Auslachen

Erwartungen stehen im Raum, Hoffnungen, Angst,
banges Warten, Stille,
von Fern ein Rasseln, Kettenrasseln
Aufbrandender Applaus, Verneigung,
Stolz,

Die Streicher leise – zuerst
dann kommt das Thema aus dem Bett geschlüpft
und schon ist unser Sinn ins Traumland fortgeführt
wurden die Massen, die anonymen, namenlosen,
von der Not, da lag kein Notenton
in der Luft,
es wartet nur die erbärmliche Gruft

Adagio con moto , die Mörder motorisiert
längst am Mordpunkt angelangt
schlurfen Sie, die nicht mehr sein
werden, bald,
langsam, von Punkt zu Punkt
zuerst Papier
danach Gepäck
so, das Zeug ist weg,
doch es kommen noch
zwei – ja drei
Stationen

Eins – Schuhe
Zwei – Kleid, Jacke Hose
Drei – nackt sollt ihr krepieren, so verfault ihr schneller

Brave Bürger in Uniform,
Konformistenmonster,
konform im Mord, konform im Klang
konform geht das Orchester, leise,
erst
laut
dann
im Takt

Die Symphonie, sie endet späht,
sie trug mit ihren Klängen, ein gar joviales Schmunzeln
sie hat ins Herz der Mörder die Lust gesät
hat sie dorthin getragen, in ihren Sinnen plagen,
sich die Taten nicht, niemals,

Die Toten lagen
mit dem Gesicht nach Unten
dort haben sie in die Dunkelheit gelacht
haben niemand ausgelacht
doch es hat sich endgültig

ausgelacht!

Den wär die Münze anders gefallen,
wären die Mörder im Loch,
hockten die Toten Fratzen doch
freudig im Parkett
das Leben wäre so nett

ja, sei gewiss
die Kugel steckt
sie steckt im Lauf

manchmal sind jene die Abdrücken
alleine
haben sich ausgelacht,
sich selbst,
haben in einer Wendung, einen letzten Gedanken,

Vielleicht läuft sogar,
eine Tonkonserve al niente,
doch trotzdem agitato
einzig
All diese Grauen, sie sind wahr!

Für die Heuchler gar wunderbar!

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | Kommentar hinterlassen

Abolitionismus

Ab sofort,
seid Ihr ein freies Volk!
Ab sofort, legen wir die Ketten fort,
ab sofort gilt das geschriebene Wort
für Euch,
das freie
Wort
für uns

Ihr seid so viele, viel zu viele Untertanen
drum lasst uns heute
rufen zu den Fahnen
und morgen schon
gleich wieder

legt euch tot und leergeblutet nieder
nur die Uniform
sie unterscheidet euch vom Stallgefieder

Freies Volk, sei wachsam,
Freies Volk, sei klug
Freies Volk, sei staatsloyal
Freies Volk, sei geil auf Geld
ganz wie es uns gefällt!

Freies Volk schrei:
„Wir sind das Volk“
Schrei es und stampfe im Rudel herum
im Grunde ist die Klugheit dumm
im Grunde ist der Bildungsbürger
der dümmste Sklave auf der Welt

ganz so wie es uns gefällt!

Er ist so dumm, es geht nicht dümmer!
Er schlägt sich selbst die Welt in Trümmer!
Er mordet sachlich und adrett,
Er schlachtet im Akkord und will nicht fort!

Wir schaffen die Sklaven ab,
Wir rufen aus die Republik,
Wir geben Euch ein schönes Gesetz,
Wir lassen Euch laufen, frei und wild,

ganz so wie es uns gefällt!

Und wir wissen,
sobald die Glocke schellt,
tretet Ihr an, in Reih und Glied,
mordet
bis auch der letzte Idiot verschied!

ganz so wie es uns gefällt!

Wir hocken hier im Spielsalon,
wer ganz, ganz brav ist
erhält einen Eintrittsbon!

ganz so wie es uns gefällt!

