Wortfetzen aus dem Off

Ich fürchte es bedarf nicht einmal der Verführung, die Masse ist wohl längst damit einverstanden, dass sie bei lebendigem Leib gefressen und verdaut wird – was als „das Leben“ betrachtet wird, entspricht schlicht einem Funktionieren als ignorantes Objekt.

Wer sich einen Rest von Subjektivismus bewahrt, kann unmöglich in diesem System funktionieren, dem bleibt nur die Diaspora in der Einsamkeit.

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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5 Antworten zu Wortfetzen aus dem Off

  1. kahalla schreibt:

    Hallo Oberham, Grüße ins off. Auch mein off, ein spezielles Facebook off, trägt Früchte. Kontakt am besten oder mail oder anders… Allerdings auch wenn nur virtuellen Kontakt hatten, es gibt mich real und noch viele andere die tun und machen, um dem Weltmachtklüngel ein Schnippchen zu schlagen Wenn du aufgibst tust du genau das, was die „Herrschaften“ wollen.

    Also: „Niemals aufgeben…!“

  2. fini09 schreibt:

    „Wortfetzen“ die es “ insich“ haben :-)))

  3. Der Nachdenker schreibt:

    @kahalla: Korrekt.
    @Oberham: Wer sich einen Rest von Subjektivismus bewahrt, kann unmöglich in diesem System funktionieren: Korrekt.
    @Oberham: dem bleibt nur die Diaspora in der Einsamkeit: NIcht korrekt. Das ist ein jmöglicher Weg, aber kein ausschließlicher und dogmatischer.

    Schlaft nicht,
    während die
    Ordner der Welt
    Geschäftig sind!

    Seid misstrauisch gegen ihre Macht,
    die sie vorgeben
    für euch erweben zu müssen!

    Wacht darüber,
    dass Eure Herzen nicht leer sind,
    wenn mit der Leere Eurer Herzen
    gerechnet wird!

    Tut das Unnütze, singt die Lieder,
    die man aus eurem Mund
    nicht erwartet!

    Seid unbequem,
    seid Sand,
    nicht das Öl
    im Getriebe der Welt!

    Günter Eich: Sand im Getriebe

  4. Martina schreibt:

    Hallo Oberham,

    doch man kann, man soll – und man muss.
    Ich habe seit 1989 und dann verstärkt seit 1999 in einer – wie du es nennst – Diaspora gelebt und bin an meiner Umwelt schlicht verzweifelt.
    Es hat bis 2013 angedauert – da fand ich jemanden, der mir in meiner „Einsamkeit“ zur Seite stand. Wir beide sind auch jetzt noch oft „einsam“ – aber wir sind es gemeinsam. Und das ist der kleine Unterschied, der einen weitermachen lässt.
    Deine Liebe zu den Tieren und zur Natur solltest du versuchen, auch auf die auszuweiten, die du nicht verstehen kannst, die du vielleicht im Moment sogar hasst.
    Die Liebe ist der Schlüssel zum Weitermachen.
    Versuche es.

    Ich bete für dich und beste Grüße
    Martina

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