Die Schokoladennikoläuse der Raubmenschen

Was für ein Nikolaustags-Geschenk!“ …. Oh, er klassifiziert den Deal in seine Stiefel, die er am Vorabend „draußen vor der Türe“ abstellte, im Schutz der Nacht kam Mappuslaus und füllte diese mit Millionen aus.

Für einen Dirk Notheis sind einige Millionen mehr oder weniger eben nur ein hübscher Snack, den man mal nebenbei mitnimmt.

Da das Empfangen von Nikolausgeschenken nicht strafbar ist, der Nikolaus ein Ministerpräsident höchstpersönlich war und auch ansonsten die Hilfstruppen der beiden Kumpels in vorweihnachtlicher Ekstase mit Geschenkeverteilen und dem Organisieren weiterer kleinerer Lässlichkeiten beschäftigt waren, kam nur ein kurzes Aufstöhnen, als dieser doch etwas monströse Schokoladenheilige vom Empfänger freudestrahlend verspeist wurde.

Nun sind aber plötzlich andere Heilige im Nikolausland unterwegs, die finden sich mit einem unschönen Problem konfrontiert und verfolgen mit Argwohn die ihnen entgangenen Milliarden.

Jede Milliarde die dem Staatshaushalt verloren geht, ist mit persönlichen Verlusten verbunden.

Solch phantastische Stiefelfüllungen kann man nicht jedes Jahr erwarten – der Neid brodelt und die Wut kommt dazu.

Viele andere Geschenkeempfänger schimpfen und grummeln, sie beklagen all die Umstände, unter denen sie selber so gerne ihre Deals abwickeln, man hat sich nicht mehr im Griff.

Nun, der Nikolaus ist längst aufgegessen, ein Notheis ist nicht so sentimental, die Teile ewig ins Regal zu stellen, bis sie nach Jahrzehnten in sich zusammenfallen, da irgendwelche kleinen Tierchen die Schokomasse nicht so übel fanden.

Was bleibt ist ein kleiner Glanzpapierhaufen, bedruckt mit schönen Sprüchen,„so ein Deal ist nicht ganz einfach für Ordoliberale. Du solltest idealerweise einen renommierten Volkswirt haben, der das Ganze gut findet.“ „Es sollte jemand sein, der Dir einen Gefallen schuldet.“ ….

Warum musste der entsprechende Volkswirt wohl befangen sein?

Aber, Naivität beiseite, der Fall EnBW/Mappus/Notheis/Morgan Stanley ist nichts weiter als das Tagesgeschäft der Politik, das da lautet, wie schädige ich die Gemeinschaft in möglichst kurzer Zeit, möglichst effizient, wobei Profiteure meine Freunde, Mentoren, ja meine Auftraggeber und Dienstherren sein sollten.

Wer möchte hier bestreiten, dass ein Mappus zwar viel Geld von den Bürgern für seine Ministerpräsidententätigkeit erhielt und eine tolle Altersversorgung erhalten wird, dies jedoch nur ein kleines Zubrot zu dem ist, was ihm seine Herrchen zustecken.

Menschen – Mappus – Fleischhaufen sind wie Hunde, sie bekommen ihr Fressi, Fressi vom Leinenhalter und manchmal läßt der sie von der Leine und sie dürfen in der freien Wildbahn noch das ein oder andere Zubrot fressen, die großen Teile aber, die müssen sie dem Herrchen brav mit ihren Mäulern vor die Füße tragen, dann gibt’s ein Leckerli, ein Lob und anschließend geht man brav an der Leine mit nach Hause.

So blöd sich die Jagdhunde, die einen zerfleischen, selbst zu halten und sogar (mit) zu bezahlen, sind wirklich nur wir einfaches Volk.

Ein anderer Nikolaus ist S21, der dürfte allerdings noch eine Weile gut sichtbar im Regal stehen!

Das Folgende ist nur der Dampf, der jetzt raus muss (nicht lesenswert)

Warum ist eigentlich Mappus so feist und fett und blaß? Oder auch eine Frau Gönner, die ja nun einen wunderbare Anschlußverwendung mit wesentlich höherer Appanage und nachweislich völliger Ahnungslosigkeit in der ihr zugewiesenen Materie (aber solche Leute lernen sehr schnell dazu…) erhalten hat?

Könnte es sein, dass bei diesen Menschen die Gier über die Haut ausdünstet, und sie tatsächlich genetisch etwas effektivere Raubstrategien in sich tragen – wir sollten wohl mal einen Herrn S. fragen, der sich mit der genetischen Veranlagung ja bestens auskennt.

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Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Die Schokoladennikoläuse der Raubmenschen

  1. AlterKnacker schreibt:

    Dieser Beitrag passt sehr gut zu meinem eigenen: http://freies-in-wort-und-schrift.info/2012/06/22/schmierfinken/ … und wird hiermit einfach mal wieder ‚okkupiert‘.

  2. Pingback: Gastbeitrag: Oberham´s ganz eigene Sicht auf einen Herrn Mappus | Freies in Wort und Schrift

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