Wir schaffen Euch bald ab!

Egal ob es Euch gefällt!

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | Kommentar hinterlassen

Abstraktion

Isolierende Abstraktion – rate mal den Begriff!

Benötigt ein Mensch Atemluft?

Ja! (ohne stirbt er nach ca. 3 Minuten)

Benötigt ein Mensch eine Motorbüchse?

Nein! (sorry falsche Antwort – viele behaupten JA!)

Benötigt ein Mensch Trinkwasser?

Ja! (Je nach Umfeld stirbt er ohne binnen Stunden, er kann maximal, im günstigsten Umfeld vier Tage überleben….)

Benötigt ein Mensch Lithium?

Nein! (Falsche Antwort, es muss JA! lauten, dieser Text entsteht nur, dank der Batterie, in der Lithium enthalten ist – ups – der Text ist ja völlig überflüssig…. – das ist nicht abstrakt – sie verzetteln sich!)

Benötigt der Mensch Nahrung ?

Ja! (Je nach Mangel an Nährstoffen, verendet der Mensch binnen Wochen, spätestens binnen weniger Jahre, so wesentliche Vitamine und Nährstoffe dem Körper vorenthalten werden…..)

Benötigt der Mensch das „Allesangebot“ an Nahrung?

Nein! (Falsche Antwort, es muss JA lauten, da sonst die Leistungsträger nicht mehr überleben, sie würden wohl Suizid begehen, bzw. den ganzen Tag mangels Motivation nur lässig herumstreunen, statt ihre „Leistungen“ zu erbringen – für die sie u.a. mit dem Allesangebot an Nahrung „Belohnt“ werden! – unerfreuliche Nebenwirkung – 30.000 sterben täglich – da für sie nur das „Nichtsangeobt“ übrig bleibt!)

(Nebenbei – das „Allesangebot“ könnte man auf alles Erdenkliche ausweiten – wer entsprechende „Leistung“ bringt, dem steht fast (wir arbeiten daran, dieses „fast“ zu eliminieren – ich behauptete ja vor Jahren hier, eines Tages werde ein Mensch alles erdenkliche erhalten, im Gegenzug dürften die anderen Menschen dafür das Nichts bekommen…..) alles Erdenkliche zur Auswahl – gegen Bezahlung natürlich.)

Na, noch immer nicht den Begriff erraten?

Benötigt der Mensch Geborgenheit?

Ja! (Ohne eine Rückzugsmöglichkeit wird der Mensch verschiedene physische und psychische Anomalien entwickeln, die zu einer erheblichen Verkürzung der natürlichen Lebenszeit führen.)

Benötigt der Mensch Überwachung?

Nein! (Falsche Antwort, es muss JA! lauten, da ohne Überwachung die Beute der Sieger nicht sicher ist, sprich, es bedarf vielmehr der totalen Überwachung, damit die Dinge nach Plan verlaufen!)

Noch mehr spezifische Fragen?

Braucht der Mensch soziale Bindungen?

Ja!

Braucht der Mensch den Krieg?

Nein! Falsche Antwort – es muss JA! lauten – ohne Krieg wären wir alle Idioten, der Krieg ist die Mutter allen Fortschritts – nicht wahr?

Braucht der Mensch die Erde?

Ja!

Braucht die Erde den Menschen?

Nein! (Falsch es muss JA? lauten, ohne den Menschen würden wir hier ja gar nicht herumfabulieren, würde ich nicht diese dummen Fragen stellen, diese dummen Gedanken tippen, kurz – erübrigt sich doch ALLES!)

…… Auflösung:

Die moderne Informationsgesellschaft –

ups – ich finde die Bezeichnung falsch!

Es muss lauten die gerade hier anzutreffende Spezies, die behauptet, sie könne sich selbst empfinden, sie könne Ihr Handeln reflektieren, sie wäre kraft eines Intellekts über ihre Triebhaftigkeit erhaben.

