Die Großerbin

Heute ist ein trauriger Tag!
Heute bin ich ganz nach Oben aufgestiegen
Verdiente seit Jahren
Tag um Tag
So an die 10 Millionen
Vortrefflich ich weiß
Doch wenn ich bedenk
Ich muss lachen, was für eine Ironie
Ja dauernd kommt sie vor, die Ironie,
Wär ich Gates – die Foundaitons hätten
Längst alles erledigt
Was ich vorgestellt
Wenn nicht ein megalomanischer Artgenosse
Es hätte mit seinem Führersekret überdeckt
Mir reichen die 10 Millionen
Doch
Nun kann es eine Milliarde täglich sein
Brauche keine Pause
Komme so oft ich will
Am Tag und bei Nacht
Es gibt keine Träume mehr
Es gibt nichts was ich nicht machen mag

Fressen, Ficken, vor allem arme Menschen quälen,
ihre Kraft und ihren Lebenssaft
mit einem Strohhalm saug ich ihn
aus ihren Schädeln

bin ganz Oben eben

Das Traurige
Die Menschen leiden noch zu wenig
Sie hoffen noch immer
Sie hoffen noch immer
Sie hoffen noch immer
Sie
Ach was soll´s
Sie hoffen noch immer
Kleiner Rat
Mein Genuss – ist Euer Elend
Die Milliarden die ich brauch, die muss ich nicht verdienen
Ich geb sie nur aus!
Ich finde es so traurig, ich kann nicht jeden Elenden zu mir in meine Bude nehmen
das Traurigste
jetzt wo ich ganz Oben stehe,
kann ich daran wirklich nichts
aber auch gar nichts
mehr
verändern!

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