Den Armen nie die Hände reichen, mein Leben gehört den Reichen!

Man kann es drehen und wenden wie man lustig ist.

Die Oligarchen werden NICHTS abgeben, im Gegenteil am Ende werden sie noch reicher sein!

Es wird künftig noch mehr Verlierer geben – auch in den Regionen, wo bis dato Billigschrottkonsumenten gehalten wurden.

Wie sich die soziale Großwetterlage dadaurch verändert, nun, darüber muss man wohl nicht groß räsonieren.

Persönlich betrachte ich es mit einem leisen Lächeln, schließlich hätten es die Menschen in Europa noch immer selbst in der Hand die politische Klasse zum Teufel zu jagen, sich soziale Strukturen zu gönnen und auf einen globalen Ausgleich hinzuarbeiten.

Nur – sie scheinen den Sozialdarwinismus in Reinkultur zu bevorzugen, solange die Leichtmetallfelgen unter der Blechbüchse glänzen, geht es dem Konsumtrotteln doch wunderbar!

Ich bin gespannt wie Tsipras und seine Syriza die griechische Kleptokratie bezwingen.

Wäre ich er, ich würde schlicht alle Griechen mit einer monatlichen Überweisung von – na – sagen wir 2000 Euro beglücken, ohne Gegenbuchung im Staatshaushalt – nur Gutschriften auf den Konten der Bürger.

Wobei – solange die Sklaven in Resteuropa willig akzeptieren, dass die Finanzfaschisten sich an dieses Spiel noch anhängen, ihre zweistelligen jährlichen Renditen auf dieses Verfahren einkassieren, kann man auch Staatsanleihen auf der Sollseite verbuchen.

Ohne diese Profiteure einer überbordenden Kleptokratenarmee, wäre es in Griechenland noch düsterer geworden – doch die Zeche zahlen nun die ärmsten Griechen, wobei deren Zahl natürlich steigt.

So konnten ausgewählte griechische Bürger die letzten Jahre vor der geplatzen Blase ganz gut leben – wenn auch – leider nicht alle.

Nun glaubt Tsipras wohl, dieses System wieder installieren zu können.

Wer diesmal die Zinsen kassiert, vor allem wer am Ende blutet, wird wohl spannend.

Tatsache ist, dass Draghi in den nächsten Monaten den Finanzfaschisten ihre Schrottanleihen zu Kursen weit über 100% abkaufen wird, da werden schon exorbitante Gewinne gemacht – da diese meist weit unter Pari eingekauft wurden – den Leidensdruck spüren nun schon seit etwa fünf Jahren die meisten der einst als Kleinkleptokraten bedienten Griechen.

Die großen Fische werden auch in Griechenland immer fetter, den sie lassen sich weiter füttern und sie schwimmen ja mit der gesamteuropäischen Großgewinnerschicht im gleichen Pool.

In Griechenland sehen wir einen Mikrokosmos, der uns allen den Spiegel vorhält, nun werden wieder einige Zehntausend für einige Zeit Überweisungen erhalten, dem Rest wird es weiter dreckig gehen und gewiss sind es nicht die Ärmsten die jetzt noch ein paar Krümel geschenkt bekommen.

Nur, die gebildeten Schichten in Griechenland scheren sich einen Dreck um Gerechtigkeit, sie versuchen nur ihr Schnäppchen für sich selber zu machen.

So wird es am Ende wieder einer großen Mehrheit dreckig gehen, auch wenn für die nächste – wohl sehr kurze Periode – ein Teil sich als Gewinner fühlen darf.

Nur, solange das Prinzip gilt, mein Glück ist das Elend der Anderen, solange lächle ich, betrachte ich wie alle am Ende ins Elend fallen, den ein jeder der eine kleine Fallhöhe erreichen durfte, hat diesen Fall verdient.

Jene die immer gewinnen, sind schlicht jene, die kein Mensch jemals für sich bräuchte, sie bilden die Führung und Führung führt regelmäßig ins Verderben.

Leider sind die Menschen zur Anarchie nicht bereit – sie spielen lieber immer weiter mit – sie lassen sich versklaven und sind sie nicht satt, zerfleischen sie sich eben gegenseitig, nicht selten im wahrsten Sinne des Wortes.

Dreht eure Theorien, macht die Sache kompliziert, dann könnt ihr es vielleicht leichter ertragen.

Doch es ist schlicht und simpel, schon heute besitzen Hundert mehr als 4 Milliarden – könnte es sein, ihr würdet es erst kapieren, wenn ihr selber zu diesen 4 Milliarden zählt?

