Arbeitszeitverkürzung jetzt!

Die Inge macht sich so viele Gedanken, dabei glaubt sie wohl tatsächlich noch an das Gute – sogar bei jenen die die Macht über die Massen inne haben.
Wie schon oft thematisiert – genügten etwa 2 Stunden Arbeit täglich, um für alle Menschen auf der Erde ein Leben in kultureller Vielfalt, Freiheit, Freizügigkeit, infrastruktureller Optimalversorgung (was ökologisch – technisch möglich ist), ja sogar einem gewissen Maß an spielerischem Überfluss darzustellen – selbst wenn wir 10 Milliarden Menschen wären.
Nur – dann müssten wir 80% unserer Arbeit schlicht unterlassen und die 20% die nötig sind solidarisch erledigen.
Da wir eben wirklich ALLE Menschen als gleichwertig betrachten müssten, könnten nur die etwa 0,1% nicht mehr völlig ohne Maß und etwa 10% nicht mehr in einem konsumtiven Idiotenrad existieren – für sie würde sich die Welt hin zu einem solidarischen Miteinander verändern, der Traum vom hemmungslosen Reichtum würde platzen – dafür bekämen sie Reichtum an menschlicher Wärme, Freundschaft und wahrscheinlich wäre sogar ihre Lebenssituation schöner als sie es heute ist.
Es sei den, man lebt nach dem Prinzip, mich freuen nur die Dinge die ich habe und die anderen nicht haben können.
Wir brauchen neugierige Kinder die sich frei entfalten können, die lesen was sie lesen möchten, die rechnen wenn sie rechnen wollen, die die Chemie unserer Welt erforschen, so sie es wünschen, die Physik für sich erschließen, da sie gespannt sind was dahinter noch alles zu erforschen ist, die kranke Pflegen, da sie Freude empfinden, so sie heilen können, die Felder bestellen, da ihnen das Herz aufgeht, so die Pflanzen mit den Jahreszeiten gedeihen.
Wir brauchen keine Führer, wir brauchen keine Berater, wir brauchen keine Verkäufer, wir brauchen keine Sklavenarbeiter.
Wir würden jenen die wirklich unerwünschte Arbeit erledigen das meiste an Lohn zukommen lassen, da es nichts härteres gibt, als einfache Arbeit die noch nicht von Maschinen erledigt wird.
Wir würden unsere Haushalte selbst führen und keine Dienstleistungen beanspruchen – so wir gesund genug sind unsere Angelegenheiten selber zu erledigen.
Wir bräuchten keine Papiere ausfüllen, wir bräuchten die Hilfe der Technik – ja – und die müsste auch hergestellt werden, doch der Prozess aus einem Erz einen Traktor auf dem Feld zu modellieren, kann ohne Konkurrenz – aus der Einsicht das wir den bestmöglichen – sprich den Umständen optimal angepassten – fertigen wollen – für uns alle – relativ einfach generiert werden.
Die Regionen schaffen für sich die optimale Technik!
Die Ressourcen werden fair an die Orte gebracht, wo sie verarbeitet werden.
Die Wertschöpfung erfolgt nicht nach Renditeaspekten, sondern nach dem Bedarf.
Es braucht keine Marketingabteilung, es braucht keine Personalabteilung, es braucht kein Management und keine aufgeblasene Buchhaltung, die Basisarbeit geschieht aus der Einsicht der Notwendigkeit heraus und unter dem Aspekt des klug geführten globalen ökologischen Haushalts.
Nur eine ökosoziale Ökonomie wird uns eine gerechte Zukunft ermöglichen.
Machen wir weiter wie die letzten Jahrtausende, werden wir keine Zukunft für die meisten unserer Nachkommen ermöglichen, bestenfalls werden sie nicht mehr geboren, schlimmstenfalls werden sie zu völlig recht- und lieblos gehaltenen Wegwerfmenschen gezüchtet – von einer winzigen göttergleichen Gruppe – vielleicht ewig lebender Zellklumpen – wir hätten mitgeholfen die Hölle zu kreieren, die ja heute schon für wohl mehr als ein Viertel der Menschen gelebte, verlebte Realität ist.
Das hier Formulierte sind Kindergedanken – wir haben wohl alle als Kinder ähnlich empfunden.
Wenn ihr wirklich glaubt, ihr benötigt Führung, dann habt ihr vielleicht die Hölle verdient, da ihr an Euch selbst nicht glaubt!
Wir sollten unsere Intelligenz nutzen um miteinander zu existieren, nicht dazu, uns gegenseitig zu übervorteilen und zu bekämpfen!
Wer heute wirklich mit Nächstenliebe existiert, mit uneigennütziger Empathie, der braucht entweder ein geerbtes Vermögen, damit er nicht verhungert oder zumindest ein kleines Stück Land – und öffnet er dann seine Türe – so wird er eines Tages wohl erschlagen am Boden liegen, egal wen er die Zeit davor bewirtet hat.
Doch dieser Mord ist das Ergebnis unserer gesellschaftlichen Systematik, der Mensch wäre wunderbar, würde er nur seine Güte blühen lassen und nicht seine Gier und seine Verschlagenheit.
Doch so wie es pulsiert, so zeigt es sich – das Leben – wir sollten den Puls verändern – ich versuche es – jeder ist bei mir willkommen – und hat einer eines Tages eine Axt in der Hand, so will ich lieber erschlagen sein, als den Puls der Zeit – so wie er pocht – aufzunehmen und mitzuspielen.
Verdammt seinen Gier und Eitelkeit, Reichtum und Überfluss.
Es leben die Güte und das gemeinsame Wirken zum Wohle alle Wesen dieser Erde.
Die hohle Phrase wurde schon oft gedroschen – ihr solltet den Mut haben, aus den Phrasen Realität werden zu lassen.
Es geht nur – wenn ihr Euch dem System verweigert – spielt ihr mit, so werden manche von Euch weiter ihr Glück auf dem Elend der Verlierer gründen und die werden es euch neiden, wer kann es ihnen verdenken?
So haben am Ende alle verloren, den auch Missgunst verpestet die Luft – und Angst zeigt sich an den Zäunen und den Waffen.

