Humanität als Erpressung!

Entweder wir erhalten von Euch Geld, oder wir werden human handeln!

Mehr gibt es nicht mehr zu schreiben – die Widerlichkeit hat ihr Laken über den Kontinent gebreitet, darunter wabert das eingesessene Gesindel und zählt verzweifelt seine Euros, die bei manchen momentan nicht täglich mehr werden, sondern weniger.

Viele der Flüchtlinge werden sich fragen, wo bin ich nur hingeflohen?

Mag sein, in Syrien kann es jedem, jederzeit, praktisch an jedem Ort, passieren, ermordet zu werden, von wem auch immer, es morden ja alle gegen alle.
In Europa ist das anders, wir leben in einem „zivilisierten“ Territorium.
Doch, sobald auch nur der Hauch von Gerechtigkeit sich zeigt und ein machtbedarftes Etwas Witterung aufnimmt, setzt sich sogleich ein subtiles Räderwerk in Gang – man mordet nicht, man vernichtet nur. Gerechtigkeit im Wettbewerb, das gibt es nicht, Sieg oder Niederlage, so lautet die Order!
In Syrien vermodern die Toten, in Europa vermodern die Lebendigen.
In Afrika geboren, bedeutet – kämpfe um zu überleben.
In Europa geboren, bedeutet – kämpfe um Wohlstand und die angemessene Güterausstattung, das angemessene Einkommen.
Afrikaner flüchten aus den Todeszonen.
Europäer beleben eine Leichenhalle, eine Leichenhalle in der Verwesung und Moder von Millionen in der Luft liegt und die mit ihrem Geiz, ihrem Hass, ihrer Gier und all den anderen netten Eigenschaften des kleingeistigen Volltrottels, das maximal mögliche Elend schaffen, welches den Menschen verbietet, Tod umzufallen, sondern sie als Zombies ein knappes Jahrhundert lang, das Spiel der Widerwärtigkeit zelebrieren lässt.
Wenn die Evolution mit dem Leben spielt, dann sind wir die Spielfigur die den Part des Monsters innehat.
Blick ich nach Osten, Trauer und Schmerz.
Blick ich nach Westen, Trauer und Schmerz.
Doch auch Zuhause, hat man die Hoffnung gerissen, aus meinem Herz!

Wie kann man nur in so einer irrsinnigen Welt der Mörder, der Lügner und der Menschhasser, als williges Rädchen sein Tagwerk vollbringen?
Was hält gütige Menschen davon ab, sich zu verweigern, sich autonom zu stellen, ihre Fähigkeiten dort einzubringen, wo sie ausschließlich dem Menschen und nicht dem System dienten?
Nun, ich kann es aus eigener Erfahrung sagen – seit nunmehr fast 15 Jahren warte ich auf eine Möglichkeit dies zu tun – in 15 Jahren konnte ich bis dato nur mir selber helfen, da ich keinen Artgenossen finde, der sich ähnlich zum System verhält – ich bin wohl verrückt, verrückt zu glauben, es könnte das Sein sein, welches zählt, und nicht das Haben.

