3.200.000.000 Stunden 1 Euro Job!

Wären die 40 Millionen Beschäftigten alle Vollzeit on the Job, müssten sie als 1-Euro-Jobber volle zwei Wochen arbeiten, um unsere 631 MdBs  nach dem derzeitigen Standard zu versorgen (es wird aber mehr nötig sein künftig – sie sind unzufrieden!), sie hätten ja die 3,2 Milliarden Stunden abgearbeitet, könnten nun das Geld den MdBs überreichen und diese würden es an sich austeilen und ihre Wichtigsymbole damit finanzieren.

 

Es wird noch besser!

In Hamburg plant man für 500 Menschen 0 Euro-Jobs zu kreieren.

Sprichwörtlich – egal wie viele Menschen auch in Deutschland so arbeiten, sie können unmöglich die 631 MdB´s versorgen – sie können ja nichts abgeben, da sie nichts bekommen!

 

(Natürlich bekommt ein 0 Euro-Jobber – seine Grundversorgung und ein warmes Zimmer…. – doch welchen Anteil davon möchte wohl ein MdB? Klar das Bare!)

Wobei ich die Aufregung nicht verstehe, da doch praktisch alle „Maßnahmen“ ebenfalls eine gewisse Art von

Nulleurobeschäftigung darstellen.

Der Ein-Euro-Jobber J. Jaul, gewann dieses Wochenende den Jack-Pot!

In der Lotterie, ganze 11,8 Millionen Euro!

J. Jaul musste bis gestern täglich in einer Übungsfirma antreten, Regale ausräumen, Regale einräumen, Übungseinkäufe tätigen,

Übungskassenabschluss tätigen, Übungsgeldzählen.

Ein Glück, so gut ausgebildet, dürfte er nun in der Lage sein, die 11,8 Millionen artgerecht zu verkonsumieren.

Dem Kundenberater im Job-Center hat er die Nachricht freudestrahlend überbracht und sich vom ALGII Bezug mit sofortiger Wirkung abgemeldet.

Bis gestern galt J.Jaul als Volksschmarotzer, als unwilliger, etwas zurückgebliebener, Arbeitsverweigerer – einzig die Manager der Übungsfirma waren froh, für ihn den Tagessatz von 140,– Euro einnehmen zu dürfen.

Doch plötzlich ist J. Jaul etwas Besonderes!

Er ist besonders reich! Die Menschen mögen ihn vielleicht nicht mögen, doch sie mögen ihm gerne Dinge verkaufen, er ist ein gemochter Kunde!

J. Jaul ist immer noch Kunde – ein Kunde der positiven Art!

J. Jaul ist 45 Jahre alt, da er die Lottomillionen nicht zu versteuern hat, darf er künftig täglich locker 1000,– Euro als Kunde unter die Leute bringen.

J. Jaul ist endlich zu einem „wertvollen“ Mitglied der Gesellschaft geworden.

Das Beste – die 11,8 Millionen kommen nicht etwa von grimmigen Steuerzahlern, nein sie kommen von hoffenden Lotteriespielern, die ebenso auf den Jackpot lauern – doch leider meist nur um den Einsatz trauern.

J. Jaul wir künftig 1000 qm Wohnfläche plus persönliches Hallenbad, persönliche Sauna, persönlichen Wellnessbereich, persönliche, persönliche, persönliche xyz Bespaßung vorhalten.

Er kann es zahlen (wenn er nicht täglich noch 1000 Euro für andere Gimmicks ausgibt).

Sollte er jedoch keinen Nachschub an Millionen generieren, könnte er schon in einem Jahr wieder als Kunde im Job-Center antreten.

Es ist leicht möglich sich von 11,8 Millionen in einem Jahr zu trennen, so man an die richtigen Verkäufer kommt.

Mir wird beim Schreiben dieser Zeilen echt übel – ich stelle mir gerade das Leben der Reichen vor – ich stelle mir vor, wie man vor lauter Reichtum zu einem degeneriertem Kundenobjekt verkommt, einem Objekt der Begierde, ein Objekt das alle so sehr begehren, die Dinge zu verkaufen haben, die Dinge verkaufen müssen, müssen damit sie ihre Berechtigung auf diesem irrsinnigen Menschenhaufen behalten.

 

Ich wollte eine Art Parabel über den Reichtum tippen – ich muss aufhören, ich muss mich übergeben, ich hab keinen Bock mehr, mich in diese verrückte Welt hineinzudenken – ich lese jetzt lieber mal davon,

wie viele Palästinenser sterben müssen, damit drei ermordete Jugendliche gesühnt werden – ich fürchte, neben dem Reichtumswahnsinn, ist der Rassenwahnsinn noch „spannender“.