altonabloggt

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„Gute Arbeit für alle“. „30 Stunden bei vollem Lohn- und Personalausgleich in der Woche sind genug.“ Wie sieht es derzeit aus? Derzeit arbeiten wir rund 40 Stunden, sofern wir das Glück haben überhaupt einer bezahlten Erwerbstätigkeit nachgehen zu dürfen. Reproduktive Arbeit gehört dabei ebenso berücksichtigt. Dazu zählt die Pflege von Angehörigen oder Freunden, Erziehungsarbeit, bürgerschaftliche Arbeit und das Ehrenamt. Weiterhin die Beschäftigung mit der Erwerbslosigkeit, dem Ausfüllen von Anträgen, Wahrnehmung von Terminen im Jobcenter oder in der Arbeitsagentur. Die ungerechte Verteilung von Erwerbsarbeit unterscheidet sich noch heute im Lohnunterschied[1] zwischen Mann und Frau sowie dem ungleichen Einkommen zwischen Festangestellten, Zeitarbeitsbeschäftigten, Werkverträgen oder unentgeltlichen Praktika.

Das statistische Bundesamt[2] als auch die Medien sprechen von rund 42 Millionen Erwerbstätigen. Das Gesamt-Arbeitsvolumen liegt im Schnitt bei rund 57 Milliarden Stunden[3][4]. So ist zwar die durchschnittliche Arbeitszeit innerhalb der letzten 20 Jahre um knapp 10 % gesunken, jedoch die…

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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8 Antworten zu Arbeitszeitverkürzung jetzt!

  1. kahalla schreibt:

    Hmmm.. die Phrase ist deshalb hohl weil sie sehnsüchtig darauf wartet mit Leben gefüllt zu werden. Der Einwurfschlitz passt nicht für Geld. Hohl ist sie, damit sie laut tönt und jeder sie hören kann. Erst wenn sie gefüllt ist wird niemand mehr Krach machen können indem er auf sie einschlägt. Eine schöne Vorstellung. Also, wie wirft man Leben in eine hohle Phrase?
    Und da dies ein Kommentar zu deinem Kommentar ist hier auch noch der Bezug auf den Gesamtkommentar: Gut geschnurrt, Löwe. Es gibt aber keinen Grund, es bei diesem Schnurren zu belassen. Da ich weiß dass du eigentlich dein leben darauf verwendest ein solches Stück Welt zu schaffen, wie du es beschriebst, sollten auch das alle wissen. Jeden Tag ein neuer Lebensentwurf, der diese unter dem Menschen leidende Welt zu einer vom Menschen geliebten macht. Das wärs…

    • oberham schreibt:

      Lieber K. – würden wir es nicht versuchen, wären wir längst Kompost. Mir fehlt die Empathie die Massen verstehen zu können, daher meine immerwährenden Versuche, den Irrsinn in Worte zu fassen.
      Dabei vergesse ich meist, dass die Realität für die meisten ja zig-fach wahnsinniger ist, als es meine Beobachtungen sein können – immer wenn ich in das System eintauche erfahre ich die Borniertheit, den Obrigkeitsdünkel, den Untertanengeist, kurz das destruktive Klima einer Hierarchie.
      Ja, es wundert mich, wie weit der Mensch sich in die Kloake drücken lässt – erst wenn er an dem Kot zu ersticken droht, steht er auf, doch dann schlägt er blindwütig um sich, anstatt sich den Dreck aus dem Gesicht zu waschen und überlebt er diese Orgien der Gewalt, bückt er sich alsbald erneut und duldet die nächste Hand in seinem Genick – das Spiel beginnt erneut.

      Die die glauben, sie seien Gewinner, erkennen spätestens im Augenblick der Katastrophe auf welchem Grad sie wandelten – natürlich gibt es auch Menschen, die ihr ganzes Leben in Glück und Freiheit leben, doch die sind schlicht Gewinner einer gruseligen Lotterie.