Sprich wenn 100 mehr besitzen als der ganze Rest der Menschen?

Vor allem – auch der „reichste“ vom Rest, ist froh, wenn er Abend satt ins Bett gehen darf?

Nun, ich wünschte mir dies noch zu erleben, den 3 Milliarden haben es gründlich verdient zu den 4 Milliarden ins Elend gestoßen zu werden, schließlich sehen sie ihnen heute zynisch auf die nackten Bäuche und manch einer glaubt tatsächlich wenn er ein paar Euro spendet, sei er ein „guter“ Mensch.

Wir müssten unser letztes Hemd spenden, nicht Draghi und seinen Bossen, sondern den Ärmsten unter uns!

Wir geben es aber wohl lieber den Reichsten!

(Die genauen Summen finde ich nicht mehr relevant – daher keine konkreten Zahlen……….)

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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5 Antworten zu Den Armen nie die Hände reichen, mein Leben gehört den Reichen!

  1. fini09 schreibt:

    Selbst bin ich straight und sage JA zur Sozialen Anarchie! Das was mir zu Ohren kommt wenn ich
    Menschen auf die Anarchie anspreche ist PANIK… man haelt das Wort allein schon fuer boes..
    Traurig aber wahr.

    • oberham schreibt:

      … ja — es scheint in den meisten Menschen wohnt eine Sehnsucht nach dem Sklavendasein – am Besten man bekommt von Morgens und Abends seine Handlungsanweisung und möglichst viel Futter in den Trog.
      Pech wenn das Herrchen mal launig sein sollte, der Trog leer ist, oder die Sklaven sich in der Arena zerfleischen müssen – nach Vorschrift versteht sich.

      Schauen wir den Hellenen zu, ich bin sicher die 10.000 die ab Morgen wieder mehr Futter bekommen, freuen sich – der Rest?

      Mich würde interessieren, wie viele der neuen Beamten wieder in den Polizeidienst zurück geholt werden.

  2. gr-klaus schreibt:

    Die 10.000 sollen keine Polizisten sein, sondern Lehrer. Wegen der geschlossenen Schulen der beiden letzten Verwaltungs“reformen“ sind die Kinder in Klassen von bis zu 40 Schülern eingepfercht. Die Hälfte aller fertig ausgebildeten Lehrer ist arbeitslos, weil der Staat „sparen“ muss. Sie stehen auf langen Wartelisten und kommen nach vielen Jahren vielleicht eine zeitlich befristete Anstellung auf einer eindsamen Insel. Mit einem Anfangsgehalt zum Mindestlohn von 579 €!

  3. oberham schreibt:

    Danke für die Konkretisierung…….. – ich überspitze zu gerne.

    Nur, besser finde ich dies nun wahrlich nicht. Es ist ein günstiges Pflaster auf eine klaffende Wunde. Arbeitslose Lehrer sind ja wohl u.U. ein revolutionäres Potential – so sind sie mit minimalen Kosten von der Straße, ja, sie helfen mit die Jugend einzupferchen – ob nun 30 oder 40 pro Zimmer macht das einen Unterschied? (Ok, man kann die Disziplin etwas leichter durchsetzen….)

    Ein guter Lehrer, der die Neugierde der Kinder weckt und sich einen Dreck um Konditionierung schert, sondern kritischen Geistern Nahrung köstlich serviert, der kann auch 50 Kinder pro Klasse verköstigen – nur – diese 50 werden keine willenlosen, gehaltssüchtigen Nutzkonsumsklaven werden.
    Diese 50 würden gemeinsam mit ihrem Lehrer interagieren und nach fünf Jahren wäre für sie Mathematik ein schönes Gedankenspiel, die Naturwissenschaften behandelte man multilingual und ein Orchester wäre auch entstanden – nur sie wären für das System wohl völlig unbrauchbar.

    (………ich hab 1 Stex in Germanistik und Bio (85 LMU/München) – als Referendar bin ich grandios gescheitert – nicht an den Schülern, am Lehrkörper! – das war meine erste veritable Niederlage, ich bin schon immer der Meinung gewesen, das Bildungswesen gehörte grundlegend reformiert – weg von der Konditionierung, hin zur Pflege der Neugierde und zur Philosophie – in der die Naturwissenschaften geborgen werden)

  4. rephlx1 schreibt:

    Ich wünsche ihnen sehr, dass ihnen ihr zynisches Weltbild nicht vollends den Blick versperrt, für all das Positive in der Welt.

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