„Journalisten“ bei der „Arbeit“!

…. Hier ein klassisches Beispiel für neoliberales Bashing!

 

.. dafür wie ein scheinbar objektiver Beitrag widerlich tendenziös gestaltet werden kann.

 

Welcher Anteil der Leser wohl bis zum letzten Absatz liest?

 

Vor allem, kein Wort davon, dass für die Kleinbauern die Eigenproduktion die einzige Chance darstellt überhaupt ihre Familien zu ernähren und dort wo „effiziente“ Verteilungsstrukturen entstehen, Millionen von ihren Feldern vertrieben und in den Elendsgürteln der urbanisierten Giftgürtel als Arbeitssklaven vorgehalten, gnadenlos ausgebeutet werden.

 

Ich kann den Kleinbauern nur wünschen, dass sie weiter Einfluss haben, nicht den Kampf gegen die Finanzfaschisten und damit ihre Lebensgrundlagen verlieren.

 

Falls der Staat ein Interesse daran hat, effiziente Verteilungsstrukturen zu gestalten, hat er in der Tat, zuerst einmal selbst die Verantwortung dafür – eine kluge Infrastruktur – intelligente Transportmittel – diese Aufgabe fällt jenen zu, die in den Städten ihre Geschäfte machen! Vor allem könnten dann die Kleinbauern in guten Erntejahren endlich auch Rücklagen bilden, wären besser gegen die Launen der Natur und die drängenden Kräfte des Kapitals gefeit. Doch Staaten investieren praktisch immer im Interesse des Großkapitals – daher ist die Verwendung des Begriffs „Agrarlobby“ in der Überschrift eine Frechheit an sich!

Gerade weil der Staat nicht unterstützend beisteht, kann die Gemeinschaft der Kleinbauern – die eben nicht – auch in Summe nicht – kapitalkräftig ist, die Aufgabe, eine effiziente Infrastruktur zu schaffen, übernehmen!

 

Nicht der Kleinbauer hat die Pflicht zu liefern – die Gemeinschaft hat die Pflicht, das was sie an Nahrung benötigt bei ihm abzuholen, zu vermeiden, dass Nahrung verdirbt.

 

Was der Artikel auch verschweigt sind die hohen Exportraten bei Lebensmitteln – in diesem Jahr dürfen Mangos in Indien nicht exportiert werden – diese Frucht hält sich jedoch kaum länger als eine knappe Woche – hier werden Millionen Tonnen in diesem Jahr verderben! (vor allem die Produktion der Großplantagen – die selbst von den Städten Indiens nicht aufgesogen werden dürfte, da man lieber den Preis so hoch wie noch möglich hält, statt auch den Ärmsten Mangos zukommen zu lassen)

 

Kein Wort von der Zynik des Marktes – dafür subtiles Manipulieren und den Dumpfbacken der satt im Wohnzimmer hockt, Glauben machen, die Kleinbauern seien schuld am Hunger.

 

Natürlich – wer den ganzen Artikel liest, wer die Materie etwas kennt, der wird ähnlich wie ich reagieren – nur – die Mehrheit – die Mehrheit wird von SPON schön konditioniert.

 

Wir einsamen Rufer jedoch, werden niemals die Mehrheit erreichen, der Mainstream ist fest in der Hand des Kapitals, die Gedankeninjektionen sehen eben genau so aus, wie dieser Artikel.

Täglich könnten wir Dutzende von Beispielen anführen.

 

Der Mensch ist eben kein autonomes, selbstständig denkendes Wesen, er ist ein manipuliertes, hilfloses Nutzwesen, dass gefälligst so zu funktionieren hat, wie es sich die herrschenden Psychopaten wünschen.

Man muss gefühllos sein, um Erfolg in dieser Maschine zu haben. Wer sich Gefühle erlaubt – der wird als gefühlsduselig, sentimental, naiv oder schlicht dumm – an den Rand getrieben.

 

Ach würden wenigstens jene, die ohnehin schon dort herumlungern, endlich aufhören, noch um ihre kleine Teilhabe zu betteln!

Wer in diesem System um Teilhabe bettelt, der scheint mir wirklich schlicht und einfach dumm zu sein!

 

Insofern – Pessimisten haben die größten Chancen mit ihren Prognosen weiter richtig zu liegen – sie lagen ja auch in der Vergangenheit meist nahe an der dann folgenden Realität.

Einer der immer für seine hervorragende Intelligenz zitiert wird, Einstein, half schließlich mit, die Welt fast vom Menschen gänzlich zu befreien……….. – man stelle sich vor, es hätte da nur ein paar verschlagene, „kluge“,

Spinone und entsprechend „kluge“ Schaltstellen gegeben – …… 45 hätten das Ding auch noch andere plötzlich zum platzen bringen können…………………………….

 

Nein, Intelligenz stelle ich mir wirklich anders vor! Eitelkeit frisst auch die größte Denkfähigkeit auf, macht sie zu einer verdorbenen Suppe, die letztlich modert und stinkt!

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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