      • kahalla schreibt:

        Also ich freue mich einen solch weitsichtigen Menschen wie dich zu meinem Umgang zu zählen.
        Alleine dadurch verliert die Welt ein Stück des Wahnsinns, den du anprangerst. Ich versuche eben immer Lösungen zu finden für Probleme die ich glaube erkannt zu haben. Zwar habe ich für das Problem der allgemeinen Borniertheit noch keine Lösung gefunden, allerdings darf ich neben dir noch einige andere Menschen zu meinem Freundeskreis rechnen, deren Borniertheit mir noch nicht weiter aufgefallen ist, also sehr wahrscheinlich nicht sonderlich entwickelt und das gibt immer mal wieder sowas wie Hoffnung. Gleichzeitig habe ich mit einigen sogenannten „einfachen Gemütern“ regen Kontakt, die mich gerne mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holen. Ich denke dass es die Mischung macht, die einen Freundeskreis so wertvoll für das eigene Sein macht. Wenn ich eine persönliche Entwicklung vermeiden will, muss ich zwangsläufig das Denken zurück fahren und im Fahrwasser der menschlichen Entwicklung einen toten Tümpel suchen. Allerdings kommt man in der Mitte des Flusses weiter, schneller und bleibt nicht so schnell an irgend etwas seltsamen hängen. Das Tempo bestimmst du nach dem Grad deiner Fähigkeit zur Öffnung nach außen. Und dass der schwankt im Laufe des Lebens das wissen wir beide.

  2. jauhuchanam schreibt:

    „Wenn ihr wirklich glaubt, ihr benötigt Führung, dann habt ihr vielleicht die Hölle verdient, da ihr an Euch selbst nicht glaubt!“

    Der Mensch ist nun einmal ein lebendiges Lebewesen aus dem Tierreich der Familie der Affen. Als solches ist sein Gehirn mit der Fähigkeit ausgestattet, sich seiner selbst bewusst zu werden und je nachdem, wie ein Mensch in seinem Denken herangezogen wird, so wird es sich deshalb auch notwendiger Weise verhalten müssen. Die natürliche Ordnung innerer Gruppenführung, der der Mensch als soziales und auf Gemeinschaft angewiesenes Lebenwesen benötigt, wurde durch ein Sklaven-System und der damit verbundenen Kultur religiös und philosophisch zerstört.
    Wir leben in einer alles umfänglichen Sklaverei, mental, religiös und philosophisch. Diese zwar vollkommen künstliche „Ordnung“ begreift der Sklave als die Wirklichkeit, in der er mental gefangen ist, sein Denken ist so geformt worden. Auch wenn er es in lichten Augenblicken manchmal logisch erfasst, dringen die meisten Menschen aufgrund der kulturellen Prägung niemals wirklich zum Leben in Freiheit durch. Es ist so, wie du sagst und wie ja auch schon viele Menschen vor dir, aber vor allem Jesus lehrte, dass der „Glaube“ – damit ist VERTRAUEN gemeint – fehlt oder doch ein derartiger Mangel davon vorliegt, dass man mit allem richtigen und logischen Denken selbst bei intellektuellen Menschen kaum etwas ausrichtet. Und das Sklaven-System selbst zerstört ja bereits im Kindesalter, was zum Überleben des Einzelnen, aber auch für die gesamte Menschheit mehr als alles andere erforderlich ist, nämlich dieses „Vertrauen“ und damit gelingt dann auch die abartigste Dressur eines jeden Menschen: er wird die absurdesten Behauptungen und Annahmen für wahr und wirklich halten und die verrücktesten Handlungen ausführen. Im Grunde sind wir alle durch einen gewaltigen Betrug eines Aberglaubens betrogen und geisteskrank gemacht worden. Mit anderen Worten, wir ticken alle nicht richtig. Davon heile zu werden, bräuchte es eine kurze Therapie, aber die Krankheit wird nicht als solche erkannt und die gesunden, wie du, gelten dann als „Sonderlinge“, denen die meisten schon mental gar nicht folgen können.

    Aber wenigstens beweist dein Sein, dass es selbst in diesem Land noch einige weise Menschen und wahre „Propheten“ gibt und so lange besteht immer die Hoffnung, dass sogar ein ganz großer Teil der Menschen aufwacht und die Fesseln der Sklaverei abstreift. Danke, dass du da bist und die Angst überwunden hast und mitteilst, was du denkst.

  3. oberham schreibt:

    Ja, nur leider sind Menschen die die Dinge so wie wir betrachten seit jeher eine kleine Minderheit.
    Es gibt zwar auch im System Menschen, die diese Gedanken – teils im Wissenschaftsbetrieb sehr, sehr ausschweifend, teils im Kulturbetrieb mit manchmal geradezu genialer Kreativität spiegeln – doch diese Menschen handhaben ihre Gedanken als Ware, die sie vermarkten, sie tragen sozusagen ihre Ideale auf den Markt und dienen als nettes Accessoire des Irrsinns – der es sich locker erlauben kann sich selber zu entlarven – da die Masse es schlicht nicht wahrhaben möchte. Sobald ich für mein Denken von meinen Artgenossen Lohn erwarte, bin ich im Haifischbecken – den nun gilt, wer kann Nachfrage generieren – sprich – gehe ich nicht auf den „Markt“ ein, werde ich keine erfolgreiche Session erleben.

