Der Duft des Friedens.

Die Asche unserer Vergangenheit nährt die Strudel der Zeit
weit breitet sich aus das Land in dem einst die Menschen
lebten, berührt von einem zu zartem Band

Jenes konnte nicht halten die Versprechen an der Wand
gemalt vom Verstand
wo sich die Liebe und die Hoffnung um das Denken gewunden
sich doch am Ende nur die Trauer legte in
offene Wunden
geschunden haben
sie sich
für
den Verfall

überall

Stille und duftende Blumen bunt auf Wiesen liegt und prangen
Schlangen streifen ihre Häute ab
an warmen Wangen, aus Stein.

Die Erde wogt und rast
weiter auf ihrer Bahn

 

(Was sind schon Jahrmillionen? Gelassenheit hat sich bequem ins Denken gelegt, der junge Mensch zerfetzt, unbekannt und nie erkannt, doch der andere, ein Greis, träumt in der Luft vom Liebestanz des Lebens und gibt sich ihrer hin, ihrer verborgenen Schönheit, atmet bis zu seinem Ende den Duft des Friedens – mehr braucht es nicht! Ein Leben das keine anderen morden muss, um seine Zeit zu atmen!)

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