Brauchen wir das Handy?

Seit 10 Jahren habe ich keines mehr. Ich vermisse es sehr selten.

Damals wusste ich noch gar nicht, dass an fast jedem Mobile-Phone Blut klebt.

Wer Interesse hat, der googelt,

Stichworte: Coltan, Kongo, Kindersoldaten, Handy etc.

hier einer von vielen interessanten Links zum Thema:

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E52081B8606DC4F619C9BC805BF41B0A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Über oberham

Einsiedler in Hinterwald
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2 Antworten zu Brauchen wir das Handy?

  1. Das ist dann auch die Frage:“Brauchen wir ein Telephon, ein Radio, einen Fernsehapparat, eine Waschmaschine“ Wir sind doch mittlerweile so von der Technik abhängig, Du, ich, alle, die bloggen, telephonieren, und und und… Der Punkt ist doch auch, wielange oder kurz wir diese technischen Apparate benutzen wollen und da bin ich ein LangNutzer. Meine ältesten Geräte: Fernseher 19Jahre(der rüsselt aber demnächst endgültig ab) , Radio 12 Jahre, Lautsprecherboxen 22Jahre, Staubsauger 15Jahre, … Will sagen: Meine Geräte bleiben solange bei mir, bis sie wirklich ihr letztes Schnauferl tun, erst dann kommt, wenn ich es mir leisten kann ein neues. Mein Computer ist nun grade ganz neu weil der alte aus dem Baujahr 2002 es nun wirklich hinter sich hatte. Ich denke, daß wir unsere Technik einfach solange nutzen sollen, wie sie es mitmacht. Jeder technische Apparat macht doch den meisten Dreck, wenn er gebaut wird. Das gilt vom Auto bis zur Waschmaschine für alles. Bei mir muß das auch solange wie möglich halten. Ich hab einfach auch nicht das Geld, alle halbe Jahre eine neues MobilTelephon zu kaufen, nur weils noch wunderherrlicher, schneller, bunter, besserererer ist – und selbst wenn ich das geld dazu hätte, könnte ich funktionierendes Gerät nicht einfach wegschmeißen. Mein Auto hat beispielsweise 260Tkm auf der Uhr und das geb ich erst her, wenn da mindestens ne 500 steht.
    In Dankbarkeit nutze ich die mir zur Verfügung stehenden Dinge und diese Dankbarkeit gilt besonders auch den Menschen, die diese Dinge für mich produziert haben. Ich würde sie mißachten, wenn ich ihre Produkte vorzeitig gegen andere austausche. Somit bin ich wohl auch ein Sonderling und das ist gut so. GLGr aus der schönsten Hansestadt am Ryck vom Wolfgang.

    • oberham schreibt:

      Danke für den Beitrag, na ja ich bezieh mich hier auf das Handy, wegen der seltenen Erden und wie sie „beschafft“ werden. Handy-Herstellung ist eben auf ganz gewisse Materialien angewiesen.
      Wie gesagt, ich hatte früher auch eines, – aber – im Grunde bin ich – seit ich keines mehr hab – ja viel freier geworden. Mein Auto hat 340.000 drauf (hatte Ihn mit 70.000 gekauft) – Meine Stereoanlage ist 30 Jahre alt, die hatte ich mit meinem ersten Ferienjob erworben, funkitoniert immer noch super – sogar der Plattenspieler. Aber – Dich muss ich nun wirklich nicht auf sowas hinweisen – Du machst das ja eh bewußt und ich finde so wär das ja gut – eben Nachhaltigkeit vor vermeintlicher Effizienz – im Übrigen, mein Auto braucht so 7 Liter – ich hatte nie eines das mehr als 7 – 8 Liter brauchte. Ich bin überzeugt, die ganze Menschheit könnte auf einem sehr sehr hohen Level in Bezug auf Sicherheit (sprich Hilfe bei Krankheit, Unfall, – Schutz vor Kälte, Hitze, Nahrungsversorgung, Wohnqualität) leben, würde sie nur endlich verstehen, dass sie das Gefühl des Neids und der Gier wie einen Steuerungsapparat im Hirn trägt. Ich ertappe mich selbst ja noch immer dabei, wie ich nach Dingen schiele, die völlig idiotisch und in keinster Weise erstrebenswert sind – nur – mit ist das – so hoffe ich zumindest – inzwischen sehr sehr bewußt. Aber woher kommt das? Ich bin mir einfach sicher, das kommt nicht von Geburt an, das ist eine Art Sozialprogrammierung, der man von Kindheit an ausgeliefert ist – wobei es eben nicht unmöglich sein sollte – dieses Programm umzuschreiben.

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