Made in Japan – today minus 7% (after close..)

Kann sein, morgen ist wieder alles gut!
Für die nächsten Tage, vielleicht Wochen, Monate.
In Japan kostet Geld seit nunmehr 20 Jahren nichts.
Sprich, es gibt dort keine Zinsen – man muss aber auch nicht für das Vorhalten von Guthaben bezahlen.

Da dies so bleibt, brach heute nachbörslich der Nikkei um bis zu
7% ein – in Indexpunkten über 1200.

Spannend wird es nur zu sehen, ob die Blase damit zu platzen beginnt, oder ob sie Spieler noch mal Luft hinein blasen. (Solch erratischen Bewegungen sind ja inzwischen fast schon Tagesgeschäft – nur 1200 Punkte – praktisch binnen weniger Stunden?)

Es reicht nicht, dass das Geld nur fließt, es müsste mit Hochdruck noch in die Märkte gepumpt werden, damit man die Kurse noch weiter nach Oben treiben kann.

Ich mixe gerade meine Lebenszeit mit Gedanken an diese Episode, da ich eine Prognose wage.

Der GMS-Kalfaktor Draghi, dessen einzige Aufgabe es ist, bestimmten Wesen das Vermögen endlich in den Bereich jenseits der 100 Mrd. Dollar oder Euro zu treiben, rät ja nun ganz offen den gewöhnlichen Sparern sich endlich in Aktien zu engagieren (wobei die Private Riestervorsorge schon meist in solchen Töpfen brodelt und wohl bald verdunsten wird.)

Generell begrüße ich diese Tendenzen, da die treuen Untertanen es meiner Meinung nach mehr als verdient haben, für ihre Feigheit und ihre Bequemlichkeit so richtig noch eines auf die Backe zu bekommen.

Wer heute schon in Harzt IV sein Gnadenbrot erhält und als Rohstoff für eine Büokratiemaschine herhalten muss, sprich durchaus zu arbeiten hat, wenn auch die Arbeit nur in ewigen Sitzorgien und dem Ausblenden der immer gleichen dümmlichen Phrasen besteht.

Manche dürfen auch Regale ein- und ausräumen, oder mit kleinen Spießen oder Schäufelchen  Staubkörner einzeln aufsammeln, bzw. Hinterlassenschaften von verwöhnten Vierbeinern eintüten, da Frauchen oder Herrchen dies gerne mal vergessen

Stumpfsinntraining ist immer monoton, immer würdelos und immer sinnlos – eben, man soll ja den Stupfsinn trainieren!

Wie komme ich von Japan zu Hartz IV?

Hartz IV steht für mich, für den völlig abhängigen Sklaven, den perfekten Untertanen, der für einen Job bei der Bundeswehr oder im Polizeiheer alles geben würde, einen Artgenossen, den man so enwürdigt hat, dass er seinem Bruder den Schädel einschlägt, damit der Verbrecher hinter ihm auf dem Podium kurz ins Mikro pusten kann, um anschließend zum Bankett geleitet zu werden und abends seine Schwester zu ficken, zu schänden und ausgeweidet auf dem Bett zu hinterlassen – er kommt dann noch angekrochen und räumt auf.

Wenn die „Kapitalmärkte“ kollabieren, werden die cleveren Kerlechen von der Milliardärsfraktion süffisant lächeln und mit ihren Hedges endlich alles beistzen, sie werden die brave „Mittelschicht“ binnen kurzer Zeit ins Heer der Schleimspursekretmoleküle drücken, dem diese eigentlich schon immer angehörten – nur noch ist die Mittelschicht jene Klasse die auf der Schleimspur gleiten darf – die Oberschicht hält nur die Öffnung vor ihre Nase, in die sie hineinzugelangen wünschen –
doch diese Öffnung wird dann geschlossen.
Was bleibt ist Schleim.
Ekliger, widerlicher, bitterer Schleim, in dem es brodelt und kocht.

Die Moleküle werden sich immer ähnlicher, sie werden immer dämlicher, nicht trauriger,

sondern „sauriger“. (Hass, das Benzin der Reichen, mit dem sie den Motor anfeuern!)

Ich weiß nicht wann diese finale (eine schleichende, permanente ist immanent) Enteignung der Überflüssigen erfolgen wird, doch ich bin mir sicher, sie kommt bald und heute in Japan, kann man sehen, wie schnell das u.U. (sollte der Markt sich nicht stabilisieren – sind schnell wieder 9000 im Nikkei möglich, d.h. gewöhnliche Aktiensparer haben in 20 Jahren nur verloren)  kommen kann, vor allem wie keiner es bemerkt, bzw. niemand ein Thema daraus macht.

Armut ist ein beliebtes Stück in der Presse, Armut ist ein begehrtes Geschäftsmodell, doch das dieses Thema taugt, binnen weniger Quartale Millionen von heute noch im Traumland umherkonsumierenden, willigen Mördern ins Heer jener zu stoßen, die heute schon völlig degeneriert sind, oder – ganz wenige – sich aus der Welt des Irrsinns herauslösen, zu überleben versuchen, ohne die Maschine mit ihren Leben zu füttern, spricht kaum jemand an.

