Götterdämmerung

China und Indien sind die hochentwickelten Länder!
Warum?

Dort ist der blanke Sozialdarwinismus längst Realität, die USA stehen kurz vor der Durchsetzung – die Phase der Sozialromantiker war nicht so schlimm ausgeprägt, vor allem wird neben der Umverteilung über die Banken auch enorm über die Schiene des mitlitärisch-industriellen Komplexes umverteilt (damit meine ich nicht die Löhne für die Soldaten – die in Zukunft ein perfektes Schattenheer auf dem Prekariatenmarkt darstellen)- , Europa ist gerade dabei sich von Süden her an die wünschenswerten „Standortbedingungen“ für das Kapital heranzutasten – ich denke es wird zu lange dauern – man wird es wohl nur noch bis zum Status eines Agrarkontinents schaffen – was ja gar nicht so übel wäre – nur – die Flächen werden vielleicht einem Dutzend Konzernen gehören, meine Restlebenszeit reicht aus diese Entwicklungen noch wahrnehmen zu können.
Es gäbe eine Möglichkeit diese Entwicklung aufzuhalten, davon bin ich überzeugt – sie führt allerdings in eine Richtung – die uns freiwilligen Verzicht schon heute – zu Gunsten der Ärmsten auf der Welt auferlegte – d.h. verantwortungsvolle Konzerne, die in „Niedriglohnländern“ Siedlungen mit Infrastruktur errichten, die den Arbeitern dort 10 Euro die Stunde und nicht im Monat zahlen, verantwortungsvolle Konsumenten, die nichts kaufen, was nachweislich von Sklaven produziert wurde, d.h. Menschen die ein Minimum an Solidarität auch für Andere – die weit entfernt leben – fordern!
Wir tun es wohl nicht – wie können wir da glauben, das Kapital würde uns noch die nächsten Dekaden fett füttern, wenn sie doch in anderen Teilen der Welt Ihre Billigprodukte an neue entstehende dünne Mittelschichten, und Ihre Luxusträume an eine Million Elitemenschen verkaufen können.
Wir werden ein globales Massenheer an Arbeitssklaven sehen – eine viel dünnere Mittelschicht – die das intellektuelle Getriebe dieser monstösen Maschine stellen wird – und entspechend geölt glänzt – sowie eine abgehobene Klasse von Göttern.

Schon heute müssen die Kapitalisten nichts für die Schäden bezahlen, die sie der Umwelt zufügen (man verzeihe mir, dass ich die Feigenblätter als eben solche betrachte!).

Unsere Atemluft wird als wertloses, unbegrenzt verfügbares Gut behandelt, ebenso das Wasser – und – wenn es Bestrebungen gibt, dann jene, eben diese Güter auch noch zu „privatisieren“ – beim Trinkwasser ist dies ja schon vielfach der Fall!

Man findet das nicht pervers, sondern Marktkonform – ja notwendig, gerade weil ja sonst so zügellos damit umgegangen wird!

(Als ob die verdurstenden Massen so verantwortungslos damit umgingen, die perversen Bonzen jedoch nicht…. )

Was mit dem Faktor Arbeit derzeit passiert, ist eine geradezu groteske und an Abartigkeit nicht zu übertreffende Methode.

Man hetzt die Menschen weltweit in Slums, vertreibt sie von Ihren Schollen, um dann auf jeden – absolut widerlichen Arbeitssklavenstuhl – die Reihe von zehn oder mehr Menschen plazieren zu können.

Die Gesetze des Marktes, die Leistungsgesellschaft, es sind Methoden, die unseren Kindern an den Universitäten in Studiengängen eingetrichtert werden, die auf die Menschen eine neue Horde von Faschisten hetzen – die Kapitalfaschisten.

Das Leistungsprinzip gilt übrigens nicht für Banken, diese Paläste fungieren als  Kathalysator, sie zerstören jedes soziale Gefüge, trennen die Götter strickt von den Menschen ab, werfen ab und an einen Funktionsträger in die Götterwelt ab und werden von den Massen abgöttisch bewundert,  da dort die schönsten „Getriebejobs“ locken.

Die Banken selbst bleiben  immer unberührt – unverändert gehen sie ihrer Reaktionsrolle nach. Derzeit scheint es fast so, als sollten die Reaktionsgeschwindigkeiten noch angeheizt werden, da man die Gemeinwesen fast sekündlich um Milliarden beraubt – zu Gunsten der Banken.

In Deutschland haben wir sogar eine Naturwissenschaftlerin, (leider keine Chemikerin – das wäre ja wirklich passend….) – die – auch optisch dieses untermalt.

 

Exkurs in der Hexenküche:

Die Hexe IMERIKA und kippt mit ihrem Schäuflein Billion um Billion in den Schlund des Kessels – darin trennt sie säuberlich das Volk.

Der giftige Dampf, das sind die Quants (klingt ein wenig nach Quarks), die Blasen – und Blubber,  sind die Joe´s (mit der Hoffnung auf den Übertritt in den schönsten Aggregatszustand…. frei wie ein Gasmolekühl – noch ist es nicht ganz geschafft – sie arbeiten fleissig daran), tja desto tiefer wir in den Kessel hineintauchen, desto fester wird die Suppe – am Ende hat sich dann der Block der Sklaven verfestigt – darauf schwimmt eine dünne Suppe – über allem schwebt das giftige Gas der Plutokraten – die Hexe IMERIKA – wird sie ätherisch oder flüssig enden?

 

Einzig, wer in einer Bank arbeitet (ich spreche nicht von den Filialen, wo zwar auch belogen und betrogen wird – jedoch – dies im üblichen Marktsinne) wurde sozusagen in die Welt der Halbgötter erhoben – ähnliches kann man von etablierten Politikern behaupten.
Vielleicht ahnten die alten Griechen das alles schon vor 5000 Jahren.

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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Eine Antwort zu Götterdämmerung

  1. Tuba schreibt:

    Wo wären wir ohne Götter?
    Der Mensch ist eine verflixte Spezies, er frisst sich nicht nur durch die Natur, er frisst sich auch durch seine Artgenossen.
    Wer das hemmungslose Fressen nicht mag, der hat es in der Tat schwer als Mensch.

    Stellen sie sich vor, eine Spinne, die Ihr Netz spinnt, bekommt ein schlechtes Gewissen, sobald sich eine Fliege darin verfängt.
    Arme Spinne!

    Der Mensch ist nichts weiter als ein Raubtier, er lebt im Rudel – jedes Rudel hat Rudelführer.

    Der Traum von einer friedlichen, solidarischen Koexistenz der Menschen – eventuell sogar im Kontext mit der Umwelt – der restlichen Fauna und der Flora – er wird vielleicht irgendwo gelebt.

    Auf dieser Erde kann man nur eines tun, gelassen bleiben.

    So gruselig es klingen mag, die ca. 100 Kinder, die in den letzten drei Minuten qualvoll verdurstet, verhungert oder an anderen Widrigkeiten, die hierzulande Nichtigkeiten sind, verendet sind – sie haben nichts von unserer Betroffenheit gehabt – und wirklich helfen, wirklich helfen wollen nur ganz, ganz wenige Menschen – tausendfach zu wenig.

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