Schlicht

Immer reduziert
es sich
auf

das wann und wo
was wie spielt

es ist so einfach
so lächerlich

jämmerlich jene
verzweifelten
Bemühungen

es
überwinden

zu wollen

Milliardenfaches Streben
seht
wohin es führt

zum Glück
werden die Sieger sagen

ein Graun
würden es noch mehr wagen

Was wäre die Welt
ohne die
Schlichten

ohne uns
die schlichten Geister

Was wäre die Welt
würden schlicht
alle Menschen kämpfen

mutig kämpfen

sie wäre wunderbar
kämpften die Menschen
um das Schlichte

sie wäre längst
menschenleer
kämpften die Menschen
alle
um das vermeintlich

Erstrebenswerte

die materiellen Werte

Stell Dir vor
es liegt eine Million Euro
auf dem Platz

und keiner mag sie haben

Da der Gestank dem entspricht
was an Verwesung in
dieser Summe trieft

Schlicht ohne Hass und ohne Neid
in den Himmel zu schaun
die Tasche voller Nüsse
das Plätschern der Quelle im Ohr
der reinen

Licht dringt an Dich
schlicht es sich durch das Universum bricht
durch jene Dunkelheit

warm und zärtlich
berührt es Dich

und Du berührst es mit Dir
mit Deinem ganzen Ich

daneben liegt ein Mensch
auch hier
bei Ihr

bei jener schlichten Gemeinsamkeit
bereit
zum wir

schlicht bereit
zum wir

zum schlichten gemeinsamen
wir

Aber nein

hier

nicht

Schlicht nein Danke

das mag der Mensch
wohl nicht

Es lebe der Krieg
Es lebe der Sieg

Lebt wohl!

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