Getippte Kotze, Gestank haftet, wahnhaft in den Gedanken

Einfach die Finger über die Tastatur flitzen lassen, sie hämmern, sie zucken, sie jucken, sie mildern das Jucken im Kopf!

Sie relativieren doch immerzu!

Was sind schon verhungernde Kinderkörper, die irgendwo, im Nirgendwo, als Niemand, verrecken.

Besser ist´s die Tonne voll Fressen den Mastviechern zuzuführen, denen man dann ihre Steaks aus dem Leib schneiden kann und dann,

frisst man selber das Beste vom Besten und besser die Armen sehen nichts von den Resten.

Nothing else matters!

Reste zu verteilen, würde Kosten verursachen, Leben retten, wo es doch schon viel zu viele Leben gibt!

Ja, ehrlich wäre man würde schlicht bejubeln, die Toten bejubeln, jene Toten, die ferne verwesen, ohne unsere Geruchsnerven zu belästigen!

Viele kleine Kriege bringen einen großen, viele Hunderttausend, geben Millionen – ach wann endlich – werden es Milliarden.

Milliarden toter Überflussmenschen, Menschen die den Wettkampf verschärfen, den Wettkampf zu scharf machen, am Ende die Samenlotterie gefährden!

Nothing else matters!

Wir haben ALLES, und das soll so bleiben, langfristig sind wir alle gestorben, ach was sind wir doch für ein solidarischer Haufen, noch stirbt jeder von uns!

Noch?

Ja, das Milliardärspack träumt von nichts weiter, als sich dieser Solidarität entziehen zu können, den Jungbrunnen endlich zu finden, endlich!

Der Tag an dem sie es schaffen, wir das Pack dahinraffen, das Pack wird endlich verrecken dürfen, ohne langes Lebensleid, ohne das Pariasein, das Hungern, das Hoffen,

das schändliche sich Plagen!

Es zählt der Tag, an dem sie es haben!

Ich wünsche ihnen diesen Tag, sollen sie es haben, ihr ewiges irdisches schmarotzendes vor Dummheit strotzendes Sein, sie sollen am Ende allein

Sein, allein im irdischen Dreck, ihrem Dreck, ihrem Wahn, ihrer unsäglichen, unbeschreiblichen Monotonie!

 

Das Bunte wird verschwinden, endgültig, den sie haben es nicht verdient, heute noch fischen sie sich die Schönheit und das Talent aus dem Lebensmeer, einem Meer, das sie trockenlegen werden, sie werden alles verlieren, sie werden ewig alleine unter sich leben, sich sich selbst geben, sie werden erleben, was es bedeutet ohne die Armen zu sein, ohne die Hoffenden zu sein, jene Hoffenden, jene Talentieren, jene die sich heute korrumpieren lassen, die die Armut so sehr hassen, sie froh sind entkommen zu sein, und doch daran basteln ihre eigenen Wurzeln zu vergiften, die nicht kapieren, dass es wundervoll sein könnte, da sie ihre eigenen kleinen Wunder leben, entkommen dem grauen, tristen Sumpf der Masse.

Jeder kann entkommen, lasst die Werkzeuge liegen, nehmt nur noch die Dinge in die Hand die Euch und eure Liebsten dienen – verlasst die Führer, kehrt ihnen den Rücken zu – traut euch, oder eure Kinder werden weiter so kämpfen, wie ihr es tut, kämpfen um das bisschen Wohlstand, das man euch noch gönnt!

Dass ihr dabei alle die ein klein bisschen weniger Glück haben, als ihr, verbrennt, das habt ihr schon immer verpennt!

Entweder ihr pennt weiter, oder…………………… ja was oder?

Verflucht – die –Sonne scheint, ich schenk mir jetzt ein Bier ein, die Tastatur bleibt verschont, eure Augen auch, …………. Aus – prost –

 

Opportunistenidioten brecht aus eurer Idiotie, oder verreckt in ihr!

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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9 Antworten zu Getippte Kotze, Gestank haftet, wahnhaft in den Gedanken

  1. Die Poetin schreibt:

    Daß im Dunkel die dort leben,
    so du selbst nur Sonne hast;
    daß für dich sie Lasten heben,
    neben ihrer eignen Last.;
    daß du frei durch ihre Ketten,
    Tag erlangst durch ihre Nacht:
    was wird von der Schuld dich retten,
    daß du daran nie gedacht!

