Prognose – Skizze einer Sanierung

Europäische Staatsverschuldung in 2015 gesamt ca. 15 Bio Euro, Vermögen der Top5% aller Europäer ca. 15 Bio jeweils Euro.

Angestellte Lohnsklaven in prekären Verhältnissen ca. 60% der arbeitsfähigen Bevölkerung, arbeitslose Lohnsklaven ca. 15 % – in Containerslums wohnend, mit Essensgutscheinen für Armenküchen ausgestattet.

Die restlichen 25% dienen als gut alimentierte Funktionselite der Oberschicht – willig, gebildet, effizient und bestens „sozialkonditioniert“.

Kinder entwickeln sich entsprechend der Position ihrer Eltern – Alte vegetieren ebenso entsprechend der Position ihrer Kinder (oder schlechter, falls die Kinder keinen Bock mehr auf sie haben, bzw. die Eltern sich für sie schämen… und lieber im Dreck leben als von seelenlosen Cyborgs alimentiert zu werden.)

Ok – ist nicht sehr originell – vielleicht auch etwas zu zeitnah – doch lasst uns mal weiter beobachten wie wir mit dem griechischen Volk versus der Griechischen Oberschicht verfahren – bzw. inwiefern wir mit wem solidarisch sind.

(falls wir überhaupt das Wort Solidarität kennen….)

Mein Vorschlag: Wir richten einen Europäischen Rettungsfond ein, in den die Steuerzahler freiwillig einzahlen dürfen, der von einer unabhängigen Kommission (nur parteilose Mitglieder!) geleitet wird, welche direkt vom Volk gewählt wird!

Jeder Euro den man in diesen Fond einzahlt wird 1:1 von der Einkommensteuerschuld abgezogen – Menschen die wenig verdienen und einzahlen – erhalten entsprechend Gutschriften – da sie ja über den Konsum Steuern bezahlen.

Die Kommission verteilt die Gelder ausschließlich zum Nutzen der Allgemeinheit in den bedürftigen Staaten.

Vorab Schuldenschnitt – Umschuldung durch folgende Maßnahmen:

Produktivvermögen werden einer Fachbehörde (Treuhand – aber mit Transparenzrichtlinien die Korruption verhindern soll = absolute Transparenz sämtlicher Geldströme, Inventare und anschließender Privatisierungsaktionen) zugeordnet.
Die bisherigen Besitzer werden mit zinslosen Zwangsanleihen entschädigt – nachweislich gut geführte Betriebe (Faktoren: Nachhaltigkeit, Umgang mit der Belegschaft, Gewinnverwendung) bleiben unangetastet.

Inlandsprivatvermögen über 1 Mio. werden eingezogen.
(Ich frage mich immer, warum Menschen jederzeit in Arbeitslosigkeit und Armut gedrängt werden dürfen, Millionäre aber stets auf die Freiheit und auf die Leistungsfähigkeit Ihrer Person hinweisen können um unangetastet zu bleiben – bestehen diese Menschen aus einem anderen Material? – wir leben doch in einer klassenlosen Gesellschaft – oder ?)

Auslandsvermögen von Griechen werden zu 100% eingezogen und in zinslose Zwangsanleihen umgewandelt mit Laufzeit 10 Jahre.

Der Erlös dieser Vorgänge dient zur Umschuldung.

Kein europäischer Staat zahlt künftig auf öffentliche Verbindlichkeiten Zinsen – die Geldschöpfung erfolgt ausschließlich durch die Einnahmen aus den Staatshaushalten und dem Europäischen Solidaritätsfonds (jeder Bürger kann entscheiden ob er eben direkt an Europa Steuern oder an seinen Nationalstaat Steuern zahlen möchte).
Geldmengen können von der EZB erhöht werden, so die Wirtschaftsleistung steigt – dies erfolgt über die Bezahlung höherer Löhne an die Angestellten – in der Privatwirtschaft ergibt sich dies zwangsläufig, da höhere Gewinne höhere Steuern ergeben – oder die Gewinne konstant bleiben, dafür aber höhere Löhne bzw. mehr Arbeitsplätze und Investitionen getätigt werden.
Geldschöpfung erfolgt also ausschließlich aus den Wertschöpfungsprozessen der Wirtschaftssubjekte.
Das Bankwesen reduziert sich auf die Liquiditätssteuerung der Privatwirtschaft – in diesem Bereich werden nach wie vor Zinsen für Einlagen bezahlt und Zinsen für Kredite verlangt.
Ansonsten wird der Handel mit Risiken, Volatilitäten und Grundstoffen streng reglementiert.

Theoretisch könnte der Solidaritätsfonds über alle Mitte oder über keinerlei Mittel verfügen – die Bürger Europas stimmen mit Ihrer Zahlungsweise über die Bereitschaft zur Solidarität ab – mit allen positven wie möglichen negativen Folgen.

Würden die Menschen tatsächlich nur national empfinden, wäre bei jeweiliger offener und ehrlicher Wirtschaftsweise trotzdem eine Währungsunion möglich.

Wichtig ist vor allem die Abschaffung der Filzokratie und der Korruption, sowie das Verbot der Abschöpfung asozialer Gewinne zu Lasten der eigentlichen Wertschöfper.

Gehälter von mehr als 500.000 TD€ an Vorstände (Angestellte ohne jedes persönliche Risiko) sind asozial und simpler Raub bzw. Veruntreuung. Diejenigen, (Aktionärsvertreter, Aufsichtsrat) die die Macht zum Griff in die Kassen haben nutzen das derzeit schamlos aus!

Im Grund sind diese Menschen nichts weiter als gewissenlose  Profiteure und Räuber – sie erschleichen sich Ihren unverhältnismäßigen Wohlstand einzig aus der Tatsache heraus, dass sie Ihre Verantwortung nicht zum Wohle der Allgemeinheit sondern zum Wohle ihres Netzwerks ausüben – die Ackermannschicht müsste gänzlich aus ihren Positionen gedrängt und tatsächlich zur Verantwortung gezogen werden.

Es ist doch inzwischen anhand der Zahlungsströme seit 2007 endgültig bewiesen, dass dies Leute keinerlei Leistungen erwirtschaftet haben, sondern lediglich die Vermögensumverteilung nach Oben organisiert haben und organisieren.

Ich denke jeder Anwalt mit halbwegs fundierten BWL-Kenntnissen kann hier eine stichhaltige, beweikräftige Kausalkette aufstellen, die vor jedem Gericht der Welt zu einer Verurteilung führte :

Anklagepunkte: Veruntreuung von Volksvermögen, Wucher, Veruntreuung von Gesellschaftsvermögen (Stichwort Boni + Gehaltshöhe), Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Gebahren der Investoren bezüglich Nahrungsmittel, Landraub, Rohstoffhandel, Lohndumping etc. etc.)

Nicht nur die Banken sind schuldig!

Ok – kein Mensch kann eine Lösung auf 10 Minuten präsentieren – aber eine Grundidee.

Ohne das Heranziehen der Privatvermögen wird unsere Gesellschaft sich noch tiefer spalten = Szenario am Anfang.

So wir in Masse weiter nur zusehen, werden eben wir bestraft – in immer größerer Zahl – ich denke, dann haben wir es auch voll und ganz verdient – mehr – viel mehr – als jene ca. 1000 Menschen die in den letzten 20 Minuten an Hunger, Gewalt, Mangel ohne Chance auf ein würdiges Leben gestorben sind – wollen wir unseren Kinder diese Zukunft bereiten? (Klaro – es bleiben ja noch 20 – 30 % also eine Drittelchance, dass man zu den Gewinnern zählt….)

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