Obschon die etablierten Philosophen seit Jahrtausenden vom Sein schwafeln, den Irrsinns des Habens anprangern – nun – die jeweiligen Stimmen, schlugen sich fast immer – ich nenne Diogenes den Älteren als Ausnahme – auf die Haben-Seite.
Vom Sein zu reden ist angenehm, das Sein ohne das Haben zu leben, funktioniert – doch es ist karg, solange kein anderer Mensch mithelfen mag.
Wir haben eine schöne Arbeitsteilung organisiert, wirklich, schön, manchmal richtig klug – nur wozu – um die Hölle auf Erden zu schaffen!
In meinen naiven Schädel will nicht hinein, warum wir es nicht tun, um das Paradies zu etablieren!
Griechenland ist ein wundervolles Beispiel – ein gesegneter Teil unseres Planeten – doch die Menschen dort schaffen es nicht, ihn wirklich zum Glück ihres Seins zu nutzen, wohl können sie es manchmal genießen, so degeneriert kann ja keiner sein, doch den Anteil der Lebenszeit, den man im grauen Sumpf des Stumpfsinns steckt, sollte mal jeder gegen jenen stellen, in dem er sein Sein bewusst und glücklich durchlebt!
Vor allem, man sollte nicht vergessen, worauf sein persönliches Glück gründet, so man zu den Gewinnern zählt, die so viel haben, dass sie aus dem Haben ein subjektives persönliches Glück ziehen, welches objektiv die Masse im Schatten ins Elend jagt!
Ich gönne jedem im Restaurant die verdorbene Speise, gönne jedem der ein Hedomobil fährt, seine persönliche Schrottquetsche am Widerstand, gönne jedem der in Aluzigarren durch die Atmosphäre rauscht, den devoten Piloten, der kreist bis das Kerosin ausgeht und das Teil vom Himmel fällt, gönne jeder ignoranten, feigen, dummen Gesellschaft den Diktator, der es in den Fleischwolf jagt!
Letztlich, spielt die Evolution vielleicht wirklich mit uns, und sie hat Spaß daran, zu beobachten, wie diese Wesen immer wieder auf den Punkt zusteuern, wo sie ihre Kinder aufeinanderhetzen und sich bei lebendigem Leib verbrennen – ja – wahrscheinlich gibt es tatsächlich dieses finale Szenario.
Es fing mit einem kleinen Feuer am Lager an und endet mit der Ekpyrosis, vielleicht auch dem Kataklysmus – beide Varianten durften begrenzte Kontingente unserer Art schön oft dank der Dummheit unserer Verhaltensweisen als vorzeitiges Lebensfinale genießen.
Dabei wäre es so einfach – Almende, soziale Anarchie, Nächstenliebe, Neugier – wenn schon Gier, freie Liebe (leider wenn – dann nur von privilegierten Sprösslingen als hedonistische Lustvariante praktiziert) und Respekt vor der Natur als Grundprinzip aller Handlungen (was alles einschließt!).
Man könnte die soziale und ökonomische Überlebensfähigkeit eines friedlichen, menschlichen Wesens in der Tat mit diesem einen Satz beschreiben:
Wir handeln als Menschen so, dass wir einander nicht schaden und miteinander unserer Umwelt nicht schaden, unsere Klugheit nutzen, uns vor Unbill zu schützen, als da sind Hunger, Kälte, Krankheit und Angst, Hoffnungslosigkeit und Langeweile, Naturgewalten und das kosmische Spiel.
So hätte unser Geist wahrlich genug zu leisten, würde uns sicher nicht langweilig und jene die lieber in der Sonne liegen als zu forschen und zu werken, die würden niemand mit Missmut betrachten.
Sollten wir am Ende wirklich alle im Müßiggang verenden, wäre das allemal das schönere Ende, als im gegenseitigen Hass zu verbrennen.

Doch Hass ist intelligent, der Traum vom Paradies hingegen ist naiv.
Das Schlimme, die meisten Menschen glauben das tatsächlich!

Es scheint die Palingenese bedarf unbedingt des Gipfels an menschlicher Idiotie und Grausamkeit, um aus der Zeit sprießen zu können.

Kleiner Trost – vielleicht ist ja jeder einzelne Tod eine ganz persönliche Palingenese und Metaphysik nenn ich einfach jene Dimension, in der es Wesen gibt, die schlicht ihre Klugheit für den Frieden nutzen – wobei wir wieder beim Paradies landen – so brauch ich keinen Gott für meinen Traum, sondern nur die Unendlichkeit des Kosmos, den dass dort so ein Plätzchen liegt, das ist schon rein stochastisch höchstwahrscheinlich – wahrscheinlicher – milliardenfach wahrscheinlicher wohl, als dass der irdische Menschenhaufen unserer Dimension sich noch einer gütigen Lebensart besänne!

Schade, echt Schade – ich hätt es gerne auch hier erlebt – so muss ich zwangsläufig im Müßiggang mich beschränken, mich selbst am Leben halten, da jede Interaktion mit dem System – wie auch diese Zeilen hier – wie schon so oft angemerkt – eine veritable Niederlage sind – Energiewandlung, Umsatzsteuer, Partizipation mit dem Konsumkarusell…………….. – nun, ich bin eben kein meditierender Asket – bin ein Homo ludens, ein naives Kind dem Greise nah, doch eben auch da.

