Ist es nicht so

Ist es nicht so
Angst vor der Einsamkeit
Ist es nicht so
Freude in der Gemeinsamkeit
Ist es nicht so
Glück bedeckt das Elend
Ist es nicht so
Lachen übertönt das Wimmern
Ist es nicht so
Sehnsucht nach Glück
Ist es nicht so
Sehnsucht nach Freude
Ist es nicht so
Sehnsucht nach Liebe
Ist es nicht so
Gier erwürgt die Sehnsucht
Ist es nicht so
Triebe morden den Geist
Ist es nicht so
Tote Geister treiben das Spiel
Ist es nicht so
Das Spiel mordet die Erde
Ist es nicht so
Gemeinsam zu spielen
oder
Einsam zu leben

Steht man nicht täglich vor diesem Punkt
die Angst vor der Einsamkeit
treibt einen in die
Gemeinsamkeit

Ist es nicht so?

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
Dieser Beitrag wurde unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Ist es nicht so

  1. BakuRock schreibt:

    „Die Angst vor der Einsamkeit treibt einen in die Gemeinsamkeit…..“
    Aber seit jeher ist es so, dass die Gemeinsamkeit auch Kompromissfähigkeit abfordert. Ohne diese Fähigkeit funktioniert Gemeinsamkeit nicht, oder?
    Du wirst also Gemeinsamkeit nicht finden, wenn du ständig Kompromisse rigoros ablehnst – wie du das hier überwiegend tust. Gemeinsamkeit ergibt sich aus solidarischem Verhalten.
    Solidarität ist aber keine Einbahnstraße.
    Deine permanente Kritik ist notwendig und löblich, aber deine Kompromiss-un-fähigkeit ist für eine Gemeinsamkeit destruktiv.
    Ich würde mich gerne zu dir gesellen, aber mein körperlicher Zustand lässt es nicht zu, mir das Stroh für ein Lager (die Brennnesseln) selbst zu sammeln – zum Beispiel. Ich wäre auch nicht in der Lage mich an den Boden zu hocken, um mir ein Kilo Heidelbeeren zu sammeln – zum Überleben, oder zum Genießen.
    Soweit nur, ein Freund deiner Gedanken, der selbst gerne so leben würde – aber nicht kann.

    • oberham schreibt:

      Vielleicht hast du schon gelesen, was ich von den gütigen Menschen schreibe.
      Sie sind es, die Dir helfen, sie sind es die diesen Kompromiss eingehen, sie sind die große Mehrheit, dank Ihnen, leben wir.

      Ich achte Sie, ich bewundere Sie jedoch nicht, du ahnst warum.

      Was hilft der Kompromiss?
      Er hilft den Schein der Menschlichkeit dort zu wahren, wo die gütigen Menschen nicht im Elend selbst verhungern, dort wo genügend Resourcen zugestanden werden, um eine „funktionierende“ humane Gesellschaft zu zelebrieren, dort können die gütigen Menschen sich mit den Psychopathen messen und versuchen eine soziale Gemeinschaft zu schaffen (und Du siehst wie es selbst in einem reichen Land, eher die destruktiven Kräfte sind, welche die Oberhand gewinnen. Letztlich pflegt der gütige Mensch auch hierzulande den kaufkräftigen Kranken, da er selbst dieser Kaufkraft bedarf – eine Hand wäscht die andere – aber nur gegen Profit)

      Wie oft schrieb ich von der Hoffnung, ich möge andere inspirieren, wir mögen uns treffen und gemeinsam eine andere Gesellschaft aufbauen, eine die tatsächlich miteinander wirkt – zum gemeinsamen, genügsamen, liebevollen Sein!

      Die Genügsamkeit nur, kann die Basis für die Liebe und die Zuwendung sein!

      Doch der Erfolg, nach dem man strebt, macht einem zum arroganten Wesen, so man ihn erlang, einem Wesen, dass sich der Genügsamkeit nicht mehr erinnert.

      Würden die „erfolgreichen“ Genügsamkeit, ihre eigene Genügsamkeit pflegen, so wäre die Welt der Menschen eine andere, würden tatsächlich die „Starken“ den „Schwachen“ helfen.

      Welchen Kompromiss sollte ich da eingehen?
      Ich kann keinen „Erfolg“ erringen, ohne mich mit dem System zu arrangieren.
      Ich würde vielleicht einen Kompromiss eingehen, wäre ich talentiert, doch wer weiß, wäre ich ein Virtuose, auf welchem Gebiet auch immer, ob ich dann die Kraft hätte, statt den Ruhm und den Reichtum zu genießen, ostentativ die Genügsamkeit vorzuleben und meinen „Marktwert“ möglichst sinnvoll den Schwachen zuzuführen.

