Realität Oktober 2017

Die Lebenserwartung der Menschen steigt und fällt.
Die Menschen leben länger, ja, doch leben  sie auch kürzer, gesund kürzer, dafür lange, sehr lange als Rohstoff für die Krankenindustrie.
Spitzenreiter Peking weiblich – nach offiziellen Angaben des CCDC (Chinese Center for Disease Control and Prevention) –
Lebenserwartung in Lebensjahren 84 Jahre – wow!
Das HALE-System der WHO bescheinigt ihr jedoch lediglich 56 Jahre. Sprich knapp 30 Jahre Siechtum schenkt ihr die Lebenserhaltungsindustrie, die diversen Gebrechen bekommt sie vor allem durch die Vernichtung der Umwelt „geschenkt“.

Klingt diese statistische Erhebung schon gruselig, sollte man sich möglichst nicht in die Lage eines chinesischen Nutzmenschen in Peking unserer Tage hineinfühlen, z.B. indem man sich Berichte, Bilder, Videos aus inoffiziellen, kritischen Quellen zu Gemüte führt.

Dort geistern andere Zahlen, weitaus gruseligere Zahlen durch die Datensphäre.

Ich kenne nur die Realität hier in meiner Heimat.

Gier zeugt hier immer mehr Hass und Spaltung.

Gier vernichtet Böden, Wasser und Luft.

Gier macht immer mehr Menschen krank.

Die Gesichter der Menschen gleichen meist Fratzen einer Geisterbahn.

Das Glück liegt jenseits der Menschen, dort wo sie möglichst nicht präsent, in keiner Art und Weise präsent sind.

Mag sein, Ihr werdet immer reicher und reicher,

ich denke ja,

an Wahnsinn!

Global gesehen lautet die Devise :

Lebenserhaltung auch der ärmsten Menschen ist ein gutes Geschäft – wie schon oft gesagt – Leiden ist lukrativ, für jene, die leiden lassen, jene die leiden, dürfen sich für die Lebenserhaltung brav bedanken, doch keinesfalls sollten sie versuchen die Leidenszonen zu verlassen, das wäre ein Akt des Ungehorsams, den die globale Gemeinschaft der sich fressenden Menschen nicht toleriert.

Dabei darf man konstatieren, dass der glückliche Leistungsmensch auch am eifrigsten die Umwelt vernichten darf.
Kaufkraft bedeutet, einen größeren Hammer in die Hände zu bekommen, mit dem man die Lebensgrundlagen zerschlagen darf.

Letztlich sind die ganz besonders unterwürfigen Exemplare von uns, jene, die dafür den bittersten Lohn erhalten.
So sollte sich jeder über seinen zivilen Gehorsam Gedanken machen.
Herzprobleme? Burn-Out? Angststörungen?
…. trotzdem an 230 Tagen im Jahr täglich pünktlich am Arbeitsplatz, trotzdem mindestens einmal am Tag an Geld gedacht, sorry – da läuft wohl was falsch mit Ihrem Leben.

Träumen, wandern, jetzt den goldenen Herbst genießen, gesund sein, eines Tages ohne Gram und ohne Schmerzen Tod sein, bis dahin mit offenen Sinnen und einem Lächeln auf den Lippen in der Natur daheim sein.

Ohne Geld und ohne Krankenversicherung, ohne Lohnarbeit und ohne Steuerbescheid, ohne diese ganze verfluchte Menschenvernichtungssystematik, die nur eines zum Ziel hat, möglichst viel neben den Menschen ins Verderben zu reißen.

Verbrennt eure Pässe, flieht eure Hütten, flieht vor dieser „Zivilisation“, findet eine andere.
Sucht euch die Nischen, die verlassenen Winkel, lernt das Leben ohne Wahnsinn kennen.
Lernt es zu meistern, lernt das Leben!
… und jeder von uns, der noch nicht krank ist, hat die Chance.

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Realität Oktober 2017

  1. alphachamber schreibt:

    exzellent, Oberham!

  2. Carravaggio schreibt:

    Auch Nischen werden knapper, wird doch das Idyll längst genauso vermarktet. Ich weiß nicht mehr wo hin gehen…. Spessarteinsiedler werden? Dort komm ich her. Leben mit der Natur und in der Natur….ich versuche weiter mein Projekt…. Danke oberham dass du daran erinnerst, dass es jenseits von rennen und hasten auch noch LEBEN gibt. Selbst Menschen wie ich, die danach sich sehnen, vergessen das hin und wieder. Grüße von der Wupper…..

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