    Wer z.B. mit seinem Blog viele Leser erreichen möchte, der muss vor allem darüber nachdenken, wie er seine Seite „attraktiv“ und im Netz „auffällig“ gestaltet.
    Lakonisches Sinnieren, schreckt ab.
    Erfolg würde jedoch bedeuten – noch mehr idiotische Werbebanner, oder man zahlt sogar für seine Seite und bettelt selber um Spenden (alle die viele Klicks generieren, geben Kontonummern oder andere Spendenmöglichkeiten an……. ).

    Menschen die erfolgreich Gedanken vermarkten werden nie Systemgegner sein können, sie werden immer nur die Narren abgeben, die sich das System hält, um der Masse vorzugaukeln, wir lebten in einer freien, pluralistischen Gesellschaft.

    Nein – in diesem System bist du entweder arm und frei – oder du hast einen „wohlverdienten“ Kaufkraftstatus – wenn du diesen dann für deinen Konsum nutzt, bis du in dem Augenblick ein willenloser, schwacher Kollaborateur – in dem Du mehr als die ärmsten dieser Gesellschaft für dich beanspruchst!

    Sollte die Veränderung je von Unten, von der Masse ausgehen, müssen jene, die zu Erkennen glauben, ostentativ ihren Judaslohn in diese Masse werfen und zu dieser Masse kommen, in ihr aufgehen – mit ihr um das gemeinsame Ziel einer gerechten Welt kämpfen – ohne Waffen – mit Taten, mit eben solidarischen, kooperativen Taten.

    Eine Anstalt ist für mich in dem Moment glaubwürdig, wo die Hälfte der Zuschauer gratis reinkommt, da sie nachweislich keinen Eintritt zahlen können, in dem die Gage nachweislich bis auf 1000 Euro – für Umverteilung nach Unten verwendet wird – und zwar ohne Hilfsorganisationen die wieder nur am Trog hängen – nein – unentgeldlich müssten ihre Bekannten Genossenschaften gründen – die z.B. obdachlosen Jugendlichen gehören würde – die dann dort wohnen könnten.

    Doch was macht das ach so reflektierte Kabarretisten- und Künstlerpack, es strotzt vor Eitelkeit und lobt sich untereinander innig selbst. (Das Interview ist doch ein super Beispiel!)

    Dennoch ist mir ein Max Utthof lieber als ein Middelhoff.

    Menschen die versuchen zu leben, ohne anderen Schaden zuzufügen, sind fast immer sozial isoliert und müssen sich alleine durch ihre Lebenszeit bewegen, manche scheitern – geben auf und geben sich einem traurigem Zynismus hin, andere gehen aus dem Leben, wenige sind glücklich und beobachten das Treiben der Masse, nie die Hoffnung aufgebend, dass vielleicht eines Tages tatsächlich das Denken an das Miteinander doch noch die Überhand gewinnt.

    Die Zahlen sprechen gegen diese Hoffnung – weniger als Hundert Artgenossen besitzen mehr als 3,5 Milliarden.
    Geldzocker können am Tag Millionen verdienen, im Jahr erzielen manche Milliarden.
    “Manager” fliegen mit dem Hubschrauber zur Arbeit und lassen sich das von der Belegschaft erarbeiten, obschon sie selber zur Belegschaft gehören.
    Milliardäre fliegen zum Spaß in Kampfjets spazieren, oder lassen sich die größten verfügbaren Jets zu fliegenden Vergnügungsoasen ausbauen.

    Dabei verhungert im Sekundentakt ein Mensch auf dieser Erde.
    Verlieren immer mehr Menschen ihre kleinen Flecken, auf denen sie wenigstens – so die Natur sie nicht im Stich lässt – etwas Nahrung anbauen könnten.
    Bekommt inzwischen ein Kindersklave nicht einmal mehr Lohn, sondern er wird mit einer Pritsche und Abfallfressen am Leben gehalten.
    Verkaufen die hoffnungslosen Parias ihre Innereien, die man ihnen bei lebendigem Leib in Massen heraus schneidet.
    Verschwindet jede Minute ein Kind spurlos auf dieser Welt, das entweder völlig ausgeweidet wird – um zahlungskräftigen Artgenossen ihre Leiden – oder schlimmer – ihre Modifikationswünsche erfüllen zu können, bzw. um als lebendiges Spielzeug in schrecklichen Verliesen zu enden.

    All diese Schrecken sind ebenso nicht neu, doch noch nie waren die Realitäten so transparent, noch nie hätten so viele Menschen die Chance sich selbst zu reflektieren, das Treiben ihrer Artgenossen zu verfolgen und ihren Anteil daran abzuwägen.

    Es scheint Wissen, ändert nichts am Verhalten von den meisten Artgenossen.