      • oberham schreibt:

        Insofern tue ich mich natürlich leicht, dies zu fordern, da ich andernfalls nur ein gütiger Mensch im Dienste der Gesellschaft sein könnte, sprich ich lasse mich nutzen, versuche das Bestmögliche im menschlichen (positiv gemeint) Sinne zu schaffen und gehe dann nach einem „erfülltem “ Dienstleben in die nächsten Räume.
        Übrigens – die vielen Kommunen die ich so beobachte – sie verlangen sogar Geld dafür, wenn man sie besuchen möchte – sie bieten Seminare an und sprechen von Alternativ, meinen aber einzig, die alternative Verteilung von bereits vorhandenem Vermögen – ich habe noch keine gefunden, die einem mittellosen Menschen Aufnahme gewährte.
        (Sprich die Chance zur Gemeinschaft, auch der alternativen, erhält nur jener, der schon im System wirkte und sich das Eintrittsgeld verdient hat…..)

        Wie gesagt – ich wäre gerne ein kompromissbereiter Artgenosse, doch nicht in diesem System – jenes das mir vorschwebte – verlangt von allen wahrscheinlich noch eine wesentlich höhere Kompromissfähigkeit – vor allem im Hinblick auf die Vielfalt, da ich von einer Gesellschaft träume in der alles erlaubt wäre, was anderen Wesen keinen Schaden zufügt – bis auf die unbedingte Notwendigkeit, dass man Nahrung und Behausung benötigt – desto intelligenter man dies dann bewerkstelligt, desto leichter wird für jeden das Leben – desto besser die Hilfe für jene die der Hilfe bedürfen.
        Heute ist für manche – für wenige – alles sehr, sehr leicht, ja fast schwerelos, und wenige bekommen jede nur mögliche Hilfe, so sie sie brauchen, oder nur vorgeben sie zu brauchen – wenige! Dafür vernichten wir die Lebensgrundlagen aller Wesen und den Großteil der zeitgenössischen Leben unserer Artgenossen.
        Manche sterben als Kinder – täglich so an die 10.000!
        Manche arbeiten als Kinder – es dürften über 200 Millionen sein in diesem Augenblick – von diesen 200 Millionen werden die Hälfte nicht älter als 30 Jahre – sie gehören nicht zu ein 10.000 Opfern des Tages was den Tod betrifft, sie schleppen Seine, klopfen Stein, stehen im Gift, kriechen durch dunkle Schächte, werden täglich mehrmals vergewaltigt, verlieren Stück für Stück ihre Organe, kurz sie „dürfen“ die Hölle erleben, die Hölle in einer Gesellschaft, der ich mich durch Kompromissbereitschaft anschließen sollte?

        Nein! Ich will in dieser Gesellschaft nicht gütig sein! Ich kann hier nur als sturer Eremit leben und überleben.

        Meine Nachbarn, die Menschen hier in meinem Lebensraum – sie wurden kürzlich teils von Fluten Ihrer Sachwerte beraubt – was denkt ihr, worum geht es; um ein Umdenken?
        Um ein Zweifeln an den Zuständen? Die Ursachen der Unbill?
        Kaum! Es geht nur darum, möglichst schnell wieder alle Dinge ersetzt zu bekommen!

        Man hofft auf die Solidarität und jubelt ob der nun vielleicht für die meisten auch kommenden Hilfe, doch man denkt nicht daran hier auch nur zwischen reich und arm zu unterscheiden – selbst die Golfplätze werden auf Kosten der Gemeinschaft wieder Instand gesetzt – und die wohl zuallererst!
        Danach die Villen, und wenn nach Jahren die Töpfe leer sind, die schwächeren Geschädigten keine Anwälte, keine Beziehungen, kurz keine Forderungskraft hatten, dürften sie die einzigen sein, die auch ihre kleinen Habseligkeiten nicht zurück erhielten.
        (Zumal Manches unersetzlich ist – die verlorenen Erinnerungsstücke bekommt nun auch der reiche nicht zurück…..)

