Sandy heisst der Hund des Nachbarn.

Ignoranz ist tödlich Schadensmeldungen, Aufräumen, Konjunkturprogramm, Wiederaufbau, Arbeitsplätze, am Ende war Sandy ein Glücksfall für die blinden Psychopaten.

Das Sinnbild für westlichen Kapitalismus, die City of New York wurde überflutet, die Börse war jedoch nicht lange geschlossen, die Busse fuhren schnell wieder und die besonders leistungsbewußten Bürger fanden sich nach einem Tag emsig wieder an ihren Arbeitsplätzen ein.

Eine Woche später, fast die gesamte zum Transport der Geldarbeiter notwendige Infrastruktur funktioniert wieder, die Lichter leuchten, die paar verbrannten Häuser in Queens sind aus den Schlagzeilen, die wenigen Dutzend Toter dürften künftig jährlich eine Ehrung – eine Gedenkminute – generieren.

Man macht sich Gedanken über die Auswirkungen auf die Wahl des Präsidenten, man kalkuliert die neuen Schadensprämien der Rückversicherer, man streitet ob die Schadenshäufigkeit nicht nur wegen vermeintlich überteuerter Prämien so verwirrend hoch angesetzt wird.

Kurz, die Finanzfaschisten bestimmen das Bild, Geldsummen kursieren, Pläne über den Wiederaufbau, Pläne über verbesserte Schutzmaßnahmen, Renite, Profite, letztlich heimliche Freude der Profiteure , hinter ostentativer Trauer bestimmen das Bild!

Sandy wird für wenige eine sehr lukrative Sache werden, Sandy wird all die New-Yorker golden girls and boys in ihren kurzen Leben als aufregende Angelegenheit in Erinnerung bleiben – Konsequenzen werden nicht gezogen werden.

Überall auf dieser Welt fordern irrlichternde, verzweifelte, zynische, überhebliche, kluge, verwirrte, arme und reiche Menschen eine andere soziale Lebensform, utopische, solidarische, faire, gerechte, freiheitliche und friedliche Formen des Zusammen- und Miteinanderlebens!

Die Realität bricht damit schonungslos, die Realität, das sind seit mehr als 6 Dekaden möglicher Hungerfreiheti auf dieser Welt – täglich etwas 25.000 Hungertote, 1 Milliarde Hungernder, eine ökologische Zeitbombe, deren Lunte nicht gelöscht, sondern täglich neu angefacht wird.

Die Realität sind einige tausend Menschen, die mit ihrem Vermögen prinzipiell von heute auf morgen den Hunger der Welt abstellen könnten, die dabei nicht auf eine Annehmlichkeit ihrer grandiosen Irrsinnsanspruche verzichten müssten, die stattdessen noch mehr für sich und ihre Clans eintreiben.

Binnen einer Dekade hätten sie die Möglichkeit die Investitionen nicht in möglichen Luxus- und Massenkonsum, sondern in eine globale, nachhaltige, die Lebensqualität aller Menschen – vor allem der ärmsten – wesentlich zu verbessern.

Nicht schillernde Wolkenpaläste, sondern die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser, nicht Luxuskarossen, sondern energieeffiziente Individualtransportmittel, nicht Massentourismus sondern regionale Versorgungslogistik etc. etc. würden geschaffen und bereitgestellt – kurz die Weltwirtschaft könnte relativ schnell extrem transformiert werden.

Uns würde garantiert nicht langweilig, sinnvolle Beschäftigung für alle Menschen ist vorhanden, nur – bezahlt wird der Wahnsinn, die wenigsten bekommen für wirklich nützliches ihr Geld.

(Wieviele Ärzte, Heiler gibt es in der dritten Welt pro tausend Einwohner?)

Nichts davon geschieht – im Gegenteil, die Individualwünsche werden immer grotesker und man investiert vor allem in die Möglichkeit diese, vor allem jene mit „Kaufkraft“ zu erfüllen.

So dürften in wenigen Jahren Milliardäre im Privatraumschiff den blauen Planeten von der Stratosphäre aus betrachten, die täglich verhungernde Stadt wird es weiterhin geben – oder noch schlimmer?

Die Millionen von bestausgebildeten Akademikern und Fachleuten zu 99% nur ihnen, sie stehen ihnen bei, sie streiten auf der falschen Seite!

Der kleine Teil, der sich dagegen stemmt, er ist leider nicht der erfolgreiche David, er ist eine Fliege der gegen einen heranrasenden Monsterjet klatscht.

In diesem Jet sind wir, wir alle hier das Kerosin, das ihn antreibt und – wie Kersoin verbrennen unsere Träume und Hoffnungen in dem Fiasko das täglich heute schon Milliarden durchleben müssen, wofür?

Ist es der kurze Flug durch einige Dekaden bequemer Lebenszeit wert, sich so dem Wahnsinn unterzuordnen?

Sind wir wirklich so ohnmächtig?

Betrachtung:

Faires Miteinander? Genus Loci – davon git es z.T. ca 7 Milliarden, jeder Mensch handelt täglich diese Entscheidung mit sich aus!

Und täglich fällt diese Entscheidung zu 99% zu Gunsten des Kollaps aus, ein faires Miteinander würde ja für einige Verzicht bedeuten !

Scheiss auf die Zahlen, ich behaupte etwa 90 % haben keine echte Wahl, es sei den man betrachtet Obdachlosigkeit und Nahrungssuche – ob im Müll von Kalkutta oder Berlin als würdige Alternative, dienen somit als unfreiwillige Helfer den 9 % die eine echte Wahl hätten.

Ich präsentiere den Genus Loci – einen Hautsack, gefüllt mir jeder Menge Flüssigkeit und einer Masse unter einem runden Knochenteil – genannt Merkel.

(hier könnte ich wohl jeden Namen einsetzen, der in der Kaste der politisch oder wirtschaftlich Mächtigen rangiert!)

Von vielen Menschen als intelligent eingestuft. ist sie ein Musterbeispiel für verlorene Denkkapazität! (So sie welche hat – ein IQ von 180 kann auch negative Folgen haben….)

99% werden dazu verwendet eine gewünsche Machtposition abzusichern, der Rest geht für die Überlegung drauf wie ich aufs Klo komme und ob es sauber ist.

Jeder arbeitslose Mitbürger mit etwas Interesse für Politik, denkt anders und wohl weitaus kreativer – bezüglich Umwelt- Sozial- und Wirtschaftspolitik – einzig er hat keine Ahnung von Machtpolitik – daher ist er wohl auch arbeitslos.

Die Gedanken der ungezählten kritischen Autoren sind seit Dekaden Allgemeinplätze im wohlfeilen Propagandagemurmel der Vertreter einer humanen, fairen und nachhaltigen Welt. Dabei erhalten diese Schreiberlinge ihre Überweisung von Finanzfaschisten und schreiben keine einzigen Satz, wie man die Brut der Ausbeuter endlich zur Räson bringen könnte.

(Wann ruft ein Mainstream-Öko-Aktivist zur globalen Verweigerung auf? Jene die es tun, gelten als Öko-Terroristen!)

Menschen die nicht Machtpolitik in eigener Sache betreiben, werden zwangsläufig zu Verlierern, sie haben eben die Spielregeln nicht kapiert!

Nur – mit Argumenten werden wir daher niemals eine Veränderung zum Besseren erreichen können.

Wir werden zwangsläufig eines Tages in einem menschlichen Chaos enden, dem kein neuer Morgen für die Menschheit folgt.

Das tifft im Übrigen schon sekundlich für Menschen unter 20 Jahren zu, die kein Morgen erleben – einzig aus dem Grund – da manche Menschen ihre Scheisse in goldene Kloschüsseln abladen möchten – am besten kauert noch ein Wesen am Ende und schluckt die Brühe – der M. de Sade hatte des Pudels Kern getroffen!

Die Welt ist nicht überschuldet, die Welt ist bestenfalls mit Dreck überfrachtet – mit dem Abfall unserer sinnfreien Produktionsexzesse, unseres dümmlichen Lebensstils, den Auswirkungen der täglich stattfindenen aus dem Ruder gelaufenen Machtspielchen, genannt Konflikt oder Krieg.

Wer schreibt Schulden seien das Kernproblem, der hat leider Momo nie gelesen, der kennt wahrscheinlich sogar den Stand auf seinem Girokonto und der schreibt wohl auch gegen eine Zeilenvergütung, oder ein Fixum als bezahlter Hirndübel in der irrsinnigen Betonwand unserer Ignoranz – man kann dann ein Bildchen an dem Dübel aufhängen.

Am besten irgend einen bekannte Zeitgenossen aus den geisteswissenschaftlichen Fakultäten.

Hier im Freitag und in tausenden von Blogs schreiben sich irrlichternde Menschen die Finger platt, sie tippen ihre Gedanken ins Netznirrwana und fühlen sich im Augenblick da die Ionen durch die Axone gleiten vielleicht ganz gut, oder sie sind voller Wut, Verzweiflung und Zorn – irgend eine Emotion begleitet den Tippschwall sicherlich – insofern, verbringen sie diese Minuten in ihrem Ort des Geistes ja fruchtbar – leider hat es keinerlei Auswirkungen auf jene, die tatsächlich Dinge bewegen.

Natürlich muss ich den Massen die unglaubliche Komplexität menschlichen Handelns auf diesem Planeten vorgaukeln, der Prozess des Verhungerns ist hingegen ganz banal – man findet nicht genug Verbrennbares, um seinen Zellen die Arbeit zu ermöglichen.

Die Muse, die wir hier haben, uns ,mit Worten zu schmeicheln, zu bewerfen oder gar manchmal anzugreifen, sie ist eine wahre Pracht,

sie hat uns einige Minuten Spaß, manchen gar Geld gebracht.