    Bleibt die Frage nach dem Warum! Wobei wir wieder bei den Kindern angelangt sind – warum? – ja warum ist der Mensch dem Menschen das größte Übel?

    Ich tippe eben auf die Gier, die Eitelkeit und die Feigheit – es ist die einfachste Art zu leben, sich schlicht seinen Trieben zu ergeben und das Reflektieren nur auf eine möglichst erfolgreiche Sammelrunde oder Jagd zu beschränken – doch bei Milliarden Jägern wird die Erde bald kein Revier mehr bereithalten und auch keine Sammelgründe mehr bieten – bleibt die Frage ob sich die Spezies selber im Verteilungskampf vernichtet, noch bevor sich die Lebensgrundlagen im Nichts auflösen – in jedem Fall wird es, so wir die Sonderlinge bleiben und der Mustermensch im Jet durch die Atmosphäre düst und sein Leben als der erfolgreichere von allen seinen Konkurrenten zu durchleben sucht – nicht heller – sondern immer dunkler auf der Erde werden.

    Hier schreiben viele unfreiwillig Arbeitslose – ich unterstelle denen, das sie nichts mehr wünschen, als eine schöne Arbeitsstelle in unserem irrsinnigem System – mit einem möglichst gutem Gehalt, damit sie sich ihre Wünsche erfüllen können.

    Daran, das soziale Teilhabe in unserer Gesellschaft schlicht die Teilhabe an der Vernichtung unserer Art bedeutet, mögen die meisten nicht mal ansatzweise glauben – sie scheinen zu vermuten, das der natürliche Lauf der Dinge nicht beeinflusst werden kann – sprich – man könnte von einem instinktivem Fatalismus sprechen – was letztlich bedeutet, der Mensch ist nicht selbst bestimmt.

    Nun ich bilde mir ein, ich kann meinen Lebensweg selbst bestimmen – zumindest bis zu jenem Punkt – da mir nicht ein mir fremdes Momentum die Gesundheit, die Freiheit oder das Leben raubt.

    Solange ich aber unbeschwert durch die Zeit drifte, werde ich immer NEIN sagen, sobald ich finde, die Folgen meines Handelns sind absolut Unverhältnismäßig – das Tippen hier – ist schon grenzwertig – da ich inzwischen lange genug predige – ohne predigen zu wollen – schlicht keinen Weg finde meine Gedanken so zu formulieren, diese Lesende zu einer Reaktion anregen zu können.

    So bleibt es bei der Entspannung – dem tippenden Selbstreflektieren, schlicht einer kleinen, eigennützigen Teilhabe in diesem Wahnsinn – ertappt – diese Schuld trage ich eben auch.
    Wie lange müsste ich wohl leben, käme es in der physikalischen Sphäre einem Transatlantikflug gleich, der einzig irgendwelchen dummen Bedürfnissen geschuldet ist?

    Doch das zählt eben nicht – die Artgenossen warten wohl wieder auf einen Heiligen, die Masse bewegt sich leider nicht von selbst, die Masse sehnt sich nach Führung, die kooperative, soziale Anarchie der Denkenden und Vernünftigen, der Liebenden und uneigennützig Empathischen, der Problemlösenden und sich neugierig klug Machenden, der Menschen – sie bleibt wohl für immer eine Utopie –

    die Masse leidet lieber unter der Herrschaft der erfolgreichsten Jäger und Sammler – ein “Glück” für diese Artgenossen, eine fatale Eigenart für unsere Spezies.

    Wie immer – jeder muss für sich selbst entscheiden – wer glaubt er hätte keine Wahl, der irrt!

    • jauhuchanam schreibt:

      Tja, Oberham … und dennoch bist du nicht allein, nicht mal mit deiner klaren Analyse, wie es zu den „Mißständen“ kommt, die du aufzählst.

      „Unfreiwillig Arbeitslose“ => „Wunsch nach Arbeit“ – darauf wurden wir in dieser Sklavengesellschaft konditioniert, darauf wurde das Denken selbst trainiert. Es ist schon ein gewisser Schock für den Menschen, der sich im Denken frei empfindet „Die Gedanken sind frei, wer …“ wenn er herausfindet, dass eigentlich in ihm gedacht wird, weil das Hirn-Organ so in Form gebracht wurde, so zu denken, wie „man“ denkt und das Denken damit selbst falsch ist und die Ergebnisse und Lösungen, die da im Hirn entstehen meist nichts anderes sind, als Teile des Systems der Lüge, der MATRIX und es sich daher um Paradigmen handeln muss, die aber für wahr und wirklich gehalten werden, wenn sich auch in sofern „wirklich“ sind, da Gedanken ja auch materiellen Ursprungs sind, auch wenn es sich dabei dann nicht um eine „Ordnung“ oder ein „Kunstwerk“ handelt, sondern um absurde Annahmen und Vermutungen, meist jedoch um den banalsten Aberglauben.