        Was wäre, würde man die Hilfsgelder nutzen und eine egalitäre Kommune damit aufbauen, eine ökologisch angepasste Wohnsiedlung, Gemeinschaftsgärten – bitte keine Schrebergartenparzellen – Nein – Gemeinschaftsgärten (dort würde ich gegen Nahrung – sprich Anteil an der Ernte – sicher Pflanzen hegen und pflegen, die für hundert Menschen Nahrung bringen – und ich würde meine Kraft schwachen und kranken schenken, bekäme ich eine trockene, warme Wohnung in der ökologischen, sozialen und klug geplanten Gemeinschaftssiedlung (an deren Planung ich mich sehr gerne beteiligte …..) – kurz – man könnte hier sofort Transition betreiben – aus dem Schaden lernen und versuchen die Zukunft anders zu gestalten – doch die Menschen zeigen mir nur Aggression wenn ich mit dergleichen Plänen auftauche – sie finden ich sei verrückt!
        … und nein, ich ließ mir keine Schaufel in die Hand drücken um Schlamm von A nach B zu schleppen, während die Politprominenz mit dem Hubschrauber Kreise über mir dreht, die Armee Radlader und anderes Gerät in der Unterstellhalle ruhen lässt, die vermögenden Geschädigten im Kaffee hocken und über die Erstattungen reden.

        Ich hätte Schlamm geschaufelt, gemeinsam mit Seehofer an meiner Seite – gerne 12 Stunden lang!

  2. Dude schreibt:

    „Solidarität ist aber keine Einbahnstraße.“

    Diese sogenannte, von Scheinheiligkeit und Doppelmoral zumeist nur so trieffende, Solidarität und Kompromisslerei ist doch nichts weiter als eine grosse Lüge, und führt letztendes nur zur Förderung von Konformität und Uniformität. Schau Dir doch diese ganzen Kommunen mal an…

    Nein, die grössten, weisen Denker und Macher, die je auf diesem irre gewordenen Planet wandelten, waren – zumindest früher oder später – allesamt einsame Wölfe ( https://dudeweblog.wordpress.com/2013/05/23/der-einsame-wolf/ ).

    Ein Thoreau ist ein Musterbsp. dafür, ein Oberham ein anderes, genauso wie der grosse Jermain Foutre le Camp ( http://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/ ).

    • carravaggio schreibt:

