Vom Reden und Schreiben

Worte über die Luft

Worte über das Licht

Worte, Worte, Worte, Worte,

Worte, Worte, Worte, Worte,

 

überall Worte

 

halt!

 

Denken,

ohne zu denken,

werden wir unser Leben an jene verschenken,

an jene,

die seltsam kalt und ohne Liebe ihre Taten

in der Dunkelheit verschränken!

 

Keine Worte mehr, genug

Genug gesagt, genug geschrieben

 

Ich leb mein Leben

Schenk es nicht her

Ist mir wirklich nach Worten

So werd ich sie vielleicht hier verorten…

 

Doch mir scheint das Leben grad so schön

Da hab ich kaum die Zeit dazu

…… und nutzlos ist´s

So nutzlos ja

Leben, Lieben, mich nicht verbiegen

Ich schau schon zu

Mach meine Augen auf

Es legen so viele die Finger auf die Wunden

Die meisten jedoch bohren

Sich mit Wucht hinein und

Heilen nicht,

sie baden nur die Eitelkeit im Licht!

 

Bewundern tu ich jene,

die ich nicht kenne,

jene die leben ohne die Nächsten zu bescheissen,

ohne die Welt in Stücke zu reissen.

 

Jene jedoch sind still

Sie schreiben nicht,

Sie reden nicht,

Sie leben schlicht

…………………und lieben.

 

Wann standen Euch zuletzt die Tränen

In Euren Augen?

Warum weint ihr nicht

An jedem Tag

Über den Wahnsinn dieser unserer Art?

 

Wer nicht weint,

der ist verrückt geworden!

 

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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6 Antworten zu Vom Reden und Schreiben

  1. kahalla schreibt:

    Ein warmes Gedicht in kalten Zeiten. Ich grüße die Schönheit deines Lebens.
    Ich bin im Zentrum eines Kampfes und sehne mich nach Frieden.

  2. Auswanderer schreibt:

    Vielen Dank + herzliche Grüße vom Ende der Welt, tausende km nördlich.

    MfG

    Auswanderer

  3. Dude schreibt:

    Mit dem Weinen verhält sich’s ganz ähnlich wie mit dem Kotzen. Wenn ich mal damit begänne, wäre die Flut verheerend – ich würd‘ drin ersaufen.

    Der Name meines Vorredners bringt vielleicht Heilung. Hasta la victoria siempre!

    L&L
    D

    Ps. Sorry dass ich auf Deinen beglückenden Kommentar bei mir drüben nicht mehr geantwortet hab – mir hängen grad Systemlakaien mit Systemterror noch und nöcher an den Hacken, daher bin ich zeitlich ziemlich begrenzt…

  4. „Wer nicht weint,

    der ist verrückt geworden!“

    Damit gehöre ich ja zu den total Gesunden! WAHNSINN!

  5. fini09 schreibt:

    Wieder ist September. In diesem Jahr bisher Wettermaessig eher ein trostloser, kalter Monat..und
    ich kann Nicht weinen trotz all dem Grauen. So bin ich wohl ‚ver rueckt‘ geworden…; ?!

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