      Ich behaupte, das die Ursache nicht die Mißstände, wie Gier, Schmerz, Leiden usw, sind, sondern diese das Ergebnis – rein materialistisch – einer „Krankheit“ sind: falsches Denken gepaart mit einem irre gegangenen Willen. Welche Nachkommen das wohl hervorbringt? Ja, und diese Krankheit hat einen Grund. Der Mangel an Liebe, der darauf beruht, dass das Vertrauen zum Seienden Sein, zum Leben, ich sage zu Gott, zu Jesus (weil ich ja sonst gar nicht mehr verstanden werde) fehlt und das den Menschen in unserem Kulturkreis durch eine gewalttätige Organisation, die für eine Religion gehalten wird (das „Christentum“ in seinen zahlreichen Facetten und mit seinen unendlichen Fangarmen) dieses Vertrauen GERAUBT wurde – und zwar mit Plan, Absicht und Willen – und dieses Vertrauen durch ein anderes „Vertrauen“=Glauben ersetzt wurde, nämlich einem tödlichen Aberglauben, weshalb ich das ganze auch als TODES-KULT bezeichne, der mental über das Denken seine Gewalt philosophisch ausübt und religös über die schwierig zu verstehende und komplexe Welt der menschlichen Gefühle und der „geheimnisvollen“ Triebe und Instinkte, die der Mensch manchmal im Augenblicken großer Klarheit wahrnimmt, was aber sofort von einem Denk-Programm vernebelt wird, damit dieses Bewusstsein nicht seine MACHT antritt, es wird sogleich betäubt und abgelenkt – ja es ist so, daß die meisten schon die Beschäftigung damit für eine Zeitverschwendung halten.

      Jesus sagte: „Wer in meiner Lehre [der Liebe] BLEIBT, wird die Wahrheit erkennen und DIESE Wahrheit befreit.“ Nun verbreitet das „Christentum“ aber seit Jahrhunderten (etwa seit dem Jahre 606) mit physischer, brutaler und grausamer Gewalt aber eine ganz andere Lehre, nämlich den Wahnsinn vom Bösen-Sein des Menschen und seiner SCHULD, wodurch es auch überhaupt möglich wurde, dass der Mensch selbst die physische Sklaverei als „normal“, ja von „Gott gegeben“ akzeptiert und als unüberwindbare Daseins-Form angenommen hat, an der man gar nichts ändern könne.
      Davon ist die gesamte Kultur, die Religion, die Philosophie, die Sprache und damit das mentale Denken durchdrungen und verseucht worden. Das ist die alles beherrschende MATRIX in unserem Kulturkreis, weshalb die Kultur-Anthropologen dafür den Oberbegriff ‚Schuld-Kultur‘ verwenden.
      Das sich daraus entwickelte Denken ist in sich „analog“ schlüssig und „logisch“ und gleich einer Linie, weshalb es linear genannt wird, was „denk-notwendig“ dazu führen muss, die
      Erde für eine Scheibe zu halten, selbst dann, wenn ein Mensch wirklich weiß, daß sie eine Art Kugel ist, in der es kein Oben, kein Unten, keinen Anfang und kein Ende geben kann.
      Und dennoch denkt der Mensch in den Kategorien oder im Paradigma von Anfang und Ende, was jedoch nur eine Pseudo-Finalität ist, die das „ewige“ Jetzt einer absoluten Gegenwart mental fast nicht erfassen kann, weil es anders scheint, als es ist und die Zeit selbst gar kein Sein an sich hat, sondern lediglich ein „mathematisch-geometrisches“ Hilfsmittel, um die verschiedenen Bewegungen der Materie zueinander theoretisch zumindest „ordnen“ zu können.
      Dieses Denken ist von „begrifflichen“ Gegensätzen und Gegenteilen geprägt, obwohl es vollkommen unlogisch ist, die 1 für das Gegenteil der 0 zu halten oder das „An“ als Gegensatz des „Aus“. Kurz, aus allem Schein wurde ein Sein gemacht, was dazu führen musste, die Wirklichkeit an sich für eine spekulative Möglichkeit zu halten, über die der Mensch keine Aussagen treffen könne, womit grundsätzlich die Wirklichkeit selbst für eine Illusion gehalten werden muss, die der Mensch unfähig sei zu durchdringen. Damit lebt der Mensch dann in der Gefangenschaft eines analogen Denkens, in der letztlich das Denken in Dualität verunmöglicht wurde, die im Westen zu einer Vorstellung führen musste, dass Gott eine (vollkommen falsch verstandene) Trinität sei, die sich in verschiedene Masken (Personen) präsentiere, womit aus dem „Seienden Sein“ ein Popanz gemacht wurde, den nun gar keiner überhaupt noch erfassen kann.

      Also sage ich, dass du noch einen Denk-Konflikt hast, der sich mir aus deinem „Warum?“ verdeutlicht. Wenn du akzeptierst, dass du ein heiliges Selbst in einem guten Sein bist, dessen ganzes Wesen Liebe ist und auch nicht ein „Krümelchen“ Böses-Sein vorhanden sein kann, ist in dir die MATRIX Schuld zerstört. Damit entdeckst du, dass es sich um SCHEIN-Denk-Konflikte handelte, weil sie in diesem Moment in sich selbst auf-gelöst werden und erkennst den Unsinn deiner Behauptung:
      „So bleibt es bei der Entspannung – dem tippenden Selbstreflektieren, schlicht einer kleinen, eigennützigen Teilhabe in diesem Wahnsinn – ertappt – diese Schuld trage ich eben auch.“ WEIL du gar keine Schuld tragen kannst, denn diese ist nicht vorhanden, ein Denk-Gespinst, ein Phantasma aus dem Todes-Kult, mehr ist das nicht – ein Wahn, ein schlimmer, weiter nichts.