      Interessant, da kristallisiert sich was raus. Während die Arschlochmenschheit, böse, gemein und gnadenlos, Realität ist, sind die Versuche zusammen zu arbeiten nur schöner Schein und auf Konformität angelegt, also Versklavung. Eine Sichtweise, die unsere großmächtigen „Herrscher“ frohlocken lässt, hätten sie doch auf ganzer Linie gewonnen. Andererseits laufen ihre verderblichen Geschäfte nur, wenn ihre Sklaven ein Fünkchen Hoffnung hegen, egal in welche Richtung. Diese Hoffnung am brennen zu halten, aber bitte nur als zartes Flämmchen und vereinzelt, muss ihr Ziel sein. Ohne das verendet die Menschheit wie so viele Naturvölker, die von Konquistadoren entdeckt, wussten, dass dies das Ende ihrer Welt ist und keine Hoffnung mehr hatten. Sie waren zur Arbeit für die Herren nicht zu motivieren und wurden als nutzlos schlicht umgebracht. Über ihre Kulturen gibt es kaum schriftliches. Ausnahme vielleicht, Bronislaw MJalinowski. Die Völker die er beschrieb gibt es heute wohl auch nicht mehr, aber er konnte sie noch in ihrer eigenen kulturellen Umgebung kennen lernen. Wie sähe es anders rum aus? Angenommen die Neoliberalen Egoisten wären nur schöner Schein, ihre Macht nur ein Trugbild?
      Und das einzige was wir bräuchten ist das Anfeuern des kleinen Flämmchen Hoffnung zu einem geistigen Flächenbrand? Also in etwa das, was in der französischen Revolution passiert ist, oder das was gerade in den islamischen Ländern passiert, wo die Amerikaner fleißig das Flämmchen geschürt haben und es ihnen nun zu groß geraten ist. Oder wo dank deutscher Kriegslist, Lenein das russische Reich zertrümmern und die Sowjetunion in die Wege leiten konnte? Immer Spielball der Mächtigen, stimmt. Nun wir werdenunser Fünklein selbst anfachen müssen, die „Insel“ ( siehe gleichnamiger Film) gibt es nicht. Und irgendwie ist alles miteinander verwoben. Man könnte eine bessere Gesellschaft schaffen, nicht alleine und Revolution, sondern wenn Menschen, die Gemeinschaft wollen, die jetztige mit Güte sehen. Dies wäre kein geplanter Prozess. Selbst Hartz4 Gesetze kann man so auslegen, dass sie eine gewisse Gerechtigkeit schaffen. Die heutige Auslegung ist aber dem Egoismus, wenn schon nicht des Individuums, doch z.B. der Juristenkaste, oder anderen Gruppierungen ans Herz gelegt und wie sagt Volker Pispers so schön? In Düsseldorf gibt es mehr Kardiologen als Menschen mit Herz. Entsprechgend verschiebt sich das Pendel der Gesellschaft um uns Individuen herum gerade zu einer unfrohen und unfreien Gesellschaft. Stellt euch aber vor, es gäbe uns nicht, die Meckerer, was ja auch bedeutet, dass wir noch Hoffnung haben und eine Vorstellung davon, wie eine Gesellschaft sein könnte, dann wäre der gerade eben heiß ersehnte Zustand erreicht udn wir würden hoffnungslos vor uns hindämmern bis wir irgendeinem Raffzahn im Weg wären, der uns dann vernichtet. Und das pasiert ständig. Mit Amazonasbewohnern in Brasilien, mit indonesischen Völkern, mit afrikanischen Armen und mit europäischen Armen. Und die großen Enker und Macher, waren einzig die, die zwar die Privilegien der reichen hatten, aber über den Tellerrand ihres Klüngels hinaussehen konnten. Die gibt es heute in allen Bevölkerungsschichten, und nur weil sie heute von niemand ernst genommen werden, bedeutet es nicht, dass es sie nicht mehr gibt. Sie alle waren Menschen aus Fleisch und Blut mit allen Stärken und Schwächen die Menschen haben, ihr Unterschied war, dass sie sich durch irgendeinen Vorteil von ihrer Rolle in der Gesellschaft befreien konnten. Buddha als Prinz mit den was man hierzulande eine „wilde Jugend“ nennen würde konnte seien Privilegien bis zum Überdruss ausleben, dann blieb ihm nur noch das eine Privileg, sich aus seiene gesellschaftlichen Zusammenhängen heraus zu ziehen und die Welt in langen Meditationen aus einer anderen Sicht zu sehen. Für ihn war es Freiheit sich nicht mehr den Schranken seines Klüngels fügen zu müssen und schlicht rumzulaufen und den Menschen seine Erkenntnissse zu erzählen und ja, vorzuleben. Freiheit ist ein Lebensziel und wir, die diese bis zu einem Grad innerlich erreicht haben, sollten sie nicht missbrauchen um sie anderen madig zu machen. Ein Indianerstamm war so gesehen eine Gemeinschaft großer Denker, individuell lebender menschen die in einer recht freien, dafür aber zu befolgenden Übereinkunft zusammen lebten. Diese Lebensweise gabz und förderte ihre Freiheit und machte sie erst möglich. So wie die unsere zur Zeit wahre Freiheit immer scvhwieriger macht.

  3. fini09 schreibt:

    @Kalhalla
    ..wuensche Dir hinsichtlich Deines ‚herausragenden‘ Haus-Projekts, das dies eine positive Resonanz findet. Kenne das Ruhrgebiet gut, und in Wuppertal war ich in ‚grauer Vorzeit‘
    beim Fernmeldeamt in Elberfeld taetig oder versklavt, aber nur kurz-zeitig.
    Lese Deine Kommentare immer sehr gern!

    • carravaggio schreibt:

      Wow…Fernmeldeamt. Sowas hab ich zuletzt 1991 in Gera gesehen, damals noch mit „Stöpselmädchen“ die zwischen dutzenden Relaisregalen herumwuselten.
      Und das durch eine riesige Glasscheibe an der Vorderseite des Prachtbaus.
      ich freue mich wenn jemand meine Sachen gern liest, und ich weigere mich die Zukunftz schwatrz zu sehen, alerdings bin ich auch nicht so in Blümchenpapier gepackt, das ich glaube das wird schon alles. Deshalb tu ich was ich tu und hier oder sonstwo zu schreiben mach ich meist nur wenn ich mal Abstand vom „täglichen Kampf“ brauche, so wie im Moment.
      Zur Zeit starte ich eien Finanzierungscampagne für das 10000 € Haus. Ich hasse es zu betteln und versuche so viel wie möglich ohne dicken Geldbeutel hin zu kriegen. Wie das dann in meinem Newsletter aussieht hänge ich einfach mal an.
      —————————————————————————————————————————
      Wenn Du, oberham das nicht magst, dann schmeiß es einfach raus, ja? Normalerweise werbe ich auch nicht.
      ————————————————————————————————————————
      Hallo Freunde und Interessente des Projekts 10000 € Haus,

      es gibt neues zu berichten. Nachdem Anfang dieses Jahres die positiv beschiedene Bauvoranfrage für den Prototypen des 10000 € Hauses überraschend eintrudelte, habe ich mich seitdem intensiv um die Finanzierung dieses Bauvorhabens gekümmert. Mit ersten Ergebnissen.

