Nebelschwaden nicht nur im Herbst

 

Wo liegt die Vernunft, wer trägt Verantwortung?

 

Verantwortungslosigkeit ist die Methode des Establishments.

Man trägt die Verantwortung, man lässt sich für das Tragen der Verantwortung teuer bezahlen, doch sobald man mit Konsequenzen konfrontiert wird, die auf den meist falschen und dummen Entscheidungen, die man als Verantwortlicher getroffen hat, basieren, gibt man die Verantwortung an jene ab, die einen für das Tragen belohnt haben.

Die Politokraten reflektieren zu 99% über ihre persönliche Versorgung, Ihren Postenschatz, Ihre eventuell noch möglichen noch größeren Postenschätze – bleibt 1 % für die Millionen, deren Gemeinwesen sie zu gestalten hätten, denen sie Wegmarken vorgeben sollten, an denen sich das Volk orientieren kann – ein kümmerlicher Rest, der eben auch ein kümmerliches Resultat hervorbringt.

Die Plutokraten sind längst von jeglicher Verantwortung enthoben, sie stehen über den Dingen, gleich Halbgöttern, je es scheint so, als seien sie die zynischsten Psychopathen, die sich unsere Art als ihre letztlich fatalen Führer geschaffen hat, wohl um die Art zu tilgen. Im Gewinner-Verlierer-Spiel der materiellen Umverteilung sind sie sie ultimative Jack-Pot-Klasse.

Darunter rangieren die Einkommensmillionäre, die ebenso skrupellos, verantwortungslos und instinktlos im Wirtschaftsraum die Fehlentscheidungen kreieren, wie das Politokratenpack im Politischen.

Sie sind die Glaubensfürsten des Kapitalismus, der Konzern, der wie eine Sekte an der Seite der noch verbliebenen Glaubenssekten steht – noch ein Gruppe von Verantwortlichen, die ohne jede Verantwortung zu tragen, trotzdem für das Tragen derselben tausendfache Löhne im Vergleich zu jenen abschöpfen, die tatsächlich Arbeit leisten und Verantwortung tragen.

Verantwortung wird delegiert – das kleinste Rad im Getriebe wird sie letztlich tragen, doch das kleinste Rad im Getriebe arbeitet hart und gibt den Großteil des Werts seiner Arbeit an jene ab, die vorgeben sie zu tragen, letztlich jedoch nur eines tun, die Massen in die Irre zu führen und sie täglich zu betrügen.

Doch der Mensch, der eben nicht zu jener winzigen Gewinnklasse zählt, versinkt im Ölsumpf dieses Molochs, er treibt – scheinbar ohne Ausweg – auf sein Ende zu und gibt sich willenlos seinem Schicksal hin.

Hätte er den Mut, würde er die Maschine verlassen, nähme er seine Verantwortung, immer in seine Hände, vielleicht hätte er noch eine Chance, eine Chance auf eine Zukunft in Freiheit, Würde und einer intakten Natur.

Doch kaum einer traut sich auszubrechen.

 

 

Was nutzt eine Demokratie, wenn die Demokraten aufhören zu denken, die Wahlen schlicht eine Postenlotterie auslösen und das aktive politische Personal an eine Horde von gruselig lächerlichen Marionetten an den Fäden eines Psychopathen erinnert?

Die Menschen sollten ihrer Verantwortung für sich und Ihre Umgebung gewahr werden, sie sollten schnellstmöglich ganz simpel reflektieren, wo sie stehen, was vor ihnen liegt und ob sie tatsächlich wie eine tumbe Masse, ohne Widerstand, ihr Schicksal hinnehmen möchten.

Die Parteien bieten uns nichts, die Grünen haben sich im grauen Nebel des gewöhnlichen Gewinner-Verliererspiels um materielle Güter und Versorgungsansprüche aufgelöst, repräsentieren schlicht die triste Realität der fatalen Anpassung an den Irrweg auf dem wir dahintrotten.

Union und SPD sind schlicht die etablierten Großkampfarenen um Posten und Mandate im Staat – ohne jegliche Kompetenzen in Sachen Zukunftsfähigkeit und Schaffung eines friedlichen und sozialen Gemeinwesens – sie waren es nie, sie werden es nie sein!

