Hammerfest bei 21 Grad im Schatten

Das abschmelzende Eis an den subpolaren Regionen macht es möglich – die Mittsommernächte heizen den dunklen Boden auf, so wird aus subpolarer Wärme wohl bald subtropische werden – früher hatte man in Hammerfest im Mai etwa 5 Grad im Mittel gemessen, in diesem Jahr drüften es über 12 Grad sein – die Spitzen lagen bei 21 Grad!
Spannend – wie hoch sich die Temperaturen im Juni – Juli sich schrauben werden.

Aber – das ist falsch – ja sicher – es ist nur eine kleine Anomalie im Spektrum des natürlichen Klimabilds.

Anomalie Die Etats für die Klimabeschwichtigungspropagandamaschine steigen, so wie die Temperaturen am Nordpol – extrem.

Die Münchner Rück hat eine der besten Klimadatenbanken und ist ständig bemüht ihre Modelle für Projektionen und Prognosen zu verbessern.

Dort ist man bemüht, bemüht die Renditen zu puschen, bemüht wohl gar, den Irrsinn der menschlichen Prozesse weiter zu forcieren, das bringt steigende Prämien.

Wie hoch wird die Unbewohnbarkeitsprämie wohl angesetzt?

Es scheint, dass die Popanze in Wirtschaft und Politik vollends den Verstand verloren haben, da sie eine komplett wahnsinnige Egogeneration – die sich nicht einmal ihren eigenen Nachkommen verpflichtet fühlt – darstellt.

Diese Menschen dürften keine Skrupel haben – wirklich KEINE!

Das verblüffende, Millionen bestens ausgebildeter Eltern arbeiten – gegen hohe Löhne und hohe Konsumlust – ebenso skrupellos für diese Verrückten – ja sind wir am Ende alle schlicht übergeschnappt?

Das Wetter wird noch interessanter!

Die Marginalisierungswellen dürften bald ins monströse anschwellen!

Die Gewinne der Übergeschnappten ebenso!

Die Menschen – werden entweder verhungern, ersaufen, verbrennen oder sich gegenseitig niedermachen.

Wer hier noch positve Utopien träumt, dem wünsch ich einen angenehmen Aufenthalt – in seinen Träumen.

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Hammerfest bei 21 Grad im Schatten

  1. kahalla schreibt:

    Hallo oberham,

    ja der Zorn der gerechten..
    schön das er dich auch mal wieder ereilt. Aber mal ehrlich, willst du bei diesem Idiotenspiel mitmachen? Was gibt es als Alternative? Ein Apfelbäumchen pflanzen?
    Ein 10000 € Haus bauen? Ein Dorf gründen das am Rande des kollektiven Wahnsinns versucht neu friedliche Lebenskonzepte um zu setzen? Mag sein das diese versuche nicht gegen das System der skrupellosen Dummköpfe ankommt. Aber was bleibt den übrig die bei dem Spiel nicht mitmachen können oder wollen? Einen Gegenentwurf leben und das so überzeugend, das man selbst ihn ein Leben lang durchhält. Mag sein das die Verrückten das als Spiel sehen, es ist aber keine Spiel sondern das leben und im Leben kann man nicht einfach das Handtuch werfen und sagen okay hört auf ihr habt gewonnen. das Leben endet nie, egal wie sehr sich das idiotische Leistungsträgervolk darum bemüht.

    • oberham schreibt:

      oh, ich lebe nun doch seit 10 Jahren ein persönlich doch sehr entspanntes Leben – ich meide den persönlichen Kontakt mit Menschen, ich beobachte nur noch, lese pratkisch den ganzen Tag – wenn ich nicht schreibe oder notwendige Arbeit im Garten oder zum Broterwerb verrichte – ganz selten geh ich in Museen oder ins Konzert, Theater eine Ausstellung – gerne würde ich das öfter tun, gerne am kulturellen und sozialen Leben mehr teilnehmen – doch das ist genau der Punkt, ich kollaboriere ja schon in dem Moment wo ich in einen Zug steige – und diese Kollaboration möchte ich so winzig wie irgend denkbar halten.
      Heute kann der wirklich freie Mensch in der Tat fast nur in einer Höhle leben – schon die Tipperei hier macht mich zum Konsumenten – von Strom, Netzentgeld – das Laptop ist vom Wertstoffhof – egal – es wurde auch hergestellt und der Profit fließt in die Strukturen und die Kassen derjenigen Menschen die ich verachte.
      Der Aufschrei hier erfolgt, da ich schlicht Luft ablassen musste.
      Wirklich Neues habe ich nicht zu sagen, Vieles von dem ich vor Jahren noch dachte es sei mein ureigener Gedanke, ist schon Jahrtausende Jahre alt – wurde schon millonenfach gedacht.
      Es gibt wohl kaum neue Gedanken, es werden immer nur wieder die gleichen Ideen in anderen Hirnen projeziert – in Facetten vielleicht verschieden, doch im Grunde identisch.
      Selbst die Wissenschaft landet immer wieder im selben Raum – es sind ewig die gleichen Probleme, die gleichen Lösungen – der Mensch erfindet nichts, er imitiert nur, er baut nach, kein Verbrennungsmotor kommt an die Effizinenz einer Zeller heran, kein Kollektor an die Photosythese, kein Apparat, was immer auch imitiert an sein natürliches Äquivalent.
      Einzig die Geschwindigkeit und die Vernichtungskraft hat der Mensch gegenüber den anderen Lebewesen gesteigert – nur in der Natur gibt es weitaus schnellere Fortbewegung – alleine schon das Licht ist von uns noch lange nicht erreichbar.
      An die Zerstörungskraft eines Meteoriten, kommen alle Atombomben der Erde nicht heran – so er groß genug ist – wir sind schlicht lächerliche, übergeschnappte Viecher!

      Aber wir zwei haben hier unseren kleinen Raum – Du bis ein Stadtmensch, der sich durchkämpft – ich ein Landei, das bequem in der Hängematte – oder am warmen Kamin liegt – wir sollten es nicht tragisch nehmen, wir sollten schlicht mit Neugierde beobachten, wie sich die Artgenossen immer weiter in ihrem Wahnsinn austoben – ich könnte mir sogar vorstellen, dass wir – wie oben ja angedeutet – bald erleben, wie die Natur diesen Narren zeigt, welch bedeutungslose, sinnlose Kreaturen sie doch verkörpern.

      Nichts würde mir mehr Freude bereiten, als eine Merkel, die wie eine triefende Maus in ihrem von Schutzwasser getränktem Hosenanzug von den Massen durch Berlin gejagt wird, das ganze dröge Politikerpack mit dazu – und an den Rändern der Straßen werden die ganzen Konzernbosse und Manager von ihren Sklaven gezwungen mit ihren Zungen die Rinnsteine sauberzulecken.

      Niemand sollte erschlagen, erhängt und körperlich verletzt werden, nein, die heutigen Machthaber sollten schlicht auf die Etage der maginalisierten Massen gejagt werden.

      Dort könnte man dann gemeinsam versuchen die Dinge noch in eine andere Richtung zu lenken – ohne auch nur eine Etage über oder unter dieser Menge an menschlichem Leben.

      Natürlich wird das nicht passieren – wie immer leckt man die Herrscher ergeben von Unten und biedert sich an – statt sie zu necken.

      Meine Vision – einige tausend unsterbliche werden über ein Herr von völlig rechtlosen, marginalisierten teilkybernetischen Menschen – Sklaven – wie man es auch immer nennen mag, in einer großteils für den Menschen lebensfeindlichen Umwelt einen langweiligen, dekadenten, grausamen Lebensstil zelebrieren – sprich die Hölle wird global werden.

      Wer die Augen aufmacht, kann erkennen, dass diese Vision schon längst in Episoden der Zeit und/oder des Raumes Realität waren und sind – nur – bald wird es sich überall und immer als das bestimmende soziale Horrorszenario etabliert haben.

      Wir sollten die letzten Tage im Paradies genießen.

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