Ich bin ein intolerantes Wesen!

Bewusster Konsum ist für mich die einzige Form des würdevollen, gewaltfreien Widerstands.
Für mich gilt die Maxime, mit meinem Handeln ein Leben zu füllen, welches selbstbestimmt und sozial, sprich nicht das Elend anderer nutzend, seine menschliche Daseinsform in die Zeit legt.
Da ich auf dem Land lebe, letztlich zurückgekehrt genau an den Ort, wo ich geboren wurde, habe ich relativ viele Möglichkeiten, mich dem System zu verweigern.

Nahrung gewinne ich zum größten Teil durch den eigenen Garten und meine weiten Wanderungen, wo selbst jetzt im Winter einiges an Essbarem zu sammeln ist.
Wärme gewinne ich ausschließlich durch das Sammeln von Holz, bei jedem Spaziergang trage ich einen Rucksack und Bruchholz, sowie Zapfen und Zunderpilze darf man straffrei sammeln (zumindest in unserer Region).
Kleidung benötige ich keine neue mehr, seit dem Tod meines Vaters ist der Kleiderschrank übervoll – fünf Hosen im Wechsel halten leicht 20 Jahre – schon die letzten 10 Jahre brauche ich keine neuen Klamotten – nähen und stricken kann ich – warme Socken sind mir sicher!

Zu meiner Kollaboration; die Hütte ist ein kleines Haus mit 50 qm und ich besitze z.B. ein Lap-Top – allerdings zahle ich kein Netz -(ein netter Nachbar läßt mich in seines – dafür bekommt er von mir frisches Gemüse – auch Werkzeug tauschen wir aus – wobei ich vieles von meinem Großvater habe, das richtig behandelt immer noch gut funktioniert, teils mehr als 50 Jahre alt.)

Ich kann behaupten, bis auf das I-Net, Leitungswasser (Zwangsanschließung – schon zu Opas Zeiten) und die Bequemlichkeit einiger KW/h Energiewandlung, bin ich meiner Maxime treu.

In Deutschland als Einsiedler völlig ohne Elektrizität und Nutzung von Trinkwasser aus der Leitung zu leben, bedeutet, Gefahr zu laufen, als Rohstoff für die Psychiatrieindustrie zu enden – dann würde allerdings der persönlich verursachte ökologische Fußabdruck schlagartig ein Vielfaches des aktuellen betragen.

Straßen und alle asphaltierten Wege meide ich, wo immer möglich – in die Stadt muss ich sehr selten.

Man könnte sagen ich lebe zwischen Wald, Garten und Hütte – so unauffällig wie nur irgend möglich.
Die wenigen, die mich kennen, verurteilen mich nicht, sie halten mich für „ungefährlich“ – womit sie absolut richtig liegen!

Meine „Bekehrungsversuche“ beschränken sich auf das Getippe hier – früher dachte ich – Gespräche und Aktionen könnten helfen, doch sie hätten mich lediglich früher oder später meiner Freiheit beraubt.

Auch gewaltfreier Widerstand führt in die Zwangsverwahrung, so er zu penetrant vorgetragen wird.
Darin sehe ich jedoch keinen Nutzen.
Ich gestatte mir meine Nische, man kann mir vorhalten, selbst dass ist zu viel an Opportunismus – nun, da kann ich nicht widersprechen – nur – wie sollte ich gegen 80 Millionen – 7 Milliarden – ankommen?

Nur – ich halte dem entgegen, würden alle einen Lebensstil ähnlich meinem etablieren, würde das System eben zu Grunde gehen, wir wären gezwungen uns neue ökonomische Modelle zu erschließen, eine soziale Anarchie stünde – so der Mensch an seine Klugheit glaubte, offensichtlich im Raum.

Krieg vernichtet, Wandel würde die begangenen Verbrechen jedoch nicht gänzlich umsonst erscheinen lassen – Vieles vom menschlichen Geist hervorgebrachtes an Technik und Logik ist grandios und es bedürfte nur einiger im Gesamtkonzept fast schon als marginal zu bezeichnenden Veränderungen, um eine globale Gerechtigkeit des irdischen Seins zu etablieren, die um Vieles leuchtender und vor allem der Grausamkeit und des Elends beraubt wäre!

Nur – die 99,9% der Ausgebeuteten glauben nicht daran, sie glauben nicht an sich selbst!

Es bleiben die Mächtigen und ein paar verstreute Irre – ähnlich mir – die einen sind der Gipfel, mich selbst würde ich als schlicht aus dem Rudel gestoßenen betrachten.

