Beweis der unmöglichen Utopie – ein physikalisch-chemisch-biologischer Ansatz

Ist es nicht eines der einfachsten Dinge auf dieser Welt, die Regel, dass der Starke den Schwachen, der Kluge den Dummen besiegt?
Nun, man sollte es so ausdrücken, die beste Mischung aus körperlicher und geistiger Fähigkeit siegt im Kampf.
Betrachtet man die Natur, so ist diese Regel gnadenlos gültig – nur manchmal spielt der Zufall den gnädigen Helfer für das Opfer und es entkommt.
Der Mensch, man spricht ihm ein sogenanntes Selbstbewußtsein zu, er sei in der Lage zur Reflexion, er sei fähig komplexe Dinge zu tun, er habe eine Seele – seine Psyche, seine kognitiven Fähigkeiten, seinen hervorragende Eigenschaften, die Ihn zu etwas ganz außergewöhnlichem auf diesem Planeten Erde machten.

Man kann nun gerne alle philosophischen Schriften studieren, man mag sich dem ein oder anderen Gedanken anschließen, sich sein Weltbild, seine Menschensicht verinnerlichen – im inneren Diskurs alles hin- und herdrehen, sich der Ethik, der Methaphysik und dem Glauben zuwenden, überall wird auf tausenden von Denkgassen, Magistralen der Erleuchtung und dunkelen Höhlen, gleich der Theokratie des manischen und des depressiven Gottes das Gute und das Böse im oder am Menschen erforscht.

Ich beschränke mich auf die Logik, den einfachen Sachverhalt, dass, wer ißt und trinkt leben darf, wer daneben zu stehen hat, keine Nahrung erhält verhungert. Ein Sachverhalt, der allumfassend (Nahrung im weiteren Sinne) praktiziert wird, der jedes Element betrifft, desto komplexer die Strukur der Verbindungen, desto immanenter dieser Sachverhalt.
Jedes Element könnte in seine kleinsten (wir wissen selbst hier noch bei Weitem nicht alles) Bestandteile zerfallen, sobald eine bestimmte Konstellation – eine nötige Umgebung sich entsprechend verändert – der Wandel ist unendlich –

Im Grunde könnte man hier schon enden, den wer möchte diesen Satz widerlegen?

Ein Beispiel:  Was ist wohl der Antrieb für einen jungen Menschen den Beruf des Mediziners zu wählen?

Für die medizinische Versorgung wurden in Deutschland 2008 etwa 300 Mrd Euro ausgegeben.

Ist die Bevölkerung dieses Landes tatsächlich so krank – immerhin mussten pro Einwohner ca. 4000 Euro aufgebracht werden.

Etwa 4 Millionen Menschen sind in der Branche beschäftigt (von A= Ambulanzfahrer bis Z = Zahntechnikerin) – doch bei theoretischem Gehalt von etwa 70000 Euro pro Kopf (Rest ist Sachaufwand nach Lohnkosten)verdienen 3,5 Mio dieser Menschen weniger als 30000 Euro,  mehr als die Hälfte sämtlicher Lohnkosten kummulieren bei den Top 10% – klassisch.

Fazit, in der Branche, die im Grunde (zumindest hätte ich das unterstellt) Idealismus und Menschenliebe die vorrangigen Motive für die Berufswahl sein sollten, sind Lüge und Betrug mindestens so verbreitet wie in der Baubrache, der Finanzbrache (Versicherungen, Banken), der Politikindustrie oder den Beraterberufen – also Berufen, die man wohl vorrangig als Profitmaximierer anstreben sollte.

Egal wo man seinen Focus ansetzt, ständig das selbe Schema, die Mittel werden akkumuliert – bis an den Rand des erträglichen, dabei fällt auf, das meist die Topverdiener zu Betrügern und hemmungslosen Giertätern mutieren.

Ein System, das dem hochqualifizierten bis zum Hundertfachen dessen offiziell zuspricht, welches sie dem „unqualifizierten“ gönnt, ein System, das zusätzlich noch toleriert und deckt, dass diese Hundertfachverdiener sich durch Betrug und Lüge nochmals Ihre Taschen zu Lasten der Unterprivilegierten füllen – kann doch unmöglich dauerhaft ein Kollektiv erhalten – es muss kollabieren.

Darwin lässt grüßen, die Allesfresser setzen sich durch.

Es ist seit Jahrtausenden das gleiche Spiel – nur Jahrtausende sind in der Ewigkeit eben nicht relevant, bedeutungslos, flüchtig.

Die Kathegorie Zeit spielt eine entscheidende Rolle – doch sie ist in Ihrer Relativität nicht fassbar.  Plötzlich löst sich alles in einer winzigen – oder gigantischen – der Raum ist ebensowenig plausibel definiert – Partikelwolke auf.

So vergessen wir die Physik, vergessen wir die Chemie, die Biologie – kurz die Naturwissenschaften.

Der Beweis kann nicht gelingen.

Für das Individuum kann es nur eine gültige Suche geben, die Suche nach Gelassenheit und die Absenz von Neid und Gier – möglichst ohne dafür Drogen zu konsumieren.

Jener der die Liebe findet, die andauernde, erwiderte, wirkliche, warme, göttliche Liebe, ist,  vom Schicksal geküsst, ein glücklicher Mensch.

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