Das Vaktzin wird sogleich gespritzt!

Für die zunehmend verarmende griechische Bevölkerung  besteht kein Grund zur Freude.  In den nächsten Wochen wird sich dies rasch offenbaren.

Die neuen Mandatsträger der Partei Syriza und der Hoffnungsträger Tsipras werden mit „Würde“ und Wohlstand gespritzt, sie werden rasch ihre guten Vorsätze vergessen und die „Realpolitik“ dürfte dafür Sorge tragen, dass Initiativen von mutigen Griechen bezüglich Selbstverwaltung, Kooperation und fruchtbarer, sozialer Interaktion, wie sie in den letzten Jahren teilweise zu beobachten sind, nach Wunsch verkümmern bzw. als Exoten weiter bestehen dürfen.

 

Auch künftig dürften mehr als die Hälfte der jungen Erwachsenen in Griechenland keine Chance auf ein würdiges Leben mehr erhalten und die Oligarchen werden weiter keine Steuern zahlen und die Schönheit und die Möglichkeiten des Landes alleine für ihre dümmlichen Zwecke verheizen.

Die Trauer ob der Lügen wird die Menschen weiter großteils lähmen.
Die Mutigen werden es nach wie vor sehr schwer haben, sie werden weiter gegen den Strom anschwimmen und am Ende wieder vom Wahnsinn mitgerissen werden.

Einmal mehr wird sich zeigen, dass es unmöglich ist das System ohne einen grundlegenden Wandel zu ändern.

Ich bin pessimistisch, ja!

Wir werden bald sehen, ob ich zu schwarz male.

Der Kreisel der Ungerechtigkeit beginnt sich in Europa immer schneller zu drehen, die Millionen ohne Hoffnung werden bald die letzten Reserven ihrer Familien aufgegessen haben, es wird noch kälter werden in den Herzen, die Menschen werden sich nicht an ihrer eigenen Nase fassen.

Nein, die Menschen werden sich gerne die Schuldigen präsentieren lassen und die Schuldigen werden die Ärmsten sein!

Nein, heute ist kein Grund zur Freude!

Das Traurigste, was auch passiert, es wird kein Grund zur Freude sein für die Masse – und jene die sich immer mehr nehmen, jene, die sich die Gewinner nennen, sie bemerken nicht, wie ihre Welt mit jedem Tag ärmer und grausamer wird.

Was mich so überrascht – wie gelingt es den Psychopathen Milliarden von wissenden Menschen weiter so zu halten, als würden sie nach wie vor wie ahnungslose Sklaven ohne Ketten, oder vergewaltigte Sklaven in Ketten, ihren Herren willig oder unter Qualen dienen?

Die Möglichkeiten der Vernunft, sie liegen offen vor uns, doch niemand scheint sich darum zu scheren.

Griechenland hat fruchtbare Böden, ein mildes Klima, wundervolle Landschaften und gebildete Menschen – und doch lässt sich der Großteil dieser Griechen behandeln, als wären sie Tiere ohne Verstand – sie begehren nur vereinzelt auf, indem sie handeln und ihre Talente zeigen.

Die Mehrheit bleibt im immer gleichen Trott, der Obrigkeit hörig, dem Traum vom Reichtum nachhängend, den materiellen Dummheiten ergeben – die Schönheit des Lebens, die Möglichkeiten sozialer Interaktion und gegenseitigen Vertrauens neben sich liegen lassend.

Wie schöne es wäre, würde ich mich irren!
Würde ich dem griechischen Volk Unrecht tun!

Vielleicht löst die Enttäuschung über die korrupten Leute von Syriza etwas aus, denn heute lebt ja die Hoffnung, morgen schon beginnt die Ernüchterung.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ich hier Falsches unterstelle, ist die geringste von allen!

Kein Oligarch wird nur einen Cent ärmer werden, das Spiel wird immer härter geführt – und die Verlierer schlagen sich gegenseitig solange ins Gesicht, bis die Gewinner lachend über ihre Leichen steigen und neue Feste feiern.

Würden die Verlierer schicht aufhören sich zu schlagen, sich die Hände im Vertrauen reichen, es wäre das Ende dieses schrecklich langweiligen Spiels.

Es könnte eine spannende Zukunft für die Menschen beginnen.

Der Konjunktiv, dieser unsägliche Geselle, er sitzt fester den je im Getriebe der Realität – wer morgen willig und billig wieder zu Arbeit geht, hilft mit, ihn weiter dort zu verankern.

Ich kann nur sagen, widersteht und geht!

Geht endlich auf eigenen Pfaden!

Hört auch euch gegenseitig nur zu schaden!

Griechen ihr seid schon weiter – ihr habt nun schon viele Jahre der strengen Regeln erlebt – müssen wir wirklich zusehen, wie ihr auch die nächsten Jahre jeden Lügner ertragt und weiter devot in euren Löchern steht oder an manchen Tagen wild geworden an euren Nasen dreht?

….. und wir sprechen noch nicht von den Ärmsten!

…… und wir sehen noch nicht den Höllen der Gegenwart in die Augen!

…. und wir denken noch nicht daran, den ökologischen Irrsinn zu beenden!

…. es ginge nur darum, die lokalen Verbrecher endlich in die Schranken zu weisen!

Doch wenn es die Gruppe nicht schafft sich vom korrupten Sprecher zu trennen, wie sollte es da ein Volk schaffen, sich von seiner Kleptokratenbrut zu trennen?

Wenn Du es nicht schaffst NEIN zu sagen – werden es auch Deine Nächsten nicht schaffen!

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Eine Antwort zu Das Vaktzin wird sogleich gespritzt!

  1. fini09 schreibt:

    Die Hoffnung stirbt zuletzt…aber auch diese wird wahrscheinlich sterben.

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