Schweigen an der Kasse

Das Schweigen
an
der Kasse
dort steht die dumpfe Masse
an
zu zahlen
um dann
fort zu fahren
um dann
aus zu packen
um dann
weg zu werfen
erst die Verpackung
und dann
das Essen
das verdorbene
Fabrikfrassfressen

Das Schweigen
vor
dem Flimmerbild
dort hockt die dumpfe Masse
mild
zu empfangen
um dann
zu agieren
um dann
zu funktionieren
um dann
zu konsumieren
um dann
zu massakrieren

die Massen
werden um die Vernunft gebracht
nur so haben sie
Profit gebracht

Belogen und betrogen
stehen sie stumm
stramm und dumm
dann

hin und wieder
schreien sie laut
schreien sie
schreien sie

vor Zorn
vor Verzweiflung
vor Schmerz

doch die Wahrheit
hassen sie noch mehr

als ihren Todesgang!

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
Dieser Beitrag wurde unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

17 Antworten zu Schweigen an der Kasse

  1. Der Nachdenker schreibt:

    100%.
    Das beste Beispiel:
    http://www.krisenvorsorge.com/finanzen-us-automarkt-im-kaufrausch-zum-naechsten-crash/#comment-1328
    Der Menschheit ist definitvi nicht mehr zu helfen, weswegen das Gebot der Stunde ist,
    individuell gangbare Wege zu entwickeln.

    • oberham schreibt:

      …. nun, vielleicht entwickelt sich aus diesen Nischen noch etwas – allerdings – blick ich z.B. nach Afrika (dort gibt es ständig Versuche aus dem Idiotenstall auszubrechen) bin ich weiter skeptisch – den desto korrupter und elender die Situation, desto grausamer geht man mit jenen um, die sich noch um ein würdiges Leben bemühen und Esprit zeigen – wenn sie nicht rechtzeitig fliegen, gehen sie vorzeitig aus dem Leben – meist durch die Hand von Artgenossen geleitet.

  2. Dagmar schreibt:

    Trifft sehr das Wesen des Menschen.
    Der Mensch ist zum Untergang verurteilt und das ist auch gut so.
    In der Zwischenzeit beschränkt sich mein Kontakt mit ihnen auf das Notwendigste.
    Ansonsten gilt meine Aufmerksamkeit den Tieren.

    • oberham schreibt:

      …. so traurig es ist, manchmal überkommen mich ebenso diese Gedanken –
      ja – manchmal wart ich sogar darauf – diesen „Abschied“ mitzuleben –
      etwas arrogant und sicher gekränkte Eitelkeit – ich würde ja gerne die Menschen retten ;-).
      Nur die lassen sich ja nicht helfen – von vernunftbegabten Wesen – die stehen eher auf Psychopathen.
      Lösungsansätze hab ich inzwischen wohl fast tausendfach formuliert.
      (…. und mit mir wohl Millionen anderer – trauriger, machtloser – Artgenossen)

    • Der Nachdenker schreibt:

      In der Tat, das ist die Konsequenz und das ist schlimm. Die paar Menschen, die in ihren Nischen überleben, werden sich hinterher (wieder) fragen, wie das soweit kommen konnte. Die Dekadenz ist soweit fortgeschritten, und zwar auf allen Gebieten (ökonomisch, ökologisch, zwischenmenschlich), daß sie nicht mehr aufzuhalten ist. Kennst Du den Film ‚The Road‘?

      Das ist quasi danach und das möchte ich nicht wirklich erleben müssen.

      • oberham schreibt:

        Nein…. was Filme betrifft bin ich auf dem Stand von ca. 1990……
        Als Jugendlicher inspirierte mich dieser Film zu meiner Facharbeit für das Abi

        In 1977 wies ich nach, dass (damals) 4,5 Milliarden nachhaltig durch regionale, kleinteilige Landwirtschaft und Manufacturkultur für die Güterbereitstellung, mit dem Lebensstandard einer durchschnittlichen Familie in Deutschland hätten leben können.
        Ohne die Umwelt zu vernichten, allerdings zog ich die Ressourcenverschwendung für die staatlichen Strukturen ab – sprich keine Regierungs- und Bürokratiemonster, keine Umverteilungsstrukturen von Arm zu Reich, keine Armeen.

        Ich war damals 16 (in der 12. Klasse).