Schreibtherapie 09.03.2014 – so jetzt kann ich ruhig in den Garten, ach was freute ich mich gäbe es in Griechenland Neuwahlen – würden die Flüchtlinge alle mit Transitpapieren versorgt!

Realitätsfaktor 0,2 ? und wenn?

Die Führungsmarionetten sind auf Reisen – einer bei despotischen Feudalherrn, eine bei komplettdegenerierten Systemsoldaten – man könnte sagen – es geht noch schlimmer……

Asiaten scheinen noch leidensfähiger zu sein – oder?

Zumindest haben die Japaner schon Erfahrung mit atomaren Feuern außerhalb von Reaktorbehältern…… – vielleicht holt das Moderfleisch im Hosenanzug sich ja ein par Tips diesbezüglich.

Der Gabi wird sicher schöne Eindrücke für seinen neofeudalen Ranzen sammeln.

…. und so geht der Lauf des Irrsinns seinen Gang.

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Sommer 2011 – gleichbleibend grausam – Sommer 2015?

St. Moritz im Sommer – oh ja, das Engadin es lockt mit seiner Sonnenstube.

Im Winter landen die Russischen Oligarchen mit Ihren Jets auf dem See – nun, mir ist nicht bekannt ob die Plutokraten Wasser-Lear-Jets besitzen – möglich wär es wohl.

Es sollte auch nicht verwundern, hätte einer sich einen Gigazeppelin gebaut, mit angehängter Luxusgondel – oder untergehängter Luxusyacht die anschließend auf dem St. Moritz See aufs Wasser gesetzt dem Obergeldkaiser eine etwas herausgestellte Bleibe bietet.

Doch halt, sie übertreiben es ja noch nicht – in der Öffentlichkeit! Dies würde den Bogen überspannen.

Die Dekadenz der Milliardäre bleibt mit Ihren Auswüchsen im Verborgenen, sie zu beschreiben, bleibt den perversen Abgründen der Phantasie vorbehalten – jener der sie lebt, der aus Erfahrung spricht, ein Bilderberger, verschließt diese Bilder im Bergbunker des menschlichen Wahns.

Der Konjunktiv bestimmt die Textpassage, welche die Lebensart der Oberschicht beschreibt.

Was jetzt folgt ist der Indikativ, der Gipfel des dunklen, knirschenden Eisbergs der aus dem frostigen Meer menschlicher Gefühle ragt.

Zuerst der ökologische Fußabdruck:

ich denke es ist konservativ geschätzt – der Durchschnittsmillionär bräuchte in etwa 2000 Erden um seinen Lebensstil auf Dauer – und auf eine Weltbevölkerung von derzeit 7 Mrd. umgelegt aufrecht erhalten zu können – Tendenz stark steigender Verbrauch!

der Durchschnittskonsumbürger eines HDC´s verbraucht etwa das Dreifache, von dem was nachhaltig darstellbar wäre – sprich er glaubt die Erde gibt es dreimal.

die ärmsten Menschen auf dem Planeten – Menschen die keinen Deut minderwertiger sind, die einfach Pech hatten mit der Zeit und vor allem dem Ort Ihrer Geburt verbrauchen knapp 10% von dem, was die Erde nachhaltig bieten könnte – der Planet könnte sich somit 700 Mrd. extrem arme – hungernde Menschen “leisten”!

Eine schreckliche Vorstellung.

Allerdings es gibt die Möglichkeit sich real dieses Bild vor Augen zu führen, man muss seinen Urlaub einfach umbuchen, statt auf die Malediven, lässt man seinen Elitekörper nach Dadaab verfrachten und statt im Indischen Ozean zu schnorcheln, taucht man ein, in die Geräusche verhungernder Kinder, tauernder Mütter, flehender Menschen, beobachtet neugierig die Blicke verzweifelter Eltern, die verkrüppelten Körper von Kindersoldaten, die eitrigen Male geschundender, kranker Körper, versucht interessiert die Gerüche zuzuordnen, in Dadaab kann man diese Vorstellung sehr autentisch “studieren”.

