Das Philanthropenbesteck

Wem das Gruseln der Horrorfilme nicht reicht, dem sei empfohlen, sich einige Interviews mit Melinda Gates anzutun, es könnte ein Gänsehautfeeling der ganz besonderen Art erzeugen.

Alleine Der Blick auf die Homepage von the Giving Pledge genügt, um sich über die Halbgöttlichkeit der Sponsoren des Grauens bewußt zu werden.

Nur, wir, wir die Bürger jener Staaten, die als Heimatbasis dieser Monster fungieren, wir die Bürger, die wir willig diesen Kumpanen der Hölle den Ofen anheitzen und die Glut befeuern, wir sollten uns ja nicht schlecht, sondern glücklich fühlen, da es doch unsere eierlegenden Wollmilchsäue sind, die kruden Zitzen an denen wir saugen, sie ragen aus den Villen der Hamptons hervor.

Wir alle kennen sie Zusammenhänge, dessen bin ich mir ziemlich sicher, nur – desto mehr Saft wir für unsere Lebenszeit aus den Eutern schlürfen dürfen, desto großmütiger wird unsere Einstellung gegenüber dem Wirtsvieh, desto fetter unser Hirn, desto träger und dröger unser Gedankenfluss, bis zu dem Punkt, an dem wir uns ganz und gar im Himmel wähnen und die Selbstgerechtigkeit sich zur vollkommenen Schimäre unseres wahren Ichs aufgeschwungen hat.

Wir lieben die Philantropen, wir sind dann wohl selbst Philanthropen geworden, ja – manche stehen vielleicht dann auf der Liste, jener Liste der wertvollsten Menschen dieser Welt, die es geschafft haben, dass die Kindersterblichkeit sich halbierte, dafür jedoch die Zahl der verhungerten Kinder in manchen Regionen verdoppelte, die es geschafft haben, dass in Einzugsbegieten von Industrieagglomerationen der dritten Welt die Gesundheitsversorgung gewährleistet wird, dass diese Agglomeratinen ihre Produktivität um das zig-fache gesteigert haben, dass jedoch auch mehr Menschen in absoluter Armut leben als jemals zuvor auf dem Planeten.

Diese Menschen züchten sich ihre Sklavenheere, sie wollen noch nicht auf den großen Pool an potentiellem Nutzvieh, an potentiellem Konsumvieh verzichten, noch nicht, noch bedarf es des Drucks der Masse um die Regionen unter Dampf zu halten.

Manchmal laufen die Dinge nicht ganz wie gewünscht, dann wird aus der Spritze die Bombe, dann tritt der Philanthrop zurück, stellt sich seine Politmarionette ins Rampenlicht und verteidigt die Freiheit der Werksklaven in den Speckgürteln dieser Welt mit bekümmerter Miene gegen die Terroristen fundamentalistischer dunkler und roher Gewalt.

Zwar fällt die Bombe meist in das Wohnhaus mit Mutter und Kind, doch diese Kollateralschäden – so bedauerlich sie auch täglich sind – kann man trotz der Drohne nicht abwenden.

Der Terrorist versteckt sich eben hinter den unschuldigen, folglich müssen die erst beseitigt werden – irgendwann wird man ihn dann erlegen.

Wir schauen die Tagesschau und wenden uns angewidert ab, am nächsten Morgen gehen wir an unsere Arbeit, wir unschuldigen von den täglichen Zwängen getriebenen Möchtegernephilathropen.

Möchtegerne! Oder? Wir lieben doch die Kinder, wir lieben doch alle Menschen gleich, wir sind doch keine Rassisten, Anti- Irgendwas – Extremisten, keine Menschenschinder, keine Lügner, Selbstbetrüger, keine Mitläufer, Kollaborateure, keine Feiglinge, Drückeberger, wir fraternisieren doch nicht mit Goldman Sachs, mit den Agrarkonzernen, den Massentierhaltern, den Goldminenbaronen, den Ölbaronen, den Waffenkonzernen, den Söldnerheeren, den Despoten, den Schlächtern, den Wächtern der Villen, den Dienern des Grauens, nein, wir wehren uns, wir kämpfen dagegen an, wir boykottieren sie, wir möchten das alles nicht!