        Dann studierte ich auf Lehramt – im Glauben ich könnte die Schule anders werden lassen – nun ich bin gescheitert. (Ich machte nicht einmal das 2. Staex – da ich als Referendar als untauglich eingestuft wurde).

        Nun es war ein Traum, heute bin ich Realist – und als solcher Pessimist.

        Wir könnten, wenn wir alle wollten, doch die meisten wollen eben nicht – die meisten möchten mehr haben als die Anderen, mehr von Allem, obwohl sie gar nicht wissen, was sie mit diesem mehr, anfangen sollen.
        Solange die Menschen Schmerzen leiden, wenn sie teilen sollen, solange sind sie krank!

        Dabei fühlt sich doch nichts besser an, als Dinge die man hat, mit anderen teilen zu können – am Besten fühlt es sich an, schlicht gemeinsam Vorhandenes zu nutzen und zu schaffen – ohne dass es einen Besitzer hat – Gemeingut ist das einzig wahre Gut!

        (….. und ich gestehe uns private Unterwäsche und eine private Zahnbürste zu ;-)…….)

      • oberham schreibt:

        .— ich wollte mich noch für Deine Hinweise bedanken – sie machen den Blog interessanter ! Wirklich, ehrlich Danke!

  3. Der Nachdenker schreibt:

    Lecker! (Soylent Green)
    Die Allmende hatten wir schonmal, die wurde geklaut:
    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43293/1.html
    Auch sonst gibt es genug Leute, die den Hals nicht voll genug, die wird es immer geben, und sie werden in ihrem Geld ersaufen.
    Die letzten Taschen sind immer leer, insofern verstehe ich deren Problematik nicht ganz; es muß wohl eine psychische Krankheit sein, diese Raffgier ohne Unterlaß. Auf Deutsch: Die Mehrheit hat einen hochgradigen und irreparablen Dachschaden.
    Aber darum können wir uns nicht kümmern, wenn wir weiterkommen wollen, genausowenig wie um die Dummies in der Schlange an der Kasse.
    Hier haben wir eine Alternative:
    http://experimentselbstversorgung.net/people-care-sorge-tragen-fuer-die-menschen/?utm_source=wysija&utm_medium=email&utm_campaign=neue_artikel
    und hier:
    http://www.schloss-tempelhof.de/
    und hier:
    http://www.siebenlinden.de/
    und hier:
    http://tinyhousetalk.com/
    Und Dein Lebensstil, Oberham, ist schließlich auch eine gangbare Alternative.
    D.h. es gibt sogar einiges, aus dem wir auswählen können.
    Ich habe damit begonnen, daß ich mein gesamtes überflüssiges über 40 Jahre angesammeltes Zeug rausgeschmissen, verkauft und verschenkt habe, und danach geht es weiter, wenn ich auch jetzt noch nicht genau weiß wie. Wird sich dann zeigen.

    • oberham schreibt:

      Genau das ist mir der Wald, meine Lebensgrundlage!
      …. und in der Tat – das bessere Brennholz trage ich bei Nacht und Nebel in mein Lager ;-).

      Die Beeren und die Kräuter gibt er jedoch ohne Probleme, zum Glück lebe ich noch in einem halbwegs intaktem Biotop.

      Würden Sie mir meine Scholle abnehmen, würde ich wohl zum Dieb!
      (Dann wohl bald mit ca. 100 Euro pro Tag von der Allgemeinheit verwahrt……)

      Was braucht man zum Leben?

      Ein trockenes, warmes Lager
      Frisches Gemüse, Obst und Salat
      Frische Kräuter und gesunde Wurzeln
      Klares, sauberes Wasser (das Wichtigste!)

      Dies zu beschaffen ist meine Aufgabe, das ist mein Leben!

      Was macht das Leben interessant?

      Nun, die Dinge von Oben zu beschaffen ist schon mal eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe – sicher schöner als gegen Geld in einem Bürogebäude zu verrotten (mit all den netten zwischenmenschlichen Episoden ….. nein Danke!)

      Es wäre sicherlich schön, gemeinsam mit anderen Menschen Kultur zu gestalten –
      Musik, Literatur, bildende Künste – ach es ist ein unendliches Spektrum möglich –
      fällt für mich flach, da ich keine „Spielpartner“ finde – alleine tippe ich eben, lese und ich hab zwei Instrumente – manchmal geb ich im Wald ein Konzert oder spiele Theater.
      (letztes Jahr schenke ich einem Theater meine Zeit – und wirkte gegen etwas Weißbier und Bretzen bei einem Stück mit…… – nie mehr – der Ärger war den Applaus nicht wert – vor allem hätt ich bei der Premiere dem Landrat gerne ins Gesicht gespuckt – ich hab es mir verkniffen……..)