(…….und sorry, Freud krazte doch nur an den Symptomen, er zweifelte nicht grundsätzlich an unserem Intellekt, insbesondere jenem, der den „gebildeten“ Menschen eigen sei.)

Nun, seid Ihr Teil der modernen Informationsgesellschaft, oder seid Ihr schlicht Menschen, die noch nicht völlig übergeschnappt sind, die tatsächlich ihre Handlungen und deren Folgen bedenken, die sich all den Wahnsinn verbieten, der uns als globale Gesellschaft zu einer Horde von destruktiven, irrsinnigen Wesen, triebhafter als jeder Affe, jedes andere Wesen dieser Biossphäre macht!

Meine Bezeichnung würde lauten:

Biosphärentransformationsmolekühlagglomerat –

kurz

lebendige Absurdität – wir sind schlicht eine absurde Facette im Irgendwo – eine schlichte, eine schlechte, eine wunderschöne (wer viel Glück hat – oder wer die Wunder des Lebens ohne die Idiotie des Menschlichen zu erfahren lernt!) Laune im Tanz der Teilchen.

Abstrahiert Euer Sein, beginnt schlicht ohne den Wahn, ohne all die fatalen Trigger der Psychopathenkultur, sinnende Wesen zu sein!

Sinnt nicht danach, warum die Menschen die Erde vernichten, sinnt schlicht danach, wo ihr noch menschenfreie Erde finden könnte, wo noch ein Luftzug ohne Menschendreck, ein Stück Sand ohne Menschendreck, ein Tropfen Wasser ohne Menschendreck, ein Stück Ruhe ohne Menschendreck, ein Moment der sozialen Bindung ohne Menschendreck – pure Zuneigung ohne Sitte ohne Norm – ein Blick, eine Berührung, vielleicht noch mehr…………………….

Werft eure Leben nicht weg – lasst einfach nur den Wahnsinn Wahnsinn sein, lasst ihn allein, ohne Euch, er braucht Euch nicht, es gibt genügend die ihm huldigen, genügend die hadern, die sich opfern, die mit zerfressenem Geist ihre Leben verkaufen!

Das Licht im Blatt ist so tausendmal wundervoller, als die Mona Lisa!

Die menschliche Kultur ist schlicht ein gigantischer Scheißhaufen menschlicher Eitelkeit!

Das Trommeln der Urzeit, wird von keinem Mozart je erreicht, der nur mit seiner scheinbaren Genialität eine Elite bespielte – wie alle „Hochkultur“ nur für die „Hochgesellschaftsebene“ geschaffen ward.

Die Leiden derer die ohne je einen Funken Anerkennung zu erhaschen, im Feuer des Ruhms verbrannten, damit einer von Millionen darin erhaben leuchte – sie sind schlicht nur eine andere Art der Verschwendung, der destruktiven Missachtung all der Wunder, die jedes Leben vollbringt!

Wir starren auf Dinge die uns scheinbar anrühren, und übersehen die unnachahmliche Struktur unserer Erde, wir hören Melodien von kitschigem Arragement mit Tränen in den Augen, verlogenes Gesäusel versoffener Stimmen, doch die Stimme der Erde bleibt uns fern, taub sind wir für das Grandiose, hellhörig sind wir für den Lärm der Kommerzmusik!

Nur die gedrillte Stimme, der genormte Ton hat Anspruch auf Bewunderung – nur die gedrechselte Phrase gilt als bemerkenswert, wird bezahlt und so kann der eine die Welt als Narr und der andere kann sie als Virtuose durchstreifen, wird vom gesellschaftlichen Triebkosmos genährt und als Bespaßungsmodul herumgereicht.

Wo nur ist die Wahrhaftigkeit – sie liegt direkt vor uns!

Es ist die Welt ohne den menschlichen Wahn!

Es ist der Kosmos ohne den menschlichen Wahn!