Wir möchten gerne gute Menschen sein, offen, tolerant und verständnissvoll, gütig und sanft, tierlieb, ökologisch und vor allem verantwortungsvoll gegenüber unseren kommenden Generationen, wir lieben unsere Enkelkinder, Urenkelkinder, Kinder, den Fötus im Bauch, uns selbst – unsere Eltern, Großeltern, wir lieben uns doch?

Eben darum sollten wir es zumindest zu unserer Litanei des Grauens machen!

Ich weiss, ich langweile, doch es ist nun einmal meine Sicht der Dinge, eine Sicht, die täglich durch die Realitäten manifestiert wird.

In Mali werden heute Menschen ermordet, durch europäische Friedensbomben, damit Afrika weiter, ein von willigen Stadthaltern im ethischen Stammeslook, die als Belohnung ihren Clan mit dem üblichen Luxustand überschütten dürfen, verwalteter Kontinent bleibt, der nichts weiter als eine gigantische Vorratskammer an Menschen und Resourcen für die westlichen Wirtschaftshölle bleibt.

Wie sagte so schön Frau Gates in einem Interview, „wir sorgen dafür, dass die Kindersterblichkeit zurückgeht, wir machen die Menschen fit für die Arbeit, wir verfolgen mit unserer Stiftung mehrere Ziele, einerseits werden Stiftungsgelder unter dem Gesichtspunkt der maximalen Rendite verwaltet, andererseits ermöglicht es die Stiftung in den Entwicklungsländern endlich eine nachhaltige Basis für produktive Leistungen aus einer gesünderen Population zu generieren.“

Klartext:

Kindersterblichkeit schadet natürlich, da so schon viele potentielle Fro(h)narbeiter im Frühstadium einer wirksameren Selektion durch Hunger verlorgengehen, die jungen Erwachsenen sollten auch möglichst nicht an Malaria ausfallen, da auch angelernte Kräfte nicht beliebig ersetzt werden können – wer verhungert ist durch das Sieb gefallen, dieses Sieb, webt die Stiftung gerne durch ihre renditemaximierende Anlagestrategie mit.“

So werden aus den vermeintlichen Philanthropen die Kompagnos der französichen Bomber, so ist das, an einer Krankheit im Säuglingsalter gestorbene Baby, ein glücklicher Mensch, dem Moloch unserer Könige von der Schippe gesprungen!

Was das mit Mali zu tun hat? Die aufständischen im Norden, sie wehren sich gegen den Wahnsinn, sie lehnen sich gegen Korruption und gegen den globalen Finanzfaschismus der Konzerne und Banken auf, dass sie dabei teilweise den Rattenfängern radikaler Islamisten in die Hände fallen, wollen wir ihnen das vorhalten?

Es ist die Tragik unserer Spezies, dass sie wohl selten wirklich im positiven Sinne menschliche Führung zulässt, sie wählt sich lieber die Hölle – nun – wir leben dank der Brosamen die unsere gigantische westliche Wirtschaftsmacht an seine Sklaven ausbröselt in der Vorhölle, anmutend wie ein Paradies des Konsums, moralisch, stehen wir an der Seite der gröbsten Schlächter.

Willig schleifen wir die Bomben, die heute wieder über Mali vom Himmel fallen werden – und morgen…….?

Hier ein paar Ansichten zum klicken – Vorsicht es besteht die Gefahr als funktionierendes Mitglied der Gesellschaft ernsthafte Schäden davon zu tragen!

The Giving Pledge – die Wertvollsten, der Wertvollen

Die wunderbare Melinda im O-Ton

Leider habe ich auf der Gates Foundation keine konkreten Zahlen finden können

Hier das Portal des größten Philantropen aller Zeiten!

Monsantos Interessen in Mali u.a.

Wer sich gegen ihre Interessen auflehnt, der ist zwangsläufig ein Terrorist.

Am Freitag schaffte man es gleich ein Dutzend Frauen und Kinder zu eliminieren – was für ein gradioser Erfolg.