      Wandern, die Schönheit der Natur ist ein grandioses – nie endendes Schauspiel, Konzerte hätte ich gerne auch als Abwechslung – geht aber nicht, da es Kulturkommerz ist.
      Generell – selbst die Bücher schmecken mir inzwischen nicht mehr richtig, sie scheinen mir verlogen und eitel, so gut ihr Inhalt auch sei – (siehe die Dreigroschenoper…..) – dennoch ich verzichte nicht auf sie – wäre ich konsequent, ich würde hier nicht tippen.

      Über Kommunen hab ich mir auch schon den Kopf zerbrochen, doch die, die mich ertrüge, genauso wie ich sie ertrüge – fand ich noch nicht.
      (Wenn ich schon diesen ganzen „Seminarkram“ gegen Honorar registriere, hört es bei mir schlagartig auf! – Nein Geschäftsmäßigkeit ist die Todsünde an sich!)

      Dein Hinweis auf die Allmende ist in der Tat treffend – es gibt noch Reste davon, in der Tat im frühen Mittelalter war es die Lebensgrundlage der „einfachen“ Menschen.

      Doch heute möchte ja jeder etwas „Besonderes“ sein, – ich bin ein einfacher, gewöhnlicher Mensch – wie könnte ich je etwas anderes sein?

      Ich kann es nicht begreifen, wie man akzeptieren kann, ein anderer sei überragend?
      Niemand überragt einen Anderen, es mag 7 Milliarden unterschiedliche Menschen geben, jeder ist einmalig, doch keiner ist auch nur einen Cent mehr wert, als ein anderer!

      Doch wir wollen diese Mehrwertmenschen, wir wollen selber immer ein Mehrwertmensch sein, nicht wahr?
      So graben sich die Menschen in ihrem Trieb nach dem Mehrwert, meist ihr Grab, in dass sie sich bei lebendigem Leib selber legen, welches sie selber mit ihrer meist stumpfsinnigen Arbeit zuschütten und lange bevor sie Tod sind, haben sie ihr Leben verloren!

      Wie kümmerlich wir doch mit der Brillanz unseres Geistes umgehen, wie lächerlich und wie armseelig wir doch sind, wir jagen uns im Prinzip mit jeder Generation selbst aus dem Paradies, den jede könnte – wollte sie – dorthin.

  4. Der Nachdenker schreibt:

    Sicher schöner als gegen Geld in einem Bürogebäude zu verrotten (mit all den netten zwischenmenschlichen Episoden)
    -> Oja, das kann ich nur bestätigen, es löst regelmäßig einen Würgereiz (und nicht nur den) bei mir aus.

    (letztes Jahr schenke ich einem Theater meine Zeit – und wirkte gegen etwas Weißbier und Bretzen bei einem Stück mit…… – nie mehr – der Ärger war den Applaus nicht wert – vor allem hätt ich bei der Premiere dem Landrat gerne ins Gesicht gespuckt – ich hab es mir verkniffen……..)
    -> Das war wohl die Begegnung mit dem ‚wirklichen‘ Leben, d.h. mit den Vollpfosten.

    Schauspiel, Konzerte hätte ich gerne auch als Abwechslung – geht aber nicht, da es Kulturkommerz ist.
    -> Leider ja. Auch dieser Zweig menschlicher Betätigung ist völlig verkommen.

    (Wenn ich schon diesen ganzen “Seminarkram” gegen Honorar registriere, hört es bei mir schlagartig auf!)
    -> Den Gedanken hatte ich auch schon. Die Seminare auf Schloß Tempelhof z.B. sind so schweineteuer, daß sie kein Normalverdiener mit Familie bezahlen kann. Und selbst als ‚Gasthelfer‘, d.h. Mitarbeit bei denen, darf man löhnen. Voll die Frechheit.

    Doch heute möchte ja jeder etwas “Besonderes” sein, – ich bin ein einfacher, gewöhnlicher Mensch – wie könnte ich je etwas anderes sein?
    -> Das ist wahrscheinlich auch das Hauptproblem, um tragbare Alternativen zu entwickeln, dieser
    grenzenlose Narzismus, die ständige Selbstbespiegelung und das ‚Bedürfnis‘, was besseres sein zu wollen als der/die andere.

