Die Fairness des Establishments.

 

Das http://www.fortschrittsforum.de/ fordert ein faires Miteinander, es stellt viele längst bekannte Thesen auf, es ist im Grunde eine gute Idee – nur leider – fürchte ich, es handelt sich um bloße Propaganda. 

Faires Miteinander? Genius Loci – davon gibt es z.Z. ca 7 Milliarden, jeder Mensch handelt täglich diese Entscheidung mit sich aus!

Und täglich fällt diese Entscheidung zu 99% zu Gunsten des Kollaps aus, ein faires Miteinander würde ja für einige Verzicht bedeuten !

Ein Prosit auf die Zahlen – wer kann sich schon Milliarden von Menschen vorstellen?

Ich behaupte etwa 90 % haben keine echte Wahl, es sei den man betrachtet Obdachlosigkeit und Nahrungssuche – ob im Müll von Kalkutta oder Berlin als würdige Alternative, dienen somit als unfreiwillige Helfer den 9 % die eine echte Wahl hätten.

Ich präsentiere den primus Genius Loci unseres Landes – einen Hautsack, gefüllt mit  jeder Menge  Flüssigkeit und einer Masse unter einem runden Knochenteil – genannt Merkel.

Darin verortet ein Geist der nichts anderes tut, als die fette Spinne inmitten eines Netztes bleiben zu dürfen, welches massigst mit Fliegen versorgt wird.

Von vielen Menschen als intelligent eingestuft. ist sie ein Musterbeispiel für verlorene Denkkapazität! (So sie welche hat – ein IQ von 180 kann auch negative Folgen haben….)

99% werden dazu verwendet eine gewünsche Machtposition abzusichern, der Rest geht für die Überlegung drauf wie ich aufs Klo komme und ob es sauber ist.

Jeder arbeitslose Mitbürger mit etwas Interesse für Politik, denkt anders und wohl weitaus kreativer – bezüglich Umwelt- Sozial- und Wirtschaftspolitik – einzig er hat keine Ahnung von Machtpolitik – daher ist er wohl auch arbeitslos.

Ohne machtpolitischen Esprit wird man zur Fliege, zum Spinnenfutter.

Von der Babyspinne dem Bürgermeister gehts es rauf bis zum Königsfresser, der Kaiserspinne – hierzulande gibts von Qunats bis Springers eine ganze Menge davon – Merkel ist ein Königsspinne, sie muss geschickt agieren- damit sie nicht selber ins Abstellnetz verbannt wird – zur Fliege wird sie nicht werden.

Die Gedanken der Initiatoren des Zukunftsforums sind seit Dekaden Allgemeinplätze im wohlfeilen Propagandagemurmel der Pseudo-Vertreter einer humanen, fairen und nachhaltigen Welt. Dabei erhalten diese Schreiberlinge ihre Überweisung von Finanzfaschisten und schreiben keinen einzigen Satz, wie man die Brut der Ausbeuter endlich zur Räson bringen könnte.

Menschen die nicht Machtpolitik in eigener Sache betreiben, werden zwangsläufig zu Verlierern, sie haben eben die Spielregeln nicht kapiert!

Nur – mit Argumenten werden wir daher niemals eine Veränderung zum Besseren erreichen können.

Wir werden zwangsläufig eines Tages in einem menschlichen Chaos enden, dem kein neuer Morgen für die Menschheit folgt.

Das tifft im Übrigen schon sekundlich für Menschen unter 20 Jahren zu, die kein Morgen erleben – einzig aus dem Grund – da manche Menschen ihre Scheisse in goldene Kloschüsseln abladen möchten – am besten kauert noch ein Wesen am Ende und schluckt die Brühe – der M. de Sade hatte des Pudels Kern getroffen!

Die Welt ist nicht überschuldet, die Welt ist bestenfalls mit Dreck überfrachtet – mit dem Abfall unserer sinnfreien Produktionsexzesse, unseres dümmlichen Lebensstils, den Auswirkungen der täglich stattfindenen aus dem Ruder gelaufenen Machtspielchen, genannt Konflikt oder Krieg.

Wer  schreibt Schulden seien das Kernproblem, der hat leider Momo nie gelesen, der kennt wahrscheinlich sogar den Stand auf seinem Girokonto und der schreibt wohl auch gegen eine Zeilenvergütung, oder ein Fixum als bezahlter Hirndübel in der irrsinnigen Betonwand unserer Ignoranz – man kann dann ein Bildchen an dem Dübel aufhängen.

Am besten irgend einen bekannte Zeitgenossen aus den geisteswissenschaftlichen Fakultäten.

Hier und in tausenden von anderen Blogs schreiben sich irrlichternde Menschen die Finger platt, sie tippen ihre Gedanken ins Netznirwana und fühlen sich im Augenblick da die Ionen durch die Axone gleiten vielleicht ganz gut, oder sie sind voller Wut, Verzweiflung und Zorn – irgend eine Emotion begleitet den Tippschwall sicherlich – insofern, verbringen sie diese Minuten in ihrem Ort des Geistes ja fruchtbar – leider hat es keinerlei Auswirkungen auf jene, die tatsächlich Dinge bewegen.