Die Basis jedoch trägt den Gipfel, sie folgt den Impulsen, die von dort gesendet werden, und es gibt immer noch widerlichere Gestalten, denn jeder Psychopath fühlt sich berufen, dort Oben noch mehr Unheil in die Wege leiten zu dürfen.

Ein Mensch bleibt ein bizarrer Primat, solange er sich dem Prinzip der Führung nicht verweigert!
Wer sich führen lässt, der hat sich schon aufgegeben, wird schlicht nur ein Mittel zum Zweck.

Warum tippe ich?

Das I-Net ist meine Schwäche, da ich kaum Kontakt zu anderen Menschen habe und doch sehr an den Entwicklungen unserer Art interessiert bin – in der Bücherei gibt es kaum noch gute Bücher die ich nicht längst gelesen habe – die Neuanschaffungen sind großteils eher peinlicher Gedankenmüll (… in meinen Augen).

Ich bin intolerant was Konsum angeht, den in unserer Gesellschaft definiert sich die Wirtschaft letztlich völlig über den Konsum, ja die ganze Umverteilungs-. und Vernichtungsmaschinerie wird letztlich vom Konsum gespeist – würden die Menschen sich diesem Treiben verweigern, hätten sie die Chance frei zu werden – so sind sie mehr den je Sklaven einiger weniger mächtiger Artgenossen, die sie nach Gusto leiden oder leidlich leben lassen.

Wäre die letzte Konsequenz nicht immer der Krieg, vor allem wäre nicht die Vernichtung unserer Natur und so vieler anderer Lebewesen und grandios schöner Elementeformationen, eine immer offensichtlicher, als zwangsläufig hingenommene Tatsache, ich würde liebend gerne das Spiel mitspielen und die Welt bereisen, die Ganzen spannenden Möglichkeiten der Technik und des sich Entfaltens auskosten – doch der Preis ist eben zu hoch.

So lerne ich jeden Tag aufs Neue die kleinen Schätze die mir meine Umgebung bietet zu würdigen, mich darüber zu freuen und dort meine Zufriedenheit und mein kulturelles, geistiges Auskommen zu finden – die Tipperei hier wird eines Tages enden, bevor ich physisch in eine andere Form übergehe, den erst wenn ich schweige, bin ich – da im Grunde jeder formulierte Gedanke anmaßend ist, da jeder Mensch selbst die Entscheidung treffen darf, wie er zu leben gedenkt.

Da ich intolerant bin, habe ich kein Verständnis für angebliche Zwänge!
Sekündlich holt sich der Tod Menschen – die noch Jahrzehnte zu leben imstande wären – durch Hunger, Gewalt und andere Grausamkeiten der ökonomischen Systematik unserer Art.

Warum also sollte selbst der Ärmste, um zu überleben, einem System dienen, dass ständig mordet und wütend über den Globus herrscht?
Nein, in meinen Augen müsste er sich verweigern, uns die letzte Energie dazu verwenden – auch wenn es sein Leben kostet.

In unserem Land können wir so grausam offensichtlich erkennen, was Opportunismus anrichtet – die wenigen Aufrechten, die das letzte Deutsche Reich nicht überlebten, da sie laut nein schrien, blieben meist namenlos – einige hebt man auf das Schild und sonnt sich selbst mit ihnen darauf – wir sind ein würdeloses, bequemes Volk, ein Volk, das leider kein Alleinstellungsmerkmal bezüglich seiner degoutanten Qualitäten für sich beanspruchen kann.

Nein, die schwache Willenskraft des Individuums, sie ist leider ein globales Merkmal unserer Art, den die Menschen erkennen zwar, doch sie lassen sich schlicht gehen!

Erst in der größten Not, besinnt man sich – kurz – auf die Eigenschaft, ein soziales Wesen sein zu können.
Im Augenblick da das eigene Überleben jedoch gesichert scheint, wird man zum pseudovernünftigen Wesen – man gibt sich den Möglichkeiten hin, ja man kämpft darum, ein möglichst großes Stück der Beute für sich zu gewinnen – wie erbärmlich das ist, kann man schon daran sehen, dass jetzt wieder Menschen aus Angst um ihren Wohlstand auf die Straßen rennen – und wieder heulen die Verzweifelten nicht ob ihrer Dummheit, sondern ob der Tatsache, dass sie glauben zu wenig vom Kuchen zu erhalten.

Wie immer rennen sie noch schlimmeren Übeln hinterher, als ohnehin schon herrschen.

