Fragen – einfache Antwort

Wie lebt es sich in einem verseuchtem Land?
Ist die nächste Gehaltserhöhung wichtiger, als sauberes Wasser?
Was wäre, würde man ein Jahr lang nur das Überlebensnotwendige konsumieren?
Was wäre, wären die Politiker keine Angestellten der Parteiführung, die wiederum ihren Aktionären, den Interessenverbänden und „besten Freunden“ verpflichtet, deren Aufträge erfüllen?
Warum zahlt man Menschen die einen belügen und betrügen Diäten?
Warum zahlt man den Parteien, sprich den Interessenkonzernen, hohe Summen, auf dass sie gegen die Interessen der Finanzierenden agieren?
Wie viele Bekannte sind in den letzten Jahren an Krebs gestorben?
Wie viele junge Menschen sind im Bekanntenkreis chronisch krank?
Sind sie zufrieden in ihrem Beruf?
Wie oft am Tag, müssen sie Dinge tun, die gegen ihre innere Überzeugung sind?
Wie oft am Tag kaufen sie Plastikverpackung?
Vertrauen sie dem Wahlkreisabgeordneten, der ihre Region vertritt?
Vertrauen sie den Wahlbeamten ihrer Region?
Vertrauen sie den Behörden in ihrer Region?
Glauben Sie Vitamin „B“ ist wichtig?
Wenn ja, ist das nicht permanente Korruption und Günstlingswirtschaft, die sie also hinzunehmen haben?
Wie finden sie die Menschen an sich?
Welche Eigenschaften wünschten Sie, sollten die wichtigste Rolle im Leben von uns spielen?
Wie oft am Tag lügen Sie?
Welche Rolle spielen Lügen in unserem Leben?
Denken Sie ehrliche Menschen sind schlicht und dumm?
Kennen Sie ehrliche Menschen, bzw. Menschen denen sie bedingungslos vertrauen würden, welche in Führungspositionen, bzw. der Politik tätig sind?
Wofür gibt es „Verkäufer“?
Warum kostet Recht Geld?
Warum kostet Gesundheitsfürsorge Geld?
Warum brauche ich Geld?
Welche Arbeit halten Sie für vollkommen überflüssig?
Wie fühlen Sie sich gerade?
Wie oft am Tag sind sie etwas wütend?
Würden Sie gerne mehr Zeit für sich haben, die ihnen völlig frei zum Leben bleibt?
Wenn ja, warum haben sie nicht genügend Zeit für sich?
Glauben Sie, sie erhielten einen Lohn, wenn sie nicht für irgend einen anderen Menschen, einen Dienst leisten, bzw. Mehrwert schaffen?
Oder stehen sie an der Spitze?
Wenn sie an der Spitze stehen, haben sie ein gutes Gewissen?
Wie fühlt sich das an, von den andern nur noch zu profitieren?
Gut?
Schlecht?
Beschissen?

Ich denke, ich stehe an der Spitze, da ich niemandem mehr einen Dienst erweise.
Allerdings kann ich nicht erwarten, dass mir jemand einen Dienst erweist.
Es sei den, er tut es, da er mich irgendwie mag, mir helfen möchte, da ich der Hilfe bedarf.
Ich hoffe sehr, dass ich nicht in eine Situation komme, in der ich die Hilfe eines anderen Menschen benötige.
Insofern stehe ich ganz Unten, nicht an der Spitze, da ich ja sicher keinen Diener bezahlen könnte.
Ich träume davon mit anderen Menschen zu interagieren, ohne dass hinter den Kulissen die Ganoven ihre Leistungsbilanzen aufstellen.
Da dies nicht möglich ist, ist mir relevante Interaktion verweigert – dies hier ist irrelevant – zumindest das System betreffend – ich tue es, da es mich etwas erleichtert – Verzeihung – natürlich ist es absolut unerquicklich.

Meine Teilhabe – hier – ist Bezahlung – ich zahle Lebenszeit ein, zahle Energiewandlung ein und darf dafür meine kleine dumme Eitelkeit und Arroganz ausleben, die da einem, der am liebsten nur noch dem Wind folgte, vorgaukelt, irgendwie könnte vielleicht doch, eines Tages, der Schmetterling mit dem Flügel schwingen, dessen Schwung diese Fragen zu Phrasen, absurden Phrasen machte.

Soziale Hierarchie 2016 in Deutschland
(Was allen Menschen gleich ist – sie reflektieren diese Welt nicht mehr, da – würden sie es tun – die unmittelbare Psychose folgte – ich kann das schreiben, da ich ja verrückt bin, ich bin ein Sonderling und es gibt keinen Artgenossen, der mich als brauchbaren Menschen klassifizieren würde…. – da ich friedlich bleibe, darf ich wie ein wildes Tier meiner Wege gehen, ich stehe unter Artenschutz, da ich optisch wie ein Mensch daher komme.
Meine Einsamkeit gilt nur gegenüber meinen Artgenossen, es gibt Myriaden von Wesen und Erscheinungen, denen ich mich zugehörig fühle und letztlich kann mich kein Mensch vom Ganzen ausschließen, selbst wenn er mich tötet, ändert er ja nur meine Zustandsform…..)

x Milliardäre mit Einfluss
Ökonomieoffiziere, Generäle der Konzerndivisionen
Regierungsmarionetten
Parteimanager

Konsumsklaven im Luxusstall
(etablierte Politiker, Akademiker, Unterhaltungsmarionetten, Funktionswesen mit hohem Konditionierungsgrad etc.)

Konsumsklaven im Standardsegment
(gewöhnliche Angestellte und Beamte, allesamt würdelose Erfüllungsgehilfen, die sich einreden in einer Demokratie zu leben)

Konsumsklaven in der Holzklasse
(Hilfskräfte die keine höherwertigen Konditionierungsformen durchlaufen haben – trotzdem willig und demütig zu jeder Untat bereit!)

Marginalisierte
(Das ganze überflüssige Pack, dass man, da man in einer humanistischen und vermeintlich fortschrittlichen Gesellschaft, sprich Zivilgesellschaft, lebt, nicht einfach wie anderes Überflüssiges in den Schredder werfen, und zu Tierfutter verarbeiten kann. Dient ebenso noch willig als Drohkulisse für die Konsumsklaven der oberen Etagen…)

Vielleicht 0,1% aktive Verweigerer – Menschen die sonderbar sind.

Davon allerdings dienen wiederum einige als Rohmaterial für die Verwahr- und Psychiatirierungsindustrie.

Generell kann man sagen, dass System nutzt praktisch jeden Menschen aus, um das Führungs- und Luxussegment materiell förmlich zu verschütten – was diese Menschen am Ende auch zu gelangweilten Irren macht, da sie in ihren Perversionen völlig vermodern und die permanente Boshaftigkeit ihnen das Leben aus den Adern saugt.

Kurz gesagt, die moderne Konsumgesellschaft eines Landes im Jahre 2016 ist praktisch überall auf dieser Erde ein Abbild von Dantes Höllenkreisen.

Fragt sich nur ob das Zentrum die oberste Etage – oder die unterste darstellt.

Die meisten Menschen dürfen sich jedenfalls, solange sie gesund sind, in den äußeren Kreisen tummeln, zumindest, wenn sie im Speckgürtel dieser infernalischen Welt geboren wurden.

Hat man Pech wartet der Hungertod – nicht selten nur einen Steinwurf von einem bewachten Nahrungsdepot entfernt.

Noch Fragen?

Ihre Antworten sind komplexer, nehme ich an – nun, es gibt wohl einige Milliarden bedruckte Seiten zu dem Thema.
Es gibt nicht wenige Menschen, die so geschickt sind, davon ein sehr konsumkräftiges Dasein zu exekutieren, sprich die Kaufkraft aus den Höllenkreisen und ihrer Beschreibung schöpfen.

Ob diese Menschen wirklich glauben, sie würden damit Etwas zum Besseren wenden?
Wo sie doch meist sehr zielstrebig dafür Sorge tragen, dass sie sich möglichst gut vermarkten.

Abgewandelt könnte man sagen:

Ich vermarkte mich, also bin ich!

Wer sich nicht vermarktet, wer ostentativ auf monetäre Teilhabe verzichtet, der ist schlicht nicht vorhanden.

Trotzdem zu leben, ist eine Kunst!

Ups – ich bin ein Künstler!
Doch ich bin ja nicht.
….. und doch bin ich da!

Also was jetzt?

Immer der gleiche Blödsinn, Sein – oder Nichtsein

ist das wirklich eine Frage?

Ich bestehe auf einer einfachen Antwort!

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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3 Antworten zu Fragen – einfache Antwort

  1. gkazakou schreibt:

    ich habe einen freund, der ist künstler. er ist schon mehrfach um die welt gewandert – in kilometern gerechnet. jeden tag ging er 40 km, außer sonntags. er hatte kein gepäck dabei. er wanderte zu den gräbern der großen dichter, bis der jugoslawienkrieg ihn am wandern hinderte. . er lebt von dem, was seine freunde ihm geben. mir hat er einen wundernbaren text gewidmet, in dem er seine filosofie des bettlers erläutert. seinen freunden gibt er die möglichkeit, ihn am leben zu erhalten. von dem, was er erhält, gibt er ein drittel weiter. über den rest führt er öffentlich buch – es ist eines seiner kunstprojekte. seine liebe zu allen nimmt die spezies mensch nicht aus.

  2. oberham schreibt:

    Van Gogh hatte da weniger Glück, der bekam nicht einmal ein Stück Brot ab, nichts als Verachtung blieb – jene letzten Lebenstage, in denen seine Schaffenskraft geradezu explodierte….. – trieben ihn letztlich hungernd in den Selbstmord.
    Die Perversion an all diesem Leid liegt in den Millionensummen, die heute windige Kunstsammler, Auktionshäuser und andere Geschäftemacher – kurz der ganze Kulturkommerz mit seinen wunderbaren Bildern machen.
    So hab ich nicht einmal mehr Freude daran, diese Bilde im Original in einem Museum zu bestaunen, zumal ich den Eintritt nicht erübrigen könnte.
    Ich mag so etwa 15 km am Tag schaffen, doch ohne bestimmtes Ziel, habe meine Runden.

    Die Wanderschaft ist einer lieben Freundin zum Verhängnis geworden, sie brach im Jahre 00 auf, wollte die auch damals schon üblichen Fluchtrouten in die andere Richtung absolvieren und plante darüber ein Buch zu schreiben.
    Sie ist seither verschollen – zuletzt sah man sie lebend in Marokko.
    Es gibt über Sie nichts zu lesen und kaum einer erinnert sich an Sie.
    Sie war aus der Zeit gefallen, vielleicht lebt sie ja noch?

    Vielleicht sollte ich nicht Freundin schreiben, damals war ich noch ein A. – doch wir kannten uns von Schulzeit an und da mochten wir uns.
    Wir verachteten die Schule und liebten Bücher.
    Ich war dann lange feige (hab immerhin vier Jahre bis zum 1. Stex – das ich blöd wie ich war sogar abschloss – die LMU und die TU besucht, ohne auch nur einmal einen Hörsaal anzuzünden…. – im Gegenteil hab mein Studium als Werkstudent finanziert ….) – sie war (ist) um Vieles klüger als ich, hat nie eine Uni aufgesucht, im Gegenteil sie schmiss drei Monate vor dem Abi die Schule und war für viele Jahre schon damals (in den 80ern) „verschwunden“……

    Ja, es gibt sie, diese „Wundermenschen“ – jene, die schon bald erkennen, was für ein Irrsinn die gewöhnliche Gesellschaft ist.
    Ich hab hier mal den Begriff des Luftmenschen benutzt und später festgestellt, (nichts ist wohl mehr originär) dass es da in der Historie schon etliche Bezüge gibt, der Begriff uralt ist – vor allem auf entwurzelte Völker und Individuen angewandt wurde (oft im Hebräischen).

    Mir gefällt der Begriff immer noch – und in gewisser Weise kann man auch die semantische Intention dieser Metapher gut annehmen.

    Manchmal bin ich aber mehr Unmensch, gar Nichtmensch – oder schlimmer noch Wutmensch.

    Vor allem gegenüber den Menschenbetrügern, den Hoffnungsfängern und den Mitarbeitern der Lügenmanufakturen überkommt mich oft eine unbändige Wut – dann verachte ich mich selber dafür, dafür, dass ich immer noch so ein Idiot bin, diesen Wichten Gedanken zukommen zu lassen, ja schlimmer, gar Gefühle.

    Am Ende kommt dann eben diese Wut auf alle, dass sie diesem Gesindel immer und ewig ihre Buckel hinhalten, auf dass diese darüber schreiten und die Zukunft der jungen Menschen in immer diabolischere Gräben drängen – bis sie gar – und irgendwo sowieso immer – wieder – wie Vieh aufeinandergetrieben und im wahrsten Sinne des Wortes hingemetzelt werden.

    Und diese Wut – denke ich – hat jeder als junger Mensch – manche wohl noch Kinder – schon oft verspürt – es ist die Wut auf die Erwachsenen, ob ihrer Feigheit, die das Kind instinktiv fühlen lässt, dass es von den Eltern verraten wird und wurde.

    …. und am Ende werden die Kinder zu Eltern und wieder verraten sie gleich ihre Kinder.

    Ich kann leider von meiner Jugendfreundin nichts an Quellen vorweisen –

    würde mich freuen den Text Deines Wanderkünstlers lesen zu dürfen…..

    …. leider streiten die Griechen wohl nicht darum ihre korrupten Eliten endlich abzustreifen, sondern nur um ein paar Euro mehr in der Börse (bzw. dass sie nicht noch weniger erhalten…..)

    was wäre das für ein schönes Bild – für hundert Hilfesuchende aus Afrika, jagt man einen Millionär sammt Yacht aus dem Land aufs Meer hinaus (die Yacht ist sicher seetüchtiger, als die Paddelboote der Hilfesuchenden).
    So könnte Griechenland 1 Million Menschen eine neue Heimat werden und dafür hätte man 10000 Fratzen los. – Vielleicht würde ein neuer gesellschaftlicher Geist entstehen – schlimmstenfalls wird es wie es jetzt schon ist, mit neuen Fratzen……. – doch nein, man tut dies nicht – lieber die Fratzen behalten und ihnen weiter – manchmal vielleicht zähneknirschend – dienen – man kriegt ja ein wenig Geld dafür.

  3. fini09 schreibt:

    ..Einfache Antwort: Wegbeamen mit Wellensound..;) zwar keine Loesung – nur, Erleichterung den
    Irrsinn zu ertragen, was meine Wenigkeit betrifft…

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