Irgend wer schrieb einmal – „es sind wohl wahrlich mehr potentielle Newtons in den Kohlegruben Britaniens elend erstickt, zerquetscht oder erschlagen worden, als je in den Palästen der Aristokraten geboren wurden – die einen starben binnen weniger Monate, die anderen hätten wohl Jahrtausende benötigt, diesen Reichtum an Geist aus den Leibern ihrer Matronen herauszuquetschen………….“

Als ob ein indischer Bauer nach dem Maximum strebte……

Die Autoren der Mainstrempresse sind in einer elitären Welt eingeschlossen.

Sie sprechen nicht an, dass es ein winziger Teil der Menschen ist, der grenzenlos überfrachtet mit Macht und Leistungsabsorbtionskraft (Geld ist nichts anderes als ein Medium, die Zeit der Menschen zu stehlen!) die Welt für uns bald unbewohnbar gemacht haben wird.

Die Forderungen die sie stellen schließen sich selbst aus, es sind tausendfach formulierte Allgemeinplätze – das geforderte dreidimensionale Denken ist eindimensional – von einem Paradigmenwechsel, keine Spur!

Am Ende fordern viele ein starkes Europa, ein starkes Amerika, wozu?

Um weiter den Rest der Welt als Sklavenheer und Rohstofflager, als Müllkippe und Ausflugsziel nutzen zu können?

Ja, ja, der globale Wettstreit, er wurde angesprochen, wir sollten zwar eine „Struktur-Transformation“ hinbekommen, doch sie muss so effizient sein, dass sie die Produkitonsprozesse im Vergleich zu den hinterwäldlerischen Schwellenländern (oh was pusten die auch Dreck in die Atmosphäre, was haben die bloß für günstige Arbeitskräfte, wie sind die nur fleissig und willig…..) an Effizinez übertrumpft – den Rest der Welt also auch auf den rechten Weg zwingt.

Aber bitte weiter Wachstum, weiter schöne soziale Hierachien, weiter massenhafte Konditionierung, weiter ein merkantiles – nie wirklich erloschenes – Weltbild vermitteln…..

Zig-tausend Beiträge fordern das offensichtlich Nötige, ohne jedoch die Wege auch nur ansatzweise mit der nötigen Radikalität anzusprechen, es geht schlicht nicht, dass Menschen für sich mehr Resourcen beanspruchen, als sie einigen Tausend anderen zusammen zugestehen.

Solange wir Reichtum nicht begrenzen, um Armut abzuschaffen, solange werden sich die Gewinner nie zufrieden geben!

Man mag mich jetzt mit der Neidkeule erschlagen, nur mich wundert, dass jemand diesen Text bis hier gelesen hat, der jetzt dabei an Neid denken würde.

Es geht schlicht um unser aller Überleben!

Die Reaktionen auf Sandy, sie sollten uns doch nun wirklich erschrecken – so zynisch auch das Achselzucken der inzwischen praktisch jährlich in Asien zu tausenden ertrinkenden Menschen sein mag – Katherina war schon ein Fanal – wer zählt die jährlich Naturkatastrophen zum Opfer gefallenen?

Wären die New-Yorker so arm gewesen, wie jene in Bangladesh, die an Flußmündungen leben – es wären tausende ertrunken, die Stadt würde zu 80% im Meer treiben – müssen wirklich erst die gigantischen Bauten brennen, müssen auf einige Stunden Millionen sterben – nur wegen eines Sturms, ja würde dies überhaupt helfen?

Wenn schon eine Transformationskurve erstellen – für wieviele wirtschaftliche Subjekte soll sie gelten?

Es wäre heute ein Leichtes, 7 Mrd. Menschen ein würdiges, kulturell reiches, leidfreies und erfülltes Leben zu ermöglichen – nur es gibt da einige Millionen von Menschen, die fänden das unschick, da sie auf einige Dinge verzichten müssten – was ja nun in der Tat eine unzumutbare Barbarei darstellte.

Nein – wir können erst auf eine gute Zukunft hoffen, wenn der Millionen-Pol der Maximalgewinner so sattgefressen ist, dass er sich in einer Orgie der Wahnsinnslust selbst von Heute auf Morgen in Staub auflöst und der Rest der Menschen davon so geschockt ist, dass Gewinnen künftig die gleiche Bedeutung erhält wie sterben und das Wort verlieren aus unserem Wortschatz verschwindet.

Jeder von uns der in diesem System brav seine Funktion erfüllt, dürfte eine völlig andere Meinung vertreten wie ich.

Ich hoffe für unsere Kinder, meine Triade sei nichts weiter als ein verwirrter Wortbrei, ich hoffe der tägliche Massenmord an den Armen ist einfach die schlichte Notwendigkeit, die der Natur des Menschen geschuldet ist, ich hoffe, ich und meine Freunde und mir persönlich liebe Menschen, mögen einfach immer auf der Seite der Gewinner stehen, ich hoffe, es tirfft am Ende immer die Anderen!

Solange Menschen an Hunger sterben, solange sollten wir aufhören Patrizier zu füttern!

Solange wir mit unseren Prozessen nachhaltig die Umwelt beeinträchtigen und das Leben auf dem Planeten in Frage stellen, solange sollten wir uns diesn Prozessen verweigern!

Jeder hier hat einen Körper, jeder hier könnte morgen kündigen und selber versuchen – das gefühlte Richtige zu tun!

Keiner hier – würde in diesem Falle binnen weiniger Monate an Hunger sterben!

Die meisten hier würden allerdings künftig in weniger komfortablen Umständen leben – nur – ist dieser Komfort wirklich das ganze Elend auf der Welt wert?

Glaubt ihr wirklich, Sandy war ein Sonderfall, glaubt ihr wirklich die Gletscher bauen sich binnen weniger Jahre wieder auf, glaubt ihr wirklich die Permafrostzonen frieren schnell wieder durch, glaubt ihr wirklich ein Hybridauto macht euch ökologisch verantwortungsvoll, glaubt ihr wirklich die Emissionen in unsere Athmosphäre seien belanglos, glaubt ihr wirklich die Ozeane seien noch nicht wesentlich belastet, die Böden nicht kontaminiert, die Millionen strahlenden Atommülls kein wesentliches Problem, glaubt ihr wirklich wir können so weiter agieren?

WAS WOLLT IHR EUREN KINDERN HINTERLASSEN?

WAS LEBT IHR EUREN KINDERN VOR?

WAS LEHREN WIR AN DEN SCHULEN UND UNIVERSITÄTEN?

STOP!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!……………. .?

ist es am Ende so, dass wir einfach so extrem zynisch sind, darauf zu hoffen, unsere Nachkommen würden letztlich vom Genozid der armen profitieren und einige wenige „erfolgreiche“ Bevökerungsgruppen könnten dann in geringerer Weltbevökerungszahl mit ihrer Klugheit und Innovationskraft die dann vorhandenen Problem schon lösen?

Kämpfen wir also im Unterbewußtsein schlicht und einfach ums eigene Überleben in der gnadenlosen Wildnis – sprich – es gilt das maximal mögliche für sich zu erreichen, ohne Gnade und ohne Rücksicht auf andere Gruppen?

ist unser Arbeitsplatz unser Schlachtfeld?

ja?

Nun denn? So lasst uns weiter kämpfen……

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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32 Antworten zu Sandy heisst der Hund des Nachbarn.

  1. kahalla schreibt:

    Nee, nee, nee. Was nach diesem Veitstanz übrig bleiben wird ist eine „Elite“ der gewissenlosen und gierigen Idioten. Die haben noch nie ein Problem gelöst das jenseits ihres Tellerrands liegt.
    Dieses Survival of the fittest , kann man nur als Überleben des größten Arschlochs definieren.
    es geht kein Weg daran vorbei die Unvernünftigen aus ihrem Sessel zu schubsen und die großen Massenlenkungsstrukturen „rückzubauen“. Also Dezentralisierung von Infrastruktur, alle Dinge die für ein würdevolles Leben nötig sind, aus dem globalisierten Aasgeiermarkt nehmen. Und die globale Energiemafia, die globale Lebensmittelmafia, die globale Rohstoffmafia in geschlossene Abteilungen schicken, wo sie Monopoly spielen dürfen, bis sie merken wie dumm und schwachsinnig ihr Verhalten ist. Die frei gewordenen Billiarden breit ins Volk streuen. Wo sie dann für Kinderschmuck oder zum Papierschiffe basteln genutz werden können. Wichtigste Elemente die aus diesem Markt der Widerlinge heraus müssen: Nahrung, Wasser, Land und Häuser. Diese Sachen sind essentiell für ein erfülltes Leben. Den Rest, soziale Strukturen, Schönheit und Liebe finden Menschen in sich selbst und können sich im Austausch derselben gegenseitig bereichern. Niemand sollte arm sein. Ich behaupte übrigens dass eine ausreichende ernährung der ganzen Menschheit nicht erst heute möglich gewordenist, sondern immer möglich war. Es gab aber schon immer die Leute die andere zum eigenen Vorteil knechten und quälen mussten.

  2. oberham schreibt:

    Was soll ich sagen – ja! Nur das aus den Sessel schubsen, das ist eben unser Problem – würden wir ihnen einfach den Rücken zuwenden und uns in neue wahrhaft soziale Strukturen und Prozesse wagen, könnten sie dort alleine ruhig stizen bleiben – der Plutokrat ist mit all seinen Milliarden nichts – ohne seine menschlichen Helfer!

    • kahalla schreibt:

      Natürlich, aber solange die Herrschaften in ihren Seseln sitzen, hindern sie uns daran genau das zu tun.