Einzig eine besonders widerliche Gruppe von Volksverkäufern konnte sich diesmal nicht an den Trögen halten – doch das dürfte wohl eine Episode bleiben – sie werden wieder kommen.

Neue Gruppen haben Blut geleckt, doch auch diese sind ohne jede Inspiration und ohne jede Klugheit angetreten – mögen bei den Piraten anfangs viele Menschen Hoffnung gehegt haben, letztlich hat auch diese Partei völlig versagt, geht es um die Schaffung neuer politischer Kultur und eines solidarischen Anspruchs. Auch dort konnte man letztlich nur den Kampf um Mandate, bzw. die Chance auf solche beobachten – die Ideen, die Arbeit der Basis war letztlich Makulatur.

Vergesst die etablierte Politik – werdet zu Eurem eigenem Staat im Staate – lebt die soziale Anarchie!

Jeder kann sie leben, da sie niemandem schadet, eckt ihr auch nicht mit den bestehenden Strukturen an, ihr werdet schlimmstenfalls als Spinner betrachtet werden, doch diese Reaktion der Artgenossen, sollte Euch eine sinnvolle Lebensart wert sein.

Ihr werdet einen kleinen Preis bezahlen, doch einen größeren erhalten, ihr tauscht die Dummheit gegen die Inspiration, den Stumpfsinn und den Nebel, gegen Erfahrungen, Wahrnehmung und das Licht.

Wagt es!

Übernehmt Verantwortung!

 

 

 

Ich übernehme eben ´Verantwortung, genau für die Dinge die mich betreffen!

 

Das bedeutet für mich:

 

Kleinstmögliche Kollaboration mit dem bestehendem System,

Eigenverantwortliche Lebensgestaltung mit minimalem Verbrauch an Recourcen (z.B. bin ich ab etwa Mai – Mitte Oktober praktisch autark was meine Versorgung mit Nahrung angeht – nicht weil ich Grundbesitzer wäre, sondern weil ich jene Früchte ernte, die andere nicht für sich entdecken – teilweise Gartenarbeit gegen Ernten verrichte – ich tausche wo immer es geht!)

Karl Popper ist mir ein Begriff – wobei mir Philosophen nichts geben – seit Diogenes hat keiner etwas wesentliches gesagt – sondern das längst Bekannte in immer neuen teils grotesken Worthülsen und Holpersätzen verpackt. (Übrigens bezüglich des Systems gibt’s bei ihm jede Menge Pessimistisches zu lesen.)

 

Oben bezog ich Verantwortung und Politik auf den Glauben daran, die jetzigen Sozietäten könnten sich durch eine kluge Führung in eine zukunftsfähige – vor allem soziale Richtung entwickeln.

Doch diese Führung wird es nicht geben, sie ist bestenfalls eine Episode, ein kurzer Glücksfall – meist ist Führung eine Katastrophe für die Geführten.

Leider scheint es so, dass wir alle herumzuirren scheinen, in einem, uns unbekannten, Labyrinth und hilfeschreiend nach Führung betteln.

 

 

Wer zu einem Amt rennt wenn er arbeitslos wird, wer hilfeschreiend darum bittet, nur ja wieder in der Gemeinschaft aufgenommen und an den grotesk dummen Prozessen unseres Alltags teilhaben, mithelfen zu dürfen, der schreit doch geradezu danach seine Verantwortung schnellstmöglich los zu werden.

 

Verantwortung bedeutet ein Lebensmodell zu entwickeln, mit dem man nicht andere schädigt.

 

Ein Satz den sie übrigens bei fast jedem Philosophen in irgend einer Form wieder finden – alleine, sie schreiben dann ganze Bücher darüber, welchen Sinn das Leben wohl hat, wo sie ihn doch niemals für alle Menschen, sondern eben nur für sich, vor allem wo sie den immanenten Lebensentwurf, der zielführend wäre, mit dem einen Satz gut dargelegt hätten.