Es schmerzt zu sehen, dass letztlich immer der noch schlechtere Weg eingeschlagen wird!

Es schmerzt zu erleben, dass der Zynismus immanent und der Opportunismus das allgegenwertige Prinzip unserer Lebensart ist.

Es schmerzt zu fühlen, dass man keine Liebe am Leben halten kann, da eine Mutter an keinen Ausweg, als das Mitspiel, glaubt.

Es schmerzt, das die soziale Interaktion sich letztlich auf die Flora und Faune – ohne die eigene Art – beschränkt – da man alleine lebt auf diesem Planeten, alleine unter lauter Artgenossen die anders empfinden und anders denken, die einen als verrückten Spinner titulieren und selbst nicht erkennen, wie irrsinnig sie doch daherkommen, in ihren tonnenschweren Belchbüchsen, in denen nicht selten ihre Kinder als blutige Fleischmasse enden.

Sie stehen dann an den Gräbern und trauern – doch sie ändern NICHTS!

(ich lese nicht Korrektur!…………… – wen es stört – der kann mich gerne auf Fehler hinweisen – ich bin sicher es gibt Einige – Kollaborationszeit für diesen Text (aus einem Kommentar entstanden….. – in Summe) 30 Minuten.

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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23 Antworten zu Ich bin ein intolerantes Wesen!

  1. AlterKnacker schreibt:

    Welcome to the Club … auch wenns Dich jetzt ärgert … 😀

    • oberham schreibt:

      …. oh – ich ärgere mich – hoff ich – schon lange nicht mehr.
      Ich hab mir eine eigene Art von Arroganz zugelegt, ich glaub schlicht selber was ich so tipp und meine Überheblichkeit kennt keine Grenzen – einzig – die Deppen da draußen, müssen – wenn auch – noch – in prozentual kleinen Dosen, dran glauben.
      Schon morgen kann aus einem strahlenden Gewinner ein depressiver Verlierer werden, – macht er dann seinem Elend ein Ende, habe ich kein Mitleid mit Ihm.
      Die Menschen sind so sehr damit beschäftigt, sich selbst und andere zu quälen.
      Selbst der größte Misanthrop könnte sich wohl keine widerlichere Welt ausmalen, denn noch mehr Grausamkeit würde ja das Gebäude zum Einsturz bringen.
      Insofern kann man sagen, es herrscht die maximal mögliche Dummheit – mal sehen, ob wir erleben, wie dieser Grad mal wieder überschritten (in unseren Gefilden – Andernorts wird ja fröhlich geschlachtet….) wird, sprich, auch die Wohlstandsbildungsbürger massakrieren sich auf Befehl gegenseitig. (nicht nur auf der Straße mit ihren Blechschüsseln, oder bei neuen „Trendsportarten“ – ich glaube es sterben mehr Europäer beim Wingsuitsport – als durch die desperaten „Terroristen“.)

      Doch die Krankheitsrate, die ist der eigentliche Hit – so krank wie heute, war das Volk noch nie! (…. man muss das immer in Relation zum Stand der Technik setzen! – oder muss man das positiv Erreichte auch negieren, wenn man den Wahnsinn anprangert – sprich, ist Fortschritt nur in der Einheit mit Wahnsinn möglich?…. Ich sehe das jedenfalls nicht so! Im Gegenteil – wie schon oft hier verlautbart, ich meine, wir wären schon wesentlich weiter in den Naturwissenschaften und hätten ein weitaus klügeres Verständnis der Zusammenhänge unserer Biossphäre, würden wir uns dem Irrsinn verweigern und als Schlimmsten Daseinszustand die Langeweile, den Müßiggang ansehen, ich behaupte kaum ein Mensch hätte Lust dazu, im Gegenteil – wir würden milliardenfach denken – und zwar klug und mancher brilliant, statt milliardenfach gelenkt und tumb wie das geistloseste Wesen, geisteskranken Führern hinterher zu trotten.

      Aber mein Glück – die Schätze der Natur in meinem Revier gehören mir fast alleine, kaum noch einer der die Kräuter, Wurzeln und Früchte sammelt – einzig die Pilzsaison macht aus dem Wald ein überlaufenes Gebiet – doch egal, so viele Pilze zu essen ist eh ungesund – dank der netten Behandlung unserer Böden…… – doch diese Untat, kann ich leider nicht mehr vermeiden – mit jeder Beere, jedem Tee aus Rinde, jedem Pilz krieg ich meine Dosis – kein Wunder wenn ich dann einige Jahre verliere – jedenfalls werde ich strahlend eingehen ;-)…….