Der Reichtumswahnsinn tötet indirekt, der Rassenwahnsinn scheint mir eines seiner beliebtesten Mittel zu sein, das Töten zu motivieren – ich weiß – ich dürfte das wohl nicht schreiben, nur – könnte es sein, dass Juden keinesfalls auch nur ein Jota bessere Menschen sind als Christen, Atheisten, Moslems, etc. etc. etc.? Sie sind gewiss auch nicht schlechter, sie waren oft die Opfer, doch sorry, sobald sie die Gelegenheit bekommen, sind sie eben die gleichen Täter, wie jene, unter denen sie so unsäglich litten.

Dabei, so vermute ich, möchte die große Mehrheit der Juden weder Opfer noch Täter sein, nur sie tolerieren eben die Täter, um daraufhin wieder zu Opfern zu werden. Wie überall andernorts ebenso!

So dreht sich die Spirale, solange die künftigen Opfer, die Täter – bei ihren Taten, wo sie aktuelle Opfer traktieren – tolerieren, werden sie immer, sobald das Glück sie verlässt, selbst zu Opfern werden.

Die Täter meist nicht, da diese aktiv sind, sie praktizieren, toleriert durch die Masse, ihre psychopathische Grausamkeit, oft berechnend und effizient, oft mit dem Ergebnis, selbst reich zu werden, reich an grausamen Taten und reich an Beute.

Die Masse, die tolerierende Masse, spielt Lotto, da sie die Effizienz des Mordens, des Betrügens, des Hasslenkens, des Verblendens nicht beherrscht.

 

Nur warum ?

Nur warum toleriert die Masse das Morden, das verschlagene Agieren, ja warum bewundert es insgeheim, oder gar offen, solche Figuren????

Immer bleibt die Frage – Warum?

 

Was ist so schön, unter immer mehr armen, entwürdigten, leidenden, oftmals wirklich sich zu Tode hungernden, Artgenossen, reich zu sein?

Wie kann man dieses Leben genießen, angesichts des Horrors, den wir täglich tolerieren, den wir täglich durch unsere devote, willige, mutlose, bequeme Mithilfe gar unter Dampf halten?

Uns müsste doch jeder Bissen im Halse stecken bleiben! Tut er aber nicht, wir lachen, wir lassen es krachen, wir wollen Spaß, wir kaufen uns Spaß, zumindest jene die kaufkräftig sind.

Also – spielt weiter Lotto, dient weiter gegen Remuneration, verkauft eure Würde und hofft auf Reichtum – also Masse, macht weiter wie immer, haltet den Horror unter Dampf und wundert euch nicht, so ihr eines Tages wieder Opfer sein werdet!

Gestorben wird in jedem Sekundenbruchteil ein Opfertod, doch was ist das schon, angesichts von 7.000.000.000 Leben – ein Witz!

Sind wir nicht alle – schlicht ein dummer, ein schrecklicher, ein absonderlicher, ein widerlicher – Witz?

 

Mit 3.200.000.000 Euro könnte wir verhindern, das täglich 10.000 Kinder verhungern – nur wir – nur unsere Nation – ganz alleine – egal was andere Nationen tun.

Doch wir halten uns für dieses Geld lieber ein Scheinparlament, und in diesem Scheinparlament hocken, besonders fett und brünstig an Eitelkeit, 631 Damen und Herren – und wir sollen glauben, es gäbe hierzulande eine Demokratie! Ich würde schlicht sagen, jeder dieser Figuren hat täglich etwa ein Dutzend hungertote Kinder auf dem Gewissen – da sie ja freiwillig auf Protz und Pomp verzichten könnten – mit einem Ehrenamt und 0,1% des Aufwands – entsprechend 3.200.000 Euro – für jeden noch etwa 5000 Euro Sitzungsgeld p.a. wäre es hinlänglich getan – sie tun ja nichts! (Oder glaubt jemand im Ernst, im Parlament werden auch nur ansatzweise Probleme aufgenommen, analysiert und gelöst, die Gemeinschaft, den Staat betreffend?)

