Wohlsein

Steh am Ofen, Rücken wohlig warm,
Kau einen Kanten Brot,
langsam, bedächtig,
denk ich sei ein Esel
frei
reicht mir meine Hand
ein Glas voll Wasser bis zum Rand
Durst und Hunger still ich so
nirgends hier ist Not
denk ich sei ein Vogel
frei
wohl schmeckt mir der Brei im Mund
Wasser und Brot
kein Elend keine Kämpfe
Ruhe und Träume
kein Bruch nur einer
der Max und die Hilary
sie hör ich spielen

Violine – von fern,

ach wär die Kunst nur frei
ach wär das Wasser frei
der Kanten Brot
und wär das Leben doch nur wohl

das wär Wohlsein
ich stehl mir mein Wohlsein

in den Augen des Diebs rinnt eine Träne
er stiehlt sich das Leben
um den Preis der Einsamkeit

(wie gerne spielt er mit der Hilary,
doch das Klavier ist verwaist,
die Hämmerchen sind lange schon,
zu sehr verschlissen…..
nur Geld könnt ihre Körper wieder
zum Anschlag gegen gespannte Saiten treiben
nein
da muss die Stille bleiben….. im Kopf spielt die Musik
aus der Erinnerung,
Verlassen im Feuer der Kraftwerke lodern die Gedanken verbrennen
die Sterne
wird es bald kalt)

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Einsiedler in Hinterwald
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