Irgendwo gerade jetzt

42? Gelblich schimmernd nervt mich der Informationsnebel, Angstschweiß und Boshaftigkeit wabbern gegen meine Sinne.

Rhythmus unserer Zeit

t t t t t t t t t t t t t t t t

ttttttttttttttttttttttt

t t t t t t t

ggggggggggggggggggg

ggggggggggggggggggg

ggggggggggggggggggg

Kinder durch Elend

über 16 durch Elend

über 60 durch Elend und Verfall

Frauen müssen reagieren

Frauen müssen reagieren

Frauen müssen reagieren

t t

g

die andere Welt

diese Welt, diese andere Welt,

ist,

unsere Dienstherrin

hören wir endlich auf

ihr

zu dienen

lasst und der

Frauen Diener sein

die unseren Dienst brauchen

die Welt ist die Frau

diese Welt ist die Frau

die andere Welt

ist ein Ding

eine Sache

ein Ring

SEI!

Du bist Dein SEIN

Du brauchst keinen Führer

Betrachte, achte und sei sachte

So Du kannst liebe

Schau

Loslegen, schreiben ohne zu denken,

denken schreiben

schimpfen schreiben

zornig sein schreiben

los lassen schreiben

fragen schreiben

neben dem schreiben

das Leben erleben

das eine Leben

dein Leben

dies darfst du dir geben

lass es

anderen

ihres

zu nehmen

Wabbernder gelber Nebel, über den Feldern, bei trockener Luft,

tränende Augen, beissender Schmerz,

mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Dummheit der Macht!

Avec l’énergie du désespoir contre la bêtise de la pouvoir!

Wabbernder gelber Nebel, in den Straßenschluchten, bei trockener Luft,

tränende Augen, beissender Schmerz,

with courage out of desperation, against establishment folly!

con bravura del desespero, para la patarata del poder!

Wabbernder gelber Nebel, über dem Wasser, bei trockener Luft,

tänende Augen, beissender Schmerz,

con coraggio de la disperazione, contro la biscerata del potere!

(….. es fehlen noch so viele Sprachen……)

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
Dieser Beitrag wurde unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Irgendwo gerade jetzt

  1. oberham schreibt:

    Die letzten Zeilen – November 2012 im Nordwesten Frankreichs

    http://acipa.free.fr/index.htm

  2. kahalla schreibt:

    Nun sind Gedanken die Welt? Oder nur unsere Interpretation davon? Ist die mediale Kunst darin zu finden, dass uns jemand erfolgreich die Welt zeigt wie wir sie sehen sollen? Ist denn wirklich alles so hoffnungslos? Ist die Dummheit und Gier unserer selbstergaunerten Anführer so felsenfest und unerschütterlich? Stehen die nicht genauso nah am Abgrund wie wir? Und ist dieser Abgrund echt oder nur medial? Wir wissen es nicht. Und dieses Nichtwissen begründet die Freiheit einer eigenen Interpretation der Welt. Alles was in Blättern steht oder im Internet ist nur Meinung, Deinung, Seinung, Ihrung oder Keinung. Die direkteste Wissensquelle, die wir haben ist das was wir vor Augen, Ohren, Nase haben. Das was wir antasten und begreifen können.
    Fernsehnachrichten sind wie Obstkonserven, industriell hergestellt, mit Zusatzstoffen, die uns anderes vorgaukeln als wir wirklich zu uns nehmen. Nicht verzweifeln, zweifeln.. vielleicht ist alles anders wenn man die Perspektive wechselt.. Und wenn wir unsere Informationen und Interpretationen als Selbstversorger züchten, wissen wir wenigstens, was wir zu uns nehmen.

  3. Hermann Gebauer schreibt:

    Lieber Oberham,
    wie bereits in „der Freitag“ erwähnt, werde ich mich ausführlicher bei Dir einklicken. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, aber wie Du mich bereits kennst, wirst Du nicht lange warten müssen.
    Liebe Grüsse,
    Costa Esmeralda (Hermann Gebauer)