    Doch wir wollen diese Mehrwertmenschen, wir wollen selber immer ein Mehrwertmensch sein, nicht wahr?
    -> Ich nicht. Mehrwert ist das, was mein ‚Arbeitgeber‘ sich von meiner Arbeit einsackt, sollte man Marx glauben. So ähnlich wie ein Raub sozusagen.

    So graben sich die Menschen in ihrem Trieb nach dem Mehrwert, meist ihr Grab, in dass sie sich bei lebendigem Leib selber legen, welches sie selber mit ihrer meist stumpfsinnigen Arbeit zuschütten und lange bevor sie Tod sind, haben sie ihr Leben verloren!

    Wie kümmerlich wir doch mit der Brillanz unseres Geistes umgehen, wie lächerlich und wie armseelig wir doch sind, wir jagen uns im Prinzip mit jeder Generation selbst aus dem Paradies, den jede könnte – wollte sie – dorthin.
    -> Leider. Mittlerweile haben viele gar keine Lust mehr auf den Scheiß. Ich glaube, ich sollte Dich doch mal besuchen kommen, um Deine Lebensweise zu ‚erforschen‘ und zu ‚erlernen‘.

    • oberham schreibt:

      Meine Hütte ist eine „Offene“ – die Türe ist immer unversperrt (wenn ich unterwegs bin auch nicht ….. – verliere bloß den Schlüssel ;-))

      Das Schöne, wenn man anderen nichts geraubt hat, kommt auch keiner um es sich zu holen – sprich, meine Haferflockenvorräte sind für den Einbrecher kein lohnendes Ziel –
      sollte mal jemand wirklich Hunger haben, na – dann darf er sie gerne essen…..

      …. ja – ich setze manchmal das „Wir“ – natürlich gibt es auch Menschen die ähnlich wie ich – oder Du – handeln (ich meine „fühlen“ tun es fast alle!) – sprich, die zwar gerne Spiel und Spaß miteinander hätten, doch nicht in so einer verfluchten Spielvariante.

      Oft schon träumte ich davon, wir würden längst durch die Galaxien schnuppern, mit unseren Sinnen, so ganz konkret, mitten im Raum – ja vielleicht hätten wir schon mulidimensionales Empfinden zurückgewonnen (ich bin überzeugt wir sind degeneriert – sprich viele unserer Wahrnehmungsmöglichkeiten haben wir verkümmern lassen ….) –

      Im Grunde sind wir Wesen, die ihre geheimnisvollsten Möglichkeiten schlicht nicht nutzen – fast so als wären wir Wale, die nicht schwimmen, sondern verendend am Strand liegen – wer weiß, vielleicht wollen uns gerade all die Wale, die da so traurig sterben, genau auf diesen Punkt hinweisen: „Menschen, Ihr seid so phantastisch – lasst es endlich leben, dieses Etwas, das durch die Kraft des Geistes, das Töten und Morden überwinden könnte und stattdessen Liebe und Friedfertigkeit ins Sein trüge.

      So bleibt uns nur, selbst – alleine – zu versuchen, wenigstens nicht ein Teil dieser grausam verirrten Horde zu sein, sondern eigene friedliche und sanftmütige Wege zu beschreiten.

      Klingt kitschig, aber Sanftmut fühlt sich auch gut an, wenn man den Himmel mit einem Lächeln auf den Lippen betrachtet und den Flug eines Vogels mit anerkennender Bewunderung und Respekt verfolgt, liegt eine milde Brise im Körper die alles umwebt mit zärtlicher Hand!

      Würde diese Zeilen ein Manager der Psychiatriindustrie lesen, wäre ich wohl fällig!

      So krank sind die da draußen, so furchtbar krank!

