Demokratie der Idioten!

Kritik, der Kritik an der Kritik, welche wiederum nur Kritik an der Kritik übt.
Wer kritisiert wen, wann, warum, wie, mit welchen Argumenten.
Wer ist als erster beleidigt und zieht sich zurück.
Wer bleibt am Ende auf der Bühne und redet, schreibt, macht munter weiter?
Viele Menschen versuchen sich zu informieren.
Was steht uns zur Verfügung?
Wir können die Philosophie studieren, wir können die Geschichte anhand von vermeintlich objektiven Fakten rekapitulieren, wir können subjektive Berichte lesen und mit anderen vergleichen, wir können uns wissenschaftliche Theorien zuwenden, sie ebenfalls in einen Kontext setzen , uns Thesen um Thesen ins Hirn quetschen, Für und Wider abwägen – eigene Schlussfolgerungen ziehen.
„Qualifizierte“ Berichteschreiber, setzen sehr gerne Zitate ein, Zitate anerkannter, berühmter Persönlichkeiten, die vermeintlich doch der Weisheit zugetan, wenn nicht gar Ihr Quell waren – oder noch sind.
Die Kunst des Zitierens, sie erlaubt wohl zu jedem Sachverhalt auch jene zu missbrauchen, die am Ende das gerade Gegenteil desjenigen zu Ihrer Eigen machten.
Aber egal, die Hauptsache ist, der Satz muss für sich stehend passen, wann, wo, in welchem Zusammenhang er einst entstand bleibt meist im Nebel.

Was soll eine einfache Gleichung, wenn ich doch eine komplexe mit x-Variablen in x-Dimensionen zu formulieren vermag – die Lösung wird umso indifferenter, desto komplizierter ich das Problem formuliere.
Ich schreibe hier in meinem Blog ganz einfach darüber, dass wir es nicht zu Wege bringen, global ein halbwegs lebenswertes Dasein für jeden geborenen Menschen zu ermöglichen.
Ein simpler Sachverhalt, wir hassen es anzuerkennen, dass jeder Mensch im Grunde die gleichen Rechte hat, wir hassen es anzuerkennen, dass viele der Regeln im Zusammenleben einzig der Ausdifferenzierung menschlichen Lebens dienen, den einen zum Vorteil, den andern Menschen zum manchmal tödlichen Nachteil.
Jeder von uns, kann täglich diese Regeln missachten, in unseren Breiten ginge das wohl oft zu Lasten von Bequemlichkeit, Sicherheit, Überfluss und persönlichem Wohlstand – also wer möchte schon Regeln brechen, die Ihm nutzen?
Eine Regel finde ich besonders perfide, die Regel, dass es klug und weise ist, Menschen von ihrem Land zu vertreiben, um anschließend dort Pflanzen mit enormen Maschineneinsatz auf riesigen Flächen anzubauen, die man zu Treibstoff für Motoren weiterverarbeiten kann.
Eine andere Regel, die bestimmt, dass man – um ein erwünschtes Preisniveau nicht zu gefährden, tausende Tonnen von Lebensmittel vernichtet – also Menschen bezahlt, zu arbeiten und danach das Ergebnis Ihrer Arbeit zu zerstören, finde ich auch schlichtweg menschendumm – kein anderes Tier käme auf solch abstruse Gedanken – oder Handlungsmuster.

Jetzt wäre ich in der Lage, noch hunderte anderer Menschendummheiten in kurzen Sätzen aufzuführen.
Eine sei mir noch gestattet, vielleicht eine provokante.
Ich bin mir sicher, es gibt Menschen, die lieben Ihre Arbeit, die könnten unmöglich den ganzen Tag vermeintlich bedeutungslos im Nichts dahintreiben.
Diese Menschen kämpfen um Jobs, sie kämpfen um Anerkennung, sie treten in Konkurrenz zueinander.
Gut, sollen sie – doch – offensichtlich sind nicht für alle diese agierwilligen Subjekte bezahlte Aktionsorte vorhanden.
Warum also werden faule Menschen, die sich dieser Konkurrenz nicht stellen, die schon als Jugendliche nicht das Wissenspeicherspiel mitspielen, sondern träumend oder auch frustriert und traurig im Klassenzimmer Lebenszeit absitzen und sinnlos verlieren – später dann keine Arbeit finden, da sie natürlich keine entsprechenden Zeugnisse vorweisen können , warum werden diese oft unglücklichen Menschen noch mit Missachtung gestraft – wo sie doch dem Rest zumindest etwas weniger Konkurrenz , etwas mehr Luft verschaffen?
Es gibt auf diesem wunderbaren Planeten genug Möglichkeiten 7 oder auch 8 Mrd. vielleicht sogar mehr Menschen gut zu versorgen – mit Nahrung und mit sinnvollen Aufgaben.
Es gibt sicher strebsame und antriebslose Menschen – wir sind jeder für sich ein Individuum – das möchten wir doch auch gerne sein, das unterscheidet uns doch von der Ameise, der Biene, oder auch Primatengruppen (wobei dort schon das individualistische Element gut erkennbar ist).
Ist es nicht menschendumm, den Individualismus in ein brutales Schema zu pressen, mehr als die Hälfte der menschlichen Kraft aufzuwenden dieses Schema zu institutionalisieren, zu bürokratisieren, zu beschützen – einzig zu dem Zweck, dass, man das Leben an sich zu einer ökonomischen Größe zurechtstutzt?

