Ein Spatz, noch ein Spatz und kommt noch einer?

Gelassen blickt ein Mensch auf einen Spatz, der frech und munter hüpft von einem Tisch

Auf einen Stuhl, auf die Erde, hinunter

Pickt einen Krümel auf, voll Freude hebt er ab,

steigt in den Himmel hinauf

hinterher piepst ihm sein Artgenosse,

Glück auf!

 

Der Mensch spürt Freude und ihm wird warm, von Innen her,

wie wirklich scheint das Lebensmeer,

wie nah schmiegt sich der Friede

an uns und teilt die Liebe

mit uns und unseren Zeitgesellen

ein Krümel nur!

 

Am Ende hofft der Mensch, der Spatz möge wiederkommen,

er wäre stets willkommen, er macht mit seinem Spiel

benommen, nichts hat er genommen,

nichts was uns schmerzte genommen,

nein er scherzte, er trug die Leichtigkeit heran

mit einem Flügelschlag!

 

Liegt er tod dann, irgendwann,

am Grund der Luft,

weht ein Trauerduft durchs Sinnen

ein Schmerz strahlt durchs Herz

es wird eng,

es ist vorbei!

 

Eines jeden Leben geht zu Ende

Würde uns doch nur die leichte Muse

Zur Freude gereichen,

würde uns doch nur die bloße Liebe

uns täglich die Hände reichen,

mit einem Blick ohne Angst!

 

Doch wir streben nach mehr,

dabei sind wir weniger als ein Spatz,

mancher von uns steht am Rand,

macht einen Satz,

ein letzten, zertrennt das Band,

woher die Verzweiflung nur?

 

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