Trockennasstrockennass

Her mit da Mass! Der kaufkräftige Bildungsbürger liebt die Unterhaltung, bisweilen besäuft er sich, hüpft auch auf Tischen und zahlt 10 Euro für einen Liter Bier.

Die einen ersticken im Wohlstand, überlegen ob sie nach 10 Jahren nicht eine neue Küche für eine Summe Geldes brauchen, welche ein ganzes Dorf nicht im Leben zur Verfügung hat.

Die anderen ersticken irgendwo, ganz real, trocken oder nass,  ganz final.

Wobei, macht es einen Unterschied ob man ein lebendiges, wohlhabendes Monstrum ist, oder ein verwesendes, abgestorbenes Wesen, das unter anderen Umständen, sprich, wäre es aus einem anderem Mutterbauch, an einem anderen Ort ins Gruselspiel um Glück und Unglück entlassen worden, ebenso zum Monsturm wär mutiert?

Sobald der Mensch Beute wittert, wird er zum Gruselvieh, zum gierigen, destruktiven, degenerierten, abartigen Totfleisch – ohne Menschlichkeit, ohne Klugheit, ohne Intellekt.

Intellekt, der nur dem Zwecke dient, die eigene unbändige Triebhaftigkeit nach dem immer mehr – für mich! – zu stillen, ist schlicht eine Kraft, die nur das Schlechteste im Geiste an die Schaltstellen des Wirkens treibt.

Dort wo Beute winkt, wird hart gekämpft!

Die „Polittalente“ reissen sich, bevor einer das ersehnte Mandat erhält in Stücke – ein Kampf auf hohem Wohlstandsniveau, manchmal schaffen es Artgenossen aus armen Verhältnissen in diese Arena, meist sind die dann unerbittlicher als jeder andere Kampffleischsack.

Die gewöhnlichen Wohlstandsbastarde ficken sich gegenseitig die Zeit aus dem Leben, um im Bildungsrennen die nötigen Zertifikate zu sammeln, da sie noch hoffen einen der begehrten „Hochbeuteerhaltfuttertröge“ belagern zu dürfen, wobei vieles durch Hordenduft und entsprechende Genbepissung zugeteilt wird – auch hier, wer es ohne Duftmarke mit Kampf schafft, der wird besonders effizient im destruktiven Wirken sein.

Die Masse ist damit beschäftigt den Hordenführern möglichst galant die Kotreste vom Arsch zu lecken und hofft zumindest ein durchschnittliches Fressplatzi abzubekommen – dort macht sie alles, vom Aasverwerter bis hin zum Zuckerbäcker – das Angebot im Menschenhaufen ist ohne Gleichen in der Welt der Wesen.

Dabei glaubt so manches Menschentier, es sei etwas anderes, als andere Zellagglomerationen, die sich temporär zu pulsierenden Konstrukten verbinden, so etwas wie Leben aufzuführen.

Die Natur mag eine völlig unvorstellbar grausame Veranstaltung sein, mit genauso unvorstellbar beglückenden Momenten in all dieser Grausamkeit, eines ist gewiss, würde ein übergeordneter Beobachter zufällig in der winzigen Zeitspanne, da auf diesem Planeten „Bildungsbürger“ hausten, das Ganze betrachten, er käme wohl zu dem Schluss, dies sei tatsächlich der Gipfel der Grausamkeit.

Gehen wir zum Tagesgeschäft.

Der Bildungsbürger ist ein solidarisches Wesen, ein weltoffenes, ein xenophiles, ein neugieriges, ein ganz und gar zur Reflektion fähiges.

Warum nur, scheint der Bildungsbürger all diese Fähigkeiten zu hassen?

Warum nur, trägt er sie nur zum Schein, wie eine Monstranz vor sich her, um im Schatten wie das mieseste, unwürdigste, verlogenste Wesen, einem System willig und billig zu dienen, das er als eine schreckliche Inszenierung durchaus und völlig klar erkennt?

Macht es einen Unterschied ob der Urgroßvater Menschen in Gaskammern trieb und man selbst nun im Vorzimmer des Kanzleramts die Umfrageergenisse der Institute einer Grökatz zuträgt?

Ob der Urgroßvater irgendwo auf einem Feld, einem Kind den Pistolenlauf ans Genick hält und abdrückt, oder man selbst mit der Beute die die globale Raubwirtschaft einem zuwies, Kulturreisen unternimmt, zu Orten in deren Nebenstraßen die Kinder verhungern?

Wo liegt der Unterschied zu einem massenmordendem Zellgebilde in einem Gewebe, dass dieses Gewebe vom Leben zum Tod in beschleunigter Art befördert, und uns Menschen die wir die Biossphäre dieses Planeten überwuchern?