      • oberham schreibt:

        … also mich hindert niemand an meinem ganz persönlichem postmaterialismus – möglichst wenig von allem, das ist mein Ziel – möglichst viel freie Lebenszeit mein Bestreben.
        Leider zahle ich noch manchmal Mehrwertsteuer, bin auch kein Flüchtling, da ich mich mit den Tieren, Pflanzen und der Erde in meiner Heimat (ich lebe in dem Haus in dem ich gebohren bin) gut verstehe – mit meinen Mitmenschen komme ich aus – für echte Freundschaften bin ich leider zu seltsam – ja – in meinem Dorf herrscht der Materialismus und die Verzweiflung – es gibt im Dorf inzwischen etliche Millionäre, was eben die Nichtmillionäre geradezu krank macht.

        Wir können nur uns selbst bestimmen – doch das – können wir!

        Wenn der Totalitarismus auch bei uns wieder einzieht, dann bedeutet das eben den Tod – vor der biologischen Uhr.

        Noch können wir friedlich einfach selber demostrieren, wie es gehen könnte.

      • kahalla schreibt:

        Es sieht so aus, als hättest du etwas was essentiell ist, dein Geburtshaus. das ist etwas wertvolles, ich habe dasnicht und bin beim reduzieren meines „lebensumsatzes“ darauf angewiesen viel geld in eine marode Mietwohgnung zu stecken. wieso glaubst du habe ich das projekt entworfen das du auf http://10000-euro-haus.de findest? Ein Haus gibt Sicherheit.

  3. Werner Fröhlich schreibt:

    Was hälst du davon http://www.williweise.de/ ?

    • Oberham schreibt:

      kannte ich noch nicht – die Arbeitszeitfiktion hatte ich hier ähnlich auch schon öfter thematisiert…. – es ist so einfach – wohl zu einfach!

  4. kahalla schreibt:

    Nun Willi Weise hat natürlich recht wenn er fordert, dass geld ei ne zerfallsrate haben muss, eine die dem „Zinseszinswunder“ entgegen arbeitet. Sein Problem, wie das Problem vieler Menschen die auf die gleiche oder eine ähnliche Idee gekommen sind, ist die Durchführung.
    Ich kenne etliche Schreiner und Zimmerleute, die sich an meinem 10000 € Haus Projekt nicht die Finger verbrennen wollen , „…..weil ein Haus für 20000,- € zu bauen unmöglich ist, nicht möglich bei den ganzen Bauvorschriften hierzulande.“ Deshalb sitze ich mit meinem Projekt, das der Anfang der Herausnahme aller lebenswichtigen Ressourcen aus „dem Markt“ ( wie er bei Williweise näher erklärt wird) besteht. Dies würde zwar noch nicht alle Probleme lösen, den „Markt“ aber auf idiotische Statussymbole beschränken, die ihren besonderen Wert schnell verlieren würden in einer Gesellschaft, in der alle ein Leben in Würde und ohne Angst führen können. Insofern ist dieses Idiotenkartell nur deshalb so mächtig, weil es lebensnötige Ressourcen vereinnahmt. Wie harmlos war die Goldgier spanischer Konquistadoren im Vergleich zur Gier „unserer“ Investoren. Diese Herrschaften geben sich mit solchem Talmi längst nicht mehr ab. Die erwerben das Eigentum unserer wichtigsten Nahrungspflanzen mit ihren Patenten auf genmanipulierte Sorten, das selbe tun sie mit Tieren und wahrscheinlich auch irgendwann mit Menschen. Als Anfang stelle ich mir die gemietete Niere vor, im Labor erzeugt und mit einem nur durch den Todesfall kündbaren Vertrag an einen Empfänger vergeben. Auch das menschliche Genom wird unter Patentschutz fallen. Und somit können dann diese Investoren das Eigentum an den Menschen direkt erwerben. In diese Richtung läuft das makabre Spiel dieser Allmachtsphantasten. Wasservorräte weden überall aufgekauft und dort wo das bereits passiert ist bekommt die Bevölkerung zwar kostenlos Trinkwasser in Flaschen geliefert, aber sie kann ihre Felder nicht mehr bewässern. Undsoweiterundsoweiter… die Freiheit, die Natur und alles was den Menschen hilft zu leben wird von den Herrschaften in Beschlag genommen oder zerstört. So sieht das Heute aus, und ob Williweise gegen die ganzen neoliberalen Käseblätter anschreiben kann, die von BILD bis ZEIT Problem erst dann aufgreifen, wenn die Lösung dieses Problems eine Ein nahmequelle für die 2Investoren“ ist. Die die Schuld immer bei den in dieser Hierarchie Gescheiterten sehen. dabei sind ie so wunderbar reich gewordenen die Verbrecher, nicht die jenigen die nicht skrupellos werden konnten. Nur wenn du gnadenlos lügst, betrügst und stiehlst kannst du in dieser gesellschaft reich werden und wenn du reich bist musst du zwangsweise weiter machen weil sonst die anderen wie die Hyänen über dich herfallen. und zum Mitmachen wirst du gezwungen indem du Geldschulden hast. Schulden für die du immer arbeiten musst und die dank Zinseszins nie weniger werden. Und solltest du etwas besser verdienen werden auch deine Schuldzinsen höher… Die Idee mit dem eigene Geld kann man auch innerhalb von Ortschaften umsetzen, was dazu nötig ist, ist die Möglichkeit sein Geld auch lokal auszugeben, also in Läden, deren Betreiber auch lokal einkaufen. Jeder Kommune geht es finanzirell gut, solange sie genügend eigene Wirtschaftskreisläufe hat. Es ist egal ob dort Arbeiter wohnen oder Millionäre. Es geht nicht um das gestapelte Geld, sondern um das zirkulierende. Und es geht um komunale Banken, die den Auftrag haben, die Bevölkerung zu fördern und Geld nicht in irgenwelche Spekulationsblasen stecken. Die Banken sind der Knackpunkt. ich habe lange vergeblich überlegt, ob es einen Zahlungsverkehr ohne Banken geben kann. Es geht aber nicht darum die Banken abzuschaffen, sondern darum die Bank als sozial verantwortliches Institut zu betreiben.

  5. Meister schreibt:

    Da schaut man mal auf diese Seite und wird erschlagen von …Zynismus, Menschenverachtung und sozialistischen Träumereien!
    Arbeit schafft Wohlstand. Und ohne Gewinnstreben geht gar nix…siehe Praxisbeispiele Ostblockstaaten , Nordkorea, etc.
    Wake up! Get a job! Start living!
    Vor allem gehen Sie in die Dritte Welt und helfen Sie, anstatt hier im Fetten zu sitzen, am Ende noch vom Staat leben und kluge Reden schwingen!
    Hochachtungsvoll
    Meister

    • oberham schreibt:

      Danke für den Kommentar. Leider scheinen sie meine Inhalte nicht zu durchdringen. Der Verweis auf den Sozialismus trifft nicht, da ich gerade gegen Ideologien anschreibe.
      Ich stelle immer die Verantwortlichkeit des Individuums in den Mittelpunkt meiner Überlegungen.
      Menschenverachtung ist leider die Realität unseres derzeitigen globalen Systems!
      (Oder wie würden sie das tägliche Sterben, den täglichen Hunger von Milliarden und die fortschreitende Zerstörung der Umwelt sehen?)

      Ich habe Arbeit, dieser Blog ist mein politisches Engagement – dafür bezahle ich mit meiner Freizeit!
      Nur – meine Arbeit ist seit über 10 Jahren nicht mehr mit einem fünfstelligen Monatsbetrag honoriert, dafür ist sie jedoch auch nicht mehr schädlich für die Gesellschaft!

      Arbeit schafft heutzutage in 80 % der Fälle nur Wohlstand für eine winzige Oberschicht und Elend für den Rest!
      (Die Finanzbranche, die Rechtsberatungsbranche, die Erster-Klasse – Medizin, die Erster-Klasse Pharmaindustrie, die Erwachsenenspielzeugbranche etc. etc. reflektieren sie bitte mal, inwiefern all diese Arbeit schädlich ist – bzw. argumentieren Sie, wo sie den Nutzen für die Mehrheit sehen!)

      Ich gehe nicht nach Afrika, Asien etc., da es in meiner Heimat genug für mich zu tun gibt, im übrigen fehlt mir die Arroganz zu glauben, die Menschen dort würden nicht ohnehin verzweifelt versuchen aus ihrer Misere herauszukommen – wir überheblichen Besserwisser machen in der dritten Welt immer nur Strukturen kaputt und sind selbst – als Entwicklungsberater guten Herzens – meist wenig hilfreich.

      Es freut mich – wenn sie meine Texte lesen – sie sollten sich jedoch nicht in ein Schneckenhaus zurückziehen und schablonenhaft dagegen zetern, sondern mit den Dingen auseinandersetzen – informieren sie sich über die Welt – nicht nur aus der Bildzeitung (sorry – das war jetzt hart….) – ich biete hier nicht viele Links an, da ich keine Lust habe, der Rechtsindustrie Euronen schenken zu müssen, die ich für sinnvolle Projekte verwenden kann.

      Würde mich freuen, wenn sie mir mit Argumenten kommen – so könnte man beginnen Aspekte zu diskuttieren!

  6. Meister schreibt:

    Danke für das Diskussionsangebot. Ich nehme es gerne an.

    „Menschenverachtung ist leider die Realität unseres derzeitigen globalen Systems!
    (Oder wie würden sie das tägliche Sterben, den täglichen Hunger von Milliarden und die fortschreitende Zerstörung der Umwelt sehen?)“

    Ich nehme an, Sie spielen auf den Kapitalismus an. Wenn Sie dies hier so schreiben, muss ich Sie leider fragen, welches System je besser war, bzw. wäre.
    So zynisch das nun klingen mag, aber Ihre Aussage in Klammern gilt für jede Zeit/Epoche seit Beginn der Menschheitsgeschichte.