    Karl Kraus (* 28. April 1874 in Jičín, Böhmen; † 12. Juni 1936 in Wien) war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. Er war Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Förderer junger Autoren, Sprach- und Kulturkritiker sowie vor allem ein scharfer Kritiker der Presse und des Hetzjournalismus oder, wie er selbst es ausdrückte, der Journaille.

    • oberham schreibt:

      …. danke für das Zitat. Wie so viele längst gemachte Wortreihen, Verbalbilder, – ja – es ist bekannt – jeder weiß es, doch kaum einer wendet sich ab und versucht einen anderen Weg zu gehen. (Übrigens – auch Karl Kraus nicht……. – so treffend die Worte auch waren, so trefflich lebte er im Mainstream der Kultur, die durchaus Wert auf Widerworte legt, wie sonst könnte sich auch der Irrsinn behaupten, hätte man nicht einige Lichtlein im Saal stehen, Finsternis wäre ja schon seit langem die Folge.
      Vielleicht bin ich ja zu intolerant, doch mir stinken selbst jene Geister, die teils wundervoll das Wahnsinnige in uns beschreiben und entlarven, die jedoch gleichzeitig die Hand aufhalten und vom Kulturindustriellen den Pfennig empfangen.

      Wobei, ich lese sie selbst auch immer wieder, ich finde ihre Bücher im Müll, immer wieder oder bekomme welche geschenkt, immer wieder – ich bin ein Mensch, und lebe unter Menschen, doch ich hoff sehr, mir trägt keiner irgendwo eine Last, – gestern 4 kg Heidelbeeren gepflückt und jetzt werde ich gleich wieder losmarschieren – eine Blaubeertorte war das heutige Geschenk – ich hab es mir von den Büschen geklaut – Eier und Mehl gab´s gegen Tauschleistung – nicht gegen Geld.

      Geld stinkt, es stinkt ganz erbärmlich, da man es aus dem Elend der Verlierer reißt.
      Wobei wir bald alle Verlierer sein werden, da auch in unserer Wohlstandswabe wohl die letzte Konsequenz der Idiotie unserer Systemwelt ganz furchtbar offensichtlich eindringen wird.

      Sie werden dann jammern, sie werden sich zerfleischen, sie werden es leben „dürfen“.

      nochmal – Danke für die Zeit des Lesens und die Anmerkung.

      Viel Mut und vor allem – ich kann das wirklich sagen – das Gefühl, die Gedanken, die einem schlicht die Sicherheit geben, ein lebendiges Wesen zu sein, dass sich im Frieden seines Seins geborgen fühlt und aus Sich heraus einen ganz persönlichen, liebevollen Empfindungskosmos wachsen lässt, der materielle Armut als den größten Reichtum einordnet, da, wer sich am Blaubeergeschmack labt, wer sich den blauen Kornblumen hingibt, die auf zartgrünen, filigranen Körpern ihre Blütenköpfe der Sonne entgegenrecken, wer den Wind durch das Korn tanzen fühlt, wer seine Füße auf der Mutter Erde geliebt weiß, wer all die grandiosen Momente des Daseins in sich dringen lässt, der hat schlicht keine Zeit sich gegen Geld einem Auftrag zu verkaufen!

      Wunderschöne Sommermomente, Myriaden warten auf uns, wir müssen sie nur in unsere Arme nehmen……………………..

      • stowi01 schreibt:

        Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welcher Radikalität Du Deine Gedanken immer gleich in Handeln umsetzt. Beneidenswert. Ich lese hier schon seit über zwei Jahren und werde immer wieder neu inspiriert und geweckt….Diese Energie der Gedanken fliesst durchs Netz und hilft….
        LG
        stowi01

  2. oberham schreibt:

    …. Walker – Türkische Maikäfer gesichtet – sandiger Boden – ja – Südeuropa? – wow!
    Leute nutzt die langen Abende, mir vergehen selbst die Junitage noch zu schnell…………
    Wie furchtbar muss es sein, arbeiten zu müssen!
    Ich darf die Musen küssen, die dürftet es auch, doch die meisten müssen erst die 80 Euro für das nächste Konzert verdienen………………
    Für 80 Euro kann ich mir 14 Tage Freiheit leisten!
    Im Juni muss ich nix mehr tun – ja sogar für Juli hab ich schon wenigstens eine Woche ohne Stress.
    …… und keine Angst – ich werde auch als ganz alter Mensch nicht um Fürsorge flehen!