  4. Hermann Gebauer schreibt:

    Lieber Oberham,
    hier ein paar erste Gedanken/Vorschläge:
    Wir sollten eine libertäre MONATSZEITSCHRIFT online versuchen herauszubringen. Diese könnten wir natürlich allen möglichen gedruckten oder online-Magazinen als ungekürzte Ausgabe zur Verfügung stellen (bei kommerziellen Magazinen gegen Entgeld).
    1. Ziel der Zeitschrift: Systemkritik, Systemreform, Utopie, Fliegen in die Freiheit (Überwinden der Seilschaften-Republik)
    2. Name: Deutsch (konservativ) : BÜRGERREPUBLIK (im Gegensatz zu Seilschaften-Republik)
    evtl spanisch. „El Cóndor pasa“ (in der Andenmythologie der Kondor als Symbol der Freiheit) mit dtsch. Untertitel
    3. Ausrichtung: Überparteilich (unabhängig), überkonfessionell, dem Humanismus verschrieben im Verständnis der Aufklärung, dem europäischen und Weltbürger-Gedanken verpflichtet. Von daher auch die Möglichkeit der Verlinkung mit anderen ausländischen Magazinen dieser Art.
    4. Implementierung: 4.1 Es müsste eine Kladde (Blog) eingerichtet werden, die in Schwerpunkte unterteilt Themenbereiche anbietet, die von allen Usern, wie bspw. beim Freitag, angeklickt werden können. Dazu könnte Dein Blog dienen. 4.2 Einmal im Monat geht ein Herausgeber-Team daran, die Monatszeitschrift systematisch nach Themen und wichtigsten Beiträgen zusammenzustellen, was anhand einer Redaktion der Kladde erfolgt.
    5. Themenbereiche:
    – Aktuelles
    – Systemkritik (politisch, ökonomisch)
    – Systemreform (politisch, ökonomisch)
    – Gesellschaft, Kultur, Kunst
    – Utopie, Fliegen
    6. Verantwortliche/Herausgeber: Es sollte ein Gruppe Gleichgesinnter sein, die nicht mehr als fünf Leute umfassen. Zu Anfang könnten es weniger sein bis genügend Vertrauen in die Personenen vorhanden ist, um aufzustocken
    7. Unentgeltliches Magazin, was sich mit der Zeit und dem Bekanntheitsgrad durchaus vermarkten lässt, um eventuell ehrenamtliche Redakteure zu entlohnen, was die Herausgeber gemeinschaftlich eintscheiden.
    8. Vermarktung: Die monatliche Zeitschrift sollte auf einem unabhängigen Blog veröffentlicht werden, d. h. nicht mit der Kladde vermischt werden, die den eigentlichen Blog darstellt. Auf dem Magazin-Blog sollten vom Publikum nur Kritik, Kommentare bzgl. der jeweiligen Ausgabe aufgenommen werden. Die monatliche Erstellung müsste wie gesagt auf der Kladde erarbeitet werden anhand von Beiträgen der Herausgeber oder anderen unabhängigen Beiträgen und den Kommentaren dazu. Das Magazin sollte, wie erwähnt, allen möglichen Organisationen, Institutionen, Zeitschriften unentgeltlich zur Weiterverbreitung (Ausnahme: kommerzielle Publikationen) angeboten werden. Ich könnte mir Angebote an Schüler-. Studentenzeitungen, Schriften von Nichtregierungsorganisationen, Stadtteilzeitungen, selbst Parteien-, Gewerkschafts- oder kommerzielle Publikationen wie dF, TAZ, Zeit, Spiegel u. a. vorstellen, wenn sie denn bereit wären, die Monatszeitschrift als Beilage zu drucken oder online zu stellen, bei Angabe der rechtlich geschützten Zeitschrift.

    Lieber Oberham, ich könnte mir vorstellen, wir beide gingen als Herausgeber voran. Wenn Du jemanden kennst, der mitmachen würde, dann ist er/sie herzlich willkommen. Du kennst Dich da besser aus und bist auch länger im Geschäft. Wer evtl. mitmachen könnte: FAHRWAX. Was hälst Du davon? Unter uns sollte absolutes Vertrauen und Solidarität praktisch und im Geiste selbstverständlich sein. Vielleicht kennst Du eine Frau, die mitmachen könnte, wäre wichtig. Aber wie gesagt, zumindest am Anfang ist aller Einsatz ehrenhalber.

    Ich stelle mir ein solches Unterfangen recht arbeitssam vor, aber zwei volle Tag pro Woche kann ich in ein solches Projekt schon hineinstecken (20 Stunden pro Woche)..

    Was hälst Du von diesen ersten Gedanken?
    Liebe Grüsse, Costa Esmeralda/Hermann

    Wir dürfen die nachfolgenden Generationen nicht im Regen stehen lassen. Auch ein Dasein am warmen Kamin mit intelligenten Gesprächen kann nicht das Ende unserer Tage sein. Widerstand ist angesagt und ist möglich, wenn wir ihn wollen.

    • oberham schreibt:

      Lieber Costa,

      entschuldige, dass ich jetzt erst antworte – angesichts der wirklich desolaten Situation, vor allem der unumschränkten Macht des Marketings, das – so fürchte ich – längst jeden Widerstand völlig zwecklos erscheinen lässt, schreibe ich hier derzeit kaum.
      Die gut 100 Traktate sind nach wie vor fast durchgehend aktuell, meine Zielrichtung längst formuliert, es ist im Grunde immer das selbe, in mehr oder weniger gelückte Wortkombinationen gepackt.

      Ich schreibe ja derzeit auf Freitag mit Jana und so sie einverstanden ist, werde ich diesen Austausch auch hier noch eines Tages einstellen.

      Bloggen im klassischen Sinne kommt mir vor, wie Warten auf Godot, man reflektiert völlig sinnleer und absolut wirklungslos ins Netzuniversum.
      Die Menschen nehmen nur noch marketingrelevante Trigger auf, sie lassen sich die Spielanleitungen vorlegen und hetzen los – ohne Sinn und Verstand – wie Soldaten auf dem Schlachtfeld.
      Ja – ich fürchte gar, selbst die Liebe ist längst eine Schimäre geworden, man liebt nicht mehr die Menschen um des Menschen Willen – sondern eine Äußerlichkeit, seis die gerade propagierte Schönheit oder das Bankkonto, der berufliche Status oder gar die Macht.