Dieser Vergleiche sind hanebüchen? Oh nein, wie der Lottogewinner, ist der Parlamentarier auch nur ein beliebter Kunde! Er hat nur nicht Millionen im Lotto gewonnen, sondern er hat eine Stimme im Parlament gewonnen, und diese ist Millionen wert, sie wird ihm abgekauft und er stimmt wie es ihm angetragen wird! Er bekommt dafür Geld von den verratenen Wählern – die besagten 3.2 Milliarden (wem diese Summe zu hoch erscheint der möge im Haushalt 2013 nach politischer Führung – sprich die Kosten nur für den Bundestag und die Parlamentarier – suchen), sowie noch diverse Nebenverdienste und vor allem Anschlussverwendungen – so es sich um ein überdurchschnittlich gewissenloses und schlaues Gierwesen handelt.

Nein, nicht hanebüchen, die „Würdenträger“ nutzen unsere Bequemlichkeit (natürlich ist das Volk in Summe – kollektiv – schuldig! – Ja – Schuld – es trägt die Schuld – oder wir sind schlicht keine selbstbestimmten Wesen und unser Intellekt ist im Grunde dem der Ameise gleichzusetzen, dann sind wir schlichte, unschuldige Idioten!) und fressen sich eitel, gierig und verschlagen durch ihre kruden Daseinswaben.

 

 

Falls das der Fall ist – sind wir in der Tat, Schreckenswesen!

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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5 Antworten zu 3.200.000.000 Stunden 1 Euro Job!

  1. ewald1952 schreibt:

    Denen würde ich vor das Rathaus Ka……n

    • oberham schreibt:

      :-)….. ich kenne eine alte Frau, auch Einsiedlerin, die kackt dem Grafen auf seinen Hochsitz, in regelmäßigen Abständen, die Frau hat auch ein kleines Stück Land und kämpft seit Jahrzehnten gegen den Grafen – der nichts lieber hätte als ihre Hütte und ihren kleinen Grund – sie ist wie ein Fleck auf seiner persilweißen Weste – die doch nichts weiter als die Verhüllung eines monströsen Arschlochs ist.
      Insofern ist der Auswurf der Armen tatsächlich eine sehr passende Artikulation – sie nehmen die Lebenskraft, sollen sie doch auch den Auswurf nehmen – ja man sollte das Zeug in ihre Löcher stopfen – mit ganzer Kraft – bis sie platzen – braune Biobomben –

      …… man stelle sich vor – das Paris im Jahre 1789ff – kein Blutorgien, keine rollenden Köpfe, nein Trichter aufs Maul und das Volk scheißt dem Schmarotzerpack neben der Lebenskraft auch noch die Auswürfe in ihre gierigen Schlünde —- vor das Rathaus abzulassen ist allerdings nicht zielführend, am Ende muss ein Nulleurojobber das Zeug wieder entfernen.
      In Villenvierteln seine Hunde vor die Pforten zu führen, das wäre da schon besser ;-).

      Wobei, was bringt´s – nichts! Hass oder auch nur Ärger, generieren schlicht verlorene Lebenszeit!

  2. kahalla schreibt:

    Mal so von Schreckenswesen zu Schreckenswesen… klar tolerieren wir das irgendwie, weil uns die Einfußmöglichkeiten vermittels „geordneter Zuständigkeiten“ weggenommen wurden und es ein ständiger Kampf gegen eine dröge Bürokratie ist, sich auch nur die Zuständigkeit für sich selbst wieder zurück zu erobern. ich kontere meinen Schreibtischtätern immer damit, dass sie ja auch nicht die Verantwortung für mich übernehmen wollen und können, also werde ich mir auch meine Zuständigkeit für mich selbst nicht weg nehmen lassen.
    Genau das ist das Problem. Wird ein Mensch gesund, der die Zuständigkeit für seine Gesundheit vertrauensvoll in die Hände seines Hausarztes legt? Da gesundet eher die Pharmaindustrie.
    es geht also darum die Zuständigkeiten für das eigene Leben zurück zu erobern. Eigene Lebensmittel herstellen und dann auch in dem Bewusstsein zu konsumieren, wie viel Arbeit und Liebe in diesen Lebensmitteln steckt. Eigene Arbeit selbstbestimmt leisten und diese gegen die Arbeit anderer tauschen ohne die Abschöpfung durch eine unersättliche Bürokratie, die nur dann produktiv ist, wenn es darum geht, weitere irrsinnige Steuern und Abgaben in die Welt zu setzen.
    Die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns nach dänischem Vorbild, auch für 1 und 0 € Jobs. (In Dänemark gibt es einen Mindestlohn von 15 € für alle Beschäftigungsverhältnisse. Dort finanziert sich der Staat zum größten Teil über die Mehrwertsteuer, die 25% beträgt. Allerdings sind die Sozialsysteme nicht zu Geldmaschinen für die beteiligte Industrie umgebaut worden und funktionieren so auch effektiv.) Und schon hätte dieses Land wieder eine Binnenkonjunktur, die es für alle Lebenswert machen würde. Jetzt nur noch die Banken entthronen, die mit ihren Vorgaben wer kreditwürdig ist und wer nicht nur Verbrecher begünstigt. Die Verpflichtung derselben zur Ausschüttung von zinslosen Kleinkrediten in Höhe der Summe die ihnen unser Staat aus Steuergeldern hinten rein schiebt. Holla wie würde unser Land blühen. Aber das ist gar nicht beabsichtigt. Helmut Kohls „blühende Landschaften“ bezogen sich tatsächlich auf die Ausschaltung der DDR Industrie, die in einem blockbefreiten Staat mit eigener Währung auch mit dem Westen die gewinnbringenden Geschäfte gemacht hätte die ansonsten ihre westdeutschen Großkunden wie z.B. Quelle gemacht haben. Eine Industrie die gezeigt hätte, wie leistungsfähig die in Monopolen verkrustete Westwirtschaft wirklich ist. Das wäre ein Showdown geworden, bei dem der Westen stark an Glanz verloren hätte. Das kann man doch nicht zulassen.

