Konkretes Beispiel – Gedankenspiel…..

Hier eine ganz konkrete Frage:

Mark Zuckerberg hatte mit einigen anderen gemeinsam eine Idee – ein soziales Netzwerk.
Diese Idee war nicht neu – doch sein Facebook schaffte den globalen Durchbruch.

Plötzlich war er zig Milliarden Dollar reich.

Wäre es wirklich vermessen, würde die globale Gemeinschaft diesem Herrn Zuckerberg für die Beträge die 100 Millionen übersteigen eine Steuer von 99,9 % aufdrücken (sofern dieses Geld aus dem Unternehmen genommen wird – sprich – er verkauft Aktien und die Beträge gehen auf sein Privatkonto – sollte er mit dem Geld gezielt gemeinnützige Investitionen tätigen entscheidet er eben selber, – wobei – man hier zumindest einen Maßnahmenkatalog vorgeben müsste – sprich keine privaten Wachdienste, Waffen, Luxusinfrastruktur etc. – sondern – sozialer Wohnungsbau, ökologische Infrastruktur (Energiewandlung, Energietransport), freie Bildung, etc. etc.)

Globale Unternehmen sollten ihre Steuern in einen globalen Treuhandfonds einzahlen, der von unabhängigen Menschen aller sozialen Schichten verwaltet wird – dabei gilt für Maßnahmen immer der Grundsatz – für die ärmsten, möglichst breit und möglichst Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Treuhänder erhalten lediglich Spesen und Sitzungsgelder – sie sind keine pseudofeudalen Wichtigpersönlichkeiten – sondern pragmatische Entscheider!

Alles wird transparent ins WWW gestellt – jeder Streit und jede Mauschelei – die Treuhänder werden von der Weltgemeinschaft gewählt – über ein sicheres, offenes, simples Procedere!

Die 1000 reichsten Einzelpersonen dieser Erde besitzen über 10 Billionen Dollar – damit könnte man Afrika mit einem giganischen Konjunkturprogramm zum nachhaltigen Musterkontinent der demokratisch, hochgebildet (freie Bildung – keine Konditionierung!), frei von Korruption und im Prinzip die Wiege einer neuen Zivilisation darstellte – die 1000 reichsten Einzelpersonen hätten dann immer noch je 100 Mio Dollar um nicht in Armut und Elend leben zu müssen – einzig – sie hätten keine Macht und keinen Einfluß mehr – der würde eben demokratisch auf die müdigen Individuen übergehen, da sie sich Vertreter wählten, die nicht Marionetten des Kapitals sondern wahre Interessenvertreter wären.

Nicht individueller Reichtum sondern gesellschaftlicher Reichtum stünde im Vordergrund.

Haben sie schon mal den Campus von Harvard besucht?

Solche Bildungschancen könnten wir allen Menschen zur Verfügung stellen !

Die Menschheit hätte die geistige und ökonomische Kraft dazu!

Es ist eine Utopie, eine mögliche Utopie – warum lassen wir täglich 25.000 Menschen verhungern,
respektieren aber den Milliardenbetrag, der ohne jede Abgabe einzig den Interessen eines einzigen Menschen zu dienen hat?

In dem Moment wo wir als Menschengemeinschaft den unbeschränkten, einzig dem Ego dienenden Reichtum abschaffen, in dem Moment werden wir eine offene, demokratische, soziale Gesellschaft schaffen können.

(… oder finden sie 100 Mio für einen Menschen sind sozialistisch und totalitär – zu einschränkend?)

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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