Berühmtheiten tauchen tatsächlich medienwirksam für einige Minuten in diesen Kosmos ein – allerdings dermaßen abgeschirmt und von Desinfektionskolonnen behütet, dass es wie die Landung von Aliens auf einem fremden Planeten erscheint – bizarre Episoden, die den Wahnsinn unserer sozialen Pyramide entlarven.

Dadaab ist so unnötig und dumm wie Megayachten von Milliardären – im Keller verenden täglich hunderte auf einigen km², auf dem “Gipfel” duscht ein speckhüftiger ekliger Mensch unter der Tropenwalddusche seinen millionenfach abstoßenderen Hautsack.

Aus diesen Düsen schwillen die Tränen der Sterbenden, bewundernd glotzen wir auf diesen “Reichtum”, im Stillen träumen wir uns an Bord, möchten so gerne ein Teil dieser Welt sein!

Das ist wohl der Grund, warum die Mutter im Slum – die hundertmal mehr leistet als jeder Wall-Street-Banker, die wohl auch viel klüger und behender ist, kurz – die – wenn man schon unterteilen möchte – ein vielfach wertvollerer Mensch ist – sich und ihre Familie täglich aufs neue durch den Tag retten muss, während der zugekokste Harvard-Absolvent dafür sorgt, dass die Umverteilung weiter auf Hochtouren funktioniert – und dafür erhält er einen fürstlichen Lohn – die Yacht mag zwar nur 20 Meter messen, die Dusche spritzt ihn genauso mit dem laabendem Blut der Leidenden an.

Das alles ist der Indikativ – es ist genau so auf dieser Welt – man könnte diesen grandios irrsinnigen Dualismus der Ungerechtigkeit, des Raubs, des Mordens, des Ausschlachtens zig Millionenfach beschreiben, man könnte Namen zuordnen, man könnte genau die Fäden ziehen, vom verhungerten Kind hin zum Trüffelmal, dass sich der Bonze ins Maul stopft – von dem ermordeten Kind, dessen Nieren die Entgiftung der verschlackten Blutströme des Oligarchen erledigen – wir alle wissen es!

Die maßgeblichen Menschen sind in der Tat das wohl schrecklichste Idiotenpack, das unser Genpool zu bieten hat .

Es sind Idioten, da sie die Hölle dem Paradies vorziehen – es sind Wahnsinnige, da sie anscheinend den Traum vom ewigen Leben nicht aufgeben!

Den warum sonst ist ihnen eine sterbende Welt egal, warum sonst herrschen sie über ein Schlachthaus lieber, als über eine fröhliche symbiotische Daseinsgemeinschaft?

Es sind Menschen die tatsächlich Macht haben, die die Macht hätten die Dinge in eine andere Richtung zu führen, die jedoch gerade dies zutiefst verabscheuen.

Die Folgen sind entsprechend!

Wir lassen es zu, dass eine degenerierte Oberschicht den Planeten zerstört, einzig um Ihrer elitären, kruden Ideologie, dem hemmungslosen Anhäufen von privatem Reichtum zu fröhnen.

Wir lassen es zu, dass freiheitliche Demokratien vor jedes Menschenrecht das Recht auf Eigentum stellen.

Wir lassen es zu, dass die politische Arbeit nichts weiter als eine Show von perversen Egomanen ist, die sich beim Volk bedienen und die sich wie kleine Spielzeugrobotter von den Mächtigen steuern lassen, einzig um noch etwas mehr an persönlichem Tand anzuhäufen.

Dabei finanziert die arbeitende Bevölkerung diese Popatze ohnehin schon übermäßig.

Allerdings – die arbeitende Bevölkerung ist der Motor, der diese perfide Maschinerie antreibt – wir reißen uns faktisch selbst das Herz aus der Brust!

Beispiel Politikfinanzierung:

Wer den Haushalt 2012 nur oberflächlich betrachtet, erkennt sofort, dass alleine für das Kanzleramt fast 35% mehr zu bezahlen sind, als im Jahre 2007 – dem Jahr vor der großen Bankenrettung – dem Jahr des gigantischen Abzapfens von Volksvermögen durch die Megaprivatvermögen. Schlichte 1.900.000.000,– Euro für eine schwabbelige, hässliche Oberkanzlermarionette, die gewissenlos im Auftrag der Rockefellers dieser Welt den Standort Deutschland “managt”.