 

Jetzt überlegen sie – vielleicht sind sie der Pessimist, jener der sich schlicht nicht zutraut einen guten Lebensentwurf zu entwickeln, da er glaubt, nur existieren zu können, wenn er in der Masse aufgeht, ein funktionierendes Rad im Getriebe ist und von der Gemeinschaft somit als einer der Ihren willkommen geheißen wird.

 

Klar, meine Zeilen klinge für Euch alle wohl zu extrem – mein Leben ist extrem frugal, da ich am Rand stehe, nur im Einfachen liegt das Glück, in all den Dingen die Ihr Euch erträumt – einschließlich Eurer Sinnsuche im Glauben an Götter oder den einen Gott, liegt das Verderben der Massen und die Dekadenz einer winzigen Minderheit.

 

Ihr alle habt Teil daran, dass die reichsten 80 Familien Deutschlands mehr besitzen als die ärmere Hälfte der Bevölkerung – also 40 Millionen – Ihr habt Teil daran, dass ihr materiellen Besitz so vergöttert, dass Eure Eltern, wenn ihr nicht zu den Gewinnern in diesem Spiel zählt, schlimmstenfalls angebunden in verdreckten Betten vermodern, Ihr habt Teil daran, dass ganze Kontinente zu einem rohstofflieferndem KZ mutiert sind, wo Kinder teils mit bloßen Händen nach Dingen graben, wie Sklaven mit Gewalt gezwungen, die ihr in täglich in Euren Händen haltet.

 

Ihr könnt tausende solcher Kausalketten aufstellen, nur ihr verweigert euch dieser Einsicht, da diese Einsicht alles in Frage stellt, was euch wichtig erscheint.

 

Nein, Optimismus in dieser Gesellschaft ist nur eine Pflicht, wenn man diese Gesellschaft weiter so befeuern möchte!

 

Wer in dieser Gesellschaft optimistisch ist, der wählt schlicht den einfachsten Weg – ohne Rücksicht auf die Verlierer im Spiel – wobei unsere Umwelt unsere gemeinsame Heimat – das System in dem wir Leben – keine Chance hat, sie ist der größte Verlierer, wobei sie uns schlicht eines Tages nicht mehr am Leben halten wird.

 

Klar provokant, doch jede Hilfe gegenüber anderen, in dieser Gesellschaft, wird nur von Menschen geleistet, die selbst ein Übermaß an Gütern verbrauchen und besitzen – jene, die alles geben, bedürfen am Ende dann wieder selber der Hilfe, da die Grundstrukturen Loyalität verlangen.

Loyal zu sein, bedeutet leider Eigennutzoptimierer zu sein!

Wer sozial – wahrhaftig sozial agiert, wird ausgequetscht wie eine reife Frucht und anschließend kompostiert.

Was bleibt?

Meiner Meinung nach, sich so weit wie nur irgend möglich dem System zu verweigern.

 

Wir müssen Verantwortung für uns selbst übernehmen, indem wir eben, wie anfangs gesagt, alternative Wege finden, die das bestehende System negieren.

Wo Vernetzung ohne große Anpassung an das System möglich ist, möge man sich gerne vernetzen, nur, das befreit eben nicht von der unbedingten Eigenverantwortlichkeit.

Gruppenbildung ist immer mit dem Problem der Abgrenzung , im Sinne von Überheblichkeit, verbunden.

Wir hier – die Anderen dort, wie ich finde der falsche Weg.

Nein, man sollte versuchen zu diffundieren, immer wieder beharrlich, ja eine heikle Angelegenheit, die Nächsten anzusprechen, aufzurütteln, ihnen kleine Schritte aufzuzeigen, das ist eine kleine Chance.

Es ist ein Grenzgang.

Zum Ende – der wichtigste Aspekt:

 

Nur wer realisiert, dass die Natur das einzige entscheidende Gut ist, dem wir verpflichtet sind, der wird helfen können, das Überleben der Arten im Takt der Evolution – so wie sie bis vor einigen tausend Jahren pulsierte – zu bewahren.