    „Arbeit schafft heutzutage in 80 % der Fälle nur Wohlstand für eine winzige Oberschicht und Elend für den Rest!“
    Demzufolge gehören wir Durchschnittbürger im Westen zu einer global gesehenen Oberschicht. Dem stimme ich zu. Aber Ihrer Behauptung, dass Arbeit Elend schafft widerspreche ich energisch. Wie meinen Sie das? Was wäre die Alternative? Unsere Standards im Westen herunterschrauben? Selbst die Unterhaltungsindustrie hat Ihren „Nutzen“. Entertainment, Lied und Spiel hatten immer einen Platz in der Gesellschaft und eine Funktion.

    „(…)wir überheblichen Besserwisser machen in der dritten Welt immer nur Strukturen kaputt und sind selbst – als Entwicklungsberater guten Herzens – meist wenig hilfreich.“
    Die entscheidende Hilfe ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Meist stehen sich die Entwicklungsländer selbst im Wege. Dauernd die Schuld im ehemaligen Kolonialstatus zu suchen hat sich mittlerweile abgenutzt und trifft den Kern des Problems auch nicht. Die sog. Tigerstaaten haben doch gezeigt, wie es gehen kann.

    Ich entnehme – ich mag mich irren – Ihren Texten ein großes Maß an Weltschmerz oder globaler Untergangsstimmung. Wie sehen denn Ihre Lösungen aus?
    Ich hätte ein positives Beispiel anzubieten, ein Erfolgsmodell: Bundesrepublik Deutschland. Aus Asche; Trümmern und dem größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte geboren – natürlich mit Hilfe der Westmächte – erwachsen zu einem friedlichen, wirtschaftlich-stabilen Land, in dem niemand Hunger leiden muss oder nicht versorgt wird. Zudem ein Rechtsstaat, welcher jedem seine Grundrechte garantiert. Ein bisschen mehr „Verfassungsstolz“ und Optimismus täte uns allen gut.

    • kahalla schreibt:

      Nun Meister, ich denke es war wirklich nicht immer so wie es heute ist. In Stammesgesellschaften gabe s ezwar ein strenges Gesetz das alle Bürger betraf, dieses gesetz schuf aber keine Ausbeutungshierarchien, sondern war in der Hauptsache da die Bezihung zwishcen den Individuen des Stammes und der Natur zu regeln.

      Die heutige Ordnung wird aber immer extremer in eine Ausbeutungsordnung umgebaut, wie wir sie historisch aus dem Römerreich kennen. Leidtragende dieses prozesses sind alle, auch die, die glauben davon zu profitieren. ich meine damit nicht einmal dich Meister, sonder n auch diese Milliardäre und Millionäre die im hHintergrund die Fäden ziehen und Angst haben dass man ihnen ihren zusammengerafften Reichtum weg nimmt. Nein glücklich sind die nicht und deshalb neiden sie den Beitzlosen deren angebliches Glück. Sicher könnte man auch ohne Millionen glücklich sein, wenn dieser Neid nicht wäre. Klassenkampf, also das Ding dessen man Leute verdächtigt die man in die linke Ecke gestellt hat, wird meist von denen inszeniert, die angst um ihre Privilegien haben. Wieso gilt das geld, dass du un dein Arbeitgeber gemainsam in die Arbeitslosenversicherung einzahlt im Falle deiner Arbeitslosigkeit plötzlich als „Öffentliche Gelder“? Obwohl es doch das Geld ist, dass dir nach treuer Zahlung deiner Beiträge im Ernstfall zusteht? Wieso liest man in der BILD von Schmarotzern und bekommt dabei Leute vorgeführt die wirklich nicht so aussehen als würden sie leben wie die Made im Speck. Hast du solche Widersprüche schon bemerkt? oder blendest du sie aus, weil sonst die heile Welt die dir aus Fernsehen und Zeitung entgegen strahlt ein paar unschöne Flecken bekommt? Viele Menschen hier haben früher ähnlich gedacht wie ich es dir aufgrund deines ersten Textes mal unterstelle. Sie haben Erfahrungen gemacht und und hingesehen und irgendwann konnten sie die Risse in dieser Illusion eindach nicht mehr übersehen . nach und nach haben sie dahinter gesehen und das eine oder andere Puzzleteil gefunden diese im Austausch mit anderen zusammengesetzt und sind dann zu Aussagen gekommen die du „sozialistische Träumereien“ und noch anders nennst.
      Ist es nicht so dass man mit einem anderen nur dann erfolgreich diskutieren kann wenn man zu verstehen sucht was dieser meint? Ist es nicht so dass eine Diskussion von oben herab nur zu einem gegenseitigen an den Kopf werfen von Argumenten führt wenn sich das Gegenüber auf dieses Spiel einlässt? Ist es nicht vielmehr wichtig, das Argument des anderen zu würdigen und falls man glaubt das tun zu müssen, durch logische Folgerung oder ein übertragbares Gegenbeispiel zu entkräften? Wollen wir Krieg mit Worten führen sind wir bei den geringschätzigen, stichelnden und abweisenden Kommentaren, suchen wir aber Klärung, dann sollte eine Diskussion mit der Absicht begonnen werden, die eigen wie die fremde Positon zu beleuchten um zu sehen was davon gemeinsam und was verschieden ist. dann , heraus zu finden warum es verschieden ist und so vielleicht nicht einer Meinung aber mit dem Verständnis für die andere Meinung auseinander zu gehen?

    • Oberham schreibt:

      Danke für die ausführliche Replik. (auch an alle anderen die hier mitschreiben…. )

      Zuerst – ich versuchte hier schon öfter Lösungsansätze zu formulieren – prinzipiell denke ich, wir müssten unser Bedarfsmoral hinterfragen – d.h. weg von einer individuellen Traumjagd nach dem maximal möglichem Konsum, hin zu einer globalen Grundbedarfswirtschaft, die, da bin ich mir persönlich ganz sicher und ich werde demnächst auch noch versuchen hier konkrete Beispiel zu formulieren, wahrscheinlich sogar eine schnellere technische und wissenschaftliche Entwicklung im Einklang mit der Umwelt ermöglichen würde.

      Persönlich bin ich einfach traurig, da ich nicht die Möglichkeit habe, eine Bewegung auszulösen, die uns Kurs auf meine Utopie nehmen liese.
      Dabei sehe ich durchaus, dass es auf der Welt viele Menschen gibt, die ganz ähnlich denken, nur selbst wenn sie an relativ prominenter Stelle argumentieren, sie dringen ebenfalls mit ihren Vorstellungen nicht durch.

      Meine Kritik trifft nicht eine Ideologie an sich (wie gesagt – der Sozialismus ist kein Gegenentwurf, er ist im Grunde Zwangskapitalismus, der noch ineffizienter abläuft, da das Individuum dort noch mehr Repression ertragen muss.) – meine Kritik lautet – auf den kleinsten Nenner heruntergekürzt:

      Kein Mensch ist tausendfach wertvoller als ein anderer.
      Sie sind stolz auf unsere Verfassung – mit Recht, leider ist unsere Verfassung ausser Kraft.

      Meine Texte zitieren die Realität, zugegeben, ich leuchte in die finsteren Ecken, die schönen Facetten finden sie hier kaum – es gibt sie – sonst wären wir ja gar nicht mehr in der Lage so offen hier unsere Meinung kundzutun.

      Nehmen wir – da sie auch darauf eingingen die dritte Welt (oder Entwicklungsländer…).
      Dort gibt es Arbeitslosenraten von teils mehr als 80 % und die Menschen die nicht den Clans an der Macht angehören sind meist praktisch rechtlose Subjekte.
      Das ist eine pauschale Behauptung – gewiss -nur – hier habe ich jetzt nicht die persönliche Power ad hoc ganz konret die Situation von Somalia, Mali, Kenia, Kambodscha, Burma, etc. etc. faktenunterlegt objektiv aufzuschlüsseln.

      Fakt ist aber doch unzweifelhaft – unsere Hemisphäre profitiert seit Jahrhunderten teils exzessiv von diesen Regionen – wir haben dort Raubbau an den sozialen Gemeinschaften und den natürlichen Resourcen betrieben und betreiben ihn immer noch.
      Unser Wohlstand gründet nicht zuletzt auf dieser Ausbeutung.

      Stichwort Tigerstaaten – es tut mir leid, wir reiben uns jetzt wieder aneinander.
      Finden sie, dass die Aufspaltung in 50 % nach wie vor völlig rechtlose, verarmte und von freier Bildung abgeschnittene und 49 % extremst konditionierte, fast schon kybernetische Biokonditionalität repräsentierende Menschen, die zwar nicht hungern, jedoch ab dem sechsten Lebensjahr praktisch 50 oder mehr Stunden Zeit mit monotonem Wissenspeichern zubringen – 12 Jahre lang – um anschließend sich in einem großem Test für die Uni qualifizieren zu dürfen – wo dieser Prozess weitergeht – und eine winzige Oberschicht die unermesslich reich ist (ähnlich bei uns – aber eben in sehr kurzer Zeit grandios aufgeholt…..) vorbildlich?

      Dabei müssen sie die ökologischen Desaster in den Tigerstaaten völlig ausgeblendet haben – sie sind heute schon fast irreversibel!

      Zum Ende nennen sie die Bundesrepublik ein Erfolgsmodell.