Das bleibt – das wird immer sein, drum können wir ruhig und glücklich sein, ich schaue ins Gelb der Sonnenblumen und meine Haut scheint von der Wärme der Farbe durchströmt, mein Blut hebt sich pulsierend ab von den Adern und gleitet auf blauen Brücken über die Wand, schwerelos wandert das Leben, schwerelos wird es mir noch tausende wundervoller Momente geben!

Ich abstrahiere die Menschen, doch leider –

sie bleiben festgezurrt in ihrem Wahn,

die Kämpfe des Alltags fordern Tribut,

ich weigere mich, ihn zu leisten –

ich zolle meinen Respekt und schenke meine Liebe dem Augenblick – und sei es ein Regenwurm den ich vom Asphalt zur Erde trage – vom menschlichen Irrsinn zu jenen Resten der Erde, die noch nicht geschunden sind!

Vielleicht kriecht mein Staub einst durch seinen lebendigen Körper!

Ausgedacht in Worten, der Rest des Tages wird mit Träumen verbracht!

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | 4 Kommentare

Abwenden

Abzuwenden, was unabwendbar scheint,
wären wir im Frieden und in Vernunft vereint,
wäre abzuwenden, was unabwendbar scheint,
doch vereint sind wir im Hass und in der Gier
so steht die Menschenhorde hier,
so lässt sie täglich Zehntausende verhungern,
so lässt sie die Motoren wummern,
so lässt sie die Kanonen krachen,
so lässt sie die Verbrecher Geschäfte machen,
so lässt sie die Mitwesen verenden,
so lässt sie die Kinder vom Wahnsinn schänden!

So bleibt unabwendbar, was abwendbar wäre,
ich freu mich, freu mich auf eine andere Sphäre!

Wende mich ab,
leicht fällt es mir,
nichts, ja nichts versäume ich hier!

Sich wegducken, sich wegdrehen,
bedeutet, man bleibt!

Sich abwenden, zu wenden,
bedeutet, man ändert die Richtung
geht an einen anderen Ort,
man ist fort!

Noch gibt es auch im Leben die Möglichkeit,
jeder kann sich abwenden!

Was bedeutet, man kann sich dem System nicht mehr zuwenden!

Das Gejammer der Elenden, das Gejaule der Geschäftigen, das Gegröle der Sieger – so laut,
man kommt nicht umhin,
es zu hören,
es hört nicht auf,
zu verstören!

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | Kommentar hinterlassen

Anweisung

Man wies mich an, wozu man lebt
warum zu fragen
beim dritten Mal die Schläfe bebt
beim vierten Mal den Stock er hebt
beim fünften Mal wird man
fortgebracht,
gib Acht!

das Kind hat keinen Wert gemacht
so wird es nun gleich weggemacht

Ach ja, im Heute ist das obsolet
in diesen hellen Hallen
lebt
auch jeder der nur fragen mag
nur leider bleibt er eine Plag
er wird nur anders expediert

als Futter für den Heilprozess
wird er nun intensiv betreut
werden hier keine Kosten gescheut

Wo liegt nun hier der Unterschied?

Na klar, die Anweisung
die in den Schubladen einst so grimmig lag,
sie lächelt heute so jovial
ist das nicht einfach nur genial?

Wo gestern noch ein Morden angewiesen,
warten heute Drogen und Therapie,
die Gesellschaft hat Menschlichkeit bewiesen,
zumindest dort wo es zirkuliert,
das Konsumschmiergeld
ohne welches doch alles zerfällt

Die Anweisungen sind neu
anders und nennen sich Menschenrechte
für gute Menschen schön
für arme Menschen sind es schlechte
Rechte
die man sich nicht leisten kann

wie lautet die Anweisung dann?

Baut eine Mauer und dreht ihr den Rücken zu
notfalls legt Scharfschützen auf die Lauer
die Anweisungen liegen schon bereit
man führt pro Forma einen Streit

de Facto zählt man seine Beute
frisst noch mehr jetzt und grad im Heute
den Morgen juckt mich doch nicht sehr
betroffen bin ich, doch keinesfalls mehr!

wir kennen die Anweisung
wir halten uns an die Anweisung
wir plädieren vor Gericht, es stand in der Anweisung

…….. und wehe
du hältst dich nicht an die Anweisung!