      So, jetzt bin ich neugierig, ob ein „Aber“ von dir kommt …

      • oberham schreibt:

        Kein Aber, den ich kann dir gut folgen, einzig, du benötigst mir gegenüber keinen Jesus, ich verstehe Dich – hoffe ich – auch so richtig – in der Tat, das Vertrauen zum Seienden, genügte völlig. Doch dieses Vertrauen haben die meisten wohl nicht einmal in sich selbst, sich selbst gegenüber.
        Man zweifelt sich an, sobald man nicht in fugenlos im Getriebe funktioniert und alles zur Zufriedenheit der Anspruchsgedanken läuft.
        Es wäre schon ein großer Fortschritt sich von diesem Berwertungskanon freimachen zu können.
        Meine Teilhabe am Wahnsinn habe ich ganz profan als Schuld bezeichnet, da ich mit dem Einschalten des PC zu diesem Zweck Energiewandlung provoziere und somit schon wieder am Abbau der Ressourcen teilhabe.

        Mag sein der Begriff Schuld ist falsch gewählt – vor allem in diesem Zusammenhang, da ja ein gewisses Quantum an Energiewandlung jedem Menschen zusteht, auch nachhaltig darstellbar ist – ein Quantum dass ich wohl nicht einmal in dem Maße nutze.

        Mit dem heiligen Sein kommen wir nicht zusammen – meine Einstellung ist, die Natur als komplexe Erscheinung ist großteils eher ambivalent zu betrachten, sie entzieht sich jeder Wertung – ja – was sind schon unsere Sinne – wir nehmen sicher nur einen winzigen Bruchteil dessen wahr, was sich um uns herum abspielt.
        Doch wir sind nun einmal unsere Seinsform – wir fühlen, denken und bedürfen in einer Form, die wir als Lebewesen bezeichnen – diese Lebewesen stehen in großteils sehr scheußlichen Interaktionen, mit Facetten die wir als das gerade Gegenteil empfinden:
        Liebe, Selbstlosigkeit, Hingabe und ganz wundervolle Verspieltheit – die „ausgebildeten“ Philosophen sprechen vom Memen und Memplexen – das Spektrum ist schier unendlich.

        Meiner Meinung nach lägen in unseren Genen jene Eigenschaften, die uns zu Lebewesen machten, welche das Grausame hätten überwinden können und Dank eines sogenannten Intellekts, hätten eine vollkommene Symbiose im Sinne eines bunten und niemals langweiligen Miteinander schöpfen können.

        Doch ich möchte mir nicht anmaßen zu beurteilen – ich reflektiere nur die Realität und setzte sie in Relation zu meinen persönlichen Vorstellungen.

        Ich finde meine Liebe – indem ich ein Blatt berühre und spüre, indem ich den Menschen sofort ausweiche, so ich das sich vergleichen, sich messen, wahrnehme, indem ich meine Zeit als etwas wundervolles empfinde, die alltäglichen Zwänge bestehen für mich nur in der Notwendigkeit Essen und Wasser zu erlangen, zu atmen, mich gesund zu halten, meine Sinne zu reizen, unbedingt zu versuchen, niemanden eine Last zu sein – doch auch kein Objekt zur Durchführung fremder Wünsche und egoistischer Ziele zu werden.

        Ich will für niemand Mittel zum Zeck sein, ich würde nur zu gerne Mittel zum Zwecke einer friedlichen, ideologiefreien, Seinsgemeinschaft ganz individueller, doch völlig gleich versorgter, Menschen sein.

        Ich kann jeden Menschen verstehen, der ehrlich und ohne faule Kompromisse für eine Sache eintritt, sofern er ein gutes Gefühl dabei hat.
        Ich glaube allerdings auch, dass niemand ein gutes Gefühl haben kann, fügt er anderen Menschen Schaden zu – egal wie hoch der Gewinn auch für ihn selber sei.
        Reiche Menschen sind in der Regel ständig auf der Hut, sie haben immer Angst übervorteilt zu werden – dabei sind sie es selbst die andauernd übervorteilen.
        Insofern ist dort wo die Armut noch relativ einsam – frei vom Einfluss der „Leistungsirren“- existiert, wohl das größte gemeinsame Glück zu finden.
        Nur – dort ist das Schicksal noch die bestimmende Gewalt, da der arme Mensch nicht vom Schutz unserer Errungenschaften profitieren darf – nun – ich bin lieber arm und ungeschützt, als wohlhabend, geschützt und gewissenlos.