Kritik, der Kritik an der Kritik, welche wiederum nur Kritik an der Kritik übt.
Wer kritisiert wen, wann, warum, wie, mit welchen Argumenten.
Wer ist als erster beleidigt und zieht sich zurück.
Wer bleibt am Ende auf der Bühne und redet, schreibt, macht munter weiter?
Viele Menschen versuchen sich zu informieren.
Was steht uns zur Verfügung?
Wir können die Philosophie studieren, wir können die Geschichte anhand von vermeintlich objektiven Fakten rekapitulieren, wir können subjektive Berichte lesen und mit anderen vergleichen, wir können uns wissenschaftliche Theorien zuwenden, sie ebenfalls in einen Kontext setzen , uns Thesen um Thesen ins Hirn quetschen, Für und Wider abwägen – eigene Schlussfolgerungen ziehen.
„Qualifizierte“ Berichteschreiber, setzen sehr gerne Zitate ein, Zitate anerkannter, berühmter Persönlichkeiten, die vermeintlich doch der Weisheit zugetan, wenn nicht gar Ihr Quell waren – oder noch sind.
Die Kunst des Zitierens, sie erlaubt wohl zu jedem Sachverhalt auch jene zu missbrauchen, die am Ende das gerade Gegenteil desjenigen zu Ihrer Eigen machten.
Aber egal, die Hauptsache ist, der Satz muss für sich stehend passen, wann, wo, in welchem Zusammenhang er einst entstand bleibt meist im Nebel.

Was soll eine einfache Gleichung, wenn ich doch eine komplexe mit x-Variablen in x-Dimensionen zu formulieren vermag – die Lösung wird umso indifferenter, desto komplizierter ich das Problem formuliere.
Ich schreibe hier in meinem Blog ganz einfach darüber, dass wir es nicht zu Wege bringen, global ein halbwegs lebenswertes Dasein für jeden geborenen Menschen zu ermöglichen.
Ein simpler Sachverhalt, wir hassen es anzuerkennen, dass jeder Mensch im Grunde die gleichen Rechte hat, wir hassen es anzuerkennen, dass viele der Regeln im Zusammenleben einzig der Ausdifferenzierung menschlichen Lebens dienen, den einen zum Vorteil, den andern Menschen zum manchmal tödlichen Nachteil.
Jeder von uns, kann täglich diese Regeln missachten, in unseren Breiten ginge das wohl oft zu Lasten von Bequemlichkeit, Sicherheit, Überfluss und persönlichem Wohlstand – also wer möchte schon Regeln brechen, die Ihm nutzen?
Eine Regel finde ich besonders perfide, die Regel, dass es klug und weise ist, Menschen von ihrem Land zu vertreiben, um anschließend dort Pflanzen mit enormen Maschineneinsatz auf riesigen Flächen anzubauen, die man zu Treibstoff für Motoren weiterverarbeiten kann.
Eine andere Regel, die bestimmt, dass man – um ein erwünschtes Preisniveau nicht zu gefährden, tausende Tonnen von Lebensmittel vernichtet – also Menschen bezahlt, zu arbeiten und danach das Ergebnis Ihrer Arbeit zu zerstören, finde ich auch schlichtweg menschendumm – kein anderes Tier käme auf solch abstruse Gedanken – oder Handlungsmuster.

Jetzt wäre ich in der Lage, noch hunderte anderer Menschendummheiten in kurzen Sätzen aufzuführen.
Eine sei mir noch gestattet, vielleicht eine provokante.
Ich bin mir sicher, es gibt Menschen, die lieben Ihre Arbeit, die könnten unmöglich den ganzen Tag vermeintlich bedeutungslos im Nichts dahintreiben.
Diese Menschen kämpfen um Jobs, sie kämpfen um Anerkennung, sie treten in Konkurrenz zueinander.
Gut, sollen sie – doch – offensichtlich sind nicht für alle diese agierwilligen Subjekte bezahlte Aktionsorte vorhanden.
Warum also werden faule Menschen, die sich dieser Konkurrenz nicht stellen, die schon als Jugendliche nicht das Wissenspeicherspiel mitspielen, sondern träumend oder auch frustriert und traurig im Klassenzimmer Lebenszeit absitzen und sinnlos verlieren – später dann keine Arbeit finden, da sie natürlich keine entsprechenden Zeugnisse vorweisen können , warum werden diese oft unglücklichen Menschen noch mit Missachtung gestraft – wo sie doch dem Rest zumindest etwas weniger Konkurrenz , etwas mehr Luft verschaffen?
Es gibt auf diesem wunderbaren Planeten genug Möglichkeiten 7 oder auch 8 Mrd. vielleicht sogar mehr Menschen gut zu versorgen – mit Nahrung und mit sinnvollen Aufgaben.
Es gibt sicher strebsame und antriebslose Menschen – wir sind jeder für sich ein Individuum – das möchten wir doch auch gerne sein, das unterscheidet uns doch von der Ameise, der Biene, oder auch Primatengruppen (wobei dort schon das individualistische Element gut erkennbar ist).
Ist es nicht menschendumm, den Individualismus in ein brutales Schema zu pressen, mehr als die Hälfte der menschlichen Kraft aufzuwenden dieses Schema zu institutionalisieren, zu bürokratisieren, zu beschützen – einzig zu dem Zweck, dass, man das Leben an sich zu einer ökonomischen Größe zurechtstutzt?

Haben sie es zweimal – ganz – durchgelesen?

Danke.

 

 

Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
Dieser Beitrag wurde unter Was Spatzen von den Dächern pfeiffen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Demokratie der Idioten!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s