Der zefetzte Mensch

Granatprimaten das sind nackte Affenähnliche, die sich mit Bomben und Granaten zerfetzen.

Sind diese völlig degenerierten Wesen in der Lage, über genügend willige und devote Kriechdrohnen zu verfügen, ist im Grunde alles möglich – dann hängt der Morddurchfluss nur noch von der „Feuerkraft“ ab.

Leider sind in jeder Horde fast ausschließlich willige Viecher beisammen.Na ja, unwillige werden ja auch verbannt, wenn nicht verbrannt.

Es gibt ab und an Menschen, die verbrennen sich selbst, aus Protest gegen die Willfährigkeit ihrer Artgenossen.

Das Demonstrationen rein gar nichts bringen, wenn die Demonstranten, ansonsten brav als Konsumdeppen, Studenten und gerne im Hordenverband bleibende willige, vielleicht in Ihren Augen unwillige, doch letztlich willige, Helfer des Systems, des Systems, welches den Menschen als eine destruktive, nach Kaufkraft hechelnde, sich möglichst teuer verkaufen wollende Kreatur wünscht, gerieren, wurde heute traurig – wieder mal – klar.

Mit solcher Wucht hat noch selten ein machtgeiler Hordenführer seine Kriechtiere aufeinander getrieben – wobei, er wird es wohl nicht einräumen, es genügt die Ahnung, die wird wie Mehltau auf dem Mut der Protestierenden liegen bleiben.

Nur, warum kommen die Protestierenden nicht auf den Gedanken, die Hordenführer schlicht zu ignorieren, einfach mal kollektiv dem Wahnsinn von Kaufkraft und Konsum zu widerstehen, Selbstversorgung und Besinnung auf die Kraft des Geistes, der Dir im Verbund mit der Natur und der Brillanz des Verstands ein wundervolles Sein schenken könnte, in das Zentrum des eigenen Lebens zu stellen?

Notfalls wirklich zurück in die Höhle – eine Höhle ist allemal schöner, als tödlich zerfetzt zu werden, oder den Rest des Lebens mit nur mehr drei? – zwei? – eins? – Gliedmaßen zu fristen.

Dabei müsste man wohl gar nicht zurück in die Höhle, es würde schon genügen sich ostentativ dem Konsumwahn mit Intellekt und Phantasie zu verweigern – das Leben in Bescheidenheit ist Reichtum pur – Reichtum an Zeit, Reichtum an Bewußtheit, Reichtum an Freiheit, Reichtum an der Fähigkeit dem Wahn sich willig irgendwelchen Führungsmonstren zu widerstehen!

Letztlich ist egal wer die Bomben in die Menschen fegt – sie explodieren dort, wo ein Hordenteil hockt, dem ein anderer den Tod sendet – doch egal auf welcher Seite die Menschen gerade sind, ob sie Mörder oder Ermordete sind, sie sind alle im Spiel, sie akzeptieren Führung, sie hängen der ein oder andern Horde an, sie glauben, sie könnten anders nicht leben, ihnen fehlt der Mut die Verlogenheit materiellen Reichtums zu durchschauen!

Wer bewußt einen Apfel isst, wer bewußt mit seinen Füßen über den Erdboden wandert, wer mit offenen Augen die Schönheit unserer Biosphäre genießen kann, wer in Bewegung ist, im Geiste, mit dem Körper, in seinen Träumen, dem könnte es erspart bleiben, zerfetzt zu werden, da er die Sinnlosigkeit erkennt, die darin liegt, sich einem Lager zuzuwenden, den alle Lager in denen die Horden sich sammeln, sind mörderische, verlogene Haufen, von der Gier getrieben, vom destruktiven Wirken beseelt.

Flieht diese Gesellschaften, haut ab, macht Euch aus dem Staub, lebt und hört auf zu gehorchen!

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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3 Antworten zu Der zefetzte Mensch

  1. kahalla schreibt:

    Ja Oberham,

    fliehen? Wohin denn, zumindest wenn man im mechanistischen Weltbild bleibt, ist aus dieser Tretmühle kein Entrinnen. Ältere Zivilisationen haben durchaus bereits Fluchtpunkte entwickelt. Etwa die indischen Fakire, persischen Derwische, die sich mit voller Hingabe einer Beschäftigung widmen, mit der der Konsumen(sch)t nichts anfangen kann. Sie sind außerhalb des Hamsterrads und leben in ihrer eigenen Sphäre. Im alten Indien mehr oder weniger unbehelligt, hierzulande würden sie als Bettler ge- und verjagt, von der „freien“ Presse nieder gequatscht und zu Müll erklärt. Die Wege müssen in unserer grob gezimmerten und kulturlosen Zivilisation subtiler sein. Hierzulande wird sanktioniert, wer diesen Unfug nicht mit macht. Ja, immer noch müssen Räder für den Sieg rollen, den Sieg der Nimmersatten gegen die Hungernden. Angeblich habe man in Davos, genau auf dem Drahtziehertreffen seinen neoliberalen Todesmarsch bereits angezweifelt.(Die ZEIT) Allerdings geht es ja immer noch ein Stück weiter. Man kann immer noch mehr privatisieren, das Land das Wasser, die Luft, das Sonnenlicht. Und es dann nur an die verhökern, die das bezahlen können. Die Anderen? Die sollen sich gefälligst einen eigenen Planeten suchen. Was da abgeht, ist kein Verbrechen an der Menschheit, sondern ein Verbrechen am Leben selbst. Auch ein Warren Buffett wird sterben, obwohl er sich göttergleich wähnt. Der Dummkopf wird wohl mit die größte Zahl an Opfern mit ins Grab nehmen, die ein Zivilist je gemeuchelt hat. Aber seine Morde sind legal. Die durch die Wasserräuber von Nestle vernichteten Existenzen der Kleinbauern und ihrer Familien in Trockengebieten dieses Planeten, der nur deshalb unserer ist, weil wir Teil von ihm sind und nicht weil wir ihn gekauft haben, werden jedem Manager in der Hölle, so es denn eine gibt gerne die Haut vom Leibe ziehen. Die durch Hartz4-Terror zerstörten Seelen werden dort jeden korrupten Politiker mit Freuden in heiße Chilisauce tunken. Manchmal wünsche ich, ich glaubte dieses Märchen.
    Man nennt die armen Leute immer Dummköpfe. Warum wohl? Weil sie sich noch einen Rest Menschlichkeit erhalten und tatsächlich noch vor der Natur etwas Respekt haben?
    Die wahrhaft Dummen sind eindeutig die Gierschlünde, deren Lebenszweck Geld scheffeln um jeden Preis ist. Solche Menschen die um sich ein Sphäre schaffen, in der nur noch Arschlöcher überleben können und tatsächlich glauben sie hätten es mit Menschen zu tun. Kein Warren Buffett, kein George Dabbeliuh weiß etwas davon wie viel Liebe zum Leben in einem Menschen stecken kann. Und wenn ich diese Welt liebe, dann ist Geld scheffeln ein wirklich armseliger Zeitvertreib. Es gibt in der Tat so viel Schöneres. Also ihr Dummschniedel von der Hochfinanz, die ihr euer Vernichtungssystem eine Hochkultur nennt; In jedem alkoholkranken Maori ist mehr Kultur, als in eurer gesamten geldstinkenden Glitzerwelt.

    PS:
    Die UN will drei neue geschlossene Psychiatrien bauen, die Größte davon in New York, die Wallstreet wird überdacht.

  2. oberham schreibt:

    Eben, vergiss die, von denen Du hier schreibst – es geht um DEIN Leben – Deine Hinweise auf „Modelle“ in Asien gehen in die Richtung.
    Wobei ich gar nicht so weit gehen würde, man könnte sich sogar die Hoffnung bewahren, dass eines Tage viele Menschen aufhören dem System zu gehorchen und ihre Wege suchen.
    Ich persönlich habe diese Hoffnung nicht mehr, dennoch geht es mir gut – solange ich gesund bleibe, werde ich ein schönes Leben erleben – selbst wenn sie mich einkassieren sollten, würde mich das nicht anfechten – da ich nichts dagegen tun könnte – meine Gedanken und Träume würden mir bleiben – falls nicht, nun, dann wäre es eben das Ende, ein Ende das dann zum unvermeidlichen Zeitpunkt kam – noch kann ich jedoch mein Ende vermeiden, würde ich gehorsam im System mit mich treiben lassen, wäre ich ja längst zum Objekt geworden.
    Zuallererst muss man aufhören gegen Geld für andere zu arbeiten – dann kommt die Nahrungsbeschaffung und eine Wohnwabe – irgendwo – vielleicht auch wechselnd – mein Glück, dass ich einen Platz auf dem Land gefunden habe – in der Stadt würde ich versuchen einen Schrebergarten zu besetzen – vielleicht bilden sich mal auch Kommunen die ohne Geld wirtschaften – jene die bis dato so alternativ auftreten, verkaufen sogar die Idee der Gemeinschaft in Beratungsseminaren gegen Euro an kaufkräftige Kunden – pervers…….

    Aber die haben ja auch noch „Ansprüche“ an „Komfort“ und „Vielfalt“………

    Desto weniger man braucht, desto glücklicher und freier wird man sein!

    Was ist schöner – eine Stunde sich bewegen und dabei Wachträumen, oder eine Stunde mit einem Porsche im Kreis fahren?
    Ersteres kostet Null Euro, letzteres x-tausend Euro.
    Was ist schöner – einen frischen Apfel vom Baum zu naschen, oder ein fünf Gänge Luxus Menue beim Viersternewirt?
    Etc. etc. etc. – würden die Menschen nur begreifen, dass sie sich täglich über die natürlichen Geschenke des Lebens freuen und ihr Geld für Scheinglück ausgeben – den das einzige was ihnen Freude macht, ist die geschmeichelte Eitelkeit, etwas tun zu können, was anderen vorenthalten wird, wären wir praktisch am Ziel.
    Doch sie sind so blind in in ihrem Wahn, dass sie sich praktisch in jedem Moment ihres Lebens belügen, sie belügen sich, um einer vermeintlichen Besserstellung Willen – wie lächerlich, doch auch wie grausam, da aus dieser bodenlosen Dummheit Monstren erwachsen, die man Menschen nennt.

  3. fini09 schreibt:

    @Oberham
    ‚Primaten‘? Meines Erachtens sind es 99.9% „Flachkoepfe“ welche leider aus einer ‚kotz‘ – Struktur heraus ‚reproduziert‘ werden! Diese Struktur gilt es zu zer-brechen! Nur-‚Run‘ away and hide ist dann gegeben ; wenn keine Alternative bleibt..widerum stimme ich Dir zu 99.9% zu!
    LG

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