Im Übrigen verhungert alle 4 Sekunden ein Kind und es stirbt alle zwei Sekunden ein Mensch aufgrund vom Menschen verursachter ökologischer Unbill (Verseuchungen oder Naturkathastrophen)

Gegen Peking dürfte Mali gerade ein friedliches Pflaster sein, dort ersetzen Feinstaubpartikel die Bomben, die Manager in ihren gefilterten, klimatisierten Palästen dürften nur leicht irritiert sein, die einfachen Familien auf den Straßen müssen auch bei dieser Luft arbeiten.

Für heute reichts es mal wieder – also 10 Leute lesen diese Litanei – 10 Leute – die es ohnehin wissen – man sollte es 80 Mio Deutschen, 440 Mio Europäern, 7 Milliarden Weltbürgern täglich über das Bett hängen, es sollte zum Morgengebet werden – wer weiß, vielleicht würde sich etwas ändern – man könnte dann zum zweiten Frühstück die Möglichkeiten einer anderen Welt schildern – sie bestehen – sie bestünden – nur – die wenigsten können sie versuchen – wir in Deutschland könnten es alle versuchen! Jeder – sofort heute – jetzt !

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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29 Antworten zu Das Philanthropenbesteck

  1. kahalla schreibt:

    Dito!, soll heißen d’accord, was wiederum That’s the way they do it! heissen könnte. Eine kleine Anmerkung zu einem kleinen Schreibfehler, der an sich nicht dramatisch, doch einen sogenannten Freudschen Sinn in das ganze Lamento gibt. Der kleine Fehler, der tief blicken lässt, ist das Wort „Frohnarbeit“. Fron wird ohne h geschrieben und hat damit auch nichts mit Frohsinn oder sogar Freude zu tun. Der Wortstamm, eher bekannt aus „Fronleichnam“ und der Fron der frühen Neuzeit, als halb verhungerte Bauern schufteten um ihren Duodezherren nette Renaissanceschlösser zu schaffen. Genau das war das, was Bauern im 16. Jahrhundert zu Bauernaufständen trieb. Kaum besiegt mussten die ansonsten vor platzenden frömmlerisch werden und die frommen Lügen einer bis ins Mark korrupten Kirche für bare Münze nehmen, während um sie herum sich unbedarfte Lümmel, die sich von nennen durften Brennspiegel um ihre Paläste stellten damit die Sonne auch wirklich nur auf sie selbst scheint und den Pöbel der nun endlich mit Bauen fertig war, aussperrten. Und klar, schon kam es zu einem Glaubenskrieg der das ganze „heilige“ Reich ins Unheil stürzte. 30 Jahre wüteten Habsburgische, französische, schwedische und andere Heere um den Kriegsgewinnlern zu ermöglichen mit den Kindern und Enkeln der selben gequälten Bauern noch fettere Schlösser hin zu stellen. Das erinnert mich tatsächlich an die mit Elektrozaun umgebenen „Paradiese“ an der Adria, wo ein Pool neben dem anderen, zwischen locker in die Landschaft gestreuten Villen und einer wie versehentlich dahingestellten Palme auf die Nutznießer und Einpeitscher eines nach wie vor mit allen Mitteln zu versklavenden Volkes wartet. Wie pervers muss man eigentlich sein einen Reichtum paradiesisch zu finden für den man sich selbst einsperren muss. Die Heiligkeit der Kirche war nur Mittel zum Zweck der aus Macht und Pfründen besteht, die Demokratie, in gutem Glauben und mit wenig Hoffnung nach dem letzten dieser Räuberkriege in ein Grundgesetz gegossen wird Tag für Tag von den Hofnarren der Konzerne in den Dreck getreten. Das Bürgertum schwätzt Naziparolen in neoliberalen Gewand nach und schämt sich nicht. Wenn die amerikanische „Upper Class“ , definiert durch den größten Geldhaufen weltweit, eins aus den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts gelernt hat, ist dass Demokratie ineffektiv ist wenn es darum geht Herrschaft an sich zu reißen. Heute würden sie wahrscheinlich Hitler die Milliarden hinten rein schieben, weil er wundervolle Geschäfte garantieren könnte. Damals gab es ja noch eine Rest von „nationaler“ Industrie, eine Wettbewerb der Volkwirtschaften die sich vor den karren von Banken und Großunternehmen spannen liessen. Heute gibt es eigentlich nur noch einen Staat, der sich irgendwie erlaubt die Wirtschaft zu gängeln. China, nehme ich an. Aber der Staat ist genauso dumm wie die anderen und sucht den Feind unter Studenten oder Bauern, während ihm die Wirtschaft hinten rein kriecht und ihn von innen leer frisst. Die westlichen Staaten sind allenfalls leere Hüllen, kraftlos und machtlos, aus deren löchrigem Überbau an jeder Ecke korrumpierende Geldhaie aus mit Goldstaub gepuderten Gesichtern grinsen und eifrigen Parlamentariern die sich die kleinen Körnchen speichelleckend einverleiben. Dieses Deppenkarussell mag sich ja als Philantropie tarnen, in Wirklichkeit sind diese Menschen zu Freundschaft nicht in der Lage und wenn man hierzulande Freundschaft oder gar „wahre“ Liebe sucht, kann man auch ein Schwimmbad in der Sahara suchen. Was heißt „Gier“ auf griechisch? Für diese Herren wäre dieser Ausdruck im Zusammenhang mit der Vorsilbe Phil- das einzige das passt.