Wohl wahr – Krebszellen sind gegeneinander sehr solidarisch – im Ziel sich auszubreiten, man müsste mal einen Onkologen befragen, ob sie es am Herd der Zerstörung auch sind.

Jedenfalls, in Deutschland wird gefeiert!

Die Jugend vergnügt sich auf Konzerten, wenn sie sich nicht todtrampelt dabei, ist es immer wieder eine schöne Zeit!

Die großen Volksfeste werden von Millionen Wesen jeden Alters frequentiert, dort besäuft man sich und tanzt vergnügt auf den Tischen – wie schön.

Hunderttausende rennen in Stadien und glotzen ein paar Athleten dabei zu wie sie entweder mit dem Fuß, mit der Hand oder mit allem was man hat mehr oder weniger runde Bälle in die ein oder andere Richtung bewegen – sie plärren laut auf, wenn dieses Ding irgendwo, an markierten Stellen landet – manchmal schlagen sie sich blutig, wenn die Dinge schlecht laufen, oder sie weinen vor Glück, läuft es nach ihren Wünschen.

Andere wandeln durch wohlbeleuchtete Hallen und bestauen was andere so mit Pinsel und Farbe oder anden Materialien zur besonderen Wirkung kreierten, dabei meist jene besonders, die gerade die Lächerlichkeit der Betrachter spiegeln – ja sie wissen es sogar.

Oder sollte ich tippen, sie fühlen es?

Was fühlen wir? Was für Gefühle wabbern in unseren Schädeln, die uns zu so feigen, dummen und letztlich tödlichen Wesen machen?

Was fühlt Ihr?

Ups – die Fernsehgemeinde ist die größte – Fernsehen ist gleich Kurzsehen, Vergessen, Fressen – einzig die Reklamesprüche bleiben im Hirn kleben wie giftiger Schleim.

Ihr fühlt nichts?

Was fühlt Ihr, wenn täglich mit lakonischem Duktus die Todesraten des Flüchtlingstrecks gemeldet werden, warum nicht gleich noch die Hot-Spots des Verhungerns mitmelden, man könnte mal austesten, ob es nicht die gleiche graudumpfe Reaktion ergäbe – das absolute, gefühllose Nichts!

Dort wo die Menschen satt sind, sind sie Mörder.

Dort wo die Menschen hungern, sind sie Opfer.

Doch überall wo der Mensch hockt und brütet, ist er ein destruktives, massenhaft feiges, von gewissenlosen Verbrechern angeführtes, diese Verbrecher meist bewunderndes, hoffnungslos gieriges, seltsames Tier.

Wir, wir könnten anders, doch leider, leider, wollen wir nicht anders!

Wir wollen den totalen Wettkampf, die totale Vernichtung und die totale Lieblosigkeit!

Die Transhumanisten werden die Liebe abschaffen, diese letzte kleine Hoffnung, diesen letzten winzigen Zug in unserem grässlichen Hautsack!

Wir erleben gerade den Übergang, wir erleben die totale Information, wir bekommen alle Fakten – doch selbst wenn es offensichtlich wäre, dass 50% der Einnahmen aus dem Schleuserbusiness unter den Politverbrechern Europas aufgeteilt werden, brüderlich gerecht, damit keiner glaubt er käme zu kurz und innerer Friede herrsche – selbst wenn Merkel zum Frühstück Fleischpastete von geschächteten Kindern aus Südamerika fressen würde, selbst wenn die grässlichste Phantasie, des grässlichsten Geistes auf rießigen Leinwänden überall permanent vorgeführt würde, die Menschen die satt sind und sich sicher fühlen, würden weiter dem System treu dienen, sich vorbetend, es sei das beste System, das man schaffen könne.

Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, wo nicht schon real Dinge geschehen sind, die sich diese grässlichste Phantasie gar nicht ausmalen kann, die jenseits aller verfügbaren Worte die Wesen schändeten.

Es ist das grässlichste, das den sofortigen Exodus unserer Art einen Millimeter vor dem Abgrund hält, dahinter wären Meilenweit Chancen es besser zu machen, doch unsere Bequemlichkeit und unsere Feigheit lassen uns verharren, an diesem Punkt, die Wahrscheinlichkeit das der letzte Millimeter überschritten wird, ist wohl ungleich größer, als jene, wir würden doch eines Tages im Kollektiv mutig und vertrauensvoll, friedlich miteinander versuchen, eine intelligente, gerechte, angstfreie menschliche Gesellschaft zu begründen und zu leben.

Natürlich geht es dem deutschen Bildungsbürger gut!