      Das lustigste – meine Artgenossen fressen Heidelbeeren aus China und Osteuropa – Pilze ebenso und glauben dort wüchse das Zeug auf unbelasteten Böden – oder in Treibhäusern – schadstofffrei :)))))))))))) – mal sehen wo man mehr Gift abbekommt.

      Generell gilt, der Standartkonsument kriegt ohnehin die schlimmste Strafe mit seinem Konsumgut verpasst – sei es eine Repräsentationskarosse die seine Lebenszeit frisst, damit er sie finanzieren kann und trunken von Dünkeln im Stau gute Luft genießt, sei es sein zig qm großes Privatdomizil – mit all den finanziellen Erfordernissen und der abgrundtief bornierten Eitelkeit seiner Besitzer – bis hin zu den Besuchen in Luxusrestaurants, wo man dem gelegentlichen Gästen manchmal aus Jux ein leckeres Hundesdosenfutter für 100 Euro vor die Nase legt – (Stammgäste bekommen natürlich „hochwertige“ Kost….).
      Karl Valentin lacht sich wohl krumm, angesichts des deutschen Trottels im 21. Jahrhundert, die Pickelhauben waren schon ganz nett, danach die personifizierte Gülleschwemme und heute das Highlight, ein massenmordendes Konsumentheer, das noch nicht einmal kapiert was es anrichtet – ich finde da wird es schwer, sich noch eine Steigerung ausmalen zu können – den selbst eine Atombombe wäre wohl nicht Widerlicher, als die saturierte, bräsige Bildungsbürgerbrut, die den Planeten leerfrisst und sich selbst als vernunftbegabt ansieht – mehr Selbstbetrug – ich nenne es schlicht Dummheit – ist schlichtweg unvorstellbar – (zumindest für mich…).

      Da bleibt für Ärger kein Platz, da bleibt bloß noch der offene Mund und die komplette Sprachlosigkeit – daher – solange ich tippe, triefe ich wohl selbst noch vor Arroganz und Dummheit, da ich so naiv bin zu glauben, es könnte sich doch noch was zum Guten ändern.
      Noch zum fröhlichen Kriegstreiben: (ich gehe davon aus, das junge Arbeitslose zuerst an die Front „dürfen“….)
      Die unterprivilegierten Gruppen bilden zwar nur einen anderen Rohstoff – aus Hilfsempfängern werden Bleiempfänger – doch auch die Todesrate bei der „Mittelschicht“ steigt in solchen Phasen schlagartig an – die Irren predigen derweil noch von einer Utopie – macht mir mehr Spaß, als die intelligenten Sprachrohre gut zu heißen.

  2. fini09 schreibt:

    Obwohl, wieso sind utopisten irre…happiness is a warm gun…

  3. „Ein Mensch bleibt ein bizarrer Primat,
    solange er sich dem Prinzip der Führung nicht verweigert!
    Wer sich führen lässt, der hat sich schon aufgegeben,
    wird schlicht nur ein Mittel zum Zweck.“

    Copyright © 2015 by oberhan

    Dennoch verstehe ich eines nicht.
    Warum sollte Krieg die Konsequenz sein,
    … wenn du „die Welt bereist„???

    Dies würdest du doch zu Fuß machen.
    Dadurch würde sich doch weder dein
    Verhalten noch deine Verweigerung
    gegenüber dem „System“ ändern.

    Habe ich recht, oder habe ich recht? mein Bruder.
    Wie immer, blitze gescheit, wie ich bin, habe ich natürlich recht, unser Bruder!

    • Dude schreibt:

      Kommt ganz draufan wie man reist…

      • … ich könnte gar nicht derart viel Konsum mit mir rumschleppen,
        wie der Mensch am Anfang des Videos …

      • Dude schreibt:

        Du solltest nicht bloss den Anfang schauen, dann sind auch unnötige Vorurteile nicht mehr gegeben.
        Der überlegt sich schon was bei seinen Trips…