Wir leiten mehr Kraft in den Unterhalt eines 500 Beamtenapparats und der feudalen Versorgung des oberen Dezils dieser Horde – als wir ganz Afrika pro Jahr an effektiver Hilfe (die leider ohnehin dort nur in die Taschen gleichgestrickter “Eliten” fließt – wohlgelitten von den unseren) zukommen lassen.

Addiert man nun noch die restlichen Ministerien, die Parlamente, die Parteienfinanzierung, die regionalen und kommunalen Provinzpopatze hinzu, so erreicht man – je nach Sichtweise – Beträge im zweistelligen Milliardenbereich!

Ein Landrat – der nichts weiter als ein das Amt behindernder korrupter Interessenvertreter des regionalen Kapitals ist, erhält zusätzlich zu den Aufwandsleistungen, welche die Kassen oftmals mehr belasten als das Gehalt selbst, sechstellige Beträge! Es ist in der Tat ein Witz, dass wir uns sogar als Erwachsene noch dämliche “Gruppenführer” leisten, die das Kollektiv veräppeln und sich mit den Provinzkapitalisten zusammentun, um schon im kleinen das Spiel der Großen durchzuziehen.

In diesen regionalen Waben spiegelt sich schon das Prinzip, der Amtsleiter verdient schon weniger als der “gewählte” Chef – doch er murrt nur sanft, da er nahe dran ist – und – kein “Wahlrisiko” tragen muss – dann geht es abwärts – der Abteilungsleiter schon etwas unzufriedener – leitet aber den Frust nach Unten ab – die Angestellten – noch unzufriedener – leiten ihrerseits den Frust – ja wohin leiten die den Frust ab – oh – natürlich es gibt auch hier noch – durchaus ein “Unten”…. der Mensch tritt nach Unten solange es ein Unten gibt….. – obwohl von Oben die Schläge kommen – wehe dem, der mal nach Oben zurückschlägt, der purzelt so schnell er schauen kann – ziemlich weit nach Unten – aus der Perspektive kann er plötzlich erleben wie die Sachbearbeiterin in der ARge ähnliche Allüren an den Tag legt- als am Tag vor dem Sturz der – sagen wir – Amtsleiter….

Es ist ein perfides, extrem simples Spiel – die “größten Menschen” stehen an der Spitze, die “kleinsten Menschen” – landen in der Psychiatrie. Man könnte das Menschen durch das Wort Übel ersetzen!

Das Volk belohnt seine Peiniger, indem es Ihnen mehr Pfründe zukommen lässt den je.

(ok – mag sein es gab Perioden in unseren Regionen wo es noch extremer ablief – nur dann war wesentlich mehr physische Gewalt nötig, um die Massen gefügig zu machen!)

Das Volk begehrt nicht auf, da die Masse träge ist, sie ist nicht handlungsfähig, sie blockiert sich selbst, Gier und Neid sind inhärent.

Die Armen schlagen die Armen, die Mittelschicht konkurriert gegeneinander um den Verbleib oder den Aufstieg.

Die Intelligenzia ist völlig verblendet von der eigenen Wichtigkeit und verkauft sich dabei wie eine billige Hure an die Macht.

Die vermeintlichen Kritiker, sofern sie nennenswerte Gehör finden, verblassen als Ornamente die das Monopolistische Machtgefüge etwas aufzubrechen scheinen – sind jedoch meist in dem Moment völlig unglaubwürdig, in dem sie materiell aus Ihrem Tun Nutzen über das Normalmaß herausragend ziehen und sich Ihr Lebenswandel als exakt identisch mit jenem zeigt, der dem der kritisierten Schichten entspricht.

Manchen tue ich mit dieser Aussage Unrecht!

Die Masse ist eine wabbernde, sich neutralisierende Melkkuh – die Zapfventile sind die Politzecken – die wirklichen Fresser sind die Plutokraten der Welt.

Die Masse lässt sich so einfach steuern, viel zu einfach – beängstigend einfach.