      Würden sie wirklich die derzeitige Lage in unserem Land als wünschenswert – sprich erfolgreich gestaltet – beschreiben?
      Das mag auf mehr als die hälfte der Bundesbürger zutreffen – dabei vergessen wir aber gleich wieder die Interdependenzen einer globalen Wirtschaft und den Preis den andernorts die in völligem Elend lebenden für unseren Wohlstand leisten.
      Doch selbst angesichts dieser „positiven“ globalen Leistungsbilanz spaltet sich unsere Gesellschaft mit jedem Jahr mehr auf in Verlierer und Gewinner.

      Ich bin leider nicht wie sie der Ansicht – allen Rechtssubjekten in der Bundesrepublik stünden die formalen Grundrechte zu – die Realität sieht, denke ich, anders aus.

      Es würde mich freuen, sie blieben mit ihrer Kritik am Ball (gelegentlich – wann immer sie Lust haben…)

      Wir könnten uns ja künftig auch mal konkrete Fallbeispiele aus dem Jetzt und Heute herauspicken – gerade heute habe ich es anhand der Sparkasse Mühlheim in einem Text versucht – dort ist eine klamme Kommune – die sich einen immer größeren Wasserkopf an festangestellten Vertragsmanagern leistet und Spitzenbeamte nicht abbaut sondern beibehält, höhergruppiert – dabei sinkt die absolute Zahl der Belegschaft immer weiter (was wohl daran liegt, dass man sie schlicht nicht mehr bezahlen kann, denn eine personelle Überversorgung in manchen Bereichen dürfte wohl in vielen Kommunen bis dato die Regel gewesen sein…. – sinnigerweise bis auf die exekutiven und investigativen Abteilungen der Finanzämter……- natürlich keine Kommunale Behörde…).

      Finden sie es angebracht, dass die Leiter einer solchen Behördenspaarkasse die ja dem Regionalprinzip verpflichtet ist einem VV eine halbe Mio Jahresgage und seinen beiden Co´s je gut die Hälfte pro Anno vergütet?
      Es geht hier nicht um eine Neiddiskussion, es geht darum zu sehen, wie das Ganze zumindest annähernd in den Mantel der Verteilungsgerechtigkeit passt.

      Oder ist Karriere eine Art Lotterie, sprich – wer es in die höchste Gewinnklasse schafft, der profitiert einfach immer – egal was er tut, was er kann, was er tatsächlich für die Gemeinschaft leistet.

      Wir könnten jetzt auch über Bill Gates sprechen – über Marc Zuckerberg – oder über den Kleinbetrüger, der gerade in diesem Moment einem älteren Ehepaar eine Fondsgebundende Lebensversicherung angedreht hat…. – es sind viel zu viele Würmer im System – die Pflegekraft, die gerade jetzt nicht nachhause geht, sondern unbezahlte Überstunden schiebt, weil Planstellen fehlen -sie aber ihre Patienten nicht dem aussetzen möchte – die hat niemand auf dem Schirm für die Bonitabellen!

      Ist sie weniger wert? Womit wir ganz am Anfang stehen – …..

      (ja… es ist komplex – nur vielleicht versuchen sie mir als Erwiderung hier nur einmal den Geldwert des Sparkassenvorstands aus Mühlheim zu vermitteln – ich bin für Argumente immer zu haben. — ich weiss -ich bin jetzt nicht auf alles eingegangen…)

  7. Hermann Gebauer schreibt:

    Lieber Oberham, liebe Kommentatoren,
    ich meine, wir, die wir hier schreiben, haben den Kern der Funktionsweise unseres politischen und wirtschaftlichen Systems in Deutschland, Europa und der Welt einigermassen erkannt. Die Menschheitsgeschichte hat einmal anders funktioniert als die Realität, die wir alle heute kennen. Vielleicht gibt es ja doch einen Weg zurück, bzw vorwärts in die Zukunft, zur gegenseitigen Hilfe, Empathie und Achtung vor der Natur. Sicher nicht als grossen Wurf, als gewaltmässige Revolution, sondern als Beispiel im Kleinen, aber immerhin als Beispiel. Damit könnten wir doch leben, ohne uns des Konformismus anklagen und schämen zu müssen.
    Irgendwie haben wir es fertig gebracht, unser bisheriges Leben ohne Rückgratverkrümmung zu leben, gegen alle Widerstände. Darauf kann man stolz sein, wenn auch in bescheidender Art. Ich vermute einmal, wenn Menschen wie wir die vorhandene Phantasie richtig einsetzten, dann müssten wir doch kleine Beispiele eines alternativen Lebens schaffen können. Ich habe mich noch nicht über das 10.000 Euro-Haus von kahalla informiert. Hier am anderen Ende der Welt, am Pazifischen Ozean von Panamá, wo ich nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti und am Ende meiner „aktiven“ Entwicklungsarbeit (obwohl sie nie enden wird) gelandet bin, hatte ich die Idee der Unterstützung von Unabhängigen zum Bundestag, sozusagen als einen ersten Fuss in die Tür des bundesdeutschen Herrschaftssystems. Ihr habt jeder über den Frust hinaus andere Ideen. Daran sieht man doch schon, dass sich die Freiheit nicht tottreten lässt. Und, Gottseidank, in Deutschland sind die Freiräume noch breiter als in Russland, China oder der islamischen Welt. Nutzen wir diese Chance.
    Was Meisters „Erfolgsmodell Bundesrepublik“ anbetrifft, so haben wir diese relative Freiheit einer ganz bestimmten geopolitischen, historischen Situation zu verdanken, die auch Ausfluss unserer fürchterlichen deutschen Vergangenheit ist. Und wir sind uns auch bewusst, dass dieses „Erfolgsmodell“ nur ein scheinbares ist, das auf der materiellen Einlullung seiner Bürger möglich ist dank der Ausbeutung europäischer Nachbarstaaten (gerade der Mittelmeeranrainer-Staaten) und der „Dritten Welt“.
    Lassen wir uns unsere Leidenschaft nach politischer Freiheit und aktiver Gestaltung unserer Lebensumstände nicht von unseren Seilschaften nehmen, und unterstützen wir uns gegenseitig auf der Suche nach „Modellen“ für die Zukunft.
    PS: Oberham, da Du die Entwicklungsberater aufs Korn nimmst, mit offensichtlichem Recht, vergiss nicht, dass es auch da Ausnahmen gibt und dass uns der kulturelle Austausch, auf „Augenhöhe“, mit dem „Anderen“ bereichert und auch des Friedens willen gelebt werden muss.

    • Oberham schreibt:

      Danke für den Beitrag, ich versuche immer auf die Ausnahmen hinzuweisen – ich denke es gibt sogar ethisch denkende Banker…. ;-)…. – ja sogar US-Republikaner -….

  8. kahalla schreibt:

    Nun Meister, ich denke es war wirklich nicht immer so wie es heute ist. In Stammesgesellschaften gab es zwar ein strenges Gesetz das alle Bürger betraf, dieses Gesetz schuf aber keine Ausbeutungshierarchien, sondern war in der Hauptsache da die Bezihung zwishcen den Individuen des Stammes und der Natur zu regeln.

    Die heutige Ordnung wird aber immer extremer in eine Ausbeutungsordnung umgebaut, wie wir sie historisch aus dem Römerreich kennen. Leidtragende dieses prozesses sind alle, auch die, die glauben davon zu profitieren. ich meine damit nicht einmal dich Meister, sonder n auch diese Milliardäre und Millionäre die im hHintergrund die Fäden ziehen und Angst haben dass man ihnen ihren zusammengerafften Reichtum weg nimmt. Nein glücklich sind die nicht und deshalb neiden sie den Beitzlosen deren angebliches Glück. Sicher könnte man auch ohne Millionen glücklich sein, wenn dieser Neid nicht wäre. Klassenkampf, also das Ding dessen man Leute verdächtigt die man in die linke Ecke gestellt hat, wird meist von denen inszeniert, die angst um ihre Privilegien haben. Wieso gilt das geld, dass du un dein Arbeitgeber gemainsam in die Arbeitslosenversicherung einzahlt im Falle deiner Arbeitslosigkeit plötzlich als „Öffentliche Gelder“? Obwohl es doch das Geld ist, dass dir nach treuer Zahlung deiner Beiträge im Ernstfall zusteht? Wieso liest man in der BILD von Schmarotzern und bekommt dabei Leute vorgeführt die wirklich nicht so aussehen als würden sie leben wie die Made im Speck. Hast du solche Widersprüche schon bemerkt? oder blendest du sie aus, weil sonst die heile Welt die dir aus Fernsehen und Zeitung entgegen strahlt ein paar unschöne Flecken bekommt? Viele Menschen hier haben früher ähnlich gedacht wie ich es dir aufgrund deines ersten Textes mal unterstelle. Sie haben Erfahrungen gemacht und und hingesehen und irgendwann konnten sie die Risse in dieser Illusion eindach nicht mehr übersehen . nach und nach haben sie dahinter gesehen und das eine oder andere Puzzleteil gefunden diese im Austausch mit anderen zusammengesetzt und sind dann zu Aussagen gekommen die du „sozialistische Träumereien“ und noch anders nennst.
    Ist es nicht so dass man mit einem anderen nur dann erfolgreich diskutieren kann wenn man zu verstehen sucht was dieser meint? Ist es nicht so dass eine Diskussion von oben herab nur zu einem gegenseitigen an den Kopf werfen von Argumenten führt wenn sich das Gegenüber auf dieses Spiel einlässt? Ist es nicht vielmehr wichtig, das Argument des anderen zu würdigen und falls man glaubt das tun zu müssen, durch logische Folgerung oder ein übertragbares Gegenbeispiel zu entkräften? Wollen wir Krieg mit Worten führen sind wir bei den geringschätzigen, stichelnden und abweisenden Kommentaren, suchen wir aber Klärung, dann sollte eine Diskussion mit der Absicht begonnen werden, die eigen wie die fremde Positon zu beleuchten um zu sehen was davon gemeinsam und was verschieden ist. dann , heraus zu finden warum es verschieden ist und so vielleicht nicht einer Meinung aber mit dem Verständnis für die andere Meinung auseinander zu gehen?

