Geöffnet der Hahn, für eine neue, volle Wanne!

Die Mehrheit wollte schlicht Veränderung, träumte von Artgenossen, die regieren, ohne das Land zu plündern.

Nur, diesen Traum kann man nicht auf Plätzen träumen – siehe Occupy – überall!

Auf Plätzen wird man vertrieben, so man sich friedlich verhält, oder man ist nicht alleine dort.

In Kiew ist man nicht unter sich, dort steht der fleischgewordene Hass, die fleischgewordene Gier, in Form derer Sklaven!

… nun scheint es, als würden auch jene, die träumten mit in den Strudel gerissen – auf der einen Seite die vergatterten, auf der anderen Seite, die betrogenen – nur noch Täter – nur noch Opfer!

Die Ukraine wurde in ihrer jüngeren Geschichte immer von absolut skrupellosen Räuberbanden regiert, die Menschen wählten Verbrecher, bemerkten es – doch immer zu spät.

Die Europäische Nomenklatura ist dort Partei – dort fechten östliche Oligarchen und westliche Plutokraten um einen Flecken Erde – die Menschen sind ihnen völlig einerlei!

… im Übrigen führt sich inzwischen die Plutokraten – und die Politokratenkaste in Deutschland nicht minder gierig auf, als jene in der Ukraine.

Die meisten Menschen in der Ukraine möchten schlicht endlich eine demokratische Kultur ohne Kleptokraten, Nepotisten und korrupten Oligarchenmarionetten, wobei dort der obersten Staatshäupter ja in der jüngeren Geschichte immer nach kurzer Zeit zu Milliardären wurden – wovon wohl auch unsere Politokraten schon lange träumen – bei uns stört nur noch, dass das Volk nicht 637 Bundestagsabgeordnete zu Milliardären machen kann, ohne komplett seine Konsumkraft einzubüßen. (Die deutschen Steuerzahler müssen für einen MdB mehr als 1 Mio p.a. aufbringen, sonst „kann“ dieses Listenplatzsubjekt nicht wirken – nur wie wirkt es?)

So bleiben nur für einige Dutzend die Übergangsstufen im zwei bisweilen dreistelligen Millionenbereich – hierzulande hält sich das Milliardärpack im Hintergrund und lässt regieren.

Wobei nicht wenige verstehen es vorzüglich auch als gewöhnliche Abgeordnete schon während ihrer Zeit teils mehr als ein Dutzend Nebentätigkeiten zu leisten – schön nur, dass ihnen bei allem Raffen das Leben unter dem Arsch davonläuft!

Wer hierzulande opponiert, wird in der Regel schon durch die Gesellschaft isoliert, da diese – noch – im Konsumtraumland ihre debile Verfassung demonstriert.

Wer sich die Videos ansieht, die in den letzten Tagen alleine in Kiew entstanden – egal wessen Perspektive sie in den Fokus rücken – dort wird nun der Hass gesät, jener Hass, der auch den Vernünftigen und Friedlichen langsam das Hirn verbrennt –

ich finde dieser Artikel hat zumindest die krude und auch dümmliche Pragmatik der europäischen Politverbrecher ganz gut beschrieben – ein Stein im Mosaik dieser traurigen Episode.

Natürlich, nicht minder verbrecherisch geriert sich die andere Seite!

Warum nur sucht der Mensch nach Führung – warum vertraut das Individuum nicht seinen Nächsten und sich selbst?

Würden alle die den Frieden und die Freiheit lieben, schlicht dem Politikbetrieb, ihren Systemen, den Rücken zuwenden und sich in kleinen Gruppen zusammentun, vernetzen und eine andere Gesellschaft schaffen – ich denke, sie wären die große Mehrheit – sie müssten es nur endlich wagen, sich nicht von der Isolation jener, die es schon lange tun, abschrecken lassen, sondern ihnen die Hand reichen und sich auf jene andere Seite ziehen lassen, wo es keine Macht mehr gibt, sondern die soziale Anarchie ein kooperatives, menschliches Dasein entwickelt – wo Fortschritt eine andere Bedeutung gewinnt, als jene des immer mehr, immer schneller, immer gigantischer, immer kybernetischer, ganz im Sinne der transhumanistischen Milliardäre, die davon träumen sich endlich des Pöbels entledigen zu können, eine Bedeutung, in der es nicht möglich wäre, das ein Mensch mehr besitzt und mehr Wertschätzung erfährt, als hundert Millionen, in der das Individuelle zum Reichtum wird, nicht stinkendes dreckiges Papier, oder Zahlen in einer Tabelle.

Aber auch in der Ukraine werden sie sich lieber abschlachten, als den Mut zu finden, sich gemeinsam zum Lösen der Probleme zu finden, im Sinne das geringstmögliche Leid zu generieren und nicht den größtmöglichen Reichtum für eine kleine Gewinnerschar.

Um das reine Glück mag man sich nicht schlagen, da es nicht golden glänzt, sondern im Verborgenem der Seele auf seine Freilassung wartet – wir verschließen es und vergessen es, dafür gehen wir dann hinaus in die Höllenzonen und schlagen uns die Schädel ein, damit ein kleiner Teil von uns im Überfluss des materiellen Wahnsinns förmlich badet, dabei ist es Blut und Elend, das die Wanne füllt!


 

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Eine Antwort zu Geöffnet der Hahn, für eine neue, volle Wanne!

  1. kahalla schreibt:

    Hmmm.. es ist nur die „große“ politische Front auf den Plätzen, es gibt immer wieder Menschen die im Namen der Freiheit und Toleranz genau das Gegenteil herbei schreiben.
    Kleines Beispiel?
    http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD%20der%20Aktuelle/Paukenschlag%20am%20Donnerstag.html

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