Das beschissene für den Durchschnittsmassenmenschen ist – er hat nur die Wahl zwischen der Einsamkeit, oder dem Kreidefressen – denn – du bist einer von 7 Mrd. – ein Sandkorn im Haufen.

Die Bilderberger kennen keine Gnade – sobald sie den Schlüssel des Lebens in Händen halten, werden die Massen selektiert – es sind die düsteren Utopien, die der Wahrheit bezüglich der Zukunft wohl am nächsten kommen.

All das sozialromantische Gedusel (Übergangslösung s.ML) von mir und anderen – wird von der Masse ja als unmöglich, als dumm, als naiv tituliert – ein paar Sandkörner liegen neben dem Haufen, leider sind sie völlig nutzlos, völlig machtlos und dienen somit nicht einmal als Teil des Haufens.

Ich komme immer wieder zu dem Schluss:

Die Bedeutungslosigkeit ist immanent und sie ist der einzige Trost in diesem ganzen Wahnsinn – sie gibt einem die Freiheit, den Zorn zu vergessen, sie gibt einem die Leichtigkeit, die Schönheit des Lebens zu erfahren.

Man wendet den Blick ab von der Armut, man wendet den Blick ab vom “Reichtum”, man gleitet in die Welt der Phantasie, stellt sich einfach eine andere Welt vor sein Auge und schläft ruhig ein – baumelnd in einer Hängematte – an einem einsamen Ort – irgendwo, wo die Sonne scheint, man blinzelt in deren Strahlenbündel und die Wimpern lassen unzählige Lichtkobolde bunt vor den Augen tanzen – man vergisst dabei alles Elend, erträgt so die Zeit, die einem noch bleibt.

Die Bilderberger treffen sich wohl im Sommer wieder…..

http://www.bilderbergmeetings.org/index.html

PS: Der Flug im Privat-Luxus-Jet von Abu Dhabi nach Sydney des Investors und Multimillionärs S. wurde finanziert durch den Profit, welche die neue Monokultur aus Bambus in der Gegend von I. in einer Woche abwarf.

Vor zwei Jahren lebten auf diesem Stück Land noch 250 Familien in Dorfgemeinschaften, sie versorgten sich autark, sie litten keinen Hunger und konnten sogar kleinere Wünsche durch den Verkauf von Überschüssen auf Wochenmärkten erziehlen.

Aus den 250 Familien sind etwa 1000 noch lebende, in Sums – den Elendsgürteln der Megacities – dahinvegetierende Individuen geworden – orientierungslos, arbeitslos – jeder Willkür vollkommen ausgeliefert – die alten Menschen sind zum größten Teil inzwischen gestorben – viele der gesunden, jungen sind verschwunden – wohin kann man erahnen.

Ach ja, etwa 100 leben immer noch auf dem Gebiet – kräftige Männer zumeist und einige hübsche Frauen – sie erhalten Lohn. Etwa 60 Cent am Tag – umgerechnet – davon gehen allerdings 59 Cent für die Verpflegung und die Pritsche zum Schlafen wieder an den Mann, der gerade in seinem Yet seinen Drink schlürft.

Der Flug dauert übrigens ca. 12 Stunden je nach Wetterlage – nun dieses Dreckschwein fliegt leider öfter die Woche, er dürstet nach mehr als einer Plantage – er ist nicht allein – von seiner Sorte gibt es etwa 100.000 auf dieser Erde – und dann noch 1.000.000 die mit dem Tod von etwa einem zehntel pro Tag befriedigt werden können – … es ist ein gigantisches Stundenglas…. –  nur kein Sand rieselt nach Unten, sondern Grausamkeit und Verbrechen, die Ernte des Elends im Gegenstrom, nah an der Mitte im unteren Glas, der “gebildete Mensch”, er pumpt das Blut der Armen in die Körper dieser Superreichen.

