Spüren

Würde Würde Würde spüren
Würde Schmerz zum Tode führen
Würde Atem sich verdicken
Würde Blut den roten Teppich tränken
Würde Kot sich mit dem Hirn verschränken
Würde stinkend und feucht
diese wabbernde Brut
verbrennen in ihrer Lügenglut

Doch würdelos lebt es sich gut!

Nur ahnte ich nicht
was jene spüren
die mit ihren Gedanken nur in Giertöpfen rühren
die täglich berechnen und taktieren
mit Worten lavieren, mit Taten raffen
und neidisch nach noch Reicheren gaffen
diese Unaffen

Vergessen!

Hier ist ein Ort, ohne Würde, ohne Bürde,
nur einfach so

spür was Dich berührt, was Dich in seine Arme nimmt,
dort wo man sich nicht artig benimmt,
dort wo man schlicht ein Wesen ist,
atme ein, da du am Leben bist

mehr kann nicht sein

spüre, Du bist nicht allein!

…… und bist du elend grade ertrunken
kommt eine Träne von mir an Dein nasses Grab
sie nimmt Dich sacht
sie hebt Dich hoch
Ihr steigt
in weiten, immer weiteren Kreisen,
der Flug soll Dir und allen beweisen
in dieser Welt,
die den Irren gefällt,
löst Dich auf, die Tiefe jetzt
da sie Dein Leben dorthin gehetzt

was wär das Überleben
nach was würdest Du wohl streben?

Ich spür Euch bei mir, im Wind
konnt niemandem helfen
doch ihr helft mir
seid jetzt bei mir
ich bin die Erde
wir bleiben hier

lang noch, lang,
es kommt bald
der irren Unaffen Untergang!

Advertisements

Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
Dieser Beitrag wurde unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s