  2. oberham schreibt:

    Nichts genügt demjenigen, dem das was genügt zu wenig ist. Epikur ca. 300 v.Chr.

    Ja Fronarbeit – Frohnarbeit – danke – ich lass den Fehler drin, da die Arbeit die froh macht – meist trotzdem im Kontext verwoben die kommenden Generationen in die Fron zwingen dürfte.

    Ja – es war/ist ein orthographischer Fehler – vielleicht tatsächlich Freudscher Natur – da mir das zufriedene Lächeln der „Leistungsträger“ den Frohsinn der debilen Geistesverfassung auszudrücken scheint.

    • kahalla schreibt:

      War auch bestimmt keine Besserwisserei, sondern einfach ein willkommener Anlass für meine Betrachtungen. Dank dir dafür.

      • oberham schreibt:

        Ups…. so empfand ich es nicht…. – wissen tun wir doch eh nichts – also wie könnten wir da was besser wissen, Betrachtungen ist ein guter Begriff.

    • Jana schreibt:

      😉
      als ich hier rüber gezogen war, versucht`ich mich im kulturwissenschaftenstudium,fernuni hagen mit begleitenden we-veranstaltungen in hildesheim, zu wenig kohle von den eltern (die ja auch nicht mehr zahlungspflichtig, weil ich über 30 war) , grundschulkind und den ganzen sommer holzsägen fürn winter+ nuja, eiersortieren bei nem bauern (legebatterie) … dort beim bauern hieß es irgendwannmal: jana, kannste morgen n packen zewa mitbringen, quittung geben lassen, kriegste vom bauern zurück dann die kohle…als ich am nächsten tag mit eben den zewa-rollen ankam+quittung haben die sich an den kopp gefaßt, was für teures zeuch ich da kauf, naja, hab halt zewa gekauft, sonst hätts ja „küchenrolle“ geheißen, oder? nee, hier heißt alles zewa und die möwe schreibt sich mit v hmm ? 😉 …
      so hieß es im 42:

      „Die Kaiserin bleibt in der Erinnerung der Menschen, ihre Mövenphantasie wurde nicht wahr, sie versank nicht im Meer.“

      somit:
      Womit beginnen?

      Von hinten aufrollen, um der ätherischen Kaiserin willen?
      Zu ihr will ich, das gebe ich gern zu, nur das Mövengelächter bleibt unverständlich, Jonathan ist scheußlich und es gab noch keine Verfilmung der geliebten Islandkrimis. Außerdem schmeckt das Eis nicht und der Eispickel führt zu keinerlei Erregung, weder öffentlicher Ärgernisse noch schwarzer Witwen.

      😉

      fallsde immermal „wissen“ willst, was ich „nicht wissen“ will, kannst ja bei tom reinschaun…
      http://tomgard.blog.de/

      ich betreib das schreiben wie du und mir gehts dabei, wenns um was geht, grade um die „freudschen“, sie erzähln mir was von mir…

      lg und angenehmen abend wünsch
      und hut lüft (gelesen, wie du dein „irgendwodort-leben“ skizziertest)

      • oberham schreibt:

        Ich komm vielleicht heut noch rüber – derweil danke fürs Wiederaufnahmequerdenken!

