Die Realität

Neubau, Etagenpools für die „Leistungsmenschen“
versus
Selbstmord, der Bauer verliert sein Vieh, sein Boden ist verdorrt
Abstand
in Indien manchmal nur wenige km

Fazit – Indien braucht keine Bauern mehr –
das werden Aquaponiksfabriken schon hinbekommen!
Bis dahin importieren wir das, was die Reichen wünschen.

Lassen wir die Überflüssigen verdursten,
das geht am schnellsten!
Sauber!

Die Möglichkeit einer globalen Gemeinschaft von 8 Milliarden Menschen – sie wäre gegeben, ohne Krieg, ohne Hunger ohne Umweltzerstörung.

Die Modelle dazu existieren –
etwa 1 % der Menschen müssten auf ein paar Dinge verzichten – ja – sie müssten nicht einmal grundsätzlich darauf verzichten, sie könnten diese Dinge nur nicht mehr exklusiv – privat – jederzeit – für sich vorhalten.

Wir machen mit bei der globalen Lebensraumvernichtung,
um einigen Millionen Menschen zu gestatten,
maßlosen Überfluss für sich vorzuhalten.

Wir bauen keine grünen Wohnviertel auf,
in denen die Nahrung für die Bewohner an den Fassaden und in den Wandelhallen wächst,
da jene die Reich sind lieber ein Wellnesscenter und einen Privatpool in der 100. Etage wünschen!

Für diese Wünsche kann man nun in Indien ganz konkret den Zusammenhang von
Tod und Plantschen beobachten!
Da Land trocknet aus, doch das Wasser landet im Pool, auf dem Golfplatz, dem Kricketplatz,
diese Dinge haben Priorität.

Der Reiche erhält millionenfach mehr Wasser als 1000 Arme! (Würde man 1:1 in Relation setzen kämen Faktoren im zehnstelligen Bereich zu Stande!)

Nun, Geld kann man nicht atmen, essen, trinken, doch wir haben uns eine Gesellschaft eingerichtet, in der man mit Geld schlicht einer Gruppe von Menschen alles rauben kann,
mit Geld kann man legalen Massenmord betreiben, global, permanent ohne persönlich auch nur einen Finger rühren zu müssen.

Die Regierungen sind die Wächter über den Besitz, sie verraten ihre Völker zu Gunsten der jeweiligen winzigen Oberschichten und doch dulden die Massen dieses Prinzip!

Überall auf der Welt kann man es immer deutlicher betrachten
die Realität outet das Prinzip in immer deutlicheren Bildern!

Die Slumgürtel wabbern um die Parks und Luxuswohnviertel der Millionäre und die Milliardäre sind längst in Hochsicherheitszonen verzogen – in manchen Regionen gleichen Luxushotels Festungen, die teils mit Panzern und hohen Sperrgürteln umringt sind!

Die Welt ist an immer mehr Orten eine ganz und gar reale Hölle – oft wohl grausamer und lebensfeindlicher als je zuvor Orte für Menschen waren.

Wir haben noch etwas Zeit – wir morden weiter – da die Opfer weitab verenden – wir schrecken auf wie ein dummer Hünerhaufen, wenn plötzlich kurz der Haß in unserer Mitte aufschreit und einige körperlich versehrt – tötet.

Vor sechs Jahren schrieb ich das „Wassergleichnis“ – man verspottete mich,
es sei schlicht naiv so zu vergleichen.

Es handelte von den 100 die eine Wüste durchqueren müssen
für die 100 ist genügend Wasser vorhanden
so sie es teilen

Doch die 100 lassen sich von einem das Wasser nehmen

Der eine kauft 10 um ihn zu beschützen
die 90 heben entkräftet die Hände
jene die nicht von selbst krepieren
werden von den 10 erschossen

11 erreichen ihr Ziel

89 wurden ermordet
von den 11

Das Spiel beginnt von Neuem
oder auch nicht!

Man kann das sehr leicht auf die globale Gemeinschaft übertragen.

(die 89 sind übrigens die, welche dem einen alles hingestellt haben, jeden Dienst erbrachten und jetzt eben überflüssig wurden – nehmen wir an die Oase ist ausgezehrt – da sie es gewöhnt sind zu dienen, geben sie ihren Wasseranteil

brav, devot, wie man es nennen will ab, der eine hat vielleicht versprochen es am besten aufbewahren zu können…. (die Politokraten geben ja auch vor, unser kollektives Schicksal am besten leiten zu können….. – wir lassen sie gewähren!)

Wer in diesem Land gegen das System zu leben plant, der hat keine einfache Aufgabe zu bewältigen, sofern er in Freiheit bleiben möchte!

In anderen Ländern mag das durchaus noch viel schwieriger sein. Wäre ich noch jünger, würde ich mir allerdings ein anderes Land für meine Einmenschanarchie suchen. (Mir ekelt es vor dem Überfluss, den ich täglich zwangsläufig sehen muss, gerade jetzt knattert und lärmt wieder eine ganze Armada von Gartenmaschinen, Fahrzeugen und über mir brummt der Himmel – obschon ich auf dem „Lande“ lebe.

Stille ist erst nach etwa 40 Minuten Fußmarsch wirklich gewonnen – natürlich für andere Artgenossen, wäre das schon ein Traum. (wobei die sind wohl Hektik gewohnt, die sind schlicht anpassungsfähig – wenn sie nur nicht zu den 89 gehören, das könnte böse enden!)

Ich mach mich jetzt auf – zur Stille – schönen Abend noch.

 

 

 

 

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