        Reich und glücklich, geht solange nicht zusammen, solange Menschen verhungern – solange Elend existiert, welches mit geringsten Mitteln zu beseitigen wäre!

        Wer es dennoch schaft, besitzt Eigenschaften, die mir fremd sind.

      • jauhuchanam schreibt:

        Lieber Oberhan,

        da war sie schon wieder, diese elende Schuld-Aufrechnerei:

        „Meine Teilhabe am Wahnsinn habe ich ganz profan als Schuld bezeichnet, da ich mit dem Einschalten des PC zu diesem Zweck Energiewandlung provoziere und somit schon wieder am Abbau der Ressourcen teilhabe.“
        Wenn ich Ein- und Ausatme, nehme ich auch am Abbau der Ressourcen teil. Und bitte, was erzählt jetzt eine Mutter ihrem Säugling? Soll sie sich den Ressourcen-Abbau notieren und gegen Zinsen in Rechnung stellen, wenn sich ihr Kind auch auf den Sklavenmarkt feilbieten kann? heute prostituiert sich ja der Sklave zur „Arbeit“, obwohl er es gar nicht müsste – früher, muss ich dann sagen, wurde er ja wenigstens noch dazu gezwungen!

        Es ist doch nun wohl ein totaler Unterschied, ob ich die Güter der Welt gebrauche oder sie nihilistisch-hedonistisch genieße! Wieso musst du denn ständig dein Tun oder Lassen gegen einander aufrechen?

        Weshalb empfindest du denn „Schuld“ oder hast ein „schlechtes Gewissen“, weil du mit technischen Mitteln, dass, was in dir ist, mitzuteilen versuchst? Du machst dies ja nicht einmal aus Vergnügen und wirst sogar von den meisten Menschen wohl nicht einmal verstanden – und aus meiner Lebenserfahrung heraus, behaupte ich sogar, dass die einen dich als verschroben, bekloppt, nicht richtig im Kopf, verrückt – und was ich noch alles weiß – bezeichnen und dir sicher auch so gegenüber begegnen, weil die allemal nicht 3% von dem erfasst haben, was du so schreibst.

        „Mit dem heiligen Sein kommen wir nicht zusammen – meine Einstellung ist, die Natur als komplexe Erscheinung ist großteils eher ambivalent zu betrachten, sie entzieht sich jeder Wertung …“

        Ja, natürlich entzieht sich dein heiliges Selbst in einem sehr guten Sein jeder Wertung.

        „Heilig“, „gut“, „schön“ beinhaltet aber vom Grunde her gar keine Wertung. Wenn ich also sage, dass du heilig und sehr gut bist, weil nun einmal jeder Mensch heilig und sehr gut ist, ist das keine Wertung meinerseits, sondern einen Zustandsbeschreibung, ähnlich der Aussage: „Das Tal ist tief, der Berg ist hoch.“ Nun ist der Mensch aber ein lebendiges Sein und da erfordert es – nachdem wir vom Todeskult derart verdorben wurden – schon noch eines „Gegensatzes“ zur Lehre dieser krankmachenden und tödlichen „Religion“, dass der Mensch böse und damit schuldig sei. Kein Mensch lebt von „Gott“ „getrennt“, wie es der Todeskult einem einbläut. Das Evangelium ist da ganz klar und deutlich und auch ohne jede Wertung: „In Gott leben, weben und sind wir. Er lässt es regnen auf Gerechte und Ungerechte.“ Und, wenn denn überhaupt von „Wertung“ gesprochen werden kann, so enthält die ganze Bibel nur eine einzige, nämlich dass „der Mensch heilig und sehr gut ist.“

        Und wirklich, ich fordere diese ganzen Theologen ja schon seit Jahren auf, meine Aussagen aufzugreifen, anzugreifen und mir zu wiederlegen. Das traut sich aber gar keiner dieser blinden Feiglinge, weil sie es nämlich nicht können und sich vor den Christen als verblendete Verführer offenbaren würden, die diese intellektuelle Elite der Kirche mit ihrem Schwachsinn in mentaler Versklavung hält.

        „Ich will für niemand Mittel zum Zeck sein, ich würde nur zu gerne Mittel zum Zwecke einer friedlichen, ideologiefreien, Seinsgemeinschaft ganz individueller, doch völlig gleich versorgter, Menschen sein.“

        Aber solche Gemeinschaften gibt es doch auf der ganzen Welt! Selbst in Deutschland kenne ich zwei. Indien und Afrika sind voller solcher Gemeinschaften! Auch in Russland gibt es noch über 200 Völker, die deinen Vorstellungen entsprechen dürften. Südostasien, Südamerika, Australien, Nordeuropa, selbst in Nordamerika.

        Ich denke, dass du einen inneren Konflikt hast, den du aufgrund der linearen Formung deiner Gedanken wegen der hier herrschenden Schuldkultur, mental noch nicht verarbeitet hast.

        Du brauchst keine Leistungen erbringen, um zu beweisen, dass du eine heiliger und guter Mensch bist, ein sehr guter Mensch, weil du eben ein heiliger und sehr guter Mensch bist. PUNKT.

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