Allmacht

Das Komplexe reduziert sich
auf das Nichts
auf das Nichts
warten

Sein und Zeit und Ohnmacht
warten auf
Allmacht

die lacht
ein allmächtiges Lachen

das klingt ähnlich dem Krachen
jener die hier glauben
allmächtig die Ohnmächtigen totmachen
zu können

wo sie doch selbst längst schon nur zerfasern
als fließe die Erde allein
in das Loch

wir leben noch
allmächtig!

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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4 Antworten zu Allmacht

  1. fini09 schreibt:

    Licht-Gedanken in einer ‚trueben‘ Zeit fliessen langsam aber sicher in die Tat-Wirklichkeit ein.
    Es scheint nur als ob es Ohnmacht ist. Doch in Wahrheit ist es die Kraft der Bewegung.
    Still und Unaufhaltsam….
    Danke!

  2. oberham schreibt:

    😉 – füg noch Kraft der Gedankenbilder hinzu….. und Kraft der Dimensionsdrift – ach wir könnten wohl viele hier aufzählen – aber die Geschichte hat ja schon die furchtbarsten Konnotationen für uns auf Lager ……. (mir fällt gerade KdF ein……. und ich denke an Opa, der an der Ostsee war und davon schwärmte……) – ganz offensichtlich steht die Allmacht des individuellen Wesens einer der Spielregeln seiner Artgenossen gegenüber, alle die sich daran halten, manifestieren den herrschenden Betrieb, jene die widerstehen hemmen ihn. Wobei ein „Freiheitskämpfer“ niemals eine Waffe tragen kann, zumindest keine im gewöhnlichen Sinn. Jeder Mensch könnte um seine individuelle Freiheit erfolgreich kämpfen, nutzte er die Allmacht seines Verstands – das klingt wohl zynisch, doch besser bei klarem Verstand sein Leben über den Rand tragen, als in diesem Spiel eingestampft zu werden, hoffend vielleicht ein klein wenig Spaß nach dem eingeschwatztem Geschmack zu erheischen.

    Betrachte die anderen Lebewesen, wie sie doch die Muse küssen, wo der Mensch durch die Zeit und den Raum rast in Transportbehältern, am Ziel in eine Aufnahmezelle hastend, statt fünf Stunden fünf Minuten Muse sich schenkt und von diesen Minuten träumt, vergessend dafür ganze Wochen verschenkt zu haben.

    Doch dieser Mensch ist der festen Überzeugung, dies sei sein bestmöglicher Lebensweg – so wie ich mit jedem Tag sicherer werde in der meinen, dass nichts wundervoller ist, als im Jetzt zu Sein und das frei in meinen Gedanken und geborgen in der zärtlichen Geborgenheit meines Umraums – am liebsten im Freien bei jedem Wetter.
    Dafür zahle ich den Preis, kein Gesellschaftsspiel mitspielen zu dürfen, gerne.

    Wir Menschen könnten, doch die meisten Menschen wollen ja gar nicht.

    Die nächsten Generationen werden wohl kaum mehr eine Wahl haben, sie werden wohl jeglicher Nischen beraubt und gnadenlos in den Maschinenpark eingemauert, bei lebendigem Leib, in einer Matrix.
    Ob sie noch eigene Gefühle haben werden?

    Der Traum von einer menschlich gütigen Gemeinschaft die uns die Freiheit der Entscheidung erlaubt, wir sind die wenigen die noch dieses Wagnis angehen können, wer viel Glück hat, findet sogar einige Artgenossen die in seiner Nähe ähnliches treiben – doch die meisten Menschen sind wohl schon seit Jahrtausenden zu einem völlig determiniertem Sklavendasein verdammt, da sie sich freiwillig der Allmacht ihrer Denkfähigkeit berauben und diese nur nutzen, um bestmöglich im Spiel des Wahns zu agieren.
    Sei es in der Rolle des Milliardärs, oder in den viel häufiger gespielten Rollen eines verzweifelten Nutzmenschen, der im letzten Akt sogar seinen Körper ausweiden lässt um dafür noch einige Krümel der Beute zu erhaschen – so er nicht der brutalsten Art, jener de physischen Gewalt anderer gegen ihn zum Opfer fällt und schlicht selbst voll und ganz nichts weiter als Beute darstellt und zu spielen hat – ein kurzes Endspiel dann.

    Die Tage , sie verschränken sich in stetig steigender Zahl, schon jetzt blick ich auf eine erfüllte Zeit, die mir ein Lächeln auf die Lippen legt und dankbar bin ich für die, die mir noch zu Weggefährten werden, jede Minute eine neue Liebe, jede Sekunde eine zarte Regung, jeder Augenblick die Allmacht der winzigen Universen in mir!

    Wie lächerlich da doch die Schlächter der Geschichte erscheinen, wie traurig die Milliarden Opfer, die ihre Leben nicht erkannten, sondern sich ins Glied gesellten, dort zu morden, am Ende ist dieses Spiel so armselig in seiner bodenlosen Dummheit, das man schlicht nur den Blick abwendet um die Sinnlosigkeit jeglicher diesbezüglichen Reflektion in sich zu vermeiden – eine Kunst – so kommt es mir vor, da ich trotz aller Sicherheit die ich inzwischen in mir fühle, davon nicht ganz lassen kann. Wer weiß, vielleicht lernt mich das Leben noch, die Welt des Spiels um Gier und Macht zu vergessen, bevor ich mich aus der dieser Dimension verabschiede.

    Hier jedenfalls werde ich nur noch kurze Phrasen auslassen…. – oder mal länger auf Lebenszeichen anderer Mitmenschen reagieren – ich hoffe Du kannst es für Dich als Zuwendung annehmen. Ich freu mich immer über Gedanken, die man mir hier zuwendet.

  3. fini09 schreibt:

    Jetzt Erst Recht!!!
    All-Macht Danke!!

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