  9. Meister schreibt:

    @Kalhalla

    Sie wollen doch nicht ernsthaft zurück zu einer Stammesgesellschaft! Sie wissen schon in welche Richtung die Evolution läuft. Verzeihen Sie den harschen Ton, aber Sie scheinen zu verkennen, dass frühe Stammesgesellschaften hauptsächlich auf das Recht des Stärkeren bauten, Kriege um Nahrung führten und die Natur „ausbeuteten“, wo es nur ging. Letzteres war aufgrund der geringen Anzahl von Homo Sapiens noch kein Problem.

    „Neid“ ist offenbar ein typisch deutsches Problem. Es liegt irgendwo tief in unserer Seele. Wir gönnen einander den Erfolg (auch wirtschaftlichen) nicht. Warum? Das würde jetzt zu philosophisch werden.

    „Wieso gilt das geld, dass du un dein Arbeitgeber gemainsam in die Arbeitslosenversicherung einzahlt im Falle deiner Arbeitslosigkeit plötzlich als “Öffentliche Gelder”? Obwohl es doch das Geld ist, dass dir nach treuer Zahlung deiner Beiträge im Ernstfall zusteht?“

    Sie argumentieren geradezu wie ein waschechter Republican;)! Sie denken das Solidaritätsprinzip sei überholt? Jeder solle für sich sparen? Hat auch was für sich. Aber selbst ich halte das für unsolidarisch.

    „Wieso liest man in der BILD von Schmarotzern und bekommt dabei Leute vorgeführt die wirklich nicht so aussehen als würden sie leben wie die Made im Speck.“
    Ich KENNE solche Leute, die wie die Maden im Speck von der Allgemeinheit leben. Flachbildfernseher, Handys, etc. besitzen und von Transferleistungen zehren.
    Ich will hier niemanden über den Kamm scheren, aber auch diese Tatsache darf man nicht ausblenden.

    Verständnis für Ihre Meinung bringe ich gerne auf, aber Sie haben noch keine Alternative aufgezeigt. Also los, ich bin ganz Ohr.

  10. Meister schreibt:

    @Kalhalla
    Nachtrag.

    Sie sprechen von „relativer Freiheit“ hierzulande. Welche Freiheiten fehlen?

    „… einer ganz bestimmten geopolitischen, historischen Situation zu verdanken, die auch Ausfluss unserer fürchterlichen deutschen Vergangenheit ist.“
    Das gilt dann wohl für alle erfolgreichen Staaten?

    “ Und wir sind uns auch bewusst, dass dieses “Erfolgsmodell” nur ein scheinbares ist, das auf der materiellen Einlullung seiner Bürger möglich ist dank der Ausbeutung europäischer Nachbarstaaten (gerade der Mittelmeeranrainer-Staaten) und der “Dritten Welt”.“

    Falsch. Die Welt will unsere Produkte! Nicht wir sind von der Dritten Welt abhängig, sondern umgekehrt. Diese Staaten müssen und werden auf die Beine kommen. China macht’s vor. Brasilien zieht mit.
    Wir beuten doch Spanien, Griechenland, etc. nicht aus! Wo denn bitteschön? Das müssen Sie schon mit Beispielen belegen!

  11. kahalla schreibt:

    Nun Meister, ich möchte ehrlich nicht dafür herhalten deinen Beissreflex zu befriediegen. Mit meinem Hinweis auf die Stammesgesellschaften habe ich nur angedeutet, dass es Menschen jahrzehntausende lang geschafft haben, mit der Natur zu leben.
    Gegen die Natur leben Menschen erst seit sie angefangen haben, das zu entwickeln was man heutzutage „Hochkultur“ nennt und nichts weiter ist als eine zweckorientierte Zivilisation. Der Zweck? Die Befriedigung der Allmachtsphantasieen einer Herrscherkaste. Es stimmt, die geistigen Errungenschaften der europäischen Aufklärung, die Menschenrechte, der Demokratiegedanke sind nichts weiter als ein kurzes Aufflackern in einer langen Geschichte von Krieg, Blut, Unterdrückung, der Herrschaft von Wahnsinnigen und der Knechtung der Armen. Trotzdem möchte ich diesem kurzen Aufflackern, dessen Verlöschen wir gerade erleben, soviel Nahrung geben, dass daraus eine stetige Flamme wird. Ich halte eine Welt ohne Barbaren in Nobelkarossen für durchaus erstrebenswert. Das alleine ist aber noch kein ausreichender Antrieb. Mit der Wissenschaft kam auch die Erkenntnis, dass unser Planet eine Insel im Raum ist, eine Insel mit begrenzten Ressourcen, genau den Ressourcen die diese Barabaren in Nobelkarossen durch fleißige Arbeiter ausbeuten lassen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Sollen die Leute doch verdursten, hauptsache ich kann Quellwasser in Flaschen verkaufen und meinen Ranzen noch fetter füllen, denkt sich wohl die erlesene Clique der Nestle Eigner. Die Monsantoclique ist mindestens genauso clever. Ich erfinde ein Gift und mache eine Sorte Getreide, deren Genmanipulation ich mir patentieren lasse und die als einzige diesem Gift widersteht. Das Zeug verschenke ich dann an die armen Bauern in den „Entwicklungsländern“. Danach überträgt sich die Genmanipulation auf andere Nutzpflanzen, deren DNA ich durch den einfachen Nachweis meines Genbausteins als mein geschütztes Eigentum beanspruchen kann. Falls die Resistenz auf Wildpflanzen übertragen wird, auch nicht schlecht, dann kann ich wieder ein neues Gift verkaufen, das dann jeder kaufen muss. So oder so, die Bauern werden alle abhängig von uns. Ob das dann auch noch gernug Getreide gibt für die ganze Welt? Egal, wenn es Mangel gibt steigen die Preise. Das ist doch nur gut für mich. Soweit die Monsantoeigner.
    Was richten diese egozentrierten win-win-winkonzepte an?
    Der tolle Monsantomais hat in Mexico, dem Ursprungsland des Mais seine Gene schon auf tausende einheimischer und endemischer Sorten gestreut. Der Genpool der Nutzpflanze Mais wird beängstigend schmal und das Szenario, dass in einigen Jahren weltweit Mais als Nahrungspflanze ausfällt, weil ein resistent gewordener Schädliing quasi die gesamte Ernte befallen konnte, wird dadurch immer wahrscheinlicher. Mais ist weltweit nicht die Nahrungpflanze Nr 1, trotzdem kämen zu der Milliarde jetzt schon hungernder Menschen noch einige 100 Millionen dazu. Eine Tatsache die den Milliardengewinnen fleißiger Arbeiter bei Monsanto gegenüber steht.
    Im Prinzip hat jeder dieser Großkonzerne ähnliche Konzepte laufen, die unsere Welt verwüsten. BP musste 2010 nach ihrem Unglück in der Karibik ausnahmsweise für die entstandenen Schäden zahlen und geriet an den Rand der Pleite. Shell verseucht seit längerem Nigeria mit unkontrollierten Öleinleitungen und hat damit tausende Menschen irreversibel krank gemacht. Nun werden dort eifrig Parlamentsabgepordnete geschmiert, damit die gegen eine Ausgleichszahlung von 5 Milliarden stimmen.

  12. Meister schreibt:

    @kalhalla
    Danke für den Hinweis

  13. Meister schreibt:

    @ kalhalla
    Ich entnehme Ihren Worten einen gewissen Argwohn gegen schöne Autos. Ab wann fährt man denn eine „Nobelkarosse“?
    Irgendwie scheinen Sie einige historische Tatsachen zu ignorieren. Heute haben wir Frieden in Europa. Nie zuvor ging es den Menschen – auch und vor allem den Durchschnittsbürgen – besser!
    Nennen Sie mir ein KONKRETES Geschichtsbeispiel, wann es denn besser gewesen sein sollte!
    Genmanipulation mit Gift gleichzusetzen ist wissenschaftlicher Unsinn. Das ist nicht eindeutig bewiesen.
    Ich – nur meine Meinung – habe nichts dagegen Gene zu manipulieren, wenn dadurch Menschen ernährt werden können.
    Tja und Unternehmensgewinne finanzieren die „fleißigen Arbeiter“. WIE wollen Sie denn jemanden bezahlen, wenn Sie keinen Gewinn erwirtschaften?
    Ich verstehe Ihre Sorge, Ihre Weltuntergangsstimmung mag ich nicht teilen. Und – ich vermisse Ihre Alternativkonzepte! Rumnörgeln kann jeder…

    • kahalla schreibt:

      Eine Nobelkarosse ist eine Nobelkarosse und auch sie würden diese bestimmt nicht mit einem Ford Focus oder einem Audi A4 verwechseln. Ich gehe darauf nicht weiter ein.
      Und da Sie auch ganz offenbar nicht zu verstehen gewillt sind, dass Monsanto eine Doppelstrategie fährt in der es genmanipuolierte Pflanzen gibt und Gift, sollten Sie sich bitte erst informieren, bevor Sie meine Beiträge als wissenschaftlichen Unsinn bezeichnen. Ich frage mich, wenn Sie schon einfache Aussagen nicht nachvollziehen, wie sollte ich ihnen mit etwas ihrem Denken so fremden, wie einem alternativen Entwurf für irgendwas kommen? Ich glaube kaum dass Sie aus meinen Zeilen lernen wollen, es geht offenbar nur darum zu sticheln und zu diffamieren. Dies natürlich formal sehr korrekt, aber darüber hinaus eher mau. Es tut mir leid Meister, dass eine fruchtbare Diskussion mit ihnen nicht möglich ist. Ich werde diesen Versuch hiermit abbrechen und Sie bei ihrer „Alles Paletti-Stimmung“ belassen. feiern Sie einfach solange Sie leben.

