Aus einem Forum – Thema Syrien – Sieg der „Regierungstruppen“ und der Hamas in Kusair

  1. Vielleicht ist es ….

    Zitat von robin-masters

    und der Spuk ist zuende. Wenn Aleppo und Homs fallen ist es vorbei mit diesem Krieg und den tausenden Opfern. Der internationale Terrorismus hat eine Niederlage kassiert und auch die Scheichs aus Saudi-Arabien. Die Opposition kann sich nochmal überlegen ob sie das nächste mal auch hilfe aus jeder Richtung annehmen wollen. Am Ende wird Assad gestärkt hervorgehen jedoch zu gönnerhaften Reformen bereit sein um das Land wieder zu einen.

    für Menschen in der Tat das Beste, wenn sie von einem Despoten regiert werden, der jeden Menschen, der freiheitsliebend und demokratisch denkt, in ein Loch werfen lässt, wo er langsam vermodert.

    Solange wir Menschen immer wieder bereit sind, uns gegeneinanderhetzen zu lassen, unterscheidet sich lediglich der Komfort dieses Lochs – mal ist es wirklich ein Erdloch, das man sogar gleich zuschüttet, dann geht alles sehr rasch – mal ist es eine Betonzelle – man wird sogar noch gefoltert und bekommt genug Wasser und Brot, um nicht zu verhungern – dann ist es qualvoll und zieht sich elend dahin – mal ist es ein Arbeitsplatz in einer Sklavenfabrik – dann darf man zum Schlafen von einem Loch in das andere kriechen – mal ist es ein Arbeitsplatz in einer Fabrik, die in einem hochentwickeltem, demokratischen Land steht – dann bekommt man Tariflohn, hat die Wahl sein Leben frei zu gestalten, doch wehe, man verweigert sich dem Mainstream und ist kein williger Helfer – um die vorgenannten Möglichkeiten nach taktischem Ermessen aufrecht zu erhalten, dann wird man ausgegrenzt und subtil stigmatisiert – tja und dann gibt es noch jene, die das Ganze chic finden, ganz chic, jene die das milliardenfache Leid durch ihre Macht und ihren Einfluss organisieren – mit uns als opportunistische Arschlöcher, die wir für gute Bezahlung die Prozesse befeuern wie Teile einer Maschine –

    oft schon thematisiert, oft schon hervorragend dargestellt – doch niemals von den Massen aufgegriffen und endlich als fatal verurteilt und überwunden.

    Ja – in so einer Welt ist die Grabesruh tatsächlich dem täglichen Gemetzel vorzuziehen, man hat dann die Wahl, ein williger Sklave sein, oder sich zu verkriechen – schlimmstenfalls sauber und still ausgelöscht zu werden.

     

    Syrien – der arabische Frühling – die Revolutionen der Vergangenheit, sie alle beweisen immer wieder aufs Neue, der Mensch hat solange keine Wahl, solange viele auf einen hören und man nicht schlicht untereinander – vor allem nebeneinander – eigenverantwortlich – das Miteinander organisiert.

    Es wäre möglich – ja es wäre sogar global möglich – es wäre – davon bin ich überzeugt – noch nicht einmal besonders schwer.

    Das einzige was wirklich von uns verändert werden müsste, von jedem von uns! Wir müssten aufhören, aufhören zu hassen!

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Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Aus einem Forum – Thema Syrien – Sieg der „Regierungstruppen“ und der Hamas in Kusair

  1. kahalla schreibt:

    Tja, und wenn man bedenkt , dass diese Erkenntnis schon so alt ist wie die Menschheit sie denken kann, wenn sogar aus einer alttestamentarischen Religion eine Sekte entstand, die sich zur Religion der Liebe entwickelte und sich noch während ihrer Wachstumsphase selbst verriet und zum Machtapparat wurde, gehört es wohl dazu als denkender und fühlender Mensch sich das Denken und Fühlen nicht abnehmen zu lassen. Ein eigenes Quantum an Freude und Leid ist wohl jedem Menschen von Geburt an Zugewiesen. Dies lässt sich natürlich durch Tricks und Machtapparate verändern. So langweilen sich die „Happy Few“ in ihrem halben Leben in dem sie nur das Leben was gemeinhin als Freude gilt, für sich alleine aber keinen Spaß macht, während die große Masse der anderen weniger „Happy“ situierten den Gegenpart dieser leeren Happiness leben müssen, egal ob als chancenloser Underdog eines Wohlfahrtsstaates. oder als Arbeitssklave in asiatischen „Fertigungskomplexen“, oder in den Folterkellern“glücklicher“ Diktatoren. jedenfalls gibt es für irdische Wesen keinen Schmerz ohne Freude, keine Freude ohne Schmerz. Wird eines davon künstlich ausgeklammert, müssen andere Menschen es leben und in diesem Moment wird das Leben beider Menschen leer und dumm. Nur mit dem Unterschied dass derjenige der sich im Vorteil sieht mit der Schmerzvermeidung auch die Freude nicht mehr als wohltuend empfinden kann, während dem, dem keine Freude mehr bleibt, die schmerzen übermächtig werden und den verstand rauben. Es gibt noch eine dritte Gruppe von Menschen, eine Gruppe die in den letzten Jahrhunderten der europäischen Geschichte das Ideal des freien und selbstbestimmten Menschen propagiert und in blutigen Revolutionen den Adel seiner Vormachtstellung beraubt hat. Und genau in der Organisationen dieser Revolutionen hat dieses Bürgertum das „Führen“ gelernt, die Vorzüge dummer und willenloser Helfershelfer zu schätzen gewusst. Jahrzehntelang war es deshalb im Zwiespalt, wollte es doch dieses dumm gemachte Volk nicht mit den gleichen Rechten ausstatten, wie die eigene „Klasse“. Denn dumm gemachte Menschen verhalten sich meistens auch dumm, das war ja immer Zweck der Übung.
    So hatte das paternalistische Bürgertum, ein kleines Problem. Denn eine wirklich freie Gesellschaft funktioniert nur, solange diese Freiheit für alle Menschen gilt. Diesen Traum hat man längst aufgegeben. Zu sehen ist unsere Gesellschaft an unseren Schulsystemen. Hier in Deutschland das 3 Klassen System mit Arbeitern ( Hauptschule), Technokraten (Realschule), Führungspersonen(Gymnasium). In den USA spiegelt das Bildungssystem ebenfalls die wahre gesellschaftliche Ordnung. Hier hat die Rangordnung schlicht mit Geld zu tun. Ein teures College, eine noch teurere Privatuni, oder eine der Eliteanstalten sind nur mit viel Geld, oder aber einem Stipendium zu erreichen. Wo man hinsieht geteilte leben und keines erfüllt den Menschen und lässt Weisheit in ihm wachsen. Und während die die Happy Few versuchen aus Angst vor Schmerz die Freude zu vervielfachen, indem sie Anlässe zur Freude erfinden, die ihnen kurzfristig helfen, auf Dauer aber ebenso schal und leer erscheinen wie alle andere Freuden, vermehren sie den Schmerz der Leidenden ins Unendliche. Freude ist ein qualitativ zu bewertender Zustand und kann nur kurzzeitig pur genossen werden, Schmerz hat eben solche Eigenschaften, da er aber selten freiwillig erlitten wird, übersteigt der Schmerz bei den Benachteiligten sehr oft die Grenze jedes Erträglichen und lässt eine menschliche Ruine zurück, deren Erholung auch durch Freuden nicht mehr gewährleistet werden kann.
    Die unnatürliche Trennung von Freude und Schmerz verursacht nur Leid, sowohl bei den Armen als auch bei den Reichen. Die Reichen hätten es in der Hand dem ein Ende zu bereiten, alleine sie sind oft ebenfalls Gefangene ihres Geldes und der Technokraten, die die es um ihre „Tüchtigkeit“ zu beweisen ständig vermehren und anlegen. Eine Gesellschaft wird aus ihrer technokratischen Mitte verändert. Während die Reichen an ihren Pools fläzen, so wie die Adligen zuvor in ihren Prachtschlössern vergammelten, schuften sich die Armen zu Tode oder enden in einem Pariastatus. Die Technokraten steuern das. Ihre Droge ist die Wichtigkeit, das bedeutend sein. In einer glücklichen und wirklich freien Gesellschaft wäre eine Polizei, eine Justiz, ein Finanzamt, eine Bankenmafia oder ein Innenministerium wohl überflüssig. Und jedes mal wenn sich unsere Gesellschaft diesem Zustand genähert hat, kam ein Innenminister und hat Bedrohungen an die Wand gemalt, die USA führt ganze Angstkriege um ihre Wirtschaft zu befeuern, geht es der Wirtschaft gut muss sie die Löhne kürzen weil es ja wieder schlechter werden könnte geht es der Wirtschaft schlecht, na dann erst recht. es sieht so aus, dass wir von einer Kaste von paranoiden Irren in technokratischen Positionen in den Untergang der Menschheit geführt werden. Die Reichen, von ihren „Dauerfreuden“ gelähmt oder aus Angst vor dem Leben, tun nichts um diesem Spuk eine Ende zu bereiten, die Armen können nicht,
    und die Technokraten.. die machen sich heimlich still und leise zu Herren der Welt, weil nur dann kann ihnen ihr Pöstchen niemand mehr streitig machen. Und die Teilung in Reich und Arm macht auch nur dann Sinn wenn sich „Leistungsträger“ hervortun müssen. Wir leben in einem permanenten Krieg gegen die Natur in und um uns. Kein Wunder wenn die Natur zurückschlägt.

  2. oberham schreibt:

    Das Vergammeln der Reichen ist inzwischen zu einer Art Transformationslust verkommen – es ist wirklich gruselig in diese zerschnittenen Fratzen, diese aufgeblasenen Köprer, diese voller geraubter Organe steckenden Hautsäcke sehen zu müssen – ja manchmal sehe auch ich deren Bilder – wir furchtbar muss es sein unter denen zu leben?

    Wie viel lieber wär ich dort ein Teil der Menschen…
    http://www.nationalgeographic.de/reportagen/eins-mit-der-welt

    aber dazu bin ich wohl zu degeneriert.

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