Der einst gefährliche Ken!

Die Barbie bekam zuerst den weißen Ken, dann gab es bald den dunklen dazu.

Obama war gefährlich, für die vielen Millionen die an dieses „Yes, we can!“ geglaubt haben.

Puppen sind zum Spielen da, nicht zum Regieren!

Solange wir uns willig den Fäden fügen, die uns täglich an die Arbeitsplätze ziehen, oder die uns Dinge tun lassen, von denen wir wissen, dass sie furchtbar sind, dies jedoch verdrängend, sehnen wir uns nach der Befriedigung obskuren Bedarfs, solange wird es auf der Welt nur Puppen und keine mündigen Menschen geben.

Ob Obama oder der Arbeiter bei GM, ob Merkel oder die Angestellte bei Lidl, sie fügen sich dem gleichen Prinzip – die einen „erfolgreicher“ als die anderen Menschen, doch letztlich nehmen die wenigsten wahr, was es bedeutet zu leben!

Wer von Euch hat schon einmal beobachtet, wie sich der Wind am Morgen mit den Gräsern unterhält, wer von Euch hat die Ruhe sich um 10:00 Morgens unter eine Linde zu legen und schlicht dem Brummen der Hummeln zuzuhören, wer von Euch ist wirklich frei?

Vor kurzem hat sich Birnbaum grundsätzlich geäußert, ich fand vor allem manche Kommentare dazu erheiternd – leider kann ich nicht nachempfinden, was es bedeutet in dieser Welt ein Optimist zu sein.

So wunderbar mein Leben auch sein mag, es drängen sich die Geschichten von Milliarden anderer an mich heran, denen ich keine Hilfe sein kann, da meine Lösung, eben nur meine sein kann, jeder Mensch seine Fäden selber kappen muss.

Obama ist Ken, wir sollten nur hoffen, dass nicht eines Tages ein alter verbitterter Verbrecher die Puppe nimmt und ihr die Hand auf den roten Knopf legt – mehr bleibt nicht, die Dinge verändern sich nur, wenn wir Menschen uns verändern.

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Der einst gefährliche Ken!

  1. kahalla schreibt:

    Nun, Obama ist keine Puppe und ich traue ihm einiges an guten Absichten zu. Die amerikanische Sichtweise von den USA als „God’s own Country“ rechtfertigt natürlich jede Schweinerei außerhalb der Grenzen, das war schon immer so. Allerdings wollte „Ken“ immerhin im Inland sozialere Politik gestalten. Dass er auch da mehr oder weniger gescheitert ist, zeigt wie schwach der mächtigste Mann der Welt wirklich ist. Same procedure as everywhere. Da lachen sich die chinesischen Diktatoren, die ihren wackeligen Chefsessel immer noch mit einer Massageliege verwechseln, doch ins Fäustchen. Und Putin? Der konzentriert sich auf seine Interessen. Und Merkel? Was Merkel tut ist unterhalb der Relevanzschwelle.

  2. oberham schreibt:

    Stimmt, Obama scheint heute zu schwitzen, Ken konnte – oder kann er es inzwischen? – nicht transpirieren.
    Nun, das Puppenspiel ist doch eine sehr alte Allegorie – wenn wir von Marionetten sprechen, ob in Sonetten dichtend, oder am Stammtisch grantelnd, so denken wir wohl selten an die Holzfiguren, sondern an die Fleischsäcke mit den Holzköpfen.

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