      • meister schreibt:

        @kalhalla
        Und es endet wie immer…
        – Natürlich mögen Sie meine Aussagen als provokativ oder störend empfinden,aber das sind Ihre in meinen Augen ebenfalls. –
        Sobald man nach Alternativkonzepten fragt wird man abgewürgt, mit dem sublimen Hinweis,dass eh nicht diskussionswürdig,bzw. intellektuell nicht auf gleicher Ebene sei.
        Zu vieles Diskutieren nur mit Gleichgesinnten macht engstirnig,Glauben Sie mir.

  14. oberham schreibt:

    @meister…
    „Zu vieles Diskutieren nur mit Gleichgesinnten macht engstirnig,Glauben Sie mir.“

    Da stimme ich ihnen nun ohne Einschränkung zu!

    Hier eine ganz konkrete Frage:

    Mark Zuckerberg hatte mit einigen anderen gemeinsam eine Idee – ein soziales Netzwerk.
    Diese Idee war nicht neu – doch sein Facebook schaffte den globalen Durchbruch.

    Plötzlich war er zig Milliarden Dollar reich.

    Wäre es wirklich vermessen, würde die globale Gemeinschaft diesem Herrn Zuckerberg für die Beträge die 100 Millionen übersteigen eine Steuer von 99,9 % aufdrücken (sofern dieses Geld aus dem Unternehmen genommen wird – sprich – er verkauft Aktien und die Beträge gehen auf sein Privatkonto – sollte er mit dem Geld gezielt gemeinnützige Investitionen tätigen entscheidet er eben selber, – wobei – man hier zumindest einen Maßnahmenkatalog vorgeben müsste – sprich keine privaten Wachdienste, Waffen, Luxusinfrastruktur etc. – sondern – sozialer Wohnungsbau, ökologische Infrastruktur (Energiewandlung, Energietransport), freie Bildung, etc. etc.)

    Globale Unternehmen sollten ihre Steuern in einen globalen Treuhandfonds einzahlen, der von unabhängigen Menschen aller sozialen Schichten verwaltet wird – dabei gilt für Maßnahmen immer der Grundsatz – für die ärmsten, möglichst breit und möglichst Hilfe zur Selbsthilfe.

    Die Treuhänder erhalten lediglich Spesen und Sitzungsgelder – sie sind keine pseudofeudalen Wichtigpersönlichkeiten – sondern pragmatische Entscheider!

    Alles wird transparent ins WWW gestellt – jeder Streit und jede Mauschelei – die Treuhänder werden von der Weltgemeinschaft gewählt – über ein sicheres, offenes, simples Procedere!

    Die 1000 reichsten Einzelpersonen dieser Erde besitzen über 10 Billionen Dollar – damit könnte man Afrika mit einem giganischen Konjunkturprogramm zum nachhaltigen Musterkontinent der demokratisch, hochgebildet (freie Bildung – keine Konditionierung!), frei von Korruption und im Prinzip die Wiege einer neuen Zivilisation darstellte – die 1000 reichsten Einzelpersonen hätten dann immer noch je 100 Mio Dollar um nicht in Armut und Elend leben zu müssen – einzig – sie hätten keine Macht und keinen Einfluß mehr – der würde eben demokratisch auf die müdigen Individuen übergehen, da sie sich Vertreter wählten, die nicht Marionetten des Kapitals sondern wahre Interessenvertreter wären.

    Nicht individueller Reichtum sondern gesellschaftlicher Reichtum stünde im Vordergrund.

    Haben sie schon mal den Campus von Harvard besucht?

    Solche Bildungschancen könnten wir allen Menschen zur Verfügung stellen !

    Die Menschheit hätte die geistige und ökonomische Kraft dazu!

    Es ist eine Utopie, eine mögliche Utopie – warum lassen wir täglich 25.000 Menschen verhungern,
    respektieren aber den Milliardenbetrag, der ohne jede Abgabe einzig den Interessen eines einzigen Menschen zu dienen hat?

    In dem Moment wo wir als Menschengemeinschaft den unbeschränkten, einzig dem Ego dienenden Reichtum abschaffen, in dem Moment werden wir eine offene, demokratische, soziale Gesellschaft schaffen können.

    (… oder finden sie 100 Mio für einen Menschen sind sozialistisch und totalitär – zu einschränkend?)

  15. kahalla schreibt:

    Aha, ich finde dass „Diskutieren“ als Begriff einer kleinen Definition bedarf. Ich wurde bisher in höflichen Worten als Spinner hin gestellt und werde jetzt als engstirnig bezeichnet, weil ich konstruktiv diskutieren will und nicht mit Spielchen Zeit tot schlagen. Dies als engstirnig zu bezeichnen hat für mich den Geschmack von: Wir reden lieber um des Redens willen, als wirklich Ideen für Änderungen durchzuspielen. Ein nettes Hobby, aber kaum ein Beitrag zu mehr als der eigenen geistigen Selbstbefriedigung. Für meine Person ist das Zeitverschwendung da ich nicht meine Frustration pflegen, sondern tatsächlich noch etwas bewirken will. Ich bitte also um Verzeihung wenn ich mich auf ihr Spielchen nicht einlasse. Wenn Sie das dann mit Worten wie „engstirnig“ und „unwissenschaftlich“ abqualifizieren müssenisrt das zwar zimlich mies, aber es sollmich nicht wieter angehen. Wie gesagt, es gibt wichitgeres zu tun als an dieser Stelle hier Recht zu haben.

    • oberham schreibt:

      @kahalla – lass dich bitte nicht entmutigen, bzw. fühl dich möglichst nie persönlich angegriffen – eine Reaktion – uns sei sie auch noch so schwer nachvollziehbar, ist eine super Sache – ich dank Dir in jedem Fall für Deine Beiträge. (…. übrigens – manchmal wär mir lieber ich hätte kein Haus – ohne Haus würde ich wahrscheinlich aktiver versuchen was zu ändern – mit meine Plätzchen Erde und dem Dach – bin ich ja schon etliche Stunden täglich voll ausgelastet.)

      Aber das wäre ja der Traum – Leben, wohnen, garten, sinnvolle geistige Arbeit, kulturelle Teilhabe und gemeinsame politische Gestaltung – in der Kommune – in der Region – überregional – global – in symbiotischer Verknüpfung auch gegenüber der Umwelt und den anderen Lebewesen.

      Für mich persönlich hab ich dieses Leben – frustrierend ist, ich kann es mit kaum jemandem teilen.

      Jeder Moment den wir mit der Sinnfrage offen reflektieren, ist ein gewonnener Moment – verloren ist die Zeit, die wir dem Irrsinn der Konsumgesellschaft opfern – ohne etwas dafür erhalten zu haben (Geld ist kein Trost!)

      Nicht jeder Konsum ist Irrsinn, doch es ist sehr schwer den Irrsinnsteil zu vermeiden!

  16. Meister schreibt:

    @halhalla
    Erstmal danke für Ihren ausführlichen Vorschlag. Nur leider…muss ich Sie enttäuschen.
    Sie träumen einen unrealistischen Traum, welcher ein wichtiges Element außer Acht lässt: die Natur des Menschen!
    Wären wir alle uneigennützig, selbstlos, niemals egoistisch,würde Ihr Konzept aufgehen. Aber die Welt sieht anders aus.
    Weshalb sollte jemand hart abreiten, denken, lernen, ganz ohne Eigennutz? Etwas, von mir aus Facebook, aufbauen, nur damit es einem nachher wieder weggenommen wird und anderen zur Verfügung gestellt wird, welche weniger hart abreiten.
    Einem Zuckerberg vorzuschreiben, was er mit seinem EIGENTUM, v.a. auch seinem geistigen Eigentum macht, ist pure Unterdrückung und Enteignung. Das ist keine Freiheit!
    Da würde sich doch jeder für den praktischen Weg, des Nichtstuns entscheiden.

    Was Sie hier beschreiben ist die Urform des Kommunismus/Sozialismus. Ohne Gewinnstreben erschaffen Menschen nichts, sind sie nicht kreativ. Das funktioniert nicht. Die Geschichte hat uns das gelehrt. Menschen sind Individuen, keine Masse. Gesellschaftlicher Reichtum ist nur durch individuellen Wohlstand möglich. Unterschiede wird es immer geben, genauso wie Neid, Missgunst und Habgier.

    Ich finde unser System gut. Es ermöglicht Wohlstand für alle, sozialen Aufstieg und genügend Grundversorgung. Ihre Alternative ist in meinen Augen leider reine Utopie.