      • … 50 Minuten Video sind mir einfach zu lang.
        … und es ist ja nicht so, dass mir diese Art von Wanderschaft fremd wäre und ich bin ja diesen Menschen unterwegs begegnet – so selten ist das nun auch wieder nicht, ist halt eine andere Weise mit dem Leben fertig zu werden. Oder wie ich sage „Weltbewältigungstechniken“ – da soll jeder seinen Spaß dran finden, wie er es für richtig hält. Wie ich sagte, der Mensch im Video schleppt mir schon gleich am Anfang zu viel Konsum, sprich Ballast mit sich rum. Für mich der Ausdruck tiefer Unsicherheit und Ängste.
        Für mich ist das aber auch körperlich viel zu viel. 3 bis 5 Kilo mehr tue ich mir nie an; weder zu Fuß noch „bequem“ zu Pferd, mit Segler, per Anhalter, Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug. Ist weder innerlich mein Ding und eben körperlich gar nichts für mich – das ganze dann vielleicht auch noch im Sommer … nein, danke! frui non perfrui

    • oberham schreibt:

      ok, die Welt erwandern wäre möglich, solche Gedanken spukten schon öfter in mir –
      auf lange Wanderschaft zu gehen – nur – mein Garten, meine Hütte, mein Platz auf der Welt, war würde daraus werden…… – und heute im Freien zu schlafen, ist nicht gerne gesehen….. (wild campen etc. – da ist man schnell polizeilichen Maßnahmen ausgesetzt..)

  4. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    “Ein Mensch bleibt ein bizarrer Primat,
    solange er sich dem Prinzip der Führung nicht verweigert!
    Wer sich führen lässt, der hat sich schon aufgegeben,
    wird schlicht nur ein Mittel zum Zweck.”
    Copyright © 2015 by oberhan

  5. Hawey schreibt:

    Hat dies auf hawey99.wordpress.com rebloggt.

  6. Der Nachdenker schreibt:

    Im Übrigen beruht auch das Betriebssystem unserer Gesellschaft auf einem nahezu geschlossenen Konformismus – die meisten Menschen tun den lieben langen Tag Dinge, die sie eigentlich gar nicht tun wollen, und „begründen“ und rechtfertigen sich und anderen das dann tagein, tagaus. Sie arbeiten in dämlichen Betrieben, drehen anderen Leuten irgendeinen Quatsch an, und alles fließt nur, wenn alle genau die Codes und Regeln befolgen, die man gerne als „Kultur“ oder „Konventionen“ beschreibt, die aber nichts andere als die Manifestationen von Herrschaft sind… Und, ja, vielleicht ist auch das irgendwie „neu“: Dass der moderne Mensch inzwischen gelernt hat, dass man „ja“ sagen muss zu all diesen Zwängen, dass man sich an ihre Spitze setzen muss, um sie „mit Überzeugung“ ausführen zu können und so selbst weiterzukommen. Im Gegensatz zu früheren Herrschaftssystemen ist der bürgerliche Mensch inzwischen mit seiner eigenen Unterdrückung regelrecht … identifiziert. http://www.nachdenkseiten.de/?p=24698

    • oberham schreibt:

      …. wie oft schon getippt – wir wissen was wir tun, doch nur die wenigsten ändern etwas an ihrem Tun, ihrem Sein, – ich würde es nicht Identifikation nennen, ich nenne es schlicht Feigheit – den natürlich ist die Verweigerung vordergründig ein steinigerer Weg.
      Persönlich darf ich jedoch von Befreiung und mehr Lebensglück sprechen.
      Lieber eine Stunde im Wald – als eine Stunde für das System gegen hundert Euro – (mehr habe ich nicht geschafft als Funktionstrottel….) – aber auch tausend oder mehr würden es nicht aufwiegen.

      Manchmal fühle ich noch diese Arroganz in mir, es für andere „richten“ zu können, hätte ich nur die Macht dazu – doch das ist der Kardinalfehler schlechthin, den Freiheit bedeutet immer der ganz persönlichen Einsicht und Vernunft zu folgen, diesen Mut kann niemand anderen geben, diesen Mut muss jeder für sich finden, den – davon bin ich überzeugt – jeder Mensch trägt die Fähigkeit als soziales, friedliches Wesen zu interagieren in sich – er müsste sich nur diesbezüglich vertrauen schenken.

      Mag sein allen Feigheit zu unterstellen, ist ungerecht.
      Vielleicht hatte ich schlicht nur Glück.

      Letztlich wird man wohl genauso viele Gründe wie Menschen anführen können, warum wer von uns was macht.

