Zahlensuppe

Der Suppentopf beinhaltet ca. 42 Bio p.a. (in 2010) – d.h. ca. 6.000 Euro pro Erdenbürger = etwa 500,– Euro im Monat pro Erdenbürger – soviel Suppe stünde jedem (theoretisch) zur Verfügung.

Das Weltvermögen   http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gensverteilung

 

 

könnte pro Erdenbürger ca. 18.000 Euro betragen –

Leider ist das ganze völlig anders verteilt.

Was noch nicht mal das Schlimmste wäre (bei einer 1% Besitzt praktisch alles Verteilung hätte dieses 1 % lediglich 99 völlig Besitzlose mit etwas Nahrung zu versorgen, doch nicht mal das klappt. Dabei ist das Einkommen ähnlich verteilt – etwa 90 % verdienen 10% – der Rest den Rest – für 1 Mrd Menschen gibt es praktisch auch kein Einkommen, ca. 3 Mrd. Menschen leben von der Hand in den Mund – etc. etc. etc. ).

Am Ende leben wir – laut Mainstream – in der bestmöglichen aller Welten.

Es verhungern viel zu wenige, das muss sich ändern!
Man arbeitet daran.

Vermutlich wird der Bedarf medial dermaßen angeheizt, dass die ganzen Bedarfsdefizite zu einem globalen Hass- und Neidbrand führen – soll wohl zum gegenseitigen Massentodschlag unter den „nutzlosen“ Nutzmenschen führen.

Als Individuum welches nicht zu den ärmsten 20 % der Welt gehört, könnte man zumindest versuchen durch Bedarfsminimalismus und Flucht aus dem Gier-Neid-Antriebsmechanismus versuchen ein leidfreies, zumindest temporär glückliches Leben für sich zu gestalten – für ca. 1,4 Mrd. Menschen heisst jeder Morgen – Nahrungssuche!

Freiheit ist zuerst frei sein von Hunger – danach – ja was kommt danach?

Sollte jeder mal für sich überdenken – was brauche ich wirklich!!!

 

 

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Zahlensuppe

  1. silosis schreibt:

    Lese Deine Beiträge gerne Nix neues , aber es bestätigt. Anderseits : Lege Dich lieber in die Sonne. Diejenigen, welche wissen worüber Du sprichst, lächeln „wissend“ über deinen Eifer, mit einer Spur Weh ob der Sinnlosigkeit dieser Mühen, welche wir alle aber schon hinter uns gebracht haben und nun nicht mehr die Kraft haben darüber Bedauern zu empfinden. Diejenigen, welche nicht wissen worüber Du spichst und sie warnen willst, werden Dich mißachten – ebentl sogar in den Turm werfen.

    Aber für einige ist es eine Bestätigung, das sie nicht „falsch“ dachten….und das ist schon was sehr wertvolles für diejenigen, welche n nicht zugehört wurde, es bestätigt ihnen, das sie nicts falsches in die Welt setzten. Es geht nicht ums rechthaben. Es geht um die unverhandelbaren Maßgaben, welche ausserhalb der individuellen Beliebigkeit liegen.

    Ich wünsche Dir einen geruhsamen Lenbensrest.

    • @ineitzke schreibt:

      silosis,
      Geruhsamkeit ist nicht mein Ziel, aber dein Kommentar tut mir zusammen mit dem Artikel sehr gut. Er reduziert die als Nebenwirkung schwer vermeidbare Einsamkeit, wenn man sich für die Freiheit des Minimalismus entschieden hat.

      Oberham,
      »Es verhungern viel zu wenige, das muss sich ändern! Man arbeitet daran.«

      Stimmt. Auch die große Massenwanderung wird im Namen der Menschenwürde dazu benutzt, Geld und andere Ressourcen zur Leidvergrößerung zu vernichten, statt es dort und so einzusetzen, dass die Symptome wenigstens gelindert werden (Erklärung von Nikolai Alexander).

      Da die, welche von der Masse immer wieder demokratisch beauftragt werden für uns die großen Entscheidungen zu treffen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit rechnen können, bleibt für den chronischen Schwachsinn nur noch diese Erklärung übrig. Oder nicht?

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