Die Funktionssklaven sind die elenden Maschinisten – sie sind die willigen Helfer – sie haben Teil an der Organisation einer Welt, die nicht gerechter oder humaner organisiert wird, als das schlimmste Ghetto einer segregierenden Diktatur – sie wollen die Wachtürme nicht sehen, es sind die Konsumtempel nach deren Türen sie sich sehnen – sie wollen die Gaskammern nicht wahrhaben, es sind die Hungerzonen dieser Welt, – sie glotzen mit glänzenden Augen auf die Brillanten der “Schönen und Reichen” , sie sprechen von Verdienst und Schuld, sie sind einfach nur furchtbar – im wahrsten Sinne des Wortes – furchtbar, dumm!

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Die Großerbin

Heute ist ein trauriger Tag!
Heute bin ich ganz nach Oben aufgestiegen
Verdiente seit Jahren
Tag um Tag
So an die 10 Millionen
Vortrefflich ich weiß
Doch wenn ich bedenk
Ich muss lachen, was für eine Ironie
Ja dauernd kommt sie vor, die Ironie,
Wär ich Gates – die Foundaitons hätten
Längst alles erledigt
Was ich vorgestellt
Wenn nicht ein megalomanischer Artgenosse
Es hätte mit seinem Führersekret überdeckt
Mir reichen die 10 Millionen
Doch
Nun kann es eine Milliarde täglich sein
Brauche keine Pause
Komme so oft ich will
Am Tag und bei Nacht
Es gibt keine Träume mehr
Es gibt nichts was ich nicht machen mag

Fressen, Ficken, vor allem arme Menschen quälen,
ihre Kraft und ihren Lebenssaft
mit einem Strohhalm saug ich ihn
aus ihren Schädeln

bin ganz Oben eben

Das Traurige
Die Menschen leiden noch zu wenig
Sie hoffen noch immer
Sie hoffen noch immer
Sie hoffen noch immer
Sie
Ach was soll´s
Sie hoffen noch immer
Kleiner Rat
Mein Genuss – ist Euer Elend
Die Milliarden die ich brauch, die muss ich nicht verdienen
Ich geb sie nur aus!
Ich finde es so traurig, ich kann nicht jeden Elenden zu mir in meine Bude nehmen
das Traurigste
jetzt wo ich ganz Oben stehe,
kann ich daran wirklich nichts
aber auch gar nichts
mehr
verändern!

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Der Kleinerbe

Heute ist ein lustiger Tag!
Heute bin ich ganz verrückt geworden
Verdiente seit Jahren
Tag um Tag
So an die 50000 Cent
Kümmerlich ich weiss
Doch wenn ich bedenk
Ich muss lachen, was für ein Scheiss
Ja dauernd kommt Kacke vor
Wär ich Beuys – die Schimmelpilze hätten
Längst alles gefressen
Was ich ausgestellt
Wenn nicht ein koprophager Artgenosse
Es hätte in seinen Verdauungstrakt überstellt
Mir reichen die 50.000
Denn da denn da denn
Nach dem Genuss
Brauch ich eine Pause
So komm ich täglich gut
Über den Tag
Nachts träum ich
Was ich noch so alles
Machen mag

Fressen, Ficken, vor allem arme Menschen quälen,
ihre Kraft und ihren Lebenssaft
mit einem Strohhalm saug ich ihn
aus ihren Schädeln

bin ein bescheidenes kleines Menschlein eben
wär ich ein Biest
bräucht ich nicht 50.000
sondern das Hundertfache
wär ich ein wirklich großer Zeitgenosse
wär es das Tausendfache
wär ich ein ganz normaler Sklave
müsst ich wohl
mit 5000 oder gar nur 100 auskommen
je nach Region
je nach Region
müsst ich hungern oder acht Stunden am Tag
in einer Arbeitswabe strampeln
wie ein Hamster in seinem Rad

Das Lustige
Die Menschhamster wissen es
Sie wissen es
Sie wissen es
Sie wissen es
Sie
Ach was solls
Sie wissen es!
Kleiner Rat
Mein Genuss – ist mein Verdienst
Die 50.000 die ich brauch, die muss ich nicht verdienen
Ich geb sie nur aus!
Ich lach mich so kaputt
das Beste
mir geht die Kohle niemals aus!