Die Sub-Prime Blase war ein erster gelungener Schub – vor allem in Amerika, Mittelschicht zu Prekariat – im Eiltempo, die Arbeiter, die Werktätigen hielt man dort schon immer relativ prekär – in Deutschland- Europa holte man das in den Nullerjahren rasch nach – es lief reibungslos – die Bildungsbürger verachteten wie gewünscht, die in spätrömischer Dekadenz schmausenden Nichtstuer – schön, ich wünsche baldige Teilhabe liebe akademisierte Feiglinge!

Die Politokraten sind entweder selber die Plutokraten, oder sie sind deren emsige Diener, die Bürokraten sind das billige und bald überflüssige Heer, welches sich in kürze in ganz anderen Regionen wiederfinden dürfte, die Schutztruppen bleiben leider ergeben und werden auch – wie oben beschrieben – die tiefste Form des devoten Sklavenseins an sich selbst und jenen, auf die man sie hetzt exekutieren (haben Polizisten vielleicht schon alle eine Lobotomie hinter sich – nachts – auf dem Lehrgang der Bereitschaftspolizei, die Schlafsäle mit Gas durchflutet, schleichen die Skalpellführer von Bett zu Bett? Mikroinversiv – am nächsten Morgen, der Kater, ein kleines Jucken unter dem Haar…….)

Aber das scheint gar nicht nötig, für ein paar hundert Euro verkauft der Mensch eben seinen Verstand.

Die Menschen haben viel erreicht, sie könnten seit wohl wenigstens fünfzig Jahren eine Welt frei von Hunger und Not, von Krieg und Elend organisieren – doch sie wollen es nicht.

 

Sagt der Volksmund nicht: „Wo ein Wille, da ein Weg!“?

Wollen 999 ohne Wasser durch die Wüste marschieren, damit sie den tausendsten in einer Badewanne durch diese tragen dürfen, am Ende kommt der eine mit vielleicht 20 anderen an. Die zwanzig haben es geschafft, da sie jenen die zusammenbrachen, das Blut aus den Adern saugen konnten, doch die Früchte, das was die Erde allen gegeben hätte, das haben sie gleich zu Beginn des Weges in die Wanne gelegt und der eine, der ganz Besondere, der stieg lächelnd in die Wanne und genoss sichtlich den Weg, er nahm die Spur des Elend unter ihm gar nicht wahr.

Stattdessen werden aus Millionären, Milliardäre und aus Millionen Hungernden Milliarden Hungernde, aus einer resilienzfähigen Biossphäre wird langsam ein siechender, trauriger absterbender Planet, nur weil sehr Wenige alles wollen, und sehr, sehr Viele Ihnen wie hirnlose Automaten zur Seite stehen.

Ein Hoch auf den Crash! Ein Hoch auf die Tage, da das Heer der völlig verarmten, der rechtlosen, würdelosen Menschen mal wieder einen richtig feschen Schub erhalten wird – jeden, ja jeden, den es dann erwischt, hat sein würdiges Schicksal ereilt, so böse bin ich, ja, so böse, das habe ich dann ganz alleine geschafft – und ich nehme gerne alle Schuld auf mich.

Macht nur einfach immer weiter, weiter wie bisher, weiter, bis ihr eben nicht mehr gebraucht werdet und euch zu jenen gesellen dürft, die heute schon wissen, was es bedeutet, zu wünschen, man wäre nie geboren worden.

Ich fürchte, ihr werdet auch im Elend nicht beginnen, euren Verstand zu suchen, sondern nur mit eurem Schicksal hadern – jammern und betteln, man möge euch doch wenigstens die Schuhsohlen ablecken lassen.

Wer heute zu kämpfen beginnt, der kann zumindest seine Würde retten – auch wenn es das bequeme Plätzchen im Konsumentenwahnsinn kostet – allemal lieber ein Jahr frei gelebt, als 50 Jahre ein Funktionssklave zu sein, der letztlich nur Mördern dient und somit selber zum Mörder wurde!

Mal schauen – ok – der Markt hat sich stabilisiert – nun – wir werden sehen – bis dato kann man jedenfalls meine Suaden von vor drei Jahren gut lesen, hat sich doch das meiste bewahrheitet (Flüchtlinge, Politiker die immer mehr rauben, Korruption die nie bestraft wird…………….Steuerflucht der Reichen, Nepotismuskultur die sich immer mehr versfestigt, usw. usf.)

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Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Made in Japan – today minus 7% (after close..)

  1. fini09 schreibt:

    ..na dann send ich was zum ’sprichwoertlichen‘ „Totlachen“ … bitte um Nachsicht, das das Kurz-Video nichts mit dem Beitrag zu tun hat…aber ‚herzerfrischend komisch‘, garantiert!

  2. fini09 schreibt:

    ..mit Sonnenbrille – schauen wir ins heute-bis in die Zukunft ??

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