Ja, er könnte glauben, er lebt im Paradies.

Jene die an der Beute hocken, die ihre Hauer ins frische, warme Fleisch treiben, die wähnen sich im Paradies, bis von hinten ein größeres Exemplar kommt und den Platz einnimmt.

Nun, um die drittklassigen Futterplätze wird gekämpft, laut gekämpft.

Da schreien die Artgenossen und rennen auch schon bei uns mal mit Knüppeln durch die Gassen.

Die besten Futterplätze werden weniger massenrelevant vergeben, dort wird leise gekämpft – die Verlierer machen schon mal von sich aus ein Ende, oder sie bekommen von der internen Horde noch das Gnadenbrot.

Die übelsten sind immer jene dazwischen, jene die die Macht hätten, es sich anders zu überlegen, die wirklich teils ganz wesentliche Dinge beeinflussen und doch immer – um ihres Wohlstands Willen – das Grausame geschehen lassen.

Nein, Deutschland steht nicht still, Europa steht nicht still, das Kollektiv wird diesen Millimeter noch hinbekommen!

Es gab niemals eine Wende – es wird wohl auch niemals eine Wende geben.

Es geht nur darum möglichst gierig Beute zu machen!

Dümmer geht es nicht!

A´zapft issssssssssssss

(und würde das Blut der Verlierer aus den Fässern fließen, die Maß kostete wohl nur fünf Euro………)

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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5 Antworten zu Trockennasstrockennass

  1. susihornig schreibt:

    Weder trink ich Bier, noch feier ich auf dem Oktoberfest (zur Zeit nirgends), noch habe ich Bock, eine Art virtuelle Zielscheibe für den frei flottierenden „generalisierten“ Hass von Bloggern, insbesondere Ihnen zu werden (auch wenn ich ihn keineswegs persönlich nehme).
    Obwohl ich mir vorstellen kann, dass es eine praktische Art ist, seine Wut und seinen Hass zu verarbeiten, indem man solche Dinge aufschreibt, würde ich Ihnen raten, manche Dinge zwar aufzuschreiben, aber nicht zu bloggen oder posten. Ein Therapeut hat mir mal geraten, solche Sachen zu verbrennen oder auf eine Art der Wahl anderweitig zu „vernichten“. Ich jedenfalls habe kein Interesse, solche Sachen zu lesen.
    Ich persönlich bemühe mich darum, unverarbeitete, belastende Gefühle und Traumata auf andere Weise zu verarbeiten und zu bewältigen. Da brauch ich nicht noch den ausgedienten Seelenschrott anderer Menschen.
    Tut mir leid, dass ich so offene Worte finden muss, aber ich denke, es ist besser, Sie wissen, woran Sie sind bei mir.
    Beste Grüße!

  2. susihornig schreibt:

    Merke gerade, dass mein obiger Kommentar sich eigentlich auf Ihren Kommentar im derfreitag bezieht – weniger auf diesen Blogeintrag. Sorry!

  3. oberham schreibt:

    ….. stimmt, es ist getippte Wut. Allerdings halte ich diese Wut nicht für therapiebedürftig, sondern eine natürliche Reaktion auf die Realität um uns herum.
    Insofern beschimpfe ich diese – und ich unterstelle die Majorität bestimmt die Realität, bzw. lässt sich von einer Minderheit anleiten, diese zu bestimmen.
    Es gibt sicher viele Menschen, die sich von dieser Wut nicht berührt fühlen müssen, da sie selbst alles versuchen, sich diesem System zu entziehen und in ihm möglichst nicht wirksam zu sein.
    Völlige Wirkungslosigkeit erreicht man leider nur durch sein Ableben.
    Positive Wirkkraft zu entfalten, ist ein Traum, leider verpuffen die positiven Kräfte im Komplex des Ganzen Konstrukts, wirken nur lindernd, niemals heilend.

  4. fini09 schreibt:

    Na ja, bisserl ’sehr duster‘ sarkastischer Beitrag. ’n Oberham eben..;)(

  5. bingocrash schreibt:

    Mmmh, sarkastisch oder schon zynisch? Wut oder Zorn? Ich selbst würde ironisch/sarkastisch und zornig bevorzugen. Die Leseweise der „getippten Wut“ erinnert mich etwas an ein Traktat, nur nicht mit so bösen/verachtenden Wörtern.
    Inhaltlich kann ich folgen und sehe es teilweise ähnlich. Auch ich habe so meine Wut oder Zornesausbrüche, die irgendwie – am besten in schriftlicher Form – raus müssen. Dann nenne ich es (egoistische) Seelenhygiene … 😉

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