Angenehm – erschreckend doch der Blick zu den Artgleichen

Zwei genügen – sehr bequem
trocken, warm und frisch die Luft
sternenhell
neumondschwarz
dunkler Wolkenschatten Hatz
sirrend, regenpeitschen,
Sommernacht, Herbstnacht
kurz lang
danach,
winterlange Dunkelheit
warme Decken liegen bereit
Liebesmaschen
Erinnerung
Wehmut im Volgelsingen
Neues Leben
Frühling kann beginnen
rasch, zu rasch verblüht
diese Ho(o)chzeit
ein letztes Flöckchen wurde geschneit
im warmflutenden Sonnenbad
verdunstet
reist es
nach Überall

mich hält es im Nirgends
geborgen
zu sehr graut mir vor den Artgleichen
die meinen
sie seien
erhaben
über die Erde

die Erde die mir noch Raum schenkt und Leben
noch – wie lange wohl noch?

…. im Übrigen, erwacht nehm ich mir locker einige Tausend!
(dem Milliardär bleiben oft selbst bei Tag nur zwei……. – doch er frisst den Planeten dabei! – und meine Artgenossen bewundern ihn dafür, versuchen mitzuhalten!)

Advertisements

Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
Dieser Beitrag wurde unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Angenehm – erschreckend doch der Blick zu den Artgleichen

  1. alphachamber schreibt:

    Wieder Klasse-Lyrik und nachvollziehbar.

  2. fini09 schreibt:

    😉 Sternenklare Neumondnacht ***** voll Poesie 😉 Danke …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s