Der blanke Schädel grinst hämisch aus dem Grab!

Die lebendigen Schädel grinsen hämisch in den Studios, auf den Podien, auf den Bühnen, von Leinwänden, Covern, Reklamewänden.

Überall dieses Grinsen, Lachen, diese aufgesetzte „cheese“ Fröhlichkeit. Stinkender Käse, der nicht schimmelt um besser zu schmecken, sondern hinter dessen Schimmel sich das wässrig glibberige Modern des Todes verbirgt.

Der Mensch ist im Leben schon eine tote Gestalt, die ihre Freude und Lebenskraft diesem Grinsen opfert.

„Es wächst ein neues soziales Monster heran, das aus Egoismus, Misstrauen und Angst zusammengesetzt ist und gar nicht anders kann, als im anderen das Schlechteste zu vermuten. Und nichts, was man sagt, bedeutet noch, was es heißt.“ …. Dieses Zitat zeugt von der Cleverness eines Schirrmacher – einzig er steckt selber im Satz gefangen und mir macht er nichts aus, ich denke trotzdem das Schlechteste von diesem Autor.

Vor 40 Jahren waren das die Gedanken, jedes verzweifelten, jungen Menschen, der sich eine Utopie erträumte und widerwillig ins Erwachsenenleben einscherte, ins Wettkampfleben, das noch erbarmungsloser, als der ohnehin schon öde Schulalltag war, glitt. Mit dem Egoismus begründete man sich letztlich immer diese Spirale der Argumentation, warum die Welt so schrecklich ungerecht organisiert ist, im Reich des Homo Sapiens.

Heute plärrt mal wieder ein populärer, etablierter „Großintellektueller“ diese Kindersprüche ins Feld, er erntet enorme Aufmerksamkeit – wird gelobt und zerrissen in der Kritik, und lacht hämisch wie die Reklametafeln über beides.

Die Schirrmachers sind nicht minder banal, wie die Faschisten in den düsteren Stuben voller Schwaden unsäglicher Menschenverachtung, die Grausamkeit ist banal, sie ist schlicht und ohne jede Phantasie.

Schirrmacher ist das Paradebeispiel für so ein soziales Monster.

Er hat sich im Grunde eine Autobiographie gegeben, als Universallaie webt er die Spieltheorien in seine Story ein und füllt die Seiten mit Zitaten und Verweisen. Hätte er noch die Gebrauchsanweisung für einen Video-Rekorder zwischen Seite 102 und 167 eingefügt – ich bin überzeugt, so mancher hätte eine geniale Synapse extrahiert.

Es lebe der Intellekt im Jahre 2013 – er ist so schwerelos, das er nicht einmal mehr stinken kann.

 

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Einsiedler in Hinterwald
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3 Antworten zu Der blanke Schädel grinst hämisch aus dem Grab!

  1. kahalla schreibt:

    Sorry, wer ist Schirrmacher? Hab ich was verpasst? also etwas was man mit gekriegt haben sollte?

    • oberham schreibt:

      …. der war jetzt richtig gut – wie recht Du hast. (Aber da ist ja eine ganze Armee von Salon-Philosophen unterwegs – räsonieren über den Sinn des Lebens und leben selbst wie gedankenlose Kinder im Schlaraffenland, ergözen sich an all den Dingen, die sie so eifrig kritisch reflektieren, sind die perfekten Vorhänge im Gruselkabinett…..)

  2. LineMan schreibt:

    Nun, wie das Leben so spielt kannst Du Dich, so wie jeder von uns Speckmaden, gleich mit in diese sinnfreien Diskussionsstränge einreihen. Nur das unsere Gräber wohl weniger pompös ausfallen werden. Meines zumindest. Und zusätzlich war weder mein Beitrag hier noch Deiner in Deinem Blog in jeglicher Form konstruktiv. Was genau auch immer das letztlich bedeuten mag.

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