Allegorie, Zeit, Harmonie

Nachts wenn der kalte Ostwind
Kristalle herumzublasen
sich hebt

in Träumen eine andere Welt entsteht

Stürme in winzigen Räumen
tobend
Leben gebend

Im Tod des Schlafs

wälzt sich ein Ozean von Elementen
drängt sich an Küsten
tost und brüllt

die Zeit ein Hauch, ein Stern, ein Universum
unendlich, unendlich nah
unendlich, unendlich fern

Blicke, Augenblicke, Schicksalsgeschick

Klick Klack und Stille
es legt sich der Wille nieder entspannt

nicht matt, nicht müde, nur Glück
glückliche Ladungsimpulse
die Härchen stehen
es kribbelt und summt

im Tagtraum lebt ein Geschöpf
anmutig tanzt es mit zärtlicher Geste
umarmt das Sein

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Einsiedler in Hinterwald
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3 Antworten zu Allegorie, Zeit, Harmonie

  1. Der Nachdenker schreibt:

    Nicht matt, nicht müde, nur Glück
    glückliche Ladungsimpulse
    die Härchen stehen
    es kribbelt und summt

    im Tagtraum lebt ein Geschöpf
    anmutig tanzt es mit zärtlicher Geste
    umarmt das Sein …
    ->
    Eine sehr schöne Beschreibung dessen, was Leben ist.

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