Selbst für die Retter gelten sie
oder vor allem – angewiesene
Humanität, wohl dosiert – strenge Diät.

So überleben wir im jetzt,
vom Schicksal an unseren Platz gesetzt,

Gedankentod, die Phantasie starb an verschimmeltem Brot,

Seltsames Treiben, die Menschenschar tanzt auf bizarren Todesscheiben,
es
ist

ein absurdes sich Drehen, absurdes Flehen, absurdes Geschrei, ein galliger Brei!

Schulpflicht, Arbeitspflicht, Konsumpflicht,

Verblödungspflicht, Zerstörungspflicht, Vernichtungspflicht

krumm wie Gicht
im Hirnorgan

kriecht der Gedankengang
von Anweisung, zu Anweisung,

…… und all jene, die nicht einmal als Angewiesene
Anweisungen abdienen dürfen,
fühlen sich als unnütze und verkriechen sich
in Löcher
vor Scham!

Die Scham nicht angewiesen zu werden,
sie scheint die schlimmste Strafe
zu sein

All das Freiheitsschreien
nichts als schnöder Schein

den fast alle die da schreien,
scheren schnell ins Glied brav ein,
zahlt einen guten Preis
der Anweisungsverein!

und einige weisen an!

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | Kommentar hinterlassen

Abtreibung

Schon kurz nach der Geburt wird man
von seiner Phantasie
abgetrieben
sind die Eltern längst
da sie nicht Liebe sondern
letzte Kräfte schenken
die ersten Kräfte
gehören dem Markt
wen der Markt nicht goutiert
der zersetzt sich meist selbst
treibt ins Abseits
ab
wie sein Kind
mit Ihm

Kinderliebe und Elternliebe
verstörende Triebe
Zeit, es fehlt die Zeit

zum Dienstantritt bereit!

Elternzeit?

Nanny, Nanny, Nanny
etc. etc. etc.

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | 3 Kommentare

Abend

Bewegt und fortgedreht, geschwungen frech
gekrochen
vor Ekel hat sich eine Galaxie erbrochen
die Kotze ist in ein schwarzes Loch

geflossen

ist das letzte warme Blut, versickert ist es nun im

Zwielicht der
Abenddämmerung, die Glieder abgetrennt vom
Druck, Stille kurz zum Aushauchen des Lebens
des Lebens, das doch manche so mit Spaß

genossen

haben.

Wer weiß, vielleicht werden sie in der Nacht sich
an den Fetzen laben, werden sie triefend und schwitzend
ihre Finger in die toten Haufen graben,

so ward der Abend nur ein Fest für jene
die lebendig sehnten sich nach neuen Opfern
sie spannten emsig jede Sehne

es kam die Nacht da auch die Scheusale wurden
gestückelt
in
einen Topf fern vom
Tag
am Abend

Wer wohl diese Suppe schlürft?
Schlürft, vor der Röte eines Sonnenuntergangs
der letzte Mund die Schlächter?

Es ist der Lebensabend,
wartend,

wie sie sich elend klammern an ihr grässliches Werk
ihre verzweifelten Blicke
der letzte Geiz, der letzte Neid, der letzte Hass, die letzte Gier
dann endlich
das Scharnier geölt
die Gruft empfängt

die Dunkelheit, die uns endlich den Frieden schenkt.

Die Krähe mault in den Abend,
oder ist es ein süffisantes Lied
dem Torso hacken sie ab
das schlaffe Glied
was für ein liebliches Abendlied!

rrrrrrrrrrrrrrrrrääääääääääääääh
rrrrrrrrrrrrrrrrrrraaaaaah
rrrrrrrrrrruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhh

 

Guten Abend

Veröffentlicht unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen | 3 Kommentare