    “Socialists ignore the side of man that is the spirit. They can provide you shelter, fill your belly with bacon and beans, treat you when you’re ill, all the things guaranteed to a prisoner or a slave. They don’t understand that we also dream.”
    ― Ronald Reagan

    • Hermann Gebauer schreibt:

      Liebe Oberham, Kahalla, Meister,
      wir alle wissen, dass es tausend Möglichkeiten einer gemeinwirtschaftlichen Form des Arbeitens und der Einkommensverteilung gibt. Aber die „condición humana“ steht dagegen. Andererseits ist es auch wieder diese „menschliche Kondition“ oder Wesen des Menschen, gemeinwirtschaftliche und in gegenseitiger Hilfe und Achtung entwickelte Arbeit auf den Weg zu bringen. Nur wenn wir mit kleinen bescheidenen Modellen ernsthaft beginnen, können wir Andere überzeugen und langsam zu mehr Humanität im Zusammenleben kommen. Die grossen Würfe bzw. Revolutionen bringen nur wieder neue Herrschaft hervor, meist schlimmer als die vorangegangene.
      Ich gehe aus Zeitgründen nicht näher auf alle Argumente ein. Nur soviel: Deutschland hat durch die günstigen „terms of trade“ seit Kriegsende auf Kosten vieler Länder den hohen Lebensstandard gesichert. Selbst ein billiger Urlaub auf Mallorca (nicht in WWs Villa, bloss nicht!) oder einer griechischen Insel ist eine billig erhaltene Dienstleistung, die ein Spanier oder Grieche in Deutschland so nicht bekommen kann. Anderes Beispiel: Textilien und Schuhe sind seit vielen Jahrzehnten auf Kosten der „Versklavung“ von Millionen von Armen in der „Dritten Welt“ bei uns noch heute ebenso billig wie vor 50 Jahren, während ein Mercedes, VW, Audi, BMW jedes Jahr mehr für den Ausländer kostet, auch unsere hochgeschätzten Maschinen, die überall auf der Welt vertrieben werden. Meister, wir Deutschen sind es, die mehr als andere Länder von diesen günstigen Austauschverhältnissen profitieren und zur Armut in der Welt beitragen, die jetzt allerdings auch in Deutschland Platz greift, da wir nach dem Gusto der Plutokraten nicht mehr auf Billiglöhne verzichten können.
      Ich wäre Euch dankbar, mir auch nur eine Initiative in Deutschland zu nennen, als Unabhängiger zu kandidieren. Ich würde mit Kräften für die Ausarbeitung eines Programms beitragen, selbst aus der Ferne in Panamá.
      Solidarische Grüsse!

      • oberham schreibt:

        Unabhängige Kandidaten sind – so sie mehr als 1 Prozent in ihrem Stimmkreis erhalten schon als überaus erfolgreich zu betrachten – leider ist die Konsequenz durchgehend die gleiche – entweder sie verschwinden wieder in der Masse – oder sie werden von einer Partei aufgesogen, manche sitzen heute als „Mandatsgewinner“ in Parlamenten – abgeschliffen und gleich einem Kiesel, dem anderen.

        Persönlich haben wir in Deutschland unsere Freiheit, wir haben die Freiheit zur Bescheidenheit – noch! (… die soziale Ächtung geht damit leider meist einher!)

        Aber wir vier drehen uns gerade etwas im Kreis –

        @meister

        …. sind 100 Mio für Zuckerberg tatsächlich Enteignung?

        Sind sie wirklich der Meinung zig Milliarden wären der angemessene Lohn für eine simple – im Grunde sogar kopierte Idee?

        Der Wert dieses Unternehmens ergibt sich doch einzig durch seine Mitglieder – im Grunde müsste jeder der ein Profil anlegt noch Geld erhalten ….. –
        Die Gewinnerwartung ergibt sich durch eine sehr problematische Streufunktion, die der Bedarfskonditionierung – genannt Werbung.

        Den Volkswirtschaftlichen Schaden den Facebook damit anrichtet, schöpft die Allgemeinheit sozusagen durch die hohe Spitzensteuer bei Veräusserung ab.

        Zuckerberg wird ja nicht enteignet – als Unternehmer hätte er jederzeit die Macht, seine Idee mit Hilfe des hohen Asset-Wertes zu gestalten und in eine von ihm zu bestimmende Richtung zu führen – er hat qua Erfolg sozusagen die Macht des betrieblichen Kapital – einzig in dem Moment da er sich auf die reine private Konsumentenrolle zurückzieht – wird ihm der Unternehmenswert wegbesteuert – bis auf die 100 Millionen (so er die überhaupt noch erlöst….).

        Niemand wird ja gezwungen ein Facebook Profil einzurichten, … nur die Macht von Facebook manipulativ einzuwirken – das ist der implizierte Börsenwert – diese Macht kann man nutzen – wie – das wird die Zukunft zeigen.

        Das maximaler Profit nicht durch die ehernen verantwortungsvollen Tugenden erzielt wird – darüber sind wir uns doch einig – oder?

        Ergo – dürften Milliardengewinne die ein einzelner verbucht auf mittelbaren volkswirtschaftlichen Schäden gründen – somit gibt der Verursacher der Allgemeinheit mit seiner Abgabe nur zurück – was er der Allgemeinheit genommen hat.

        Nennen sie mir einen Menschen, der Milliarden verdient ohne sie anderen zu stehlen – mit multiplikativ nützlichen Tätigkeiten kann man nicht Milliardär werden!

        Die großen Gewinne generieren sich durch sinnlose Bedarfsturbolader – siehe z.B. Mobiltelefonie – eine gute Idee wurde zu einem Hype – oder finden sie es wirklich für die User nützlich – permanent Botschaften und Bilder zu versenden – dafür hohe Gebühren zu bezahlen und sich im schlimmsten Fall via Handynutzung zu runinieren?

        Vielleicht investiere ich persönlich in meinen Blog auch viel zu viel Lebenszeit – mag sein – nur früher schrieb ich Tagebücher, ich schrieb auf Papier und niemand konnte es lesen – Manuskripte an Verlage gesandt – bekam ich immer zurück.

        Heute lesen einzelne Menschen was ich schreibe – ich muss die Flat-Rate von 9;90 Euro bezahlen und wohl ca. 9 Euro Energiewandlung – plus etwa 5 euro für das Lap-Top (alle fünf Jahre so ca. 300 euro für neue Teile). –

        In Summe auch ganz schön viel – 25 Euro im Monat – nur ich bekomme dafür auch die Zeitung, kann Sprachen lernen, Videos ansehen – insofern denke ich ich nutze persönlich mein I-Net ganz sinnvoll – jedoch würde weder die Telekom mit mir Milliarden verdienen (also alle Nutzer wie ich….) – noch die Energiekonzerne, noch die Hard-Ware Hersteller!

        (Ich besitze kein Handy…)

        Meine Zeit am Computer – nun – da kommen am Tag im Schnitt zwei Stunden zusammen – doch dafür fällt die TV-Zeit weg (habe keine Glotze mehr…).

        Nun – wir könnten gerne weiter analysieren – meiner Meinung nach sind die Milliardenvermögen der Plutokraten einzig der Unvernunft der Konsumenten zu verdanken – da der Staat eine gewisse Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern hat, hat er auch die Pflicht die Profiteure dieser Unvernunft aufzufordern den Großteils dieser Bereicherung wieder an die Gemeinschaft abzugeben.

        Leider macht der Staat derzeit das Gegenteil, er ermutigt die Unvernunft, sprich er trägt zur Zerstörung der Umwelt maßgeblich bei, da er immer nur Anreize zu noch mehr Schadensverursachung setzt – da nutzen auch gutgemeinte ökologische Konzepte wenig, wenn die Grundphilosophie der Wirtschaft hemmungsloses Wachstum und zu mehr als 50 % völlig sinnleerer Konsum lautet.

        Würde der Staat also Zuckerberg die Milliarden nehmen, hätte er die Mittel die Schäden aus seinem Treiben zu lindern, er könnte in sinnvolle Projekte investieren und die Menschen aus dem Tal der Manipulation herausführen – doch die Menschen mit Macht und Enfluss sind eben gerade jene, die die Milliarden besitzen, die möchten dies nun eben gerade vermeiden -sprich – desto schwächer der Staat, desto korrupter der Staat, desto hilfreicher der Staat für Sie, desto besser.

        Grundsätzlich werde ich nie verstehen, wie sie glauben können, ein Zuckerberg (beispielsweise) hätte zig Milliarden Dollar verdient und wie sie es Enteignung nennen können, wenn man ihm nur 100 Millionen Dollar zugesteht.

        Sie erklären es auch nicht – sie scheinen es einfach – ohne Reflektion – in ihrem Herzen so zu empfinden – insofern werden sie meiner Argumentation von eben wohl kaum folgen.

        Versucht habe ich es jetzt trotzdem.

  17. fini09 schreibt:

    Vor 4 Jahren – 2 Monaten und 16 Tagen auf den heutigen Tag bezogen, schriebst Du -oberham-
    diesen Artikel. Wiederholt gelesen, mitsamt allen Kommentaren war-ist dieser Beitrag wie ein Oelgemaelde, metaphorisch betrachtet im uebertragenen Sinn, auf dem sich die Pinselstriche in
    der Farbgebung intensivieren. Welche Farbe uebertoenend ist, bleibt vorerst zu erraten….
    Eine Diskussion entstand wobei ein Laecheln der Freude in mir aufkam.
    Der alte Spruch ‚es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen‘ kam mir in den Sinn. Anstelle von Diskussion wuerde ich das Wort Dialog als wichtiges Element in der Literatur, da ein Dialog groessere Einsicht in das Wesen der Charaktere erlaubt, den Vorzug geben. Das ist gut lesbar in diesem Artikel plus den Teilnehmern – Kommentatoren.
    Einen Satz aus diesem Beitrag moechte ich besonders hervorheben da er die Zeit betrifft:
    „Ist es der kurze Flug durch einige Dekaden bequemer Lebenszeit wert, sich so dem Wahnsinn unterzuordnen“?
    Meine Antwort darauf lautet : „NEIN“, sie ist es nicht wert, die knapp bemessene Lebenszeit.
    Bequemlichkeit ist eine Auswucherung aehnlich einem toedlichen Virus…es treibt in den Wahnsinn;

    Danke fuer diesen spannenden Artikel.

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