    Und was das Scheinparlament betrifft. Wir haben ja auch abertausende Scheinbeamte, die hauptsächlich dazu da sind den Schein zu wahren und die offensichtlich seit langem einen Krieg gegen die Restbevölkerung führen um die knapper werdenden Reste vom Tisch der Reichen.

    • oberham schreibt:

      K. du hast in meinen Augen keinen Satz angefügt, dem ich auch nur im Ansatz widersprechen würde – ich wollte mich oben nur auf die Relation Nulleurojobber zu Bundestagsabgeordneter kaprizieren – und den Kundenstatus anhand eines Lottomillionärs – in Anklang an die Samenlotterie, die staatliche Lotterie gegen Eurobeiträge und somit Loschance qua Vertragsvereinbarung – anklingen lassen.

      Somit bin ich nicht auf den elenden Ganzkörper der staatlichen Irrsinnsmaschine eingegangen – der natürlich alles in Moder packt.

      Wie du weißt, ist mein Lebensinhalt die eigenständige Beschaffung von Naturalien, mittels Anbau, Sammeln und Tausch – wobei ich Einsiedler bin, da mir das Anspruchsniveau meiner Mitmenschen schlicht suspekt ist – auch in den von mir ab und an in Augenschein genommenen Kommunen.
      Dort wird Müßiggang nach getaner Feldarbeit eher unmöglich, da der Feldarbeiter dem Buchhalter seine Feldarbeit mit erledigen muss etc……

      Ich bin mit etwas mehr als zwei Stunden Arbeit täglich inzwischen super versorgt und solange meine egoistische Fürsorge mich gesund erhält, bezeichne ich mich als glücklichen Menschen, der selber kein Talent hat, jedoch sehr gerne die wundervollen Geschichten liest, die andere, talentierte Artgenossen mir anbieten.
      Meine Hütte würde wohl auch kein Schreiner – oder Maurermeister als gesellentauglich bezeichnen, doch sie ist trocken, im Winter schön kuschelig warm und ich besitze fließend Wasser (warm und kalt).

      Ich esse was mir schmeckt und dabei darf ich wohl auch nicht behaupten ein guter Koch zu sein – im artgenössischen Bewertungsschema – doch gestern gab es Rucolasalat mit Melone, Ananas und dazu eine würzige Sauce – mir hat es super gemundet!
      Mein Speiseplan ist vielfältig und ich kenne – denke ich – alles was essbar in meinem Lebensraum so wächst – inwieweit es verseucht ist mag ich nicht zu sagen – das werde ich schon merken, sobald in mir andere Zellbrocken beginnen meinen Körper abzutragen.

      Bis dato jedenfalls fühl ich mich putzmunter!

      In diesem Sinne, beobachten wir schlicht weiter – was unsere Artgenossen so treiben – Hoffnung – wie schon oft gesagt – regt sich in meinen Gedanken längst nicht mehr!

      • oberham schreibt:

        …. ich esse auch Mangos sehr gerne und Granatäpfel – die ganzen exotischen Früchte gibt’s gratis in der Mülltonne der örtlichen Supermarktketten. (Vorsicht – keinen Diebstahl begehen – es gibt Filialleiter die noch nicht völlig verblödet sind und mit sich reden lassen….)

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