Natürlich muss ich den Massen die unglaubliche Komplexität menschlichen Handelns auf diesem Planeten vorgaukeln, der  Prozess des Verhungerns ist hingegen ganz banal – man findet nicht genug Verbrennbares, um seinen Zellen die Arbeit zu ermöglichen.

Die Muse, die wir hier haben, uns ,mit Worten zu schmeicheln, zu bewerfen oder gar manchmal anzugreifen, sie ist eine wahre Pracht,

sie hat uns einige Minuten Spaß, manchen gar Geld gebracht.

Irgendwer schrieb einmal – „es sind wohl wahrlich mehr potentielle Newtons in den Kohlegruben Britaniens elend erstickt, zerquetscht oder erschlagen worden, als je in den Palästen der Aristokraten geboren wurden – die einen starben binnen weniger Monate, die anderen hätten wohl Jahrtausende benötigt, diesen Reichtum an Geist aus den Leibern ihrer Frauen  herauszuquetschen………….“

Als ob ein indischer Bauer nach dem Maximum strebte……

Der Autoren  dieser Artikel sind in ihrer elitären Welt eingeschlossen und ignorieren schlicht, dass es ein winziger Teil der Menschen ist, der, grenzenlos überfrachtet mit Macht und Leistungsabsorbtionskraft (Geld ist nichts anderes als ein Medium, die Zeit der Menschen zu stehlen!), die Welt für uns bald unbewohnbar gemacht haben wird.

Die Forderungen die sie stellen schließen sich selbst aus, es sind tausendfach formulierte Allgemeinplätze – das gepriesene dreidimensionale Denken ist eindimensional – von einem Paradigmenwechsel, keine Spur!

Am Ende fordern manche ein starkes Europa! Wozu?

Um weiter den Rest der Welt als Sklavenheer und Rohstofflager, als Müllkippe und Ausflugsziel nutzen zu können?

Der globale Wettstreit, er wird angesprochen, wir sollten zwar eine „Struktur-Transformation“ hinbekommen, doch sie muss so effizient sein, dass sie die Produktionsprozesse im Vergleich zu den hinterwäldlerischen Schwellenländern (oh was pusten die auch Dreck in die Atmosphäre, was haben die bloß für günstige Arbeitskräfte, wie sind die nur fleißig und willig…..) an Effizienz übertrumpft – den Rest der Welt also auch auf den rechten Weg zwingt.

(Aber bitte weiter Wachstum, weiter schöne soziale Hirachien, weiter massenhafte Konditionierung, weiter ein merkantiles – nie wirklich erloschenes – Weltbild vermitteln…..)

Der Beitrag fordert das offensichtlich Nötige, ohne jedoch den Weg auch nur ansatzweise anzusprechen – vor allem spart er eine Frage aus –

Wenn schon eine Transformationskurve erstellen – für wieviele wirtschaftliche Subjekte soll sie gelten?

Es wäre heute ein Leichtes, 7 Mrd. Menschen ein würdiges, kulturell reiches, leidfreies und erfülltes Leben zu ermöglichen – nur es gibt da einige Millionen von Menschen, die fänden das unschick, da sie auf einige Dinge verzichten müssten – was ja nun in der Tat eine unzumutbare Barbarei darstellte.

Nein – wir können erst auf eine gute Zukunft hoffen, wenn der Millionen-Pol der Maximalgewinner so sattgefressen ist, dass er sich in einer Orgie der Wahnsinnslust selbst von Heute auf Morgen in Staub auflöst und der Rest der Menschen davon so geschockt ist, dass Gewinnen künftig die gleiche Bedeutung erhält wie sterben und das Wort verlieren aus unserem Wortschatz verschwindet.

 

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Die Fairness des Establishments.

  1. Werner Fröhlich schreibt:

    Tja, wir sind schon verflucht privilegierte Arschlöcher: der Text ist sehr gut und bringt es auf den Punkt. Darf ich mir den „Hinterwald“ räumlich und eher als Idylle vorstellen, oder eher als gedankliche Betrachtungsebene?

    • oberham schreibt:

      ….. tja Hinterwald – was liegt hinter dem Wald? Sowohl örtlich, als auch gedanklich bin ich mir nicht ganz sicher.

      Jedenfalls bin ich ganz gewiss im Vergleich zu einem indischen Kinderarbeiter ein privilegiertes Arschloch, hingegen ist unser Landrat, oder unser Bundestagsabgeordneter im Vergleich zu mir – ein privilegiertes Arschloch.

      Was sollte ich tun um keines mehr zu sein?

      Da ich nicht nach Indien wandere, um dem kleinen Steineklopfer bei seiner Arbeit zu helfen, kann ich da erwarten, dass der Landrat oder Abgeordnete seinen Job als superbezahlte und versorgte Politmarionette aufgibt und zu mir wandert, um mir bei meiner Arbeit zu helfen? (Bitte als Sinnbild zu verstehen…..)

      Na, die Natur nimmt uns ohnehin diese Entscheidung nach ca. 70 Lebensjahren ab – vielleicht sogar bald der ganzen Art – mit etwa 1 Mio Jahren ein winziges Periödchen fürwahr.

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