  3. Die Poetin schreibt:

    Die Energie der Gedanken fließt durchs Netz, und kommt selbst in meinem gefühlten 10m2-Bürokerker an. Wie bist Du zu beneiden, Oberham, in Deiner Freiheit, die Leben heißt, während wir uns (noch) mit sinnfreien Surrogaten herumquälen (lassen) und uns erzählen lassen, all der billige Abklatsch hätte etwas mit Leben zu tun.

  4. oberham schreibt:

    Leider fließt auch ganz, ganz, ganz andere Energie durchs Netz……. – die Relationen bleiben wohl immer gleich – es gibt die Getragenen, die Träger und einige sonderbare Artgenossen, die sich weigern zu tragen, aber auch keinesfalls getragen werden wollen – meist hat man die entweder verjagt, erschlagen oder schlicht übersehen.
    Ich habe schlicht Glück. Heute konnte ich 15 junge Menschen kurz für drei Stunden zum Lachen bringen und vielleicht ein klein wenig zum nachdenken….. Workshop Kabarett – Schultheatertage (ich bin da ein günstiges (gratis) Mittel Lücken zu füllen……).

  5. Die Poetin schreibt:

    Ich glaub es nicht wirklich, daß der billige Abklatsch etwas mit Leben zu tun hat, sonst wären ich nicht hier. Die Sehnsucht nach dem großen weiten Meer kommt vor dem Schiff, und sie entwickelt eine eigene Dynamik.

    • oberham schreibt:

      Dieses Meer liegt doch vor uns, wir müssen nur aus dem Bauch des Schiff´s rauskrabbeln und uns in den Ozean stürzen – doch die meisten bleiben lieber im Innern des rostigen Seelenverkäufers, haben Angst zu ersaufen.

      Seit mehr als 14 Jahren schwimme ich nun, schwimmen ist wie fliegen, schwerelos gleitet man durch das Element, man muss nur manchmal zum Luftholen auftauchen – leider –
      sobald du auftauchst können sie dich vom Schiff aus sehen – manchmal kommt es einem so vor, als würden sie dann versuchen dich zu überfahren.

      Auf dem Schiff leben 90% unter Deck – die sehen die Sonne nicht mehr – der Rest, nun, der Rest lebt ohne Mitgefühl, ignoriert das Elend der Heizer und schlürft auf dem Sonnendeck das verlogene Glück.

      Würden die Menschen unter Deck über die Rehling springen, vorbei wär es mit dem Genuss, der Getragenen.

      Wir können uns alle möglichen Bilder malen –

      Am Ende muss jeder Mensch schlicht entscheiden – will ich Diener sein, will ich Bedienter sein oder will ich schlicht frei und kein widerlicher, gewissenloser Menschennutzer sein!

      Ich fühl mich nie wohl, sobald andere mir Dinge besorgen, die ich doch leicht selber machen könnte – aber das ist natürlich subjektiv –
      die meisten genießen es, wenn sie auf der Liege flätzen und andere ihre Wäsche waschen, das Essen kochen, ja sogar ihre Füße putzen, das Haar kämmen, manche sogar noch schlimmer, die bezahlen sogar die Liebesdiener – doch das war wohl schon so, seit einige einfach begannen die anderen für sich als Nutztiere zu sehen.

      Da die meisten es akzeptieren, wird sich eben genau diese Methodik immer weiter etablieren – wie ich schon oft sagte – es wird damit enden, das die Masse zu Cyborgs gezüchtet und modelliert – einer winzigen Gruppe das scheinbar perfekte Leben erdient und bereitstellt – sofern wir nicht davor jedes menschliche Leben haben verschwinden lassen.
      Hier komme ich wieder auf die Samenlotterie – wir haben wirklich grandioses Glück gehabt!
      Als völlig rechtloser Sklave geboren worden zu sein, es wäre wohl ein hundertfaches wahrscheinlicher gewesen, als in eine Zeit und an einem Ort geboren worden zu sein, wo man das Sklavendasein verweigern darf, ohne dafür auf der Stelle hingerichtet zu werden.

      Leider bleiben trotzdem die meisten ihrer elenden Rolle treu – die Konsumkarotte genügt.