      Ich fühle mich alleine inzwischen wirklich am wohlsten – es gibt so unglaublich viele Sinfonien zu hören, so unglaublich viele Bäume mit denen man sprechen kann und dazu das weiche Moos des Waldbodens, das einen sanft und gütig trägt.

      Nein, da ist kein Funken Hoffnung mehr in mir – es geht darum zu essen, die Musik, die Bücher, die noch vorhandene Schönheit der Natur, das kuschelige Bett zu sichern – ohne sich dem Moloch der sozialen Arena ausliefern zu müssen!

      Wer jetzt, angesichts der zu Wahl stehenden Menschen nicht selber seine notwendigen
      Einsichten lebt, der möge weiter dem Geld und seiner Karriere hinterherrennen.

      Mit jedem Tag würde theoretisch die Entscheidung leichter, doch der Anteil jener, die für sich Konsequenzen ziehen bleibt wie seit jeher minimal.

      Der Schrecken des menschlichen Wirkens ist in Statistiken manifestiert, er breitet sich täglich weiter aus, er wird sicher auch wieder erruptive Höhepunkte ungeahnten Ausmaßes anstreben. Aus 100 Td menschverursacht Sterbenden täglich dürften für kurze Perioden Millionen werden – doch ich fürchte bis unsere Spezies ganz von diesem Planeten getilgt wird, dürften noch Jahrhunderte vergehen, ein Resthaufen von uns wird auch die schlimmsten Kathastrophen überleben – es werden die gierigsten und gruseligsten Genkompositionen sein.
      Angesichts der Unendlichkeit der Zeit hatten wir doch wirklich den schönsten Zeitpunkt erwischt – eine komplette Generation die sämtliches Elend und sämtlichen Wahnsinn exportiert hat und sich selber ein kleines Paradies schuf, leider ein trügerisches Paradies, da es auf dem Leid von Milliarden baiserte.

      Ich schäme mich dafür, nicht mit zwanzig mein Leben gegen den Wahnsinn gestellt zu haben, jetzt ist meine Schuld aufgelaufen, ich kann sie nicht mehr abladen.
      Ich kann nur noch versuchen, den Rest der Zeit nicht noch mehr Irrsinn mitzugestalten.

      Gerne bleibe ich in Kontakt – gerne auch mal über e-mail.

      • Hermann Gebauer schreibt:

        Lieber Oberham, ganz schnell eine Antwort. Du hast sicherlich in dFC meinen offenen Brief an JA gelesen. Ich werde noch heute oder morgen einen Offenen Brief II schreiben, bzgl. der Realisierung einer Monatszeitschrift. Ich werde dieses Projekt auf jeden Fall weiter bearbeiten, mit oder ohne JA. Ich habe Jahrzehnte gestritten, mal mit Erfolg, mal ohne, aber die Passion, für gesellschaftliche Veränderungen gegen die Herrschenden zu streiten, wird mir niemand austreiben.
        Ich verstehe Dich voll und ganz. Deine Vorlieben teile auch ich. Klavierspielen und Schreiben ebenso wie das Erleben der Natur. Wenn Du den Offenen Brief II in der dFC liest, wirst Du mit dem ersten Brief eine konkrete Vorstellung haben, was mir vorschwebt. Es gibt weitere Blogger, die interessiert sind. Menschen wie Du und Jana sind viel zu wertvoll, als komplett in die innere Emigration zu gehen, obwohl auch die immer parallel zum „öffentlichen“ Menschen dazugehört. Ich wünsche Dir ein ganz besonderes Jahr 2013 und hoffe, wieder von Dir zu hören.
        Ganz liebe Grüsse aus Panamá,
        CE

  5. Jana schreibt:

    du kannst die freitagsdinger gern hier einstellen (les das jetzt erst) , habs bei mir ja auch gemacht…
    +wennde magst und weil ich mich häufig drauf beziehe, den vorläufer „paternoster“ mit „seering“ im freitag : http://wolfsmilch.blog.de/tags/paternoster/
    paternoster 0 is der beginn, also, alles, was im freitag getauscht wurd, mit paternoster gehts weiter und draufhin hab ich dann nummeriert I , II usw… ich brauch das hin-und-her und das wiederum braucht zeit hmm …
    aber wennste liest, da war alles schonmal, so wie es immer wiedermal kommt, die antisemitismussache, gendern natürlich und kassandra in christa wolfs interpretation, is immer alles schon dagewesen und kommt wieder und weiter, daher ist vermutlich die wiederholung des tauschrahmens nicht möglich, wenn die thematiken ja schon ausdauernd sich wiederholen, vielleicht sollts/könnts doch eher ein „stück“ sein, daß zu nem roadmovie der beteiligten schreiberlinge mutiert 😉 …

    lg

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