      • Jana schreibt:

        + wenn schon dabei, die sache mit „rattenfänger“, naja, der von hameln, der „rattenfänger“ brachte die kinder in sicherheit, nicht: um …
        mal googlen, ich habs im hamelner museum erlesen, daß es zumindest diese erklärung für tatsächliches geschehen gab mit nachweisen, belegen usw…
        seit diesem museumsbesuch stößt mir dies „rattenfänger“ irgendwie immer auf und vielleicht wär ein abgleich der heutigen rattenfängergeschichten (siehe oben) und der etwas andren interpretation der geschichte um den rattenfänger interessant… fürs heute und für eine möglicherweise passendere bezeichnung, gar begriffe für das, wofür „rattenfänger“ herhalten muß…

        lg

      • Jana schreibt:

        🙂
        jupp, auch schon wieder müde bin 😳
        wennste noch mehr magst (maln bissel vernetzen… bei rahab http://treueliebe.wordpress.com/ … die letzten tage unter „was tun…“
        nuja, nich allzu „zimperlich“ mitnander allesamt, aber es gibt nicht „nur“ irgendwelche „die da oben“, ob als ngo-gates oder „politiker“ oder „fabrikbesitzer“ oderoder, gugg dir dort den philmus an (und ja, auch ebertus gehört hinein) , solche leute sinds, sinds heftiger als jede bombenwerfende ngo ua…

        deshalb auch „zurückhaltend“ in deine richtung, kahalla, denn das schlimmste, was man kids/jugendlichen „anerziehen“ will/kann, ist „frieden“ auf teufel komm raus…

        angenehmen abend/nacht wünsche…

  3. oberham schreibt:

    Stimmt der Begriff Rattenfänger ist nicht so glücklich – seine Bedeutung so oder so – eine nachgeäffte – hatt er die Kinder vor der Pest gerettet? (Sprich raus aus dem verseuchten Hameln?)

    • Jana schreibt:

      nee, also ja, eine version geht so, ne andre, daß eben „wanderungen“, also rattenfänger+kids ausm hamelner raum richtung osten zogen , prignitz und co.. zwecks „lebensperspektive“…“böse“ zungen sagen aber schon, der rattenfänger wär n gesandter der adligen, die „neuraumbesiedler“ fischen mußten…

      • kahalla schreibt:

        Ich als auch ein paar Jahre da gewesener kenne die Saga, dass es Werber waren im 30 Jährigen Krieg, die einfach alle mitgenommen haben.

      • Jana schreibt:

        obs im 30-jährigen war, weiß ich nicht mehr (war „in famile“ und sowas is immer sehr beeinträchtigend 😉 ) , aber sicher bin ich mir dahingehend, daß nur die kinder (mit-)gegangen sind im belegten „auszug“…
        herr udolph (weiß gar nicht, wie er sich genau schreibt grad 😳 ), namensforscher (gabs ne nette sendung früher im radio mit ihm auch) setzt den zeitpunkt noch früher an, glaub ich, also vorm 30-jährigen…

        lg
        jana

      • kahalla schreibt:

        Ich kann mir die Situation so vorstellen. Ist nur fiktiv, also keine Geschichtsbücher wälzen.
        Hameln eine Stadt in einem toten Winkel des 30 jährigen Krieges, dafür aber leidliche befestigt wird zur Zuflucht von hunderten Flüchtlingen aus geplünderten Städten und Dörfern. Die setzen sich da fest und sind nicht mehr weg zu kriegen. dei Stadtwache ist überfordert,. da kommt eine art Retter, ein Werber mit einer beachtlichen Schar Gefolge in die Stadt und macht einen Deal. Er bekommt von der Stadt eine Menge Gold, wenn er sie von den „Ratten“ befreit. Menschen die mit ihm in eine Art gelobtes Land ziehen, müssen normalerweise dafür bezahlen, diese tolle Möglichkeit zu erhalten. . Der Werber registriert die Flüchtlinge und erzählt ihnen wunderbare Geschichten über das Ziel ihrer Reise. Nun dieser Deal soll natürlich geheim bleiben wird aber in der Stadt immer weiter geflüstert und bläst sich in den Ohren und Köpfen der neugierigen Jugend zum Paradies auf. Die wollen natürlich alle mit und werden nur durch strenge Maßnahmen ihrer Eltern davon abgehalten. Der Werber ist so erfolgreich, dass die Stadt das pro Kopf zu zahlende Werbegeld nicht zahlen will oder kann. Angesäuert geht der Werber hinaus und lässt in der ganzen Stadt eine Melodie spielen die den Geworbenen das Zeichen zum Aufbruch gibt. Man versammelt sich am südlichen Tor und die Gruppe verschwindet auf der Straße weseraufwärts. Hinter den ersten Hügel dort lagert der Tross. Gepäck wird auf Wagen geladen, registriert und umverteilt. Die Menschen mit ihren nützlichen Fähigkeiten registriert und gruppiert. Man lagert ein zwei Tage.
        Am Sonntag darauf erscheint der Werber mit herausgeputzten Musikern und einer starken Wache in der Stadt und spielt nach dem Kirchgang kräftig auf. Die Jugend umkreist das Spektakel und entschließt sich spontan, mit ihm zu gehen. Gemeinsam ziehen sie aus der Stadt hinaus und gehen quasi kostenlos mit. Die Stadt verliert fast eine ganze Generation und der Tross gewinnt neben den schwachen, alten und kranken Flüchtlingen eine Menge junger kräftiger Menschen dazu, die nun in ein ungewisses Schicksal ziehen.

  4. :::/:;;//,;(/ schreibt:

    Was du für ein Müll laberst.

    • kahalla schreibt:

      Doch noch ne Antwort gefunden? Glückwunsch !

      • oberham schreibt:

        Heute stellte der Spiege die Frage:
        Wofür steht the Giving Pledge – und bleibt bei den Steuermodellen hängen.
        Ups… ja – es wird auch noch auf die „Gestaltungshoheit“ hingewiesen – nur leider nicht beschrieben – und das steht oben doch wohl ganz gut – vor allem –
        über die Links kann sich jeder nun wirklich weiter in das Thema vertiefen und sich eine eigene Meinung – wie dieses „Gestaltungshoheit“ aussieht – bilden.

        Wenn man Müll beschreibt – tja – aber das labern, das ist schon etwas unhöflich – bitte – besinnen sie sich.

      • kahalla schreibt:

        Nun das labern habe ich meinerseits nur kommentiert, nicht erfunden…

      • oberham schreibt:

        … bezog sich auf den Schreiber des Verbs… – nicht auf Dich…

      • kahalla schreibt:

        Weiß ich, ist nur falsch einsortiert…und erwähnt damit der Schreiber das auch weiß.

  5. bonjour J’ai quarante-quatre ans tant pis si ça ne se dit pas !
    Joséphine à votre service
    J’ai repris des études pour devenir aide vétérinaire !
    il parait que je suis je m’en foutiste.

  6. Wilbert schreibt:

    je suis Maurelle
    Je souffle mes 26 bougies dans un mois .
    Mon occupation principale, prof de lycée . il parait que je suis
    cool.

  7. Voyage schreibt:

    Hello; Je suis agée de trente-neuf ans .
    Je m’appelle Christiane.
    Mon métier: comptable . Si je suis parfois une vraie pomme, ce n’est pas forcément
    un défaut ?

  8. kahalla schreibt:

    mes cheres ecrivaines en langue francaise. Vou sn’allez truver ucun qui sais ecrire ou bien lire francais. Il n’y a pas de raison d’ecrire ici. C’est comme regarder une peinture dans un chambre sombre.
    Bonne chance, chere Josephine, Maurelle et Christiane, mais dans une autre place.

  9. archeranston.com schreibt:

    Je suis vieille de 19 berges .
    Je m’appelle Ancelina.
    Je suis une aide soignante … Mes amis racontent régulièrement que je suis marrante.

  10. hypehope.org schreibt:

    bonjour à tous, Je porte le joli nom de Corette.
    Je suis une femme de 30 piges .
    Je travaille comme agent d’assurance . il semble que je suis délicate.

  11. Voyage schreibt:

    Je me nomme Paige.
    Je souffle mes vingt-huit bougies dans un mois .
    Mon métier: responsable de maintenance . il parait que je suis rigolote.

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