  5. Der Nachdenker schreibt:

    Hmmm Haferflocken 🙂 Ist nicht das Schlechteste, ganz im Gegenteil!
    Ich denke, vieles ist degeriert worden, schon die Kinder werden zu Konsum-, Konkorrenz- und Karrieremonstern zugerichtet. Nicht nur von Kindergarten und Schule, auch von den Alten, denn der Sprößling muß was Besonderes sein, das sich vom Pöbel abhebt. Nicht umsonst heißt es ja,
    daß Kinder mentale Fähigkeiten haben, die Erwachsene nicht mehr vorweisen können, da im Sinne der kapitalistisch-reaktionären Denkweise nachhaltig aberzogen, ja geradezu ausgetrieben aus dem kindlichen Gemüt. Die armen Kleinen können einem leidtun bei den Monstern, die sich ihre Eltern nennen.
    In der Tat sind wir Vögel mit gebrochenen Flügeln, man hat uns zurechtgestutzt und uns die Flausen ausgetrieben, man hat uns zugerichtet für ein Leben mit Fleiß und Disziplin (WTF!)
    Doch die Sehnsucht zu fliegen verschwindet nicht, und – wenn sie nicht ausgelebt werden kann – manifestiert sie sich, in Süchten, Phobien und sämtlich möglichen Erkrankungen an Körper und Seele.
    Franz Konz schrieb:
    (Zitat)
    Vormensch und Mensch haben 30 Mio. Jahre lang nur immer einfach und immer in der Natur gelebt. Es hat sich deshalb beim heutigen Menschen alles – vom Gehirn bis zur Erbmasse, von den Sinnen bis zu den Organen – auf ein solches Leben so sehr eingestellt, daß er sich an das völlig andere, wider seine Natur gerichtete Leben in der Zivilisation, niemals richtig gewöhnen kann. Er vermißt im Unterbewußtsein und in seinen Genen ständig das alte, natürliche Leben: Dessen Sorglosigkeit, die Ruhe, das Grün um sich herum. Der Zivilisationsmensch ist deshalb ständig unzufrieden. Sein Streben nach immer mehr bedeutet somit nichts anderes als gemäß seiner genetischen Prägung die stetige Suche nach Unbelastetsein, Friede, Natur und Natürlichsein.
    (Zitatende)
    Es ist so ziemlich alles krank da draußen, fürchterlich krank. Und die Folgen der Erkrankung sind ablesbar an der ungeheuren Destruktivität, die der Mensch gegen die Natur, gegen die Tiere, gegen seinesgleichen und gegen sich selbst anwendet.

    • oberham schreibt:

      Du sagst es! Doch bitte – sag es in eigenen Worten – lass Menschen wie Konz aus dem Spiel – er war ein Spieler, der nur eines im Sinn hatte, mit Parolen über den Irrsinn, sei es Steuer oder „Krankheitsindustrie“ Kasse zu machen.

      Kein Mensch brauchte je einen Konz – sorry.

      • Der Nachdenker schreibt:

        Okay, das wusste ich nicht. Konz hin oder her, er hat es auf jeden Fall sehr sehr gut ausgedrückt und ich gebe grundsätzlich meine Quellen an, wenn sie nicht von mir sind. Da mag dann der eine oder andere Vogel schon dabei sein 🙂
        Hier gibt’s was Interessantes zum Downsizing / bezahlbaren Wohnen:
        http://www.thesmallhousecatalog.com/tethys
        Was meinst Du dazu?

  6. oberham schreibt:

    Schau das mal an – Kallaha hat hier früher auch manchmal mitgeschrieben …. leider lange nichts mehr von Ihm gelesen….
    http://10000-euro-haus.de/

  7. Der Nachdenker schreibt:

    Huch, danke. Das sind endlose Ausführungen mit 100.000 Ideen, aber irgenwie erscheint mir die Seite ziemlich chaotisch. Der letzte Eintrag ist vom 10. Mai 2014, quasi uralt. Nunja.

    • oberham schreibt:

      … ja, ich fürchte er reibt sich auf…. –

      ich fang kein goldenes Knöpfchen….. 😉

      Eduard Mörike

      Jedem das Seine

      Aninka tanzte
      Vor uns im Grase
      Die raschen Weisen.
      Wie schön war sie!

      Mit den gesenkten,
      Bescheidnen Augen
      Das stille Mädchen –
      Mich macht’ es toll!

      Da sprang ein Knöpfchen
      Ihr von der Jacke,
      Ein goldnes Knöpfchen,
      Ich fing es auf –

      Und dachte Wunder
      Was mirs bedeute,
      Doch hämisch lächelt’
      Jego’r dazu,

      Als wollt er sagen:
      Mein ist das Jäckchen
      Und was es decket,
      Mein ist das Mädchen,
      Und dein – der Knopf!

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