      Der als gemeinnützig anerkannte Verein Sozialtal e.V. mit Sitz in Wuppertal ist jetzt Partner des Projekt 10000 € Haus. Über diesen Verein, in dem ich auch aktives Mitglied bin, ist es mir möglich, Spenden zu sammeln und diese dem Projekt zu zu führen.

      Zu diesem Zweck habe ich ein Profil des Vereins auf der Plattform betterplace.org eingerichtet, wo für die vom Verein unterstützten Wohnprojekte gespendet werden kann. Es sind zwei Projekte, für die bisher jeweils ein Bedarf angemeldet wurde.

      Natürlich freue ich mich über Spenden für beide Projekte. Mit einem dieser Projekte kann im Niedrigpreissektor dringend benötigter Wohnraum reniviert werden, das andere schafft langfristige Perspektiven für Menschen die zwar Ideen und Pläne, aber nicht den nötigen finanziellen Rückhalt haben, diese auch zur Zufriedenheit durchzuführen.

      Ich würde euch vor allem bitten, diese E-Mail an möglichst viel Menschen weiter zu leiten. Dies wird ein Kettenbrief, den ich ausnahmsweise sinnvoll finde. Wenn ihr auch so denkt, dann bitte ich euch um Weiterleitung und versandt auch über andere Wege, etwa Facebook, das mir wegen rechtlicher Differenzen nicht mehr zur Verfügung steht, twitter oder die neueren Plattfornmen die ich alle nicht mehr kenne. Ja ich erwarte nach 10 Jahren Arbeit an diesem Projekt ein Wunder.

      Es gibt dieses amerikanische Märchen vom „Millionär des Volkes“, das von einem Jungen handelt der sich von einer Million Menschen eine Dollar leiht und dann eben Millionär ist. Das ist nicht mein Ziel. Ich möchte die Grundlagen für neue Lebensformen schaffen, die sowohl die Natur als auch unsere Mitmenschen respektieren und auf Kooperation aufgebaut sind. Am besten Grundlagen, die an möglichst vielen Plätzen der Erde von kreativen Menschen übernommen, an die dortige Situation angepasst und ebenfalls verwirklicht werden.

      Zudem will ich ein Leben mit der Natur anregen, keines das die Natur wie einen Schatz bewacht, sondern eines das in die umgebende Natur integriert statt findet und damit auch das Verstehen der Natur wieder ermöglicht. Dann wird es auch wieder möglich sein, die natur in uns selbst zu verstehen. Ein Schritt, der für sehr viel mehr Zufriedenheit sorgen dürfte, als jeder Konsum.

      Meine Ideen haben sich zwar in mir geformt, sind aber nicht so einzigartig, da es tausende von Menschen gab, die mir auf diesem Weg geholfen haben. Ich freue mich auf den Tag, an dem ich all diesen Menschen die an mich geglaubt haben, danken und dieses Projekt funktionierend zurück geben kann, so dass der Glaube an eine bessere Welt im Diesseits keine Utopie mehr sein wird.

      Hier der Link zum Spendenportal

      Noch eine Bitte: Helft mir indem ihr eigene Texte schreibt in denen ihr eure Träume und Erfahrungen schildert. Je plastischer ein Traum, um so näher rückt die Wirklichkeit des selben.

      Erbauliche Grüße,

      PS: Den Link muss man bei Interesse und mir erfragen, der lässt sich nicht mitkopieren.

  4. fini09 schreibt:

    @Kahalla
    Kurz-message: noe, mit Stoepseln lief das nicht, da waren schon Frei-Funk-Schalt-Systeme. Die damalige ‚Beschaeftigung‘ war Fern-Auskunft und das war Ende der Sechziger-Jahre. Danke fuer Deine ausfuehrliche Antwort und Deine Ausdauer im Hinblick auf das Haus-Projekt ist bewundernswert.
    LG

    • carravaggio schreibt:

      Klar nicht in Wupp-Elberfeld, aber gera war damals noch in einem „neuen“ Bundesland gelegen und war zumindest in der alten Zentrale technisch noch in der „Fasse dich kurz!“-Ära. Modernisiert wurde später….

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