  7. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Forum Politik rebloggt und kommentierte:
    Bewusster Konsum

  8. pleifel schreibt:

    Lebe nicht im Wald, aber vom Wald umgeben. Wenn ich deinen Gedanken folge, ist vieles richtig, aber deine Lösung kann nicht die aller sein, was Dir wohl bewusst sein dürfte. Eine „Waldlösung“ steht dann mehr symbolisch für die Alternativen, die zwar möglich sind, aber für die es kein Patentrezept gibt.
    „Vieles vom menschlichen Geist hervorgebrachtes an Technik und Logik ist grandios und es bedürfte nur einiger im Gesamtkonzept fast schon als marginal zu bezeichnenden Veränderungen, um eine globale Gerechtigkeit des irdischen Seins zu etablieren, die um Vieles leuchtender und vor allem der Grausamkeit und des Elends beraubt wäre!“ Ja!!!

    • oberham schreibt:

      Danke für diesen Kommentar, dem kann ich voll zustimmen.

    • “Ein Schulterschluss aller Protestler wäre jetzt zwingend nötig, aber dazu müsste nicht nur ein gemeinsames Ziel definiert werden!” Wanderer

      Also, lieber Wanderer, definiere bitte einmal deine Ziele. Meine habe ich ja bereits weitestgehend ausformuliert. Nun bin ich ja aber auch nicht der Nabel der Welt oder hätte die ganze Weisheit mit Löffeln gegessen und bin wie jeder andere auch ja einer nahezu perfekten Indoktrination “zum Opfer” gefallen, bzw. “auf den Leim gegangen”. Im Grunde weiß ich mehr, was ich nicht will und weniger, was ich will, wenn ich auch eine große Vision der Freiheit vom Joch des Kapitalismus und der Überwindung des Todeskultes in meinem Herzen trage. Mit anderen Worten, das ist nicht bloß ein ein “politisches” “Programm”, ein Tapetenwechsel im Schweinestall oder ein neuer in Kalk getünchter Anstrich.

      Ein grober Entwurf:

      A. Der Mensch als Mensch steht im Mittelpunkt aller Fürsorge aller Menschen.

      1. Das zentrale Dogma ist, dass jeder Mensch ein sehr gutes und heiliges Gutes-Sein ist, von Natur aus, also materiell-biologisch vom Zeitpunkt seiner Empfängnis bis zu seinem Ausscheiden aus diesem Leben. Wenn das nicht totaler Positiv-Rassismus ist, weiß ich auch nicht weiter.

      2. Der Schutz vor der Verderbnis dieses Guten-Seins des Menschen ist höchstes Prinzip.

      3. Gegen die Lüge, dass “der Mensch von Natur aus ein Böses-Sein ist”, dass “es ihm gewissermaßen im Blut steckt” (materiell-biologischer Negativ-Rassismus) hat Mann – der Mensch, die Gemeinschaft von Menschen, das Volk, der Volks-, bzw. Völker-Staat KEINE Gründe, sondern das Zuchthaus und die Therapie!!!

      4. Wer diese Lüge also in Wort, Bild oder Schrift verbreitet, wird mit Freiheitsentzug nicht unter 36 Monaten getadelt. Für diese Zeit sind dem Verbrecher seine Bürgerrechte aberkannt.

      5. Gegen die Lüge, dass “aus dem Besprechen von Brot und Wein das tatsächliche Fleisch und Blut einer Gottheit wird” hat Mann – der Mensch, die Gemeinschaft von Menschen, das Volk, der Volks-, bzw. Völker-Staat KEINE Gründe, sondern das Zuchthaus und die Therapie!!!

      6. Wer diese Lüge also in Wort, Bild oder Schrift verbreitet, wird mit Freiheitsentzug nicht unter 72 Monaten getadelt. Für diese Zeit sind dem Verbrecher seine Bürgerrechte aberkannt.

      7. Das gesamte Vermögen der “Kirchen” wird eingezogen und gleichmäßig unter alle Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Rechtes in Deutschland aufhalten und sich weder unter Tadel, Zuchthaus oder Therapie befinden aufgeteilt.

      8. Das Wort “Schuld” und alle seine Ableitungen werden aus dem Vokabular der deutschen Sprache in Wort, Bild und Schrift entfernt. Jeder öffentliche Gebrauch des Wortes Schuld und seiner Ableitungen steht unter Tadel und wird bei Zuwiderhandlung mit einer CHAM-Therapie von mindestens drei und maximal zwölf Monaten belohnt.

      9. Sämtliche materielle Forderungen gegenüber dem Nächsten oder gegen das “Ausland” sind nichtig und sind ersatzlos eingestellt. Forderungen gegen den Nächsten vom “Ausland” aus sind nichtig.

      10. Ein Rechtsanspruch auf materielle Forderungen, auf Zinsen-Nehmen, Zinsen-Fordern oder Zinsen-Geben besteht nicht.

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