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Im Jahr 2021 – Gemeinfreiheit

Gemein und frei!
Ich bin gemein, bei mir und gemein!
Ohne Tod zu sein, frei sein,
egal ob verdampft, verflüssigt, erhängt
geschenkt
bis dahin
streif ich,
herum, um die Bäume und Felder
im Kreis
oder
hin- und zurück
oder
beides
mehr gibt es nicht
denn möchte ich mehr
es wär
der Tod
meiner Freiheit
die ich liebe
ich liebe mehr
als die Dinge
die meinen Artgenossen
so liegen am Herzen
sie haben alles genossen
und träumen nach mehr
immer mehr
versinken dabei in einem
Kloakenmeer
Braun, brauner,
Dünn Schiss
Aus den Gesellschaften quillt!
So bleib ich
Im Bunde mit der Erde
Notfalls kann man seine eigene
Scheisse fressen
– Nur solange ich lebe!
– Werde ich Dies
– Nicht freiwillig tun
– Nur um mir was kaufen
– Zu Können

Die Gesellschaft badet im eigenen Mist
Sie ist besoffen vom Dreck
Den sie sich
Gegenseitig in die Öffnungen stopfen
Diese kümmerlichen Kreaturen
Die doch so tödlich sind
Das Lächerliche
Das Grausame
Die Polizei
Das Ei
Null

Eins
Schrei
Verzeih
Die Verbrechen
Die ich an der Erde beging
Bevor ich ging

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Hausboot mit Wassergarten

… in einer fernen Zukunft,

leben die,

die keinen Artgenossen an Hunger krepieren,

lassen,

auf dem Wasser

auf Hausbooten

mit Wassergärten

Wassergräser, Algen, wie man es nennen will

die jeden Tag anders schmecken,

so köstlich, harmonisch, somatisch

das Wunder dazu

Die Boote gleiten sammt Seen

durch die Galaxieen

wobei ein jedes Herz

schließt eine Sonne ein

ohne jeden Schmerz

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Freude in der Zeit…..

….Schritt für Schritt, es wartet der Ort, dort

wo die Gedanken fliegen, fort

zu jenen Räumen, jenem freien Hort,

der Geborgenheit in Frieden unserem Sein borgt!

Es genügt ein warmer – so keine Wolke zieht, sonniger,

so die Sonne kraftvoll und hoch, schattiger –

Platz.

Ist es trocken, kann man täglich einen neuen Blick, Fleck,

entdecken…………

seine Sinne kann man reiben oder schmiegen – an

die Erde deren winziges Teilchen man verkörpert

eine tiefe Ruhe und Geborgenheit nimmt jene auf,

die sich niederlassen,

sinke hinein, tauche tief, schwebe frei von Last und Mief,

atme und schmecke, fühle und hör, rieche und blinzle

……… ich sehn mich nach dem Moos und der Rinde

sehn mich nach der Melodie der Meisen,

es gibt und gab keine Weisen!

Da ist das Sein und ich bin winzig und klein

doch nie werde ich Einsam sein!

Leute ich wünsche Euch viel Glück – jeder von Euch hält seines in Händen!

 

Ihr solltet nur versuchen, es zu begreifen,

Glück ist nicht ein Lottogewinn!

Glück ist nicht Macht!

Glück ist jede Sekunde, die Ihr Euer Leben als wundervolles Geschenk erlebt,

Freudentränen über Eure Wangen gleiten

Wärmendes Licht die Herzen erreicht im Dunkel der pulsierenden Körper

es strahlt duch die dünne Schicht und tritt eine Reise an

im Plasma unserer Zellen!

Lasst es zu – vergesst das Sinnieren – erinnert die kindliche Unschuld

meine ist auch der Geschmack von schmelzendem Eis

Kühl gleitet es durch die Synapsen – angenehm kühl

tanzt mit der wohligen Zärtlichkeit des Sonnenstrahls

darauf reiten Träume – Träume vom Flug durch die Galaxien,

wo die Schleier der Schönheit und der Lust unsere Gedanken

auf die Weiden, die unendlichen Weiden der Liebe tragen……

ich will mich nicht mit grauen Mauern plagen

Nein

Ja, Leben, – ich will mir nur dieses Glück des Seins hier auf diesem Fleck hingeben

Ich wünsche Euch Freiheit!

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