kugel in den Hals starb, der bat seine Frau, sie möge ihn doch bitte verbrennen lassen, die Asche dann in das heimische Klo streuen, so könnte er wenigstens (er ging wohl davon aus, sein Geist lässt sich nicht wegspülen) solange sie noch unter den körperlich manifestierten weilt, ihren prächtigen Popo bewundern (auf andere Vorlieben bin ich grade eben, ob meiner bösen Laune gekommen, doch unterstellen wir, alles materielle spielt hier keine Rolle – die Schönheit eines weiblichen Hinterns ist nicht materieller, sondern metaphysischer Natur!).

(Das Klo wählte er, da er Ihr sicher noch neue Amouren gönnt – die Gute sieht noch wunderbar aus, …….)

Sie hat Ihm diesen Liebesdienst nicht erfüllt. Seine Asche liegt ganz brav auf einem Pariser Friedhof (Montparnasse – es ist das Grab des – in meinen Augen genialen – Georges Wolinski).

Maryse warum nur? Sollte es Dich vor der Kloake gegraut haben, hättest Du doch eine schwere, hohle Glaskugel nehmen können…… (und natürlich diese Toilette wäre Dir alleine vorbehalten ….. auf alle Zeit).

Zum Abschied für heute (sollen sich doch die Arschlöcher dieser Welt mal – wir genießen das Leben und dabei braucht es keinerlei Konsum den folgenden Filmausschnitt gibt es fast gratis….)

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Wamületo wobino

Luvapo malala dokugi
Nonono Jukulu quaqui

Au Zi

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