Natürlich, für mich klingt es zynisch, für andere mag es die logische Sichtweise sein, letztlich ist alles was der Mensch auslöst ein Teil der Natur, letztlich könnte man folgern, ich solle mein arrogantes Maul halten, schlicht akzeptieren, dass der Mensch nichts weiter als eine Episode darstellt, der man nicht krampfhaft skeptisch gegenüber stehen sollte.

Man kann mir meinen Slogan vorhalten – Bedeutungslosigkeit ist immanent – , man kann dies nutzen, um rücksichtslos seine Bedürfnisse in Maßlosigkeit und ohne Hemmungen zu befriedigen – ja man kann.

Nur – warum unglücklich sein, wenn man glücklich sein könnte?

Wer als Ziel Reichtum und Wohlstand im Materiellen vorgibt, wird in den meisten Fällen ein Verlierer sein, wer als Ziel Reichtum und Wohlstand im freiheitlichen Leben, im kontemplativen Dasein, im Erfahren der Elemente und der Umgebung vorgibt, wird wohl immer ein Gewinner sein!

Mit etwas Glück machen dann sogar die Nahrungs- und Behausungsbeschaffung Spaß.

Der Widerstand liegt im radikalen Schritt zurück – der Fortschritt kann nur im Rückschritt liegen –

Wer am Abgrund steht, der kommt auf den sicheren Grund nur, indem er wendet, geht er weiter, wird er wohl zerschmettert in der Tiefe landen, es sei denn, er lernt noch während des Falls, wie er der Schwerkraft widersteht.

Ich persönlich denke, Umzukehren ist die plausible Lösung, die Massen glauben jedoch wohl dermaßen innig an den technischen Fortschritt, es als die Zukunft zu erachten, der Mensch lernte noch im Fall den Flug.

Möge sich jeder selbst entscheiden.

 

(…. und bitte, komme mir jetzt niemand damit „du nutzt doch auch Straßen und Wege, die Wasserleitung etc. …. —- dazu nur – wenn ich kann gehe ich über Wiesen, doch nur wenn sie gemäht sind, oft kann man sich nur noch über Asphalt fortbewegen, Wasser aus Brunnen gibt es nur noch aus der Leitung – die wenigsten haben noch ihre eigenen, da ich mich nicht umbringen möchte, werde ich gezwungen einen minimalen Kollaborationsfaktor zu leisten, nur – beim Tausch fällt keine Mehrwertsteuer an, beim Sammeln von Früchten profitiert nur die Pflanze und Ich – ich schade niemandem, gerade gestern konnte ich fast einen Zentner Wahlnüsse sammeln, von einem wunderbarem Baum, der seit einigen Jahren einem reichen Großstädter gehört, der die Nüsse immer verrotten lässt, da er auf einem Feriengrundstück steht – ich stehle sie also einem, der sie sonst wegwirft – genauso beim Containern, – es gibt Menschen die schreiben Bücher über alternative Lebensformen – langsam wird es hier zu viel –

 

hey Leute ihr habt selber einen Kopf zum denken!)

 

……

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Nebelschwaden nicht nur im Herbst

  1. kahalla schreibt:

    🙂
    ich höre und staune. ist der Frieden aus deinem Herz gewichen den dir deine bewundernswerte Lebensweise gebracht hat? Sicher hast du Recht mit dem was du sagst. Aber man kann Menschen wenn man das denn will, doch nicht mit Lamento und Vorhaltungen dazu bringen das zu tun, was, weil ungewohnt, Mühe macht.
    Und die Verantwortung für diese Welt zu tragen ist eine gewaltige, eben vor allem weil unsere Polit(selbst)bespaßer unser Debit an die Natur durch ihre einfallslose Gier täglich erhöhen.

