Von Drohnen und Geldgöttern!

Garantiert war die Drohne vor dem Geldgott unter dem was wir unter Lebewesen verstehen! Doch es kamen Zeiten, da glaubte der Mensch, dass nicht das Leben, sondern Reichtum alles sei!

Er bat Götter um die Gunst der Stunde!

Heute bitten Milliarden um einen Arbeitsplatz beim Geldgott!

Sie betteln darum sich opfern zu dürfen, auf dass der Geldgott noch mehr hat!

Noch mehr Gewinn, noch mehr Geld, hat!

 

Vor zwei Dekaden noch waren die meisten lebenden Menschen als Kleinbauern aktiv – ein karges Leben?

Gut, es war kein sicheres, kein behütetes Leben!

Es war aber ein freies natürliches Leben!

Diese Kleinbauern hatten noch nichts vom Fortschritt der Wissenschaften erfahren. Es war schlicht ihr Wissen und die Erfahrung ihrer Ahnen, die sie überleben ließ – doch sie überlebten, sie liebten, sie hatten Familien, sie stritten, sie versöhnten sich, die glücklichsten unter ihnen waren von Dogmen und fremden Einflüssen verschont geblieben.

Die Wissenschaft ist ein Paradoxon. Sie ist ein Segen und ein Fluch zugleich!

 

Wissenschaft ist in dem Moment ein Fluch, in dem der Mensch für die Erkenntnisse bezahlen muss!

Wissenschaft ist in dem Moment ein Fluch, da ein Wissender sein Wissen nur einem kaufkräftigen Kunden zur Verfügung stellt.

Wissen darf keine Macht sein!

Wissen muss eine Hilfe für alle sein!

 

Wir senden die jungen Menschen ins Rattenrennen – um Wissen, um Arbeit, um „bessere“ Arbeit! (Beste Arbeit Beispiel: Spitzenjuristen kämpfen bestbezahlt dafür, dass Recht gebrochen werden kann!)

Der Kleinbauer auf dem Land ist inzwischen der Meinung, es sei ein Fluch nur ein Feld bestellen zu können!

Er sendet seine Kinder in die Städte, er verkauft seine Ernte, er verkauft sein Land, damit die Kinder „lernen“ können!

 

Bildung kostet!

Gesundheit kostet!

Mobilität kostet!

Wohnung kostet!

Nahrung kostet!

Atmen alleine genügt nicht zum Überleben!(Saubere Luft ist allerdings mancherorts schon ein kaufkraftabhängiges Privileg!)

Sauberes Wasser kostet!

 

Ohne Geld ist praktisch jeder Mensch zum Hungertod verdammt!(In manchen Regionen gibt es – noch – gemeinschaftlich finanzierte Überlebenshilfe – doch es ist mehr Kalkül, den wirkliche Nächstenliebe, da man so den sozialen Frieden wahrt und ein Druckmittel für die arbeitenden in Händen hält – Leichen können nicht „nachrücken“ – sie sind schlicht aus dem Prozess geflossen – ich lebe – doch ich stecke nicht mehr im Prozess! –

Ok – ca. 40 Euro Umsatzsteuern im Monat – da ich nicht alles selber erzeugen mag und wohl auch nicht dazu fähig wäre – dazu muss ich mir die ca. 200 Euro leider durch Kollaboration verdienen – doch ich liebe mein Leben – den Leichenzug der zu früh gestorbenen mag ich nicht durch meinen Suizid verstärken……. – falls man mich eines Tages aus Wut über meine Verweigerung erschlägt – bitte – dann soll es so sein!)

 

Der Tag an dem der letzte Kleinbauer von seinem Feld vertrieben sein wird, ist der Tag, an dem die Hoffnung gestorben ist!

Die Hoffnung, dass der Mensch ein freies, individuelles, – in meinen Augen – lebenswertes Leben führen könnte.

 

Wenn 85 Menschen mehr besitzen, als 4 Milliarden, sollten man doch ins Grübeln kommen!

Doch würden diese 4 Milliarden nicht die Yacht, die Villa, die Fabriken, die Felder, die Büros, die Küchen, die Vergnügungsorte jener Geldgötter bevölkern, um dort deren Reichtum zu generieren, deren Vergnügen zu generieren, deren Pflege und Versorgung zu generieren, kurz die Geldgötter am Leben halten, wäre der Spuk rasch zu Ende.

Die 4 Milliarden müssten sich allerdings einig sein!

Einigkeit – steht an erster Stelle einer Hymne!

Doch das ist wohl unsere Verdammnis, wir sind uns nicht Einig!

Wir die Milliarden kämpfen nicht um Freiheit, wir kämpfen immer nur darum, ein klein wenig „höher“ klettern zu dürfen, im Tollhaus des Wettbewerbs.

Wir sind tatsächlich zu einer seelenlosen Maschine degeneriert, einer Weltvernichtungsmaschine – vor nun 100 Jahren grotesk grausam erstmals auch als kollektiver, industrieller Tötungsakt zelebriert – seither wie Ebbe und Flut – noch – regional fortgesetzt, mit der Springflut in den Jahren 39 – 45 des letzten Jahrhunderts, dem Finale der Atomblitze, seither hält nur die Angst vor diesen Pilzen aus Feuer und der Asche der Toten uns davor zurück, in Millionenheeren übereinander herzufallen.

Die Geldgötter haben sich neue Wege gesucht, uns die Masse zu vernichten, unsere Leben zu rauben, bald werden auch wir nicht mehr sterben müssen, um vom Tag unserer Geburt an tod zu sein.

Welch grandioser Fortschritt, die Erde wird von 8 Milliarden Zombies bevölkert, die einigen Tausend Geldgöttern dienen, auf dass diese einen hemmungslos perversen Hedonismus abfeiern.

Für ein paar tausend Geldgötter wird auch in der düstersten Dystopie wohl noch ein schönes Plätzchen Erde vorhanden sein, doch der Rest dürfte sich bald kollektiv in jenen düstern Baracken drängen, in denen heute schon mehr als ein Drittel aller Menschen eingepfercht dahinvegetiert.

Wir haben Milliarden konzentriert, in giftigen Maschinenhallen, verrosteten Stahlbottichen, kunstlichtbeflimmerten Betontürmen, die eine Hälfte der willigen Sklavenhelfer, vegetiert nur noch, um darauf zu warten, dass eine Maschine kommt, und der unfreie Hilfsmensch in der Gosse verreckt, die andere Hälfte glaubt gebildet zu sein, glaubt kompetent zu sein, glaubt einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen und kämpft um mehr Geld, um einen größeren Anteil am Kuchen, doch da sie sich nicht einig ist, lachen die Geldgötter und werfen ihnen partiell die Brocken zu, auf die sich das „gebildete“ Pack stürzt – sich dabei ohne Rücksicht aufeinander gegenseitig zerfetzend.

Hier in Europa jaulen die kritischen Stimmen nur über die Ungerechtigkeit der Verteilung, sie zweifeln nicht das System vom Grund auf an!

Fast alle Menschen sind tatsächlich überzeugt davon, dass nur gute Führung, sprich kluge Politik, eine friedliche, glückliche Zukunft – für möglichst viele von uns Artgenossen ermöglichen kann.

Kaum einer glaubt an sich, daran, dass er sich verweigern könnte, er einen eigenen Weg gehen könnte, der eben nicht von den Leichen der Verlierer gepflastert ist, sondern der sich auf die Tatsache besinnt, dass wir ein Teil eines unendlichen Seins sind, ein Teil, der sich harmonisch in dieses Unbegreifliche fügen könnte, der glücklich und zufrieden den Zustand des Menschseins genießt, ohne zu morden, den indirekt ist jeder ein Mörder, der sich mehr an Ressourcen zubilligt, als es als Äquivalent für jeden nachhaltig darstellbar ist.

Nun, jeder der dies ließt, kann sich nun schnell selber richten!

Wir müssten nicht alle Kleinbauern sein, die sich selbst versorgen – nun – wie oben geschrieben, es ist ja inzwischen ohnehin eine Utopie – kaum noch jemand hat auch nur einen Schrebergarten, um sein Gemüse zu pflanzen, die Idee des Urban Gardening ist inzwischen drei Dekaden alt und schlicht eine nette Episode für wohlhabende Freaks, die – sobald sie keine Lust mehr haben ihre Parzellen zu bestellen, ins nächste Restaurant marschieren und sich dort – bei nötiger Kaufkraft möglich – ein gesundes Menue zu bestellen – der Rest wird mit Dreck abgefüttert.

Gerade die kaufkraftlosen Massen werden gezwungen, wie eine Weltvernichtungsmasse zu leben – sie erhalten nichts als Abfall, ja sie kriechen oftmals förmlich im Abfall herum, herum um aus dem Gift ihre Cents zu graben, die ihnen ein Stück Drecksessen bescheren.

Die schlimmste Art neben den Geldgöttern sind jedoch wir, wir, die wir „Bildung“ genossen haben, die wir glauben, diese Bildung nun meistbietend verkaufen zu können, die wir Formelwissen, Fachwissen, Talent und Kraft anbiedernd den Geldgöttern opfern, gegen 10 oder 10.000 Euro die Stunde – egal – jener der 10 Euro verdient wird missmutig auf die da Oben schimpfen, doch dabei nicht kapieren, dass er ein genauso widerlicher opportunistischer Weltvernichter ist, als jener der 10.000 in der Stunde erhält.

Der Geldgott zählt nur, er sammelt Euch ein, Euch die ihr ihm dient.

Ich rufe Euch auf, verweigert Euch, verzichtet auf Eure Blechbüchsen, habt den Mut zurückzugehen auf die Felder, nehmt sie Euch, tut Euch zusammen, findet Euch!

Erst wenn wir uns Einig sind, wird die Wissenschaft ein Segen sein!

Erst wenn wir uns Einig sind, wird die Genialität des Menschen nicht nur der Schmuck sein, der den Wahnsinn verhüllt, sondern dem Mensch zur Zierde gereichen.

 

Ich bin sicher, wir werden es nicht schaffen, doch ich wollte es schlicht, wie schon so oft, erneut gesagt haben!

 

Ihr seid leider nur einig mit den Geldgöttern, ihr liefert Euch aus und so angenehm das auch für manchen von Euch sein mag, ihr könnt sicher sein, desto genussvoller Euer materiell basiertes Dasein, desto mehr Morde gehen auf Euer Konto!

Jene die Denken noch nicht verlernt haben, die könnten sich leicht in einen Bereich der relativen Armut in Europa „herunterverweigern“, da man mit 390 Euro im Monat vorzüglich leben kann, sofern man sich die Mühe macht, ein sauberes, trockenes Zimmer zu finden – einfach auf Land ziehen!

Nur, die meisten betteln ja darum wieder in den Prozess integriert zu werden, und dabei sind sie ja damit integriert, da sie das Futter für Mietwucher, sprich ein dreckiges feuchtes Loch zu Wucherpreisen, für Behandlungszyniker, sprich man muss regelmäßig an bestimmten Orten erscheinen, damit der Behandler dafür ein gutes Honorar erhält, für die übrigen Kleinzecken, die am Vorhaltungsgewerbe für bettelnde Arbeitssuchende hängen und saugen was der Wirt hergibt.

Dabei ist Arbeitslosigkeit die große Chance sich zu besinnen, wer sein Blechschüssel abgibt, sich aufs Land zurückzieht, der kann dort ganz bescheiden ohne Not, kontemplativ seine Leben wirklich genießen – die kulturelle Teilhabe ermöglichen Bibliothek und oftmals gibt’s einen Theaterbesuch pro Jahr umsonst (sofern eines in erreichbarer Nähe liegt….) – an alle Arbeitslosen, seht euch als Widerständer, trauert nicht, sondern kapiert, dass die Arbeitswelt – so wie sie heute vor uns liegt – schlicht der Vernichtungsprozess ist, welcher dem Leben auf diesem Planeten wohl großteils ein Ende bereiten wird.

 

Ich bin gespannt, gespannt, wie lange noch diese Art des Widerstands möglich sein wird. Selbst habe ich schlicht das Glück mit 200 Euro im Monat wunderbar überleben zu können, da ich eine trockene Hütte besitze.

Doch mehr als dies Getippe, viel Lesen, viel Musik hören und lange Spaziergänge bleiben mir nicht – nur – es ist doch allemal ein schöneres Leben, als sich aus Protest gegen den Wahnsinn auf einem Platz öffentlich zu verbrennen!

Mitmachen würde ich gerne, mitmachen am Aufbau einer neuen gesellschaftlichen Welt, doch für den Eintritt in eine der elitären Öko-Kommunen fehlt mir leider das Geld (diese Inseln beobachte ich soweit möglich, auch die Transition Bewegung ) – oder Gott sei Dank, den dort ist man beileibe noch immer der Meinung, dass sich Einzelne über Andere sehr wohl erheben dürfen – für mich schlicht nicht akzeptabel – Einigkeit sieht für mich anders aus!

Ich schau euch weiter zu – werde ab und an meine Gebetsmühle anwerfen und ein paar Augenpaare lesen es wohl sogar, ………. bis irgendwann mal wieder!

 

Für heute empfehle ich auch Rachmaninov Klavierkonzert – Interpret Schuster – ein grandioser Fingerbeweger – leider romantische, vielleicht tatsächlich verlogen debile Musik – doch trotzdem wunderschön – diesem

Wahnsinn gebe ich nach, den die Schönheit der Klänge finde ich auch in der Natur und die Musik der Romantik spiegelt sich für mich in den Erinnerungen wider, die ich in mir trage, so verschmelzen Schätze an Gedanken zu phantastischen Träumen, mein Leben!

 

http://wer-ist-reich.de/

 

 

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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4 Antworten zu Von Drohnen und Geldgöttern!

  1. AlterKnacker schreibt:

    Bitte, lass diesen Text nicht allein bei Dir verhungern und verdursten …

  2. oberham schreibt:

    … ach mein geschätzter Leser (und ähnlich kämpfender Artgenosse), ich stell ihn auch bei Fiwus und im Freitag ein – vielleicht ärgert sich wenigstens einer darüber (wenn man nur flüchtig die Zeilen überfliegt, kann man mich als bösartigen Lästerer, der Arbeitslose denunziert und beschimpft darstellen, wobei beim Freitag lesen doch die meisten relativ genau – nur sie negieren die Radikalität – ich frag mich nur – warum bewundert man Menschen die auf Barrikaden erschlagen werden, verneint aber, dass Verweigerung ein sinnvolles Mittel des Widerstands sei – wo doch der Generalstreik jedes Regime binnen Wochen hinwegfegen würde!……)

    • Opfer schreibt:

      Hallo Oberham,
      alle die Geld brauchen – und das sind leider alle, die keine Hütte geschenkt bekommen, die kein Feld und Werkzeug geschenkt bekommen, die alles Sonstige zum (gesunden) Überleben notwendige geschenkt bekommen – sind zwangsweise Systemhuren. Ich zähle mich auch dazu. Mir bleibt keine Möglichkeit mich komplett aus dem System zu verabschieden. Warum? Nun, ich bin ein Landloser. Wohne nur zu Miete. Was noch: ich habe kleine Kinder, welche sie mir wegnehmen würden, wenn ich heute beschließen würde aus der Mietwohnung auszuziehen und auf „Wanderschaft“, auf Betteltour zu gehen. Was kann ich denn wirklich tun? Schreib doch lieber etwas realistischeres, tiefergehendes für die Menschen. Damit sie Deine Ratschläge auch befolgen können. Nur zu Träumen hilft uns nicht weiter. Zu Stehlen, von denen, die haben ist a) nicht fair, wenn sie es sich erarbeitet haben b) nach heutiger Gesetzgebung illegal – so dass ich beim Erwischen meiner Freiheit beraubt werden würde. Auch Du brauchst Geld, wie Du schreibst. Somit bist auch Du ein Teil des Systems. Die Möglichkeit länger Schlafen und weiter Spazieren gehen zu können befreien einen noch nicht vom System. Was wir machen können ist Sand ins Getriebe des Systems zu streuen: z. B. soweit es geht kein Geld auf der Bank haben, Tauschhandel zu betreiben (Tauschringe). Auch Arbeitslose sind ein Bestandteil des Systems. Diese leben davon und zahlen mit dem staatlichen Almosen wiederum in den Staatssäckl mittels MwSt. ein. Wenn wir klar sehen, werden wir bemerken, dass wir einfach keine Chance haben das System zu verlassen. Auch ich bin kein Freund von diesem Wahnsinn. Ich sehe außer passiven Widerstand aber keine andere Möglichkeiten. Wir werden NIE alle gleichzeitig dazu bewegen können sich gegen das System zu erheben, da es immer genug geben wird, die GLAUBEN vom System zu profitieren. So seh ich das zumindest.
      Viele Grüße und mach weiter!

      • oberham schreibt:

        …. das sind doch schon gute Ansätze – ich konstatiere ja immer genau dies – auch ich praktiziere nicht die totale Verweigerung – nur – ich bin überzeugt, würden wir alle nur 50% an unserer bisherigen Kollaboration verweigern, bräche das System zusammen.
        Insofern, ist jeder, der ähnlich denkt wie ich, schlicht vor sich selbst dazu aufgefordert, möglichst jeden konsumtiven Akt zu vermeiden, der irgend vermeidbar ist, sowie seine persönliche aktive – sprich tätige – wirtschaftliche Teilhabe zu minimieren.

        Im Grunde wären gerade jene dazu aufgefordert das System zu kippen, die am meisten persönlich davon profitieren, da sie die größte Wirktbreite entfalteten – nur – jene sehen sich wohl als Sieger des Rattenrennens und möchten ihre Lorbeeren genießen – ohne Sinn und Verstand – nicht bereit, der Zukunft und den ökologischen als auch den sozialen Problemen der Gegenwart ins Auge zu sehen.
        So bleibt uns nur persönlich zu handeln und zu konstatieren………………….

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