      So züchten wir heute Menschen die 60 Stunden in der Woche Menschen die Körper aufschneiden und völlig übermüdet darauf warten in der Hierarchie aufzusteigen, um endlich den Lohn dafür zu erhalten, den sie, wenn sie es den schaffen, dann ganz ungeniert einstecken, um neue 60 Stundenfachaufschneider in die OP´s zu jagen.
      (Statt das Oberärztepack zu verjagen und mehr auszubilden, die weniger verdienen, dafür aber auch nur 20 Stunden arbeiten – ……. das gilt für alle intellektuell und ethisch anspruchsvollen Jobs – sehr wenige üben sie aus, sehr wenige die sie ausüben würden akzeptieren, dies auf wesentlich mehr Schultern zu verteilen, im Tausch gegen mehr freie Lebenszeit, da sie gerade in ihrem „hervorragenden“ Status und der verlockenden Perspektive für das vierte Lebensquartil ein Privileg sehen, welches sie nicht zu geben bereit sind.)

      So outet sich das ganze reaktionäre Pack, welches wir als „Elite“ titulieren, schlicht als raffsüchtiges, sich letztlich selbst marodierendes Artgenossengrüppchen.
      Manch ein Millionär, vor allem jene die sich ihre Vermögen erdienen mussten (verdient hat es keiner!), stirbt, ohne auch nur annähern die Fülle an Glücksmomenten genossen zu haben, die ein „armer“ Bauer in Patagonien in einer Woche erfährt.

      Ich glaube, nirgends ist das Leben öder, als in den VIP-Loungen, den Balck-Boxes, jener, die für ein Gals Wasser entweder nichts oder 10 Euro zahlen – jene die nichts zahlen, sterben als Superreiche, jene die 10 Euro zahlen, werden vielleicht von der eignen Brut ermordet, da diese schon nicht mehr erwarten kann, das Erbe anzutreten.

      Nirgends ist Gier, Neid und Hemmungslosigkeit ausgeprägter, als in den Zirkeln, der wohlhabenden Schichten – dies sollte der Diener stets vor Augen haben, – und als Konsequenz sollte jeder Diener eben aufhören diesem Pack zu dienen!

      Es gibt und gab schon immer Nischen, wo man dies auch in sozialer Gemeinschaft leben kann – doch ich bin eben eher ein Einsiedler – mir macht die Einsamkeit wenig aus, würde sie mich wirklich quälen, würde ich losziehen und eine Kommune suchen, die mich und die ich mag.

      Natürlich bleiben Träume und Sehnsüchte – doch ich kann tippen, sie machen mich nicht wehmütig, sondern ich lasse mich manchmal bewusst in sie hineinfallen und genieße dann meine virtuellen Reisen…………………….. – oft gerade dann, wenn mich Bilder der Natur inspirieren.

      Es ist nicht lächerlich sich unter einen Baum zu legen, das Saugen der Wurzeln zu erahnen und durch das Blätterwerk der Krone in die Wolken und den Himmel zu blicken, fortzufliegen, durch die Atmosphäre zu dringen, die Galaxien zu erkunden – man ist ein Teil von Allem, warum sollte man nicht alles fühlen wollen?

      Wir dürfen, wir dürfen reisen (nicht in Aluzigarren – das ist kein Reisen, das ist schlicht als Transportgut bewegt zu werden – von anderen …………..), wir dürfen schlemmen (eine Beere vom Strauch wird immer tausendfach sinnlicher sein, als ein teures vorgesetztes Fressen aus einer Küche in der ein dutzend Köche kochen, ein dutzend Diener das Zeug herumtragen und einer hinter der Kasse hockt und rechnet…………..), wir dürfen lieben(wer sich auf einen Moment der Sympathie einlässt und empfindet, ja – auch er, auch sie – der kann nur gewinnen, findet er die Liebe gar, wie wunderbar – doch wo ist es ein miteinander, ohne Erwartung an andere Dinge – als eben die Liebe?……… ), wir dürfen so vieles, doch wir tun es meist nicht, dafür vernichten wir lieber uns und die Welt.

      • Die Poetin schreibt:

        Weise Worte, die Worte eines Weisen. Das Leben ist kurz, die letzten Taschen leer, wir haben keine Zeit zu verlieren.

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