    Ja, die Politik ist nicht nur hierzulande eine Schau menschlicher Dummheit und Eitelkeit, die auf Kosten der anderen auf diesem Planeten ihre endlos gedachte Orgie feiert. Und an diesen Menschen wird die Menschheit gemessen werden wenn die Natur zum Gegenschlag ausholen sollte (wobei die Natur kein im beschränkt menschlichen Sinn denkendes, rachsüchtiges Wesen ist). Nein wir selbst zerstören unsere Lebensgrundlagen und wenn sie weg sind, werden eben andere Wesen an den fragwürdigen Platz an der Spitze der Nahrungsketten treten. Was wir Menschen mit uns reißen sind die Wesen die uns am nächsten und am liebsten sind. Seien es Hunde und Pferde, seine es Kaninchen, Rehe, Hamster und ähnliches. Die Wesen, die in uns eine leichte Beute finden werden, weil wir uns dem Kontakt und damit dem ständigen Wachstum in der und mit der Natur verwehren, werden auch vor den genetisch ähnlichen nicht Halt machen.
    Etwas werden wir geschafft haben. Nach uns wird die Erde nicht mehr das sein was sie zu unseren Zeiten war. Aber wen von uns interessiert das?

    Im Sinne der Natur agieren wir, wenn wir friedlich sind, in dem Sinne dass wir keinen Raubbau betreiben, weder an uns selbst noch an anderen, egal welchen Wesen. Friedlich sein hat nichts damit zu tun, den Mund zu halten, wenn Unrecht geschieht, und ja man könnte den ganzen Tag und die Nacht durch ebenfalls über das Unrecht schreien und es wäre nicht genug Geschrei.
    Das kommt daher, dass Schreien nicht hilft. Manchmal ist es nur ein Wort zur rechten Zeit gesagt, das Frieden schafft. Wir sollten lernen dieses Wort zu sagen, zur rechten Zeit, anstatt sich feige zu verkriechen und hinterher Mitleid mit den Opfern des Unrechts zu haben.
    Manchmal ist dieses Wort schlicht: „Nein“. manchmal ist es auch ein beruhigendes, besänftigendes Wort. Schließlich sind die wenigsten Menschen freiwillig dumm und böse, sondern sie werden dazu gemacht, durch das Verhalten anderer, die nicht wissen dass man die Natur, also auch die anderen Menschen respektieren muss. Ein Satz wie : „Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet.“ steht oft für die Akzeptanz von Kindesmisshandlung. Ein: „Dem geschiehts recht!“ ist eine rachsüchtige Rechtfertigung des Unglücks anderer, auch wenn die das „verdient“ haben. Wichtig ist, dass wir alle in unserer Umgebung solch dumme Verhaltensweisen erkennen und verhindern. Solche Verhaltensweisen machen Menschen zu Dummköpfen, die Täter und die Opfer. Und wer will schon dumm sein. Wir sollten immer danach trachten die Bitterkeit des Lebens nicht noch zu vermehren, sondern sie zu lindern. Unsere „ehernen“ Grundsätze sind wie stählerne Nägel, die unseren lebendigen Körper an ein seltsames Kreuz nageln. Wenn wir selbst wenig haben und denen die noch weniger haben nichts gönnen, ist das schlicht dumm. Während wir auf die Ärmsten deuten, tragen hinter unserem Rücken die Reichsten das weg was unser Leben ausmacht und lassen es zu stinkendem „Reichtum“ verkommen. Reichtum ist nur begehrter Ballast, während Leben niemand von uns ersetzen kann. Unser Frieden wird um so größer je weniger Reichtum wir begehren müssen. Also sollten wir alle dieses Idiotenspiel aufhören und nicht mehr dabei mit spielen. Wir sollten den Armen geben, weil die grenzenlose Armut, das Elend erzeugt die Energie, die der grenzenlose Reichtum braucht um sich immer weiter wie ein Krebsgeschwür über diesen Planeten zu verbreiten. Sind die Armen zufrieden, wird der Reichtum von alleine bröckeln, weil ohne Gier wird er wertlos.

    • oberham schreibt:

      Oh, nein, mir geht es besser als je, hatte ein wundervolles Wochenende – hab nur was zur Wahl schreiben wollen, konnte ich mir nicht verkneifen, wieder zu predigen.

      Mir kam das gar nicht so zornig vor -……..

      Hatte doch hier schon ganz andere Kaliber aufgefahren ;-)…..

      Danke für den Kommentar – und wünsch Dir eine angenehme Woche.

      (Wie geht’s dem Kleinod – „Philosophia“?? – oder welchen Namen hat Deine philosophische Praxis?)

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