Entknüpft

Lichtflut von Osten in der Morgendämmerung
unter den Nebelschwaden im Tal
fließt kalt noch
der Fluss

Der Kuss
flößt warm jetzt
durch die Lippen im Mund
Lustflut von Innen in der Lebenserregung

Jener Erregung, die wandelnd sinnlich
durch die Fasern des Körpers treibt, welche
lebendig und pulsierend
Tränen der Freude auf die Wangen reibt, welche
lichtdurchtränkt und klar
jene Zeit schenkt
in der die Hoffnung trinkt

hinter deren Rand im Schatten
vergessen toben die
toten Stachellatten
platte, harte, kalte, dunkle,
grelllaute, knallende, krachend
in die Welt hallende

Schieb sie hinter die Wand

Als entknüpft
die Gedanken sich erhoben
aus jenen Gruben
wo die Stachellatten toben

sah ich über dem Nebel
die Welt
hab mich dazu
gesellt

Vorbei …..
endlich vorbei!

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