Marginalien

Bundespresseball im Adlon 2015

AFD-Hordenführerin  Petri tanzt und frisst (na ja – wahrscheinlich Schilddrüsenüberfunktion) mit der Lügenpresse um die Wette –

natürlich ist die Polithorde mit am Buffet vertreten – manche Politikergattin kommt jedoch schlecht weg, da etliche Schönheiten aus dem Show-Biz teils direkt neben den Schreckschrauben pflanzen –

köstlich – wie einst zu Kaisers-Zeiten –

Hässlich neben Schön – Verschlagene Cleverness, neben den gekürten Unterhaltungsmarionetten für das Volk.

Platz Eins im Gruselkabinett vergebe ich an das Ehepaar aus BaWü – der Inbegriff von demütiger Verschlagenheit, gewürzt mit biederer Bürgerlichkeit. Im Ergebnis schlicht der Gipfel der angepassten Soziopathie!

 

30 Fresssatelliten mit Austern, Sushi und „erlesenen“ Konfisserien

Möge der Fisch für das Sushi aus verseuchten Gewässern kommen
Mögen die Austern wahre Dioxinkapseln gewesen sein
Möge die Chocolatierskunst von infizierten Händen geformt sein……

nebenbei prangert der Papst die Korruption in Afrika an

die dortigen Verbrecherhordenführer bringen jährlich etwa das zehnfache an
Milliardenbeträgen in Off-Shore-Gesellschaften unter,
als die politischen Hordenverbände mit entsprechenden Rohstoffinteressen
an „Entwicklungshilfe“ hineinpumpen.

Die elenden Menschen in Afrika bekommen ergo keine Entwicklungshilfe,
im Gegenteil, aus ihnen wird zehnfach mehr herausgepresst.

Dafür dürfen die Kinder in den verseuchten Minen ihre Leben aushauchen
dürfen sie auf Müllhalden nach Verwertbarem suchen
dürfen die Menschen sich von Raubhorden ermorden lassen
dürfen sie im Mittelmeer ersaufen – wenn sie es bis an die Küste geschafft haben
oder auch von der Guardia Civil erschießen lassen
sich von Frontex-Truppen rammen lassen – damit sie endlich ins Meer kippen
….. jene die es bis nach Europa schaffen,

machen eine rasche Transformation durch –
sie werden integriert

vielleicht tanzt in zehn Jahren einer auf dem Bundespresseball

dann hat er es geschafft!

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
Dieser Beitrag wurde unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Marginalien

  1. gkazakou schreibt:

    böse Wünsche! Mögen sie nicht auf den Wünschenden zurückfallen.Meine Sympathie haste.

    • oberham schreibt:

      Das stimmt wohl, diese Wünsche sind wirklich böse.
      Nun, ich weiß, dass die Pilze seit dem Super-Gau in Tschernobyl, ebenso wie die Beeren im Wald verseucht sind….. – ich esse sie trotzdem, schließlich hatte ich ja als junger Mensch vergeblich gegen die AKW gebrüllt und mit zum Deppen und Prügelknaben für die mit Festgehalt versorgten grünen Wichtel gemacht.
      Die Verbrecher haben ihr Geschäft munter weiter betrieben – solange ich lebe, nie gab es eine wirkliche Erhebung, vor allem meine früheren Mitprotestierenden wurden meist sehr angepasste, akademisierte Funktionsmutanten.

      Beim Sushi musste ich an Fukushima denken, bei den Austern an die beliebten Sylvestergelage in diversen Kreisen (übrigens da geht jedes Jahr der ein oder andere hops – verdorbene Austern sind echt schlagkräftig ;-)……)

      Vor allem, die Gemeinschaft der dort Versammelten…… ich bin sicher auch NPD Abgeordnete aus den östlichen Bundesländern wären gerne dabei gewesen….. – ich kenne die Gästeliste ja nicht…. – die Einladungsliste wäre noch aufschlussreicher – vor allem wer sagt notorisch ab – gibt es da welche?

      Heute Vormittag noch Sonnenschein, jetzt graues Dach aus dem es weiß rieselt – Stille.
      Müde Lider, lass sie fallen, schon bist du, im gütigen Schlaf, dort lass ich meine Chöre hallen – vorbei das Bombenknallen!

      Gregorianische Musik (ein paar hundert Jahre danach via Mozart….)- wenn die Kirche für was gut war, dann für dies.

  2. gkazakou schreibt:

    danke für den Text und die Antwort. Sie erinnert mich an meine eigene Abscheu, die mir das Leben lange fast unmöglich machte (bei mir, Jahrgang 42, war es nicht Fukushima, sondern Hiroshima, waren es nicht die Politikerhorden, sondern die Gefolgshorden des Führers, die mir Leben und Freude nahmen). Ich will nicht, dass mich die Abscheu wieder überwuchert. Wenn ich deine Sachen lese, bewundere ich einerseits die Kraft deiner Worte, die echte Verzweiflung rüberbringen, andererseits zieht sich mein Gefühl zurück, denn ich will mich nicht wirklich drauf einlassen. Was mich dann wieder versöhnt und hinhören lässt, sind deine Wendungen zu Schönheit und Liebe. Deine Anrufung des reinen, nicht durch Menschen verseuchten Himmels und seiner Chöre. Nur dadurch wird deine Verzweiflung für mich als Leser erträglich.

  3. oberham schreibt:

    Musik ist Trost – Trost –
    Soviel Schönheit kommt aus der Natur
    warum nur
    ja warum nur
    hängt des